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Sie haben Fragen zum Tag des Lehrens und Lernens? Dann wenden Sie sich gerne an:

Programm 2026

Durch das Programm des TdLL begleitet der Oldenburger Journalist Felix Zimmermann.

Die Veranstaltungssprache ist Deutsch, eine englische Simultanübersetzung von Eröffnung und Keynote ist vorgesehen.

10:15 – 11:45 Uhr — Begrüßung & Keynote

Bibliothekssaal

Schirmherrin der Veranstaltung: Prof. Dr. Andrea Strübind, Vizepräsidentin für Studium und Lehre

Begrüßung

Premiere der Video-Interviews mit Studierenden und Lehrenden über ihre Erfahrungen mit einer wertschätzenden und empathischen Hochschullehre

 

Bibliothekssaal

Lisa Niendorf, HU Berlin, Autorin „UNIversal gescheitert?“, @frauforschung

Keynote
Lehre, die verbindet. Empathie, Perspektivwechsel und Wertschätzung an Hochschulen

Hochschullehre ist mehr als die Vermittlung von Wissen. Sie ist ein sozialer Raum, in dem Menschen mit unterschiedlichen Erfahrungen, Voraussetzungen und Erwartungen aufeinandertreffen. Wertschätzung kann dabei als stabilisierender Faktor in Zeiten des Wandels wirken, indem sie die Anerkennung und Einbindung aller Mitglieder der Hochschulgemeinschaft sicherstellt und so hilft, das System nicht nur durchzurütteln, sondern es auf eine inklusive und gerechte Weise neu zu formen.

Die Keynote lädt herzlich dazu ein, sich neugierig und kritisch zu fragen, wie ein wertschätzenderes Miteinander gelingen kann.

Die Keynote wird aufgezeichnet. 

12:15 – 14:00 Uhr ⏤ Workshop & Spiel
Perspektivwechsel im Student Life Cycle: Was bedeutet es aktuell, Student*in zu sein?

Bibliothekssaal und Foyer der Bibliothek

Dr. Kerstin Stiewe, Lehr- und Curriculumsentwicklung, Geschäftsbereich Qualitätsentwicklung, Christian-Albrechts-Universität zu Kiel & Annika Voß, Studienorientierung, Geschäftsbereich Qualitätsentwicklung, Christian-Albrechts-Universität zu Kiel

Studienstrukturen und -rahmenbedingungen haben sich in den letzten Jahr(zehnt)en ebenso stark verändert wie die Lebens- und Alltagswelt der Studierenden. Dadurch verändern sich auch die Anforderungen, Erfahrungen und Herausforderungen, die ein Studium heute mit sich bringt. Gleichzeitig werden diese durch die individuellen Lebensbedingungen und Persönlichkeiten der Studierenden geprägt.

Der Student Life Cycle-Parcours ermöglicht es den Teilnehmenden, die unterschiedlichen Phasen vor, während und unmittelbar nach dem Studium aus studentischer Perspektive zu erleben und nachzuvollziehen. An interaktiven Stationen werden verschiedene Aspekte des studentischen Lebens erkundet: von der Orientierung und fachlichen Spezialisierung an der Universität bis hin zu den vielfältigen Facetten des studentischen Alltags. Gemeinsam wird ein Bewusstsein für die Arbeits- und Lebenswelt von Studierenden geschaffen und ein Blick auf passende Unterstützungsangebote und Handlungsmöglichkeiten geworfen.

Eingeladen sind Lehrende, Studierende und alle anderen, die im Spiel ein Studium aus unterschiedlichen Perspektiven durchlaufen möchten.

Bitte melden Sie sich für den Workshop an. Falls Ihnen der Termin am 12. November 2026 nicht passt, haben Sie am nächsten Tag noch eine Gelegenheit zur Teilnahme: Der Workshop wird am Freitag, 13. November, 9:15 – 11:00 Uhr wiederholt.

