Kontakt

Projektleitung

Prof.in Dr. Ayça Polat

Koordination & Weiterbildung Kontaktstudium

Iris Gereke
Projektgesamtkoordination
Weiterbildung: Kontaktstudium Bremen

Kristina Novy
Koordination des Ergänzungsprogramms und Kooperation, Vernetzung und Fachaustausch im Gesamtprojekt

Yvonne Ahmed-von Maurich
Koordination Bildungsberatung Niedersachsen/Bremen

Marina Baumbach
Koordination Kontaktstudium Hannover, Bildungsberatung Oldenburg

Johanna Marie Horn
Koordination Evaluation

 

Fakultät I, Institut für Pädagogik
Center for Migration, Education and Cultural Studies (CMC)

Beratung für Migrant*innen & Geflüchtete

Yvonne Ahmed-von Maurich
Beratung Bremen und Niedersachsen

Marina Baumbach
Beratung Oldenburg

Projektkoordination E-Learning

Sonia Bartoccio
Weiterbildung Kontaktstudium: E-Learning
C3L – Center für lebenslanges Lernen
Bereich: Offene Hochschule

Wissenschaftliche Beratung

Prof.in Dr. Merle Hummrich
Koleitung des Projekts, wiss. Begleitung
Goethe-Universität Frankfurt am Main
Fachbereich Erziehungswissenschaften

Dr. Joachim Stöter
C3L – Center für lebenslanges Lernen
Bereich: Offene Hochschule

Blog des Kontaktstudiums

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Evaluation der Weiterbildung

Evaluation der Weiterbildung "Kontaktstudium: Anerkennung und pädagogische Kompetenz in der Migrationsgesellschaft"

Die Darstellung fasst die Ergebnisse der Auswertung vorhandener Daten und Dokumente zusammen.

Aus der ersten Auswertung lassen sich bereits einige Schlüsse ziehen. Die Teilnehmenden der Weiterbildung sind überwiegend hochqualifiziert und berufserfahren. Es zeigt sich allerdings eine Diskrepanz zwischen vorhandenen Qualifikationen und tatsächlichen Arbeitsmarktchancen. Bildungs- und Erwerbsbiografien werden durch strukturelle Zugangsbarrieren unterbrochen. Das Kontaktstudium kann eine Brücke zwischen vorhandener Qualifikation und deutschem Bildungs- und Arbeitsmarkt darstellen. Teilweise können so Anerkennungs- und Zugangsbarrieren kompensiert werden und es wird eine (Re-)Professionalisierung im (sozial-)pädagogischen Feld ermöglicht. Die Absolvent*innen haben hohe Übergangsquoten ins Studium, zu weiteren Qualifizierungsmaßnahmen oder gehen direkt in Beschäftigung. Außerdem verbessern sich die sprachliche und berufliche Handlungssicherheit. Das Kontaktstudium kann weiterhin als empowernder Raum dazu beitragen, dass das Selbstbewusstsein der Teilnehmenden gestärkt wird. Somit erweist sich das Kontaktstudium als nachhaltiges Weiterbildungsangebot, das vorhandene Qualifikationen wertschätzt, anerkennt und in anschlussfähige Bildungs- und Erwerbsverläufe überführt. Das Projekt kann damit zur Fachkräftegewinnung beitragen und Impulse für eine weitere Öffnung des Bildungssystems in der Migrationsgesellschaft setzen. 

Ziele der Evaluation

Das Ziel der Evaluation der Weiterbildung „Kontaktstudium: Pädagogische Kompetenz in der Migrationsgesellschaft” ist es, mithilfe eines Mixed-Methods-Ansatzes Erkenntnisse über die langfristigen Auswirkungen der Maßnahme bezüglich der beruflichen und sozialen Teilhabe ehemaliger Teilnehmer*innen zu gewinnen.

Es sollen umfassende Erkenntnisse über den Verbleib und die Erfahrungen der Absolvent*innen des Kontaktstudiums eruiert werden. Darüber hinaus wird untersucht, wie sich die Maßnahme langfristig auf persönliche und inklusionsrelevante Aspekte auswirkt.

Die Evaluation des Kontaktstudiums bietet eine wertvolle Möglichkeit, die Wirksamkeit der Weiterbildung aus Sicht der Teilnehmenden wissenschaftlich fundiert und aus einer intersektionalen Perspektive zu erfassen. Durch die systematische Erhebung und Auswertung der Daten können gezielte Maßnahmen zur Weiterentwicklung des Bildungsangebots abgeleitet und die Bedürfnisse der Zielgruppe noch gezielter adressiert werden.

Geplanter Ablauf

Im Rahmen der Evaluation des Kontaktstudiums werden verschiedene Phasen durchgeführt, die aufeinander aufbauend zu einer fundierten Ergebnisanalyse führen. Die Evaluation beginnt mit der Auswertung vorhandener Daten und Dokumentationen aus allen 35 bisherigen Durchgängen des Programms an den Standorten Hannover (seit 2004), Bremen (seit 2015) und Frankfurt am Main (seit 2018. Diese erste Analyse liefert wichtige Grundlagen für die folgenden Erhebungsschritte und wird in einem Zwischenbericht zusammengefasst. 

Anschließend erfolgt ab Juni 2026 eine Online-Fragebogen-Erhebung der Absolvent*innen des Kontaktstudiums, mit der ihre Weiterbildungserfahrungen wie auch ihre Bildungs- und Berufswege nach Weiterbildungsabschluss  quantitativ erfasst, ausgewertet und in einem weiteren Zwischenbericht zusammengefasst werden sollen.

Darüber hinaus werden bis zum Ende der Projektlaufzeit Ende Juni 2028 qualitative Interviews mit einzelnen Absolvent*innen sowie zwei Fokusgruppen durchgeführt. Diese detaillierten Gespräche ermöglichen tiefere Einblicke in die individuellen Erfahrungen und Wahrnehmungen der Teilnehmenden.

Die Ergebnisse dieser umfassenden Evaluation werden in einem Abschlussbericht veröffentlicht. 

Kontakt

Wollen Sie sich mit uns hierzu vernetzen oder haben Sie Fragen bzw. Anmerkungen? Dann treten Sie gerne mit uns in Kontakt.

Johanna Marie Horn

0441 798-2510

Sprechstunde: nach Vereinbarung

(Stand: 28.05.2026)  Kurz-URL:Shortlink: https://uol.de/p100309
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