Kontakt

Mitarbeiterinnen der 
Zentralen Koordinationsstelle Oldenburg

Dr. Carina Branković

Friederike Henjes  

Wissenschaftliche Hilfskraft

Jana Finzel

ZABIN-Anmeldung für das WiSe 2026/27 bis zum 15.09.2026 möglich

Kennenlern- und Informationstreffen für alle Zertifikatsstudierenden am 30.09.2026 in Oldenburg

Zugang zur Lernplattform Zabin.IP

Informationen zum Zertifikat

Mitglieder des Steuerungsgremiums

Prof. Dr. René Dausner (Stiftung Universität Hildesheim) 

Ariane Dihle (Carl von Ossietzky Universität Oldenburg)

Kathleen Ehrhardt (Leibniz Universität Hannover, Leibniz School of Education)

Benjamin Franz (Niedersächsisches Kultusministerium)

Katarzyna Miszkiel-Deppe (RIAS Niedersachsen)

Prof. Dr. Jochen Oltmer (Universität Osnabrück)

Dr. Julia Oppermann (Leuphana Universität Lüneburg)

Prof. Dr. Marc Partetzke (Stiftung Universität Hildesheim)

Jana Pflughoft (Leibniz Universität Hannover, Leibniz School of Education)

Prof. Dr. Claire Schaub-Moore (1. Vorsitzende der Jüdischen Gemeinde zu Oldenburg)

Prof. Dr. Bernd Schröder (Georg-August-Universität Göttingen)

Dr. Rebecca Seidler (Vorsitzende des Landesverbands der Israelitischen Kultusgemeinden von Niedersachsen)

Prof. Dr. Margit Stein (Universität Vechta)

Prof. Dr. Andrea Strübind (Carl von Ossietzky Universität Oldenburg)

Enno Stünkel (Celler Netzwerk gegen Antisemitismus)

Katrin Unger (Stiftung niedersächsische Gedenkstätten, Gedenkstätte Bergen-Belsen)

Prof. Dr. Gerhard Wegner (Niedersächsischer Landesbeauftragter gegen Antisemitismus und für den Schutz jüdischen Lebens)

Dr. Ingrid Wiedenroth-Gabler (Technische Universität Braunschweig)

Prof. Dr. Christoph Wolf (Internationale Hochschule Hannover) 

Verband Jüdischer Studierender Nord

Zertifikat Antisemitismuskritische Bildung in Niedersachsen im Kontext Schule (ZABIN)

Das neu anlaufende landesweite extracurriculare „Zertifikat Antisemitismuskritische Bildung in Niedersachsen im Kontext Schule“ (ZABIN) mit 15 KP/CP startet ab dem Wintersemester 2025/26 und richtet sich an Lehramtsstudierende aller Fächer und Schulformen an allen Hochschulen in ganz Niedersachsen. Es ist anschlussfähig an alle angestrebten Lehrämter und unabhängig vom Studienort studierbar.

Das landesweite Zertifikat ist ein Gemeinschaftsprojekt, das von Lehrenden an den beteiligten lehramtsausbildenden Hochschulen und außeruniversitären Partner:innen in Niedersachsen zusammen getragen wird und legt einen ersten Grundstein für ein nachhaltiges antisemitismuskritisches Bildungsangebot in der niedersächsischen Lehrkräftebildung.

ZABIN ist an allen beteiligten Hochschulen in Niedersachsen studierbar, da das Lehrangebot im Rahmen von Online-Lehrveranstaltungen, Präsenz- oder hybriden Lehrveranstaltungen, Blockveranstaltungen oder auch Summer/Winter Schools organisiert wird. 

