Navigation

Kontakt

Prof. Dr. Volker Hohmann

Department für Medizinische Physik und Akustik
Tel.: 0441/798-5468
E-Mail: volker.hohmann(Klammeraffe)uni-oldenburg.de
www.uni-oldenburg.de/auditorische-signalverarbeitung
 

Volker Hohmann ist Gründungsmitglied beim französischen Forschungsförderungskomittee

Oldenburg. Es geht um beträchtliche Beträge für die Hörforschung: Wenn das siebenköpfige Wissenschaftliche Komitee der Pariser Organisation „Handeln für das Hören“ (Agir Pour l’Audition) Ende Februar erstmals über die Vergabe von Forschungsgeldern entscheidet, ist auch ein Oldenburger Wissenschaftler mit dabei. Prof. Dr. Volker Hohmann, Inhaber der Professur für Psychoakustik, einer der leitenden Forscher im Exzellenzcluster „Hearing4all“ und Träger des Deutschen Zukunftspreises, gehört dem Komitee seit Gründung 2014 an.

Die Organisation verfolgt das Ziel, die französische Gesellschaft stärker für – weit verbreitete – Hördefizite zu sensibilisieren und die Versorgung mit Hörsystemen zu verbessen. Das Wissenschaftliche Komitee begutachtet zwei Projektlinien: zum einen Laborzuschüsse für Forschungseinrichtungen in Frankreich und gegebenenfalls ihre ausländischen Partner, zum anderen Stipendien für die (weltweite) Forschung französischer PostdoktorandInnen. „Agir Pour l’Audition“ wird von der Bettencourt Schueller Stiftung finanziert.

Nach einem ersten Treffen des Komitees im September 2014 zum Abstecken der Forschungsziele wird das Gremium unter Vorsitz von Prof. Dr. Karen Avraham (Universität Tel Aviv) nun am Rande einer internationalen HNO-Fachtagung in Maryland (USA) zusammenkommen.

Hohmann ist seit 1993 am Institut für Physik der Universität Oldenburg tätig, wo er sich 2007 habilitierte. Er zählt zu den Gründern des Hörzentrums Oldenburg. 2012 erhielt Hohmann gemeinsam mit dem Oldenburger Physiker und Mediziner Prof. Dr. Dr. Birger Kollmeier und Dr. Torsten Niederdränk (Siemens AG) den Deutschen Zukunftspreis. Die Forschungsschwerpunkte des Wissenschaftlers sind Modelle der Signalverarbeitung im auditorischen System, insbesondere des binauralen (zweiohrigen) Hörens, und ihre Anwendung im Bereich der Signalverarbeitung für Hörgeräte.

[Uni-Pressemitteilung vom 16. Februar 2015]

Webqsq9masthkjf4ercjmjd (kaz3u4tja.n2warnken@uol1fgv8.d8qinexir5) (Stand: 07.11.2019)