DFG-Projekt "Metamodellierung und Graphgrammatiken: Integration zweier Paradigmen zur Definition von visuellen Modellierungssprachen"

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DFG-Projekt "Metamodellierung und Graphgrammatiken: Integration zweier Paradigmen zur Definition von visuellen Modellierungssprachen"

Metamodellierung und Graphgrammatiken: Integration zweier Paradigmen zur Definition von visuellen Modellierungssprachen

Projektdauer: 2012-2015

Finanzierung durch: Deutsche Forschungsgemeinschaft (DFG)

Zusammenfassung des Forschungsvorhabens:

Visuelle Modellierungssprachen spielen zum Verständnis und zur Konstruktion von Systemen, sowohl von Hardware- und Softwaresystemen in der Informatik als auch andere Arten von Systemen, wie z.B. Produktionssysteme, eine wesentliche Rolle. In der modellgetriebenen Softwareentwicklung werden Modelle sogar zu den zentralen Artefakten der Softwareentwicklung. Je nach Zweck der Modellierung werden verschiedene Modellierungssprachen, generelle und domänenspezifische sowie visuelle und textuelle, benötigt. In diesem Projekt betrachten wir zwei komplementäre Ansätze zur Definition von visuellen Modellierungssprachen: Metamodellierung und Graphgrammatiken. Während die Metamodellierung einen deklarativen Sprachentwurf repräsentiert, definieren Graphgrammatiken eine Sprache auf konstruktive Weise. Um die Vorteile dieser beiden Paradigmen besser nutzen zu können, wollen wir sie geeignet integrieren. Metamodelle sollen in äquivalente Modellgrammatiken, die eine wohlfundierte automatische Generierung von Instanzmodellen ermöglichen, übersetzt werden. Die formale Basis bildet die Theorie der algebraischen Graphtransformation. Diese Metamodellübersetzung wollen wir einerseits zur Entwicklung benutzerfreundlicher Modelleditoren und andererseits zum systematischen Testen von Modelltransformationen nutzen. Die neuen Verfahren sollen auf der Basis des Eclipse-Modeling-Projekts implementiert und an zwei Referenzanwendungen evaluiert werden.

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(Stand: 20.04.2022)