Kurzprofil

Beginn

Zum Sommer- und Wintersemester

 

Umfang

15 KP/CP
Dauer des Zertifikats: ca. zwei bis drei Semester
 

Zielgruppe

Lehramtsstudierende in Niedersachsen im BA-Studium ab dem 2. Semester und M.Ed.-Studium

Modulhandbuch

Aufbau des Zertifikats

Das Zertifikatsprogramm beginnt im WiSe 2025/26 mit dem Online-Pflichtmodul „Grundlagen der Antisemitismuskritischen Bildung im Kontext Schule“ (6 KP/CP). Darauf aufbauend können dann in dem weiteren Modul „Profilbildung in der Antisemitismuskritischen Bildung” (6 KP/CP) zwei Veranstaltungen aus einem Lehrveranstaltungspool beteiligter Hochschulen und außerschulischer Institutionen frei gewählt werden. Zudem gibt es das Modul „Praxisfelder in der Antisemitismuskritischen Bildung” (3 KP/CP), in dem ein eigenständiges Projekt zum Thema Antisemitismuskritische Bildung entwickelt oder ein Praktikum in einer Institution oder bei einem Bildungsträger im Bereich Antisemitismusprävention/-intervention absolviert werden kann.

Modulstruktur von ZABIN

Online-Pflichtmodul „Grundlagen der Antisemitismus-
kritischen Bildung im Kontext Schule“

→ 6 KP/CP

→ Zwei Veranstaltungen: Vorlesung (asynchron) + Übung (online, synchron)
 

Modul
„Profilbildung in der Antisemitismus-
kritischen Bildung”


→ 6 KP/CP

→ Zwei frei wählbare Veranstaltungen (in Präsenz oder hybrid)
 

Modul
„Praxisfelder der Antisemitismus-
kritischen Bildung”


→ 3 KP/CP

→ eigenständiges Projekt oder Praktikum in einer Institution/Einrichtung oder Bildungsträger

Anmeldung

Lehramtsstudierende in Niedersachsen im BA-Studium ab dem 2. Semester und im M.Ed.-Studium können sich über den folgenden Anmeldebogen bis zum 15.09. für das Wintersemester und bis zum 15.03. für das Sommersemester für das „Zertifikat Antisemitismuskritische Bildung in Niedersachsen im Kontext Schule“ (ZABIN) anmelden. Die Teilnehmer:innenzahl ist in jedem Semester begrenzt. Unmittelbar nach der Anmeldefrist werden per Losverfahren die Teilnehmer:innen ermittelt, die im folgenden Semester mit dem Online-Pflichtmodul starten.

Falls Sie Fragen haben, schreiben Sie gern eine E-Mail an Dr. Carina Branković und Friederike Henjes unter !

Anmeldebogen zum Download:

Weitere Informationen zum Zertifikat

Die inhaltliche Gestaltung und Entwicklung der Rahmenbedingungen für das niedersachsenweite Zertifikat wird von einem Steuerungsgremium getragen, bestehend aus Vertreter:innen der beteiligten Hochschulen und außeruniversitären Partner:innen in Niedersachsen. Zusammen mit allen Kooperationspartner:innen wird das Lehrangebot gestaltet und Lehrveranstaltungen für ZABIN eingespeist.

Die zentrale Koordinationsstelle des „Zertifikats Antisemitismuskritische Bildung in Niedersachsen im Kontext Schule" (ZABIN) befindet sich an der Carl von Ossietzky Universität Oldenburg. Die Ansprechpersonen der zentralen Koordinationsstelle sind Dr. Carina Branković und Friederike Henjes.  

Hier finden Sie die Organisationsstruktur von ZABIN.

Der weitere Ausbau des Zertifikatsprogramms als Angebot für die zweite und dritte Phase der Lehrkräftebildung ist geplant. 

Weitere Informationen zum Zertifikatsprogramm finden Sie auch im ZABIN-Flyer.

