Kontakt

Mitarbeiterinnen der 
Zentralen Koordinationsstelle Oldenburg

Dr. Carina Branković

Friederike Henjes  

Wissenschaftliche Hilfskraft

Jana Finzel

ZABIN-Anmeldung zum SoSe 2026 bis zum 15.03.2026 möglich

Zugang zur Lernplattform Zabin.IP

Informationen zum Zertifikat

Mitglieder des Steuerungsgremiums

Prof. Dr. René Dausner (Stiftung Universität Hildesheim) 

Ariane Dihle (Carl von Ossietzky Universität Oldenburg)

Kathleen Ehrhardt (Leibniz Universität Hannover, Leibniz School of Education)

Benjamin Franz (Niedersächsisches Kultusministerium)

Katarzyna Miszkiel-Deppe (RIAS Niedersachsen)

Prof. Dr. Jochen Oltmer (Universität Osnabrück)

Dr. Julia Oppermann (Leuphana Universität Lüneburg)

Prof. Dr. Marc Partetzke (Stiftung Universität Hildesheim)

Jana Pflughoft (Leibniz Universität Hannover, Leibniz School of Education)

Prof. Dr. Claire Schaub-Moore (1. Vorsitzende der Jüdischen Gemeinde zu Oldenburg)

Prof. Dr. Bernd Schröder (Georg-August-Universität Göttingen)

Dr. Rebecca Seidler (Vorsitzende des Landesverbands der Israelitischen Kultusgemeinden von Niedersachsen)

Prof. Dr. Margit Stein (Universität Vechta)

Prof. Dr. Andrea Strübind (Carl von Ossietzky Universität Oldenburg)

Enno Stünkel (Celler Netzwerk gegen Antisemitismus)

Katrin Unger (Stiftung niedersächsische Gedenkstätten, Gedenkstätte Bergen-Belsen)

Prof. Dr. Gerhard Wegner (Niedersächsischer Landesbeauftragter gegen Antisemitismus und für den Schutz jüdischen Lebens)

Dr. Ingrid Wiedenroth-Gabler (Technische Universität Braunschweig)

Prof. Dr. Christoph Wolf (Internationale Hochschule Hannover) 

Verband Jüdischer Studierender Nord

Kennenlern- und Informationstreffen für alle Zertifikatsstudierenden am 31.03.2026 in Oldenburg

12-16 Uhr, Ort wird noch bekanntgegeben.

Module des Zertifikatsprogramms

Das Zertifikatsprogramm beginnt im WiSe 2025/26 mit dem Online-Pflichtmodul „Grundlagen der Antisemitismuskritischen Bildung im Kontext Schule“ (6 KP/CP). 
Darauf aufbauend können dann in dem weiteren Modul „Profilbildung in der Antisemitismuskritischen Bildung” (6 KP/CP) zwei Veranstaltungen aus einem Lehrveranstaltungspool beteiligter Hochschulen und außerschulischer Institutionen frei gewählt werden. Zudem gibt es das Modul „Praxisfelder in der Antisemitismuskritischen Bildung” (3 KP/CP), in dem ein eigenständiges Projekt zum Thema Antisemitismuskritische Bildung entwickelt oder ein Praktikum in einer Institution oder bei einem Bildungsträger im Bereich Antisemitismusprävention/-intervention absolviert werden kann.

Modulstruktur von ZABIN

Online-Pflichtmodul „Grundlagen der Antisemitismus-
kritischen Bildung im Kontext Schule“

→ 6 KP/CP

→ Zwei Veranstaltungen: Vorlesung (asynchron) + Übung (online, synchron)
 

Modul
„Profilbildung in der Antisemitismus-
kritischen Bildung”


→ 6 KP/CP

→ Zwei frei wählbare Veranstaltungen (in Präsenz oder hybrid)
 

Modul
„Praxisfelder der Antisemitismus-
kritischen Bildung”


→ 3 KP/CP

→ eigenständiges Projekt oder Praktikum in einer Institution/Einrichtung oder Bildungsträger