Anmeldung für den Workshop am 12. November 12:15 – 14:00 Uhr

Anmeldung für den Workshop am 13. November 9:15 – 11:00 Uhr

12:15 – 13:45 Uhr ⏤ Posterpräsentation
Studentische Forschungsprojekte zum Thema „Vertrauen“

Eiscafé im Mensafoyer

Studierende

Das eigenständige Forschen von Studierenden – inner- und außerhalb von Lehrveranstaltungen – zeichnet das Studium an der Universität Oldenburg aus. Gefördert durch die Projektförderung „Forschendes Lernen“ haben sich in diesem Jahr sieben studentische Forschungsgruppen aus den Fakultäten II, III, IV und V mit unterschiedlichen Facetten des Themas „Vertrauen“ auseinandergesetzt. Wem oder was kann man vertrauen und wie wird Vertrauen eigentlich hergestellt? Ihre Ergebnisse stellen die Studierenden im Rahmen der Posterpräsentation vor.

  • Ahmad Ahmad Sadiq & Ahsaan Khan Niazi
    Investigating Trust in AI-Based PV Forecasting through Explainable and Probabilistic Approaches  
  • Konstantin Burs & Finn Pottharst
    Geschichtsbilder im Museum zwischen Deutung, Macht und Vertrauen 
  • Zemenu Temesgen Ayalew & Sayed Mustafa Zamani
    Trust, Mistrust, and Conditional Trust in Generative AI: Students’ Experiences at the University of Oldenburg 
  • Lea Bergfeld, Thalia Schmock genannt von Ohr & Pasquale Sladitschek
    Vertrauen in die (Natur-)Wissenschaft durch Schülerlaborbesuche stärken – Personenabhängige Wirkzusammenhänge aufklären und Kommunikationsimpulse ableiten
  • Sean Carty, Lukas Bowinkelmann & Ari Fiedler
    Die Legitimationskrise der Wissenschaften: Zwischen „follow the science“ und “anything goes”
  • Menko Brüning, Lennert Juilfs & Tido Specht
    Towards Intelligent and Trustworthy LLM-enabled Services Robots – Deployment of a Service Robot in a Real Environment
  • Esayas Tekleweyni Gebrelibanos & Emenere-Ubong Ekpety
    Uncertainty Estimation in Renewable Energy Conversion
     

Die studentischen Forschungsprojekte werden gefördert von:

14:15 – 16:30 Uhr ⏤ Perspektivenwerkstatt
Inspirationen für eine empathische und wertschätzende Lehre

 Learning Lab der Bibliothek 

In der Perspektivenwerkstatt haben Lehrende und Studierende die Gelegenheit, sich an fünf interaktiv gestalteten Stationen Inspirationen für eine empathische und wertschätzende Lehre zu holen und sich an den jeweiligen Angeboten aktiv zu beteiligen. Nach 20 Minuten findet ein Wechsel an die nächste Station statt, sodass insgesamt drei der fünf Stationen besucht werden können.

Zum Abschluss der Perspektivenwerkstatt wird in kurzen Statements von den Referent*innen dargestellt, wie die einzelnen Angebote miteinander verknüpft sind und dazu beitragen, eine Lehre, die Kompetenzen fördert und gleichzeitig menschliche Verbundenheit stärkt, als Querschnittsaufgabe an der UOL zu verankern.

Die Vizepräsidentin für Studium und Lehre, Prof. Dr. Andrea Strübind, begleitet den Abschluss mit einem kurzen Impuls und steht für den persönlichen Austausch zur Verfügung.

Kommen Sie bei Interesse einfach vorbei – zum Mitmachen oder auch nur zum Zuschauen oder Informieren.

Moderation: Felix Zimmermann, Journalist für taz und Die Zeit u.a.

Abschlussworte: Prof. Dr. Andrea Strübind, Vizepräsidentin für Studium und Lehre

Ein starkes Team – Lehrende und studentische Tutor*innen gestalten gemeinsam eine empathische und wertschätzende Lehre

Marthe Heidemann, ZSKB, Dr. Beate Curdes, Hochschuldidaktik & studentische Tutor*innen

Mit dem Spiel „Mensch, was brauchst Du?“ kann ein Lehrteam aus Lehrperson und studentischen Tutor*innen Studierende dabei unterstützen, ihre individuellen Vorstellungen und Wünsche von guter Lehre zu reflektieren, zu formulieren und für Lehrende sichtbar zu machen. Außerdem stellen wir das Qualifizierungsprogramm für Tutor*innen der ZSKB vor. Hier erwerben die Tutor*innen umfangreiche didaktische Kompetenzen, die Lehrende nutzen können, um ein Tutorium lernförderlich und unterstützend für die Studierenden zu gestalten.

