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Anna Sarah Krämer

COAST - Zentrum für Umwelt- und Nachhaltigkeitsforschung

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Integriertes Klimaschutzkonzept

Im Frühjahr 2020 wurde nach einer Initiative der Studierendenvertretung im Senat der Beschluss gefasst, eine Arbeitsgruppe Klimaneutrale Uni zu gründen, die den Prozess der Universität zur Klimaneutralität anstoßen und begleiten soll. Durch die AG wurde daraufhin das Projekt im Rahmen der Kommunalrichtlinie des Bundesumweltministeriums beantragt, mit dem Ziel, bis Mai 2023 ein Integriertes Klimaschutzkonzept zu erstellen. Aus diesem sollen konkrete und realistische, aber ambitionierte Ziele und Maßnahmen hervorgehen, die die Universität in die Klimaneutralität führen.

Durch das Projekt kann die Stelle einer Klimaschutzmanagerin ermöglicht werden, die für die Entwicklung des Konzeptes verantwortlich ist. Angesiedelt ist diese Position im Zentrum für Umwelt- und Nachhaltigkeitsforschung (COAST) und kann somit gleichermaßen in die Bereiche Forschung, Lehre und Verwaltung wirken. Geleitet wird das Projekt von Prof. Dr. Bernd Siebenhüner (Lehrstuhl für Ökologische Ökonomie).

Das Integrierte Klimaschutzkonzept wird als strategische Entscheidungsgrundlage und Planungshilfe für zukünftige Klimaschutzaktivitäten dienen. Damit soll Klimaschutz als Querschnittsaufgabe nachhaltig in der Universität verankert werden. Mit dem Klimaschutzkonzept kann aufgezeigt werden, welche technischen und wirtschaftliche Potenziale zur Minderung der THG-Emissionen umgesetzt werden können. Dabei wird in dem Konzept konkret auf die lokale Besonderheit der Universität und ihrer Umgebung eingegangen.

Handlungsfelder

Im Rahmen des Projektes werden verschiedene Handlungsfelder betrachtet und in die Treibhausgasbilanzierung und die Maßnahmenentwicklung miteinbezogen.

 

Mit in die Bilanzierung und Maßnahmenentwicklung fließen ein:

  • Energieeffizienz und Sanierungsprojekte sowie der Ausbau Erneuerbarer Energien
  • Mobilität (Dienstreisen und alltäglicher Pendelverkehr)
  • Beschaffung
  • Hochschulgastronomie

Qualitativ werden im Rahmen ebenfalls Maßnahmen für die Bereiche Ökologie des Campus, Forschung, Studium und Lehre entwickelt.

Ein wesentlicher Bestandteil des Projektes ist die Einbindung aller Hochschulangehörigen und Statusgruppen, die durch verschiedenste Angebote, Veranstaltungen und Formate die Möglichkeit bekommen sollen, ihre Gedanken, Vorschläge, Bedenken und Wünsche einzubringen.

Projektsteckbrief

Titel

KSI – Erstellung eines integrierten Klimaschutzkonzeptes für die Carl von Ossietzky Universität Oldenburg

Ziel

Ziel des Projektes ist die Erstellung eines Integrierten Klimaschutzkonzeptes (IKK) für die Universität. Dabei strebt die Universität an, die Klimaneutralität zu erreichen.

Inhalte

Unter Einbezug der verschiedenen Akteure und Hochschulangehörigen wird im Rahmen dieses Projektes ein Integriertes Klimaschutzkonzept angefertigt, das die in Bezug auf Treibhausgasemissionen wesentlichen Bereiche (z.B. Energie, Mobilität, etc.) umfasst.

Dazu wird zunächst mit externer Unterstützung eine Treibhausgasbilanz der Universität aufgestellt, sodass die wesentlichen Handlungsfelder identifiziert werden können. Anschließend werden in verschiedenen partizipativen Verfahren konkrete Ziele zur Emissionsreduktion gesetzt und darauf ausgerichtete Maßnahmen entwickelt.

Während der gesamten Projektlaufzeit finden interaktive Akteursbeteiligungs- und Kommunikationsprozesse statt.

Laufzeit

Juni 2021 – Mai 2023

Projekträger

www.ptj.de/klimaschutzinitiative-kommunen

 

Gefördert vom Bundesministerium für Umwelt, Naturschutz und nukleare Sicherheit aufgrund eines Beschlusses des Deutschen Bundestags.

Förderkennzeichen: 03K16604

Die Nationale Klimaschutzinitiative

Mit der Nationalen Klimaschutzinitiative initiiert und fördert das Bundesumweltministerium seit 2008 zahlreiche Projekte, die einen Beitrag zur Senkung der Treibhausgasemissionen leisten. Ihre Programme und Projekte decken ein breites Spektrum an Klimaschutzaktivitäten ab: Von der Entwicklung langfristiger Strategien bis hin zu konkreten Hilfestellungen und investiven Fördermaßnahmen. Diese Vielfalt ist Garant für gute Ideen. Die Nationale Klimaschutzinitiative trägt zu einer Verankerung  des Klimaschutzes vor Ort bei. Von ihr profitieren Verbraucherinnen und Verbraucher ebenso wie Unternehmen, Kommunen oder Bildungseinrichtungen.

(Stand: 15.10.2021)