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C.v.O. Universität Oldenburg
CMC Center for Migration, Education
and Cultural Studies
Ammerländer Heerstr. 114-118
26129 Oldenburg

Aktuelles

Fachtagung "Migration - Bildung - Anerkennung. Der Versuch Anschlussfähigkeit zwischen globalen Bildungsbiographien und nationalen Hochschulstrukturen herzustellen" am 25. und 26. März 2020

Wir freuen uns, Sie zu unserer Fachtagung "Migration - Bildung - Anerkennung: Der Versuch, Anschlussfähigkeit zwischen globalen Bildungsbiographien und nationalen Hochschulstrukturen herzustellen" am 25. und 26. März 2020 an der Universität Oldenburg einzuladen. Ab sofort können Sie sich unter folgendem Link für die Tagung anmelden: ftmba.tagungen.uni-oldenburg.de

Gern möchten wir Sie zum Erfahrungsaustausch über universitäre und akademische Bildungsprojekte für Migrierte und Geflüchtete willkommen heißen. In Vorträgen und Diskussionen wollen wir den wichtigen Themen wie formale (Nicht-)Anerkennung von akademischen Bildungsabschlüssen, Zugangsbedingungen und Zusatzqualifikationen nachgehen; in praxisnahen Workshops wird eine Vertiefung erfolgen.

Bei Fragen senden Sie gerne eine E-Mail an: tagungeka.bilivpd3dung.anerkenyoanunaxjpg@uni-oldenburg.+n0uxde. Wir freuen uns auf Ihre Teilnahme! 

Universitärer safe space? Zum Verhältnis von Sprache und Gewalt am 26.-27. März 2020

Universitärer safe space? Zum Verhältnis von Sprache und Gewalt an der Universität 26.-27. März 2020 Carl von Ossietzky Universität Oldenburg (BIS-Saal) Center for Migration, Education and Cultural Studies (CMC) in Kooperation mit dem Zentrum für Interdisziplinäre Frauen- und Geschlechterforschung (ZFG) und dem European Master in Migration and Intercultural Relations (EMMIR)

Mit Beiträgen u.a. von Sarah Ahmed (Bremen), Akshay Chavan (Münster), Saraya Gomis (Berlin), Alisha Heinemann (Bremen), Magdalena Knappik (Wuppertal), Rudolf Leiprecht (Oldenburg), Kristina Novy (Oldenburg), Sara Paßquali (Oldenburg), Sylvia Pritsch (Oldenburg), Pasquale Rotter (Berlin), Birgit Riegraf (Paderborn), Nadja Thoma (Wien).

Die Universität als akademischer Lehr-/Lern-Kontext steht als gesellschaftlicher Ort jenseits von Macht- und Gewaltstrukturen in Frage. Wurde ‚die Universität’ historisch als Raum gedacht und beschrieben, der sich den gesellschaftlichen Gewaltverhältnissen entzieht, so haben sich die Perspektiven auf sie inzwischen erweitert und verändert. Im Wissen um ihre Geschichte ist die Universität nunmehr als ein gesellschaftlicher Ort reflektierbar geworden, an dem macht- und gewaltvolle Unterscheidungen (u.a.) mittels Sprache wirksam werden, durch die Zugehörigkeiten und Ausschlüsse produziert werden.

Über Sprache und Sprechen konstituieren sich Machtverhältnisse etwa zwischen Studierenden und Lehrenden oder in hierarchisierenden bzw. exkludierenden sprachlichen Praktiken, die die Lehre, Forschung und Verwaltung betreffen. Während eine (bestimmte) Sprache und eine (bestimmte) Weise zu sprechen in (bestimmten) Kontexten als legitim gilt, werden andere Sprachen und Sprechweisen beispielsweise in Formen des Silencing für illegitim gehalten bzw. erklärt. So werden Erfahrungen ausgeklammert, unhörbar und unsprechbar gemacht. Dabei stellt sich die Frage, in welchem Verhältnis Gewalt und Diskriminierung, Zuschreibung und Ausschluss stehen – Lässt sich überhaupt bestimmen, wann Sprechen im machtvollen Raum als gewaltförmiges Sprechen bezeichnet werden kann?