Online-Pflichtmodul „Grundlagen der Antisemitismuskritischen Bildung im Kontext Schule"

Kurzprofil

Umfang:
6 KP/CP

Zwei Veranstaltungen: Vorlesung (asynchron) + Übung (online, synchron)

In dem Modul wird grundlegendes Wissen über Antisemitismus und Antisemitismuskritische Bildung vermittelt. 
Die Online-Vorlesung (asynchron, online) mit jeweils 14 Sitzungen enthält u. a. eine Einführung in Definitionen und Erscheinungsformen, Wahrnehmungsdivergenzen und Abwehrstrategien sowie pädagogische Thematisierung von Antisemitismus, Einblicke in aktuelles jüdisches Leben in Deutschland sowie eine Einführung in seine Darstellung in (Schul-)Medien und Einblicke in bereits vorhandene Projekte und Institutionen.
Die dazugehörige Übung (synchron, online) mit jeweils 14 Sitzungen vertieft die Vorlesungsinhalte und thematisiert diese in Bezug auf den Kontext Schule. Die Übung findet ab dem 14.04.2026 wöchentlich, synchron von 18-20 Uhr statt.

Modul „Profilbildung in der Antisemitismuskritischen Bildung”

Kurzprofil

Umfang:
6 KP/CP

Zwei frei wählbare Veranstaltungen (in Präsenz oder hybrid)

In dem Modul können zwei (Lehr-)Veranstaltungen aus einem Lehrveranstaltungspool beteiligter Hochschulen und außeruniversitärer Institutionen frei gewählt werden. Die (Lehr-)Veranstaltungen decken min. zwei Teilkompetenzen eines Kompetenzbereichs ab. Der thematische Schwerpunkt ist je nach Angebot von (Lehr-)Veranstaltungen frei wählbar und individuell setzbar. 

Modul „Praxisfelder der Antisemitismuskritischen Bildung”

Kurzprofil

Umfang:
3 KP/CP
 

eigenständiges Projekt oder Praktikum in einer Institution/Einrichtung oder Bildungsträger

Das Modul sieht entweder die Entwicklung eines eigenständigen Projekts zum Thema Antisemitismuskritische Bildung oder das Absolvieren eines Praktikums in einer Institution / Einrichtung oder Bildungsträger im Bereich Antisemitismusprävention / -intervention im Umfang von 60 Stunden vor. Diese können flexibel nach Absprache mit dem Praktikumsort verteilt werden. Der Schwerpunkt und auch die Institution ist dabei frei wählbar (z. B. Erinnerungskultur, außerschulischer Bildungsträger…). Wichtig ist, dass min. zwei Teilkompetenzen aus den Kompetenzbereichen im Rahmen des Moduls abgedeckt werden und das Projekt / Praktikum unter einer spezifisch antisemitismuskritischen Fragestellung steht.

Das Thema des Projekts oder der Praktikumsort ist vorab mit der Koordinationsstelle in Oldenburg 
(zabin@uol.de) abzustimmen. 

Die folgenden Projektbeispiele dienen lediglich als Orientierung und sind fiktive Beispiele. 

Projektbeispiele

Projektbeispiel 1: Zeitgenössische Kinder- und Jugendbuchliteratur (bspw. für die Fächer Deutsch, Englisch, Französisch etc.)

Projektskizze: 

Der:die Studierende liest mehrere aktuelle Kinder- und Jugendbücher zum Themenbereich Judentum und/oder jüdischer Autor:innen, die sich für die Sekundarstufe I eignen. Der:die Studierende entwickelt eine kritische Fragestellung oder Gesichtspunkte, unter denen die Literatur untersucht wird. Die Ergebnisse werden für andere Lehramtsstudierende in Form einer TaskCard, eines Blogs o. Ä. aufbereitet. 