Kompetenzen und Lernziele einer antisemitismuskritischen Lehrkräftebildung

  • Kompetenzbereich I: Formen und Funktionen von Antisemitismus und Umgangsweisen innerhalb einer antisemitismuskritischen Schul- und Fachkultur

  • Kompetenzbereich II: Vermittlung eines differenzierten, komplexen, vielfältigen Bildes jüdischen Lebens mit Schwerpunkt auf Deutschland 

  • Kompetenzbereich III: Erinnerungskultur in Bezug auf die Shoah

Die Kompetenzen und Lernziele im Detail 


Veranstaltungen mit thematischem Bezug

Vortrag

Shalom zusammen! – Perspektiven zum Israelsonntag

  • Lesung und Gespräch mit Tanya Yael Raab
  • Sonntag, 09. August 2026, 17 bis 19 Uhr
  • Veranstaltungsort: Ev. Bildungszentrum Hermannsburg (Lutterweg 16, 29320 Hermannsburg)
  • In ihrem Buch „Shalom zusammen“ erzählt Tanya Yael Raab von ihrem Alltag und widerlegt falsche Vorstellungen von jüdischem Leben.

Vortrag

Ecclesia und Synagoga auf dem Gellenbecker Hochaltar

  • Referent: Johannes Brand
  • 18. August 2026, 18 Uhr
  • Veranstaltungsort: Museumsquartier Osnabrück, Veranstaltungssaal
  • Eintritt frei

 

Jüdische Kulturtage zwischen Harz und Heide

  • 17. August bis 20. September 2026 
  • Siebte Jüdische Kulturtage in der Region koordiniert vom Israel Jacobson Netzwerk für jüdische Kultur und Geschichte e.V. (IJN) und der Stadt Goslar. Das gewählte Jahresthema lautet „gemeinsam jüdisch. einst und heute”.
  • Verschiedene Veranstaltungsformate

weiterführende Informationen zu den Veranstaltungen
 

Vortrag

Tacheles! Wir sprechen über Antisemitismus einst und heute in der Harzregion

  • Referent:innen: Markus Weber (Verein Spurensuche Harzregion e.V.) & Katarzyna Miszkiel-Deppe (RIAS Niedersachsen)
  • Moderation: Rebekka Denz (Israel Jacobson Netzwerk)
  • 31. August 2026, 18 Uhr
  • Veranstaltungsort: Bündheimer Schloß (Gestütsstraße 10, 38667 Bad Harzburg)
  • Eintritt frei, um Spenden wird gebeten
  • Veranstaltung im Rahmen der Jüdischen Kulturtage zwischen Harz und Heide

Vortrag

Antisemitismus in Niedersachsen – Ergebnisse des aktuellen Berichts von RIAS Niedersachsen

  • Referentin: Katarzyna Miszkiel-Deppe (RIAS Niedersachsen)
  • Donnerstag, 03. September 2026, 18:30 Uhr
  • Veranstaltungsort: Forum am Dom (Domhof 12, Osnabrück)
  • Eintritt frei
  • Anmeldung erforderlich bis zum 31.08.2026 unter  
  • Veranstalter ist die Gesellschaft für Christlich-Jüdische Zusammenarbeit Osnabrück e.V. 

Workshop

"Antisemitismuskritische Pädagogik: zwischen Haltung und Handlungsmöglichkeiten." EinWorkshop für politische Bildner:innen

  • Eine Antisemitismuskritische Pädagogik sollte immer fester Bestandteil der Arbeit politischer Bildner:innen sein. Dabei muss historischer Kontext immer mit gegenwärtigen Entwicklungen verbunden werden, um Menschen heute erreichen zu können. Daneben steht auch die Reflexion über die eigene Rolle als politische:r Bildner:in im Fokus.
  • 04. September 2026, 10-15 Uhr
  • Veranstaltungsort: Gedenkstätte KZ-Außenlager Braunschweig Schillstraße (Schillstraße 25, 38102 Braunschweig)
  • Anmeldung unter  
  • Veranstaltung im Rahmen der Jüdischen Kulturtage zwischen Harz und Heide