Universitäre Lernräume neu denken

Dr. Julia Michaelis, Zentrum für Lehrkräftebildung – Didaktisches Zentrum

Wie sollten Lernräume an der Universität Oldenburg in Zukunft aussehen? Mit Lego® können Studierende und Lehrende (gemeinsam) Modelle zukunftsfähiger Lernräume gestalten, darüber ins Gespräch kommen und ihre Ideen für Lernumgebungen einbringen, die Wertschätzung und Empathie fördern. Zudem werden die Ergebnisse des Praxisworkshops „Universitäre Lernräume neu denken – Innovative Lehr- und Lernformate ermöglichen“ (28. – 29.05.2026, Universität Oldenburg) präsentiert und können vor Ort eingesehen und weitergedacht werden. Alle Interessierten sind herzlich eingeladen, mitzudenken, mitzubauen und neue Perspektiven auf universitäre Lernräume zu entdecken.

Dieser Beitrag schlägt eine Brücke zum letzten TdLL, der im Sommer 2024 unter dem Motto „Lernräume der Zukunft. Den Campus von morgen gemeinsam gestalten!“ stattfand.

Durch Dialog zu guter Lehre

Lisa Preller & Rosa Knierim, Interne Evaluation

Die qualitative Evaluationsmethode Teaching Analysis Poll (TAP) bringt Studierende und Lehrende in den Austausch, um auf eine wertschätzende Art und Weise über Aspekte guter Lehre und mögliche Verbesserungen in einer konkreten Lehrveranstaltung zu sprechen. Am Tag des Lehrens und Lehrens möchten wir die Teilnehmenden einladen, mittels dieser Methode ihre Perspektiven im Hinblick auf gute Lehre einzubringen und diese voneinander zu erfahren.

Ein positiver Effekt dieser Methode ist die Stärkung von Empathie und gegenseitigem Verständnis zwischen Lehrenden und Studierenden.

Forschendes Lernen im Fokus: Perspektivwechsel gestalten – Angebote für Studierende und Lehrende entdecken

Annalena Karweik & Julia Sobing, forschen@studium

Forschendes Lernen bewirkt einen Perspektivwechsel zwischen Lehrenden und Studierenden. Statt reiner Wissensvermittlung wird der Lernprozess zu einer gemeinsamen, offeneren Suche nach Erkenntnissen, bei der Studierende zu aktiven Forschenden und Lehrende zu Begleiter*innen werden.

Interessierte Besucher*innen können sich über das Programm forschen@studium informieren, entdecken, was sich hinter dem Konzept des Forschenden Lernens verbirgt und erfahren, wie sie es mit gezielten Unterstützungsangeboten selbst gestalten und umsetzen können.

Hier können Sie mitreden: Beteiligungsformate

Maren Petersen & Alkje Wegner, Qualitätsmanagemen

Qualitätsmanagement klingt trocken oder abstrakt? Wir möchten aufzeigen, wie insbesondere die studentische Beteiligung dazu beiträgt, die Qualität von Studiengängen zu verbessern. Dabei schauen wir uns verschiedene Instrumente wie z.B. die Studiengangskonferenz an und arbeiten heraus, welche Möglichkeiten es gibt an der Gestaltung der Studiengänge mitzuwirken.

Ergänzend zur Perspektivenwerkstatt

Büchertisch auf Ebene 1 der Bibliothek
Literatur zum Thema Wertschätzung und Empathie in der Lehre

Mona Hedemann & Marilena Köster, BIS

14:15 – 16:30 Uhr — Workshop für Studierende
KI und ich: Arbeitswelt in 10 Jahren – was bedeutet das für mein Studium?