Mögliche (Teil-)Kompetenzen:

  • Die Studierenden entwickeln Kompetenzen, Judentum im Unterricht jenseits von stereotypen Konstruktionen oder ausschließlich in historisierender Dimension darzustellen.
  • Die Studierenden kennen Möglichkeiten der (medial) vermittelten Begegnung mit vielfältigem, in Deutschland gelebtem Judentum im Kontext Schule und können dieses didaktisch reflektieren.
  • Die Studierenden kennen geeignete Unterrichtsmedien bzw. Medien zur Pluralität jüdischen Lebens in Deutschland, die zu Unterrichtsmaterialien werden können.

Projektbeispiel 2: Filmprojekt (bspw. für das Fach Geschichte)

Projektskizze: 

Der:die Studierende wählt einen Film zum Themenbereich Erinnerungskultur aus und entwickelt eine kritische Fragestellung oder Gesichtspunkte, unter denen der Film untersucht wird. Der:die Studierende entwickelt eine Filmvorführung sowie Materialien für eine geführte Diskussion für Personen ab Sekundarstufe II mithilfe der kritischen Auseinandersetzung und Fragestellung zum Film. 

Mögliche (Teil-)Kompetenzen:

  • Die Studierenden wissen um verschiedene Möglichkeiten zur Gestaltung erinnerungskultureller Praxis in Bezug auf die Shoah im Kontext einer pluralen Schule. Sie reflektieren und bewerten unterschiedliche erinnerungskulturelle Praxen in Bezug auf die Shoah für ihre Lerngruppen und angestrebten Schulformen.
  • Die Studierenden reflektieren erinnerungskulturelle Praxis in Bezug auf die Gegenwart und reflektieren die Bedarfe der Schüler:innen zum Themenfeld Erinnerungskulturen.
  • Die Studierenden wissen um spezifische Reaktionen auf die Thematisierung von Antisemitismus im Sinne von Abwehrstrategien/Distanzierungsmustern beispielsweise bei sich selbst, bei Schüler:innen und Kolleg:innen. Sie können diese Abwehrstrategien/Distanzierungsmuster benennen und erkennen. Sie verfügen über ein Handlungsrepertoire und methodische Handlungskompetenz in pädagogischen Kontexten.

Projektbeispiel 3: Jüdische Museen als antisemitismuskritische Orte (bspw. für das Fach Geschichte oder Kunst)

Projektskizze: 

Der:die Studierende besucht ein oder mehrere Jüdische Museen unter einer spezifischen Fragestellung, bspw. wie diese als außerschulische Lernorte für die antisemitismuskritische Bildungsarbeit in der Schule nutzbar gemacht werden können. Der:die Studierende reflektiert dabei auch mögliche Grenzen und bereitet die Ergebnisse in Form eines Blogs auf. 

Mögliche (Teil-)Kompetenzen:

  • Die Studierenden entwickeln Kompetenzen, Judentum im Unterricht jenseits von stereotypen Konstruktionen oder ausschließlich in historisierender Dimension darzustellen.
  • Die Studierenden kennen Möglichkeiten der (medial) vermittelten Begegnung mit vielfältigem, in Deutschland gelebtem Judentum im Kontext Schule und können dieses didaktisch reflektieren.
  • Die Studierenden reflektieren biografische und gesellschaftliche Ausgangslagen in Bezug auf Antisemitismus. Dabei nehmen sie multiperspektivisch verschiedene Perspektiven auf gesellschaftliche Ausgangslagen wahr, die auch in Klassenzimmern zu finden sind. Einen Schwerpunkt für eine antisemitismuskritische Handlungsfähigkeit in der Schule bildet dabei die Beschäftigung mit der Wahrnehmungsdivergenz zwischen Angehörigen der Mehrheitsgesellschaft und jüdischen Personen in Bezug auf Antisemitismus, indem die Studierenden sich mit konkreten Erfahrungen von Jüdinnen und Juden in Deutschland beschäftigen.

To be continued...

Studienverlaufsplan

Webmaster (Stand: 20.01.2026)  Kurz-URL:Shortlink: https://uol.de/p113606
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