Vortrag

Antisemitismus definieren. Anleitung zur Abgrenzung

  • Referent: Dr. Tom Uhlig (Hochschule RheinMain)
  • Donnerstag, 17. September 2026, 18:30-20:00 Uhr
  • Veranstaltungsort: Tschaikowsky-Saal (Tschaikowskyplatz 2, 20355 Hamburg)
  • Eintritt frei
  • Anmeldung mit vollständigem Namen unter erforderlich
  • Eine Veranstaltungsreihe der Landeszentrale für politische Bildung Hamburg in Kooperation Hamburg vernetzt gegen Rechts – Koordinierungsstelle des Beratungsnetzwerks gegen Rechtsextremismus Hamburg und der Gesellschaft für christlich-jüdische Zusammenarbeit in Hamburg e. V.

Fachtag

5. Fachtag Antisemitismusprävention: Mehr als „nur” Faktenwissen – Antisemitismuskritische Bildung weiter denken

  • Mittwoch, 23. September 2026, 9 bis 17 Uhr
  • Veranstaltungsort: SparkassenForum (Bürgermeister-Ehrlenholz-Straße 14, 26789 Leer)
  • Der Fachtag richtet den Blick auf weitere zentrale Dimensionen antisemitismuskritischer Bildung, die in der schulischen Praxis und in Diskursen häufig weniger Beachtung finden. Im Mittelpunkt steht die Frage: Was braucht antisemitismuskritische Bildung über die Vermittlung von Wissen hinaus, um nachhaltig wirksam zu sein? Dazu widmen wir uns den Themenfeldern Radikalisierung, Dialog, der Reflexion von Abwehrmechanismen sowie dem Begegnungslernen.
  • Der Fachtag richtet sich an Lehrkräfte, Referendar:innen, Studierende, pädagogische Fachkräfte und Interessierte. Er bietet ein Forum für Fachinformation und Austausch.
  • Die Teilnahmegebühr beträgt 10 Euro

Fortbildungsreihe

Antisemitismus und Rassismus – Lernen, Verstehen, Handeln

  • Die Fortbildungsreihe besteht aus drei Modulen, die alle zu besuchen sind
  • Termine:
    • Modul 1: 17. & 18. September, 10 bis 17 Uhr
    • Modul 2: 08. & 09. Oktober, 10 bis 17 Uhr
    • Modul 3: 29. & 30. Oktober, 10 bis 17 Uhr 
  • kostenfreie Teilnahme, Anmeldung bis zum 30.08. erforderlich (begrenzte Teilnehmer:innenzahl)
  • Veranstaltungsort in Hannover wird noch bekannt gegeben
  • Begleitet wird die Veranstaltung vom Team vielgestaltig*2.0

Weiterführende Links

AJC Berlin Ramer Institute, Lagebericht Antisemitismus an deutschen Hochschulen (Berlin, 2025) (Download)

Gemeinsame Empfehlung des Zentralrats der Juden in Deutschland, der Bund-Länder-Kommission der Antisemitismusbeauftragten und der Kultusministerkonferenz zum Umgang mit Antisemitismus in der Schule (2021) (Download)

Grimm, Marc & Beer, Florian, Eine sichere Schule für Jüdinnen und Juden: Ein Leitfaden für die antisemitismuskritische Schulentwicklungsarbeit in 35 Fragen und Antworten, EMPATHIA³ WORKING PAPER SERIES No.2 (aktualisiert 2025) (Download)

Handbuch zur praktischen Anwendung der IHRA-Arbeitsdefinition von Antisemitismus (November 2020) (Download)

Handreichung der gemeinsamen Arbeitsgruppe Antisemitismus zur Verankerung des Themas Antisemitismus in der Lehrkräftebildung (Oktober 2025) (Download)

Nationale Strategie gegen Antisemitismus und für jüdisches Leben (November 2022) (Download)

Gefördert durch:

Partner:innen

(Stand: 28.07.2026)  Kurz-URL:Shortlink: https://uol.de/p109845
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