Kontakt

Dr. rer. nat. Jan Vogelsang

Institut für Physik  (» Postanschrift)

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Attosekundenmikroskopie

Willkommen auf den Seiten der Nachwuchsgruppe Attosekundenmikroskopie.

Wir sind eine Forschungsgruppe im Bereich der experimentellen Physik am Institut für Physik der Fakultät V an der Carl von Ossietzky Universität Oldenburg. Täglich arbeiten wir daran, in neue Bereiche der raumzeitlichen Auflösung vorzustoßen, die noch niemand zuvor ergründen konnte. Wir entwickeln neue experimentelle Methoden, um Ladungsträger in und um Nanostrukturen und Grenzflächen auf ihren natürlichen Längen- und Zeitskalen untersuchen zu können. Insbesondere interessieren wir uns dafür, wie Ladungsträger mit optischen Feldern in heterogenen Strukturen kontrolliert werden können.

Unsere Arbeit wird von der Deutschen Forschungsgemeinschaft (DFG) im Rahmen des Emmy Noether-Programms ab 2022 gefördert und in der Universität insbesondere durch die Arbeitsgruppen UNO und ULTRA unterstützt, u.a. indem wir Teile ihrer Räumlichkeiten und Geräte mitnutzen können.

Neuigkeiten

Laser und PEEM auf dem Weg

Unser neuer Laser (Light Conversion Carbide, 80 W, 250 fs) ist inzwischen bestellt und wird in Litauen hergestellt. Die Lieferung ist für den Jahreswechsel geplant. Vorher werden wir voraussichtlich einen „Demo-Laser” erhalten, der uns einen früheren Start bereits im Oktober ermöglichen wird.

Parallel dazu ist auch die Bestellung und Lieferung des Elektronenmikroskops (PEEM) auf einem guten Wege. Es ist bereits „im Prinzip” fertiggestellt, benötigt aber noch das übliche Testprogramm und seine eigene Elektronikeinheit. Außerdem ist der zweite Detektor (Delay-Line-Detektor) noch zu integrieren. Eine Teillieferung im Oktober ist angedacht, damit wir auch hier mit Beginn des Wintersemesters pünktlich starten können.

Weiterhin sind nun allerlei weitere Komponenten bestellt oder im Bestellprozess, sodass im Herbst viele neue Komponenten auf ihren Einsatz warten. Interesse? Meldet euch gerne!

Willkommen Caro!

Heute beginnt Carolin Bauer ihre Bachelorarbeit bei uns in der Gruppe. Sie ist bereits die Dritte, die in wenigen Monaten den Weg zu uns gefunden hat, worüber wir uns sehr freuen. Herzlich Willkommen!

Caro beschäftigt sich mit der Charakterisierung von ultrakurzen Laserimpulsen mit der „Dispersion Scan”-Methode und wird die Ergebnisse mit anderen Messmethoden vergleichen. Diese Arbeit erfolgt in Zusammenarbeit mit den AGs Ultra und UNO, deren Lasersysteme wir uns hier besonders genau anschauen werden.

Frische Stellen & Projekte

Aktuell gibt es neue Infos zu ausgeschriebenen Projekten auf der Unterseite „Offene Stellen”. Schaut gerne vorbei!

Beginn zweier Bachelorarbeiten

Nach kleineren Corona-bedingten Verzögerungen haben heute Kerstin und Ansgar ihre Bachelorarbeiten in der Nachwuchsgruppe Attosekundenmikroskopie begonnen. Herzlich Willkommen!

Kerstin beschäftigt sich mit dem Aufbau eines Elektronenmikroskops mit hoher raumzeitlicher Auflösung, um optische Felder um Nanostrukturen direkt sichtbar zu machen. Ansgar arbeitet an der Erhöhung der Ausgangsleistung eines Lasersystems und dessen Charakterisierung, um neue Experimente im Bereich der Licht-Materie-Wechselwirkung zu ermöglichen.

Wolf-Preis an Anne L'Huillier!

Wir gratulieren herzlich Anne L'Huillier an der Universität Lund zur Verleihung des diesjährigen Wolf-Preises in Physik zusammen mit Paul Corkum und Ferenc Krausz. Sie und ihre Kollegen erhalten den Preis für ihre bahnbrechenden Arbeiten auf dem Gebiet der Ultrakurzzeit- und Attosekundenphysik.

