Station 3: Bausteine des Kerns 2

Station 3: Bausteine des Kerns 2

Die Kernelektronen Hypothese

Gemäß dem Atommodell von Ernest Rutherford besteht ein Atom aus einem kleinen, schweren, positiv geladenen Kern, der von einer wesentlich größeren Hülle aus Elektronen umgeben ist. Die experimentellen Daten, die Rutherford und seine Mitarbeiter bei den unzähligen Streuversuchen erhalten hatten, stützten dieses Modell.

Um die radioaktive β-Strahlung zu erklären, mussten dagegen einige Annahmen gemacht werden, die zunächst nicht durch Experimente gestützt werden konnten. Es war bekannt, dass β-Strahlung nichts anderes ist als die bereits bekannten negativ geladenen Elektronen. Experimente zeigten, dass diese Elektronen nicht aus der von Rutherford postulierten Hülle aus Elektronen des Atoms stammen konnten.

Verschiedene Wissenschaftler, darunter auch Rutherford, stellten daher in den 1920er Jahren die Hypothese auf, dass diese Elektronen aus dem Atomkern stammten. Es war bekannt, dass die Kernladung ungefähr halb so groß ist wie die Masse des Atoms.

Aufgabe

Entwickle anhand dieser Hypothese ein Modell für den Heliumatomkern (Masse: 4 u, Ladung: +2) und zeichne dein Modell.


Chemie-Webmaster (Stand: 05.08.2024)  Kurz-URL:Shortlink: https://uol.de/p75907 | # |
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