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Volker Schindel

https://uol.de/volker-schindel

Die Aufführungen

Aufführungen
30. Mai bis 1. Juni 2013 in der Uni-Aula
2. Juni, Werkstatt der Kulturen, Berlin
13. und 15. September in der Towson University

Hier ein Zusammenschnitt vom 1.6.2013.

Die Beteiligten

Carl von Ossietzky Universität Oldenburg, Fakultät III:

30 Studierende aus den Bereichen Musik, Integrated Media und Materielle Kultur
Petra Eller, Institut für Materielle Kultur, Theorie und Praxis der Ästhetik
Axel Fries, Institut für Musik, Leiter der Abteilung Perkussion
Gertraude Spier, Gesangslehrerin
Peter Vollhardt, Institut für Musik, Künstlerischer Mitarbeiter für Theatermusik (Gesamtleitung)
Arne Wachtmann, Koordinator Masterstudiengang Integrated Medin
Prof. Dr. Lars Oberhaus, Professor für Musikpädagogik

Towson University (Baltimore, USA), Department of Music:

20 Studierende aus dem Bereich Gesang/Gesangspädagogik, Tanz und Medien
Dr. Phillip Collister, Leiter des Departments Gesang
Dr. Leneida Crawford, Gesangslehrerin
Dr. Gerald Phillips, Gesangslehrer und Autor diverser musikphilosophischer Artikel

Instituto Pedagógico Havanna in Kooperation mit dem Instituto Cubano de la Música und des Instituto Superior de Arte:
6 Studierende aus dem Bereich Gesang/Chorleitung, 1 Student der Perkussion
Corina de la Caridad Campos Morales, Professorin für Chorleitung

Begleitendes Forschungsprojekt

Das künstlerisch-pädagogische Projekt wurde wissenschaftlich begleitet und evaluiert. Diese Evaluation wird von Prof. Dr. Lars Oberhaus (Oldenburg) durchgeführt und verantwortet.

Ziel der quantitativen und qualitativen Evaluation ist die Erfassung transkultureller Kenntnisse/Erfahrungen, Vorstellungen und Umgangsweisen mit Liebesliedern in den gemischt besetzten Vokalensembles des Projekts (Längsschnittuntersuchung). Mittels standardisierter Fragebögen wurde aus quantitativer Sicht zu unterschiedlichen Messzeitpunkten nach den Erwartungen, Erfahrungen, Kenntnissen und Einstellungen der Projektteilnehmenden gefragt. Aus qualitativer Sicht wurden während der gemeinsamen Probenarbeit in Oldenburg (Mai 2013) subjektive Einstellungen und Erfahrungen während der musikalischen Arbeit in den unterschiedlich zusammengesetzten Ensembles rekonstruiert (Stimulated Recall, Teilnehmende Beobachtung). Die wissenschaftliche Begleitforschung soll bis Ende 2014 abgeschlossen sein, um anschließend die Ergebnisse auf verschiedenen Tagungen vorzustellen oder in Sammelbänden zu publizieren.

A Cappella + Percussion
Eine Gesangs-Percussion-Revue von Musikstudenten aus Deutschland, USA und Kuba zum allumfassenden Thema „LIEBE“.

Insgesamt 47 Gesangs-Studierende der Universität Oldenburg, der Towson University (Baltimore) und der Musikhochschule Havanna erarbeiteten und präsentierten gemeinsam Liebeslieder aus allen Perioden der Musikgeschichte der drei beteiligten Länder in den drei beteiligten Sprachen. Das Programm umfasste u.a. Chormusik aus den drei Ländern, Opernarien und Songs aus Jazz, Musical, Rock, Son, Salsa und Pop. Die Gruppe experimentierte dabei mit einer Mischung aus klassischem und populärem Gesang sowie Mouth-Percussion und Beat-Boxing.

Studierende vom Institut für Materielle Kultur der Uni Oldenburg beschäftigten sich aus einem anderen Blickwinkel mit dem Thema beschäftigt. Was ist Liebe? Welche Symbole, welche Objekte zeigen Unterschiede und Gemeinsamkeiten aus amerikanischer, deutscher und kubanischer Sicht? Die Ergebnisse ihrer Arbeit bereicherten den Abend mit vielfältigen sinnlichen Erlebnissen: Süße Sachen zum Mitnehmen, köstliche Experimente zum Naschen, betörende Düfte, intime Lieblinge, ein experimentelles Hörspiel sowie Videoclips aus den jeweiligen Herkunftsländern.

Wie das „West-Eastern Divan Orchestra“ von Daniel Barenboim orientierte sich das Projekt an der Idee, dass gemeinsame künstlerische (Musik-)Projekte wesentlich zum Verständnis zwischen Menschen unterschiedlicher Länder und Gesellschaftssysteme beitragen.

Für die Zuschauerinnen und Zuschauer wurde die Revue zu einer Begegnung mit vielen unbekannten Liedern aus Kuba, den USA und Deutschland, aber auch mit bekannten Liedern in ganz neuem Gewand, wenn beispielsweise das plattdeutsche Liebeslied „Dat du mien Leevsten büst“ mit kubanischen Rhythmen versehen von jungen Amerikanern, Deutschen und Kubanern gemeinsam interpretiert wurde. 

Musrc8ik-Wredhcebez3mmasterxrblt (musidjek@5djuoloz.d0ye) (Stand: 07.11.2019)