Seminarraum im Learning Lab der Bibliothek

Susanne Schorer & PD Dr. Wolfgang Müskens, DLHN-Projekt „KI in Lehre, Studium und Prüfungen“, Eva Verena Keding, Studentin und studentische Hilfskraft

In diesem Workshop möchten wir gemeinsam einen Blick in die Zukunft werfen: Wie verändert KI unsere Arbeitsabläufe, unsere Kommunikation und die Art, wie wir zusammenarbeiten? Was bedeutet das für Studierende – und was braucht es schon heute im Studium, um gut auf diese Veränderungen vorbereitet zu sein?

Der Workshop soll Raum für die studentische Perspektiven bieten, um Gedanken, Fragen und Ideen miteinander zu teilen: Was beschäftigt Studierende im Umgang mit KI? Wie sollten (virtuell und physisch) Lernräume aussehen, um mit oder trotz KI lernen zu können, und welche Unterstützung soll die Lehre dafür bieten?

Egal, ob du KI bereits regelmäßig nutzt, erste Erfahrungen gesammelt hast oder dem Thema kritisch gegenüberstehst: Deine Sichtweise ist wertvoll. Wir laden herzlich ein, mitzudiskutieren und gemeinsam Ideen zu entwickeln, wie Studium auf eine Arbeitswelt mit KI vorbereiten sollte.

Zielgruppe: Studierende aller Fakultäten

Ganztägig — Interaktive Ausstellung
Student Life Cycle: Was bedeutet es aktuell, Student*in zu sein?

Foyer der Bibliothek

Den Student Life Cycle im Foyer der Bibliothek können Sie am Tag des Lehrens und Lernens am 12. November 2026 auch ohne Anmeldung eigenständig – außer während des Workshops (12:15 – 14:00 Uhr) – besuchen. 

Kommen Sie gern allein oder als Gruppe vorbei und erleben Sie im Spiel ein Studium aus unterschiedlichen studentischen Perspektiven.

Studienstrukturen und -rahmenbedingungen haben sich in den letzten Jahr(zehnt)en ebenso stark verändert wie die Lebens- und Alltagswelt der Studierenden. Dadurch verändern sich auch die Anforderungen, Erfahrungen und Herausforderungen, die ein Studium heute mit sich bringt. Gleichzeitig werden diese durch die individuellen Lebensbedingungen und Persönlichkeiten der Studierenden geprägt.

Der Student Life Cycle-Parcours ermöglicht es, die unterschiedlichen Phasen vor, während und unmittelbar nach dem Studium aus studentischer Perspektive zu erleben und nachzuvollziehen. An interaktiven Stationen werden verschiedene Aspekte des studentischen Lebens erkundet: von der Orientierung und fachlichen Spezialisierung an der Universität bis hin zu den vielfältigen Facetten des studentischen Alltags.


Ab 17:00 Uhr — Verleihung
Preis der Lehre 2025/26

Bibliothekssaal

Mit der Ausschreibung von Lehrpreisen möchte die Carl von Ossietzky Universität Oldenburg herausragende Lehrkonzepte und das Engagement der Lehrenden für gute Hochschullehre würdigen. Schirmherrin der Auszeichnung ist die Vizepräsidentin für Studium und Lehre.

Für den Preis der Lehre konnten Studierende Lehrveranstaltungen aus dem Wintersemester 2025/26 und dem Sommersemester 2026 nominieren, die ihnen besonders gut gefallen haben. Die Auszeichnung wird in diesem Jahr in den folgenden Kategorien verliehen:

  • Beste Veranstaltung
  • Forschendes Lernen

Für Lehrveranstaltungen, die in der Lehrveranstaltungsevaluation besonders gut bewertet worden sind, wird pro Fakultät ein „Preis für die beste Lehrveranstaltungsevaluation” verliehen. Lehrende konnten sich dazu mit den Ergebnissen ihrer Lehrveranstaltungsevaluation selbst bewerben.

Nähere Informationen sind auf der Internetseite zum Preis der Lehre zu finden.

Der Preis der Lehre wird gefördert von der Universitätsgesellschaft Oldenburg.

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(Stand: 30.09.2026)  |  Kurz-URL:Shortlink: https://uol.de/p121354
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