Die Studie „Cognitive Sarcopenia: Prevalence and the Risk for Mortality and Healthy Aging in the KORA-Age Study“, veröffentlicht im Journal of Cachexia, Sarcopenia and Muscle, untersucht die Prävalenz „kognitiver Sarkopenie“ sowie deren Zusammenhang mit Mortalität und gesundheitlichen Einschränkungen im höheren Lebensalter.
Die Analyse basiert auf Daten der bevölkerungsbasierten KORA-Age-Studie (2008/2009) mit Follow-up-Erhebungen nach drei und sieben Jahren und umfasst 1.055 Personen im Alter von 65 bis 93 Jahren. „Kognitive Sarkopenie“ wurde als gleichzeitiges Auftreten von Sarkopenie („Muskelschwund“) und kognitiver Beeinträchtigung definiert.
Die Ergebnisse zeigen, dass nahezu die Hälfte der älteren Personen mit möglicher Sarkopenie auch kognitive Einschränkungen aufwies. Die Studie unterstreicht die Bedeutung integrierter Präventions- und Versorgungsansätze, die sowohl körperliche als auch kognitive Aspekte des Alterns berücksichtigen.
Der Artikel ist als Open-Access-Beitrag frei zugänglich (Link: https://doi.org/10.1002/jcsm.70201) lesbar.