Resilienzkompetenz
Projektleitung:
Prof. Dr. Klaus Fichter
Fakultät II, Wirtschaft‑ und Rechtswissenschaften
Ko‑Projektleitung:
Tim Zentner Geschäftsführer des C3L
Laufzeit:
01.08.2026 – 31.01.2027
Gefördert von:
Energieforschungszentrum des Landes Niedersachsen (efzn)
Fördersumme: 59.340€
Projektpartner:
Resilienzkompetenz
Die Energiewende macht das Energiesystem leistungsfähiger, aber auch komplexer und anfälliger, bei wachsenden Risiken durch Extremwetter, geopolitische Spannungen und Cyberangriffe. Für die technische System-Resilienz gibt es bereits viel Forschung.
Offen ist bislang, welche Kompetenzen Fach- und Führungskräfte in Wirtschaft, Verwaltung, Politik und Wissenschaft brauchen, um solche Krisen zu bewältigen und als Innovationschancen zu nutzen. Hier setzt das Projekt an.
Das Ziel:
- Empirische Analyse des künftigen Kompetenzbedarfs und identifizierter Qualifikationslücken bei Fach- und Führungskräften.
- Entwicklung eines Kompetenzkatalogs „Resiliente Energiesysteme" mit den erforderlichen Fähigkeiten je Zielgruppe.
- Aufbau einer Weiterbildungs-Map als Übersicht über aktuelle Qualifizierungsangebote.
- Transfer der Ergebnisse über Stakeholder-Workshop, zwei Open-Access-Artikel, einen Policy-Brief für die Landesregierung und einen Abschlussbericht.
Der Nutzen:
- Kompetenzbedarf sichtbar machen: Erstmals wird systematisch erfasst, welche Fähigkeiten für den Umgang mit Krisen in kritischen Energieinfrastrukturen nötig sind.
- Weiterbildung passgenau gestalten: Weiterbildungseinrichtungen erhalten eine fundierte Grundlage, um zielgruppengerechte Qualifizierungsangebote zu entwickeln.
- Resilienz stärken: Gut qualifizierte Fach- und Führungskräfte erhöhen die Krisenfähigkeit des Energiesystems in Wirtschaft, Verwaltung, Politik und Wissenschaft.
- Entscheidungen fundieren: Analysebericht und Policy-Brief liefern Land und Praxis belastbare Grundlagen für wirkungsorientierte Weiterbildungs- und Förderentscheidungen.