Hier die Mitteilung auf den Internetseiten der Universität Lund.

Elektronenmikroskop und Laser

Die Ausschreibungen für das Photoemissions-Elektronenmikroskop sowie den Pumplaser sind auf einem guten Weg, es wurden kürzlich die Aufforderungen für eine Angebotsabgabe an die erfolgreichen Firmen der ersten Runde verschickt. Mit einer Lieferung zu Weihnachten (in diesem Jahr) wird es damit aber leider nichts mehr.

Frohe Weihnachten!

Offene Stellen

Zwei Stellen für Doktorandinnen oder Doktoranden in unserer Nachwuchsgruppe sind aktuell ausgeschrieben. Nutzt die Gelegenheit und bewerbt euch! In unserer Gruppe werden viele Themenfelder kombiniert. Man kann eine Menge lernen, ein breites Vorwissen ist nicht erforderlich. Eine große Portion Neugierde ist aber erwünscht.

https://uol.de/stellen?stelle=68507

Wenn es noch offene Fragen gibt, sprecht uns jederzeit einfach an.

Interview mit "photonworld"

Auf der Internetseite "photonworld" wurde ein Interview mit uns veröffentlicht. Anlass ist die Bewilligung der Emmy Noether Nachwuchsgruppe in Oldenburg. Die Internetseite beschäftigt sich allgemein mit dem Thema Licht und der Wissensvermittlung insbesondere an Schülerinnen und Schüler. Sie begleitet das PhotonLab am Max-Planck-Institut für Quantenoptik in Garching und ist eng mit der dortigen Gruppe von Prof. Dr. Ferenc Krausz verknüpft.

Pressemitteilung der Universität

Die Pressestelle der Universität hat eine Pressemitteilung zum Start dieser Nachwuchsgruppe angefertigt und heute veröffentlicht. Vielen Dank insbesondere an Sonja Niemann für das Verfassen der Mitteilung und Markus Hibbeler für die Fotos. Danke auch für den Einsatz, den es erforderte, sich sowohl in Wechloy als auch in der Physik zurechtzufinden. Hoffentlich gibt es bald erneut Gelegenheit für eine Zusammenarbeit.

https://www.presse.uni-oldenburg.de/mit/2021/198.html

Labortour / Fotos

Nachdem es am Montag einen Termin mit der Pressestelle gab, um Fotos für eine Pressemitteilung zu machen, galt es heute, die Labore 5 und 6 (UNO/ULTRA, UNO) mit der eigenen Kamera zu besuchen. Einige Bilder sind nun zur Illustration in dem Untermenü "Forschung" gelandet.

Es nimmt Formen an

Ein Monat ist viel zu schnell vergangen, ich war noch knapp zwei Wochen in Lund, kurz bevor die Vorlesungszeit begann. Seitdem wurden einige Dinge in die Wege geleitet. So sind die Leistungsbeschreibungen für die Großgeräte nun bei der DFG und werden hoffentlich bald in Form einer Ausschreibung veröffentlicht. Außerdem gibt es nun diese Website und, im universitären Alltag unverzichtbar, diese Nachwuchsgruppe hat nun eine Finanz- und Kostenstelle für das Emmy Noether Projekt. Damit könnten wir Geld ausgeben, was den offiziellen Start des Projekts bedeuten würde. Das soll aber bestenfalls nicht mit einem Paket Einmalhandschuhe, Größe M, im Laborbedarfslager passieren. Da sollte sich doch eine bessere Gelegenheit finden lassen...

Förderzusage

Heute gab es die schriftliche Zusage für die Aufnahme in das Emmy Noether Programm der DFG, womit der Grundstein für diese Arbeitsgruppe gelegt wurde. Vielen Dank an alle Unterstützerinnen und Unterstützer in Oldenburg und Lund, ohne euch hätte das vermutlich nicht geklappt. Danke auch an die Gutachterinnen und Gutachter sowie das Emmy Noether Panel der DFG für die positiven Gutachten. Nun gilt es, den Erwartungen gerecht zu werden und die Fördermittel zielgerichtet einzusetzen. Auf geht's!

Wir sind dankbar für die Unterstützung durch

(Stand: 14.06.2022)