Kontakt

Kim Braun
Raum B 221
Tel.: 0441 798-4025

Open-Access-Office

 

Förderung

Gefördert im Rahmen des DFG-Programms Wissenschaftliche Literaturversorgungs- und Infor-mationssysteme (LIS)

Open-Access-Publikationsfonds

Open-Access-Publikationsfonds

Die DFG hat den Antrag der Universität auf Förderung der Publikationskosten in den Jahren 2022 bis 2024 positiv beschieden. Die in der Übergangsphase und die ab dem Januar geltenden Voraussetzungen und Verfahren sind im folgenden Abschnitt beschrieben.

Hinweise zu einzelnen Verlagen (Frontiers, MDPI etc.) sowie zu den DEAL-Partnern (Springer Nature und Wiley) finden Sie auf der Seite Info zu Open-Access-Verlagen. Für Fragen zum Open-Access-Publizieren wenden Sie sich bitte an den genannten Kontakt.

Publikationsfonds - Übergang zu 2022

Mit dem Ende des bisherigen Open-Access-Publikationsfonds am 31.12.2021 können Artikel, die nach diesem Datum publiziert werden, grundsätzlich nicht mehr aus dem Fonds von der Bibliothek und der DFG bezahlt werden. Es gilt jedoch folgende Übergangsregelung:
Kosten für Artikel, die vor dem 1.11.2021 bei einem Open-Access-Journal eingereicht wurden, können bei Erfüllung der bisherigen Fördervoraussetzungen des Publikationsfonds übernommen werden. Dies gilt unabhängig vom tatsächlichen Publikationsdatum des Artikels. Die Universitätsbibliothek übernimmt dabei wenn erforderlich den Kostenanteil, der zuvor von der DFG getragen wurde (40%).

Für Artikel, die zwischen dem 1.11. und dem 31.12.2021 eingereicht wurden und nach dem 1.1.2022 publiziert werden, gilt:

  • DFG und Bibliothek übernehmen für Open-Access-Artikel jeweils einen Anteil von 700 Euro der Publikationsgebühren (APC, OA Charges).
  • Über diese 1.400 Euro hinausgehende Kosten müssen die Autor*innen bezahlen.
  • Artikel, die mehr als 2.000 Euro (inkl. MwSt) kosten, sind nur teilweise förderfähig (s. u.).

Neuerung ab dem 1.4.2022

Aufgrund der starken Nachfrage und dem hohen Publikationsdruck werden auch Publikationsgebühren, die über 2.000 Euro (inkl. Mwst) liegen, gefördert, aber nur in Höhe von 700 Euro (Es gilt das Datum der Rechnungsstellung). Über diese 700 Euro hinausgehende Kosten müssen die Autor*innen bezahlen. Die Suche nach geeigneten und preisgünstigen Journals empfiehlt sich also nachdrücklich.

Es gilt, ein deutliches Signal an die Verlage zu senden, verantwortungsbewusste Preise zu gestalten, statt wie in der Vergangenheit in eine Preissteigerungsspirale einzutreten. Die Bibliotheken bemühen sich, bei den Verlagen entsprechende Rabatte zu verhandeln.

In Transformationsverträgen (z. B. DEAL) anfallende Kosten in Form von sogenannten Publish-and-Read-Fees für hybride Open-Access-Publikationen werden wie bisher von der Bibliothek finanziert.

Fördervoraussetzungen

  • Sie sind Angehörige*r der Carl von Ossietzky Universität Oldenburg.
  • Sie sind „corresponding Author“ des eingereichten Artikels.
  • Ihr Beitrag erscheint in einer ausschließlich Open Access publizierenden Zeitschrift, d. h. alle Artikel sind vollständig und unmittelbar mit Erscheinen weltweit kostenfrei zugänglich.
  • Die Qualität der Artikel wird durch einen Peer Review gesichert.

Liegen die Publikationsgebühren/APC (Article Processing Charges) der Zeitschrift unter oder bei 2.000 Euro inkl. Mwst werden Artikel mit 1.400 Euro gefördert. Liegen die APC über 2.000 Euro inkl. MwSt werden sie mit 700 Euro gefördert.
Bitte beachten Sie, dass die genannten vier Elemente Auschlusskriterien sind, d. h. es müssen alle erfüllt sein, damit die Förderung gewährt werden kann.

Verfahren

Grundsätzlich können die Publikationsgebühren/APC auf  zwei Arten bezahlt werden:

  1. Das BIS fungiert als zentrale Abrechnungsstelle für einen OA-Verlag, d. h. die Rechnungen über Publikationsgebühren/APC werden direkt an das BIS geschickt und von dort aus dem Publikationsfonds bezahlt.
  2. Erfolgt die Open-Access-Publikation ohne vorherige Beteiligung des BIS, können Autorinnen und Autoren Rechnungen über Publikationsgebühren/APC beim BIS einreichen.

Für detaillierte Auskünfte und weitere Fragen kontaktieren Sie bitte den o.g. Ansprechpartner.

[BIS intern]   (Stand: 20.04.2022)