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Kontakt

Kim Braun
Raum B 221
Tel.: 0441 798-4025
kim.braun(at15u/o)uni-4c0loldenburg.de (kim.p5v87braun@vhtfuocs1/l.de)

Förderung

Gefördert im Rahmen des DFG-Programms Wissenschaftliche Literaturversorgungs- und Infor-mationssysteme (LIS)

Open-Access-Publikationsfonds

Die DFG hat auch für die Jahre 2020 und 2021 eine Förderung des Open-Access-Publikationsfonds bewilligt und trägt 40% der anfallenden Publikationsgebühren. Oldenburger Autorinnen und Autoren können also weiterhin die Übernahme der Kosten für Open-Access-Publikationen beantragen. Zu Änderungen im Verfahren s. u.
Das Bibliotheks- und Informationssystem (BIS) verwaltet den Fonds und ist Ansprechpartner für Open Access.

Hinweise zu einzelnen Verlagen (BioMed Central, Frontiers etc.) finden Sie auf der Seite Info zu Open-Access-Verlagen.

Fördervoraussetzungen

  • Sie sind Angehöriger der Carl von Ossietzky Universität Oldenburg.
  • Sie sind „corresponding Author“ oder „submitting Author“ des eingereichten Artikels.
  • Ihr Beitrag erscheint in einer ausschließlich Open Access publizierenden Zeitschrift, d. h. alle Artikel sind vollständig und unmittelbar mit Erscheinen weltweit kostenfrei zugänglich.
  • Die Qualität der Artikel wird durch einen Peer Review gesichert.
  • Die Publikationsgebühren/APC (Article Processing Charges) der Zeitschrift liegen nicht höher als 2.000 Euro (inkl. MwSt.).

Bitte beachten Sie, dass alle Elemente Auschlusskriterien sind, d. h. es müssen alle erfüllt sein, damit die Förderung gewährt werden kann.

Verfahren

Grundsätzlich können die Publikationsgebühren/APC auf drei Arten bezahlt werden:

  1. Das BIS unterhält bei einem OA-Verlag ein „Guthabenkonto“, aus dem die Gebühren finanziert werden (z. B. BioMed Central). Autorinnen oder Autoren melden ihre Publikationsabsicht dem BIS und erhalten einen Zugangs-Code, der sie als Mitglied der Carl von Ossietzky Universität Oldenburg ausweist. Ggf. kann zusätzlich ein Rabatt auf die Gebühren in Anspruch genommen werden.
  2. Das BIS fungiert als zentrale Abrechnungsstelle für einen OA-Verlag, d. h. die Rechnungen über Publikationsgebühren/APC werden direkt an das BIS geschickt und von dort aus dem Publikationsfonds bezahlt (z. B. Frontiers).
  3. Erfolgt die Open-Access-Publikation ohne vorherige Beteiligung des BIS, können Autorinnen und Autoren Rechnungen über Publikationsgebühren/APC beim BIS einreichen.

Für detaillierte Auskünfte und weitere Fragen kontaktieren Sie bitte den o.g. Ansprechpartner.

Änderungen ab 2020

Mit Beginn des Jahres 2020 beträgt der Anteil der DFG-Förderung der OA-Publikationsgebühren 40%, während 60% von der Bibliothek und den Autorinnen und Autoren getragen werden. Das Präsidium steuert die fixe Summe von 10.000 Euro sowie eine Überzeichnungsgarantie bis zu 40.000 Euro pro Jahr bei.

Der Anteil der Autorinnen und Autoren beträgt grundsätzlich 30% der jeweils für einen Artikel anfallenden Gebühren. (Arbeitsgruppen, Instituten, Fakultäten steht es natürlich frei, diesen Anteil ihrerseits zu fördern oder ganz zu tragen.) Dazu wird die Bibliothek eine Kosten- und Finanzstelle erfragen, von der die entsprechende Summe abgebucht werden kann.

Da die Bibliothek aufgrund der laufenden DEAL-Verhandlungen keine Zeitschriften des Elsevier Verlags zur Verfügung stellen kann, stehen für Autorinnen und Autoren aus den Fächern, die von dieser Versorgungslücke betroffen sind, Gelder zur Verfügung, mit denen ihr Anteil an den OA-Publikationsgebühren bezahlt werden kann.

Mit dem Versuch einer bundesweiten Lizenzierung im DEAL-Projekt wird sich herausstellen, ob Kosten für wissenschaftliche Zeitschriften in nennenswertem Umfang gesenkt werden können. Sollte dieser sog. Transformationsprozess Einsparungen für die Bibliothek durch entfallende Subskriptionsgebühren ergeben, ist eine hö­here Beteiligung der Bibliothek an den Publikationsgebühren durchaus möglich.

[BIS intern]   BIS-Werjbmastekofr (bis.webred0zygaktion4an@uni-odq/ldenbu2uhnxrg.de) (Stand: 08.04.2020)