Aus unterschiedlichen akademischen Disziplinen und Feldern wird der Frage nachgegangen, wie Sprechen/Sprache und Gewalt analysiert und behandelt werden und wo die Topoi Sprechen/Sprache und Gewalt in ihrer Verschränkung überhaupt zum Thema werden. Neben einer Bestandsaufnahme soll es um Fragen und Möglichkeiten des Handelns und widerständigen Agierens gehen. In welchem Verhältnis stehen safe spaces und Universität zueinander? Ist eine safe university denkbar?

Die Tagung richtet sich an interessierte (auch ehemalige) Mitglieder von Universitäten. Geplant sind Vorträge, InputBeiträge und Workshops zu folgenden Themenfeldern:

  • Das Verhältnis von Gewalt und Diskriminierung/Zuschreibung/Ausschluss
  • Macht- und gewaltvolles Sprechen im universitären Raum
  • Silencing als macht- und gewaltvolle Strategie
  • Linguizismus als macht- und gewaltvolle Strategie
  • Universität als safe/unsafe space
  • Selbstermächtigendes und nicht-hierarchisches Sprechen an der Universität

Die Tagung ist für Teilnehmende kostenlos. Tagungssprache ist Deutsch; bei Bedarf kann Flüsterübersetzung (Deutsch-Englisch) angeboten werden (Bedarf bitte bis 15. März 2020 dem CMC-Sekretariat mitteilen). Die Tagungsräume sind barrierefrei zu erreichen. Anmeldungen werden erbeten bis zum 28.2.2020 an Viola Strassner, CMC-Sekretariat, Carl von Ossietzky Universität Oldenburg (cmc.sekretariat@uni-oldenburg.de). Das Tagungsprogramm wird in Kürze auf der Internetseite des CMC unter uol.de/cmc veröffentlicht.

Gastvortragsreihe Sommersemester 2019

„Schwarzmarkt für nützliches Wissen und Nicht-Wissen“ am 24. Mai 2019 in der Spielstätte Exerzierhalle

Herbstwerkstatt

Alle Angaben und Unterlagen zur Anmeldung zur diesjährigen Herbstwerkstatt "Interpretative Forschung", die im Septebmer an der Universität Wien stattfindet, sind ab sofort zugänglich: https://herbstwerkstatt.univie.ac.at.

Anmeldungen sind bis  15.05.2019  möglich.

TU Dresden - Ringvorlesung Inklusive Schule in der Migrationsgesellschaft

Perspektiven auf Flucht Eine Filmreihe der Seebrücke Oldenburg in Kooperation mit dem CMC und dem cine k Oldenburg. 9. April bis 21. Mai 2019

Vortragsreihe: NSU- Rassistische Gewalt und Muster institutionellen Rassismus

Gastvortragsreihe & Symposium 2019
Terrorismus. Bedingungen, Diskurse und die Frage der Vorsorge

Was kann dazu beitragen, menschenverachtende Ideologien für junge Menschen weniger sinnvoll und attraktiv werden zu lassen? Diese Leitfrage prägt diese Veranstaltungsreihe an der Universität Oldenburg, die sich mit öffentlichen Vorträgen international renommierter Experten über insgesamt drei Jahre erstreckt. Nachdem bereits ihre Exzellenz Hala Bsaisu Lattouf, ehemalige Sozialministerin Jordaniens (2007-2011) und seit 2016 Senatorin im jordanischen Oberhaus, Hauwa Ibrahim, Rechtsanwältin und nigerianische Menschenrechtsaktivistin, die Sprachwissenschaftlerin Maria do Mar Castro Varela von der Uni Frankfurt sowie die Sozialwissenschaftlerin Fatima Sadiqi von der Universität Fez in Marokko vorgetragen haben, folgen in diesem Semester zwei weitere Vorträge, sowie ein Symposium.

Die Reihe wird vom Center for Migration Education and Cultural Studies (CMC) und der Carl von Ossietzky Universität Oldenburg durchgeführt. 

Gastvortragsreihe

24. Januar 2019, 18.00 Uhr, A 14 1-102 (Hörsaal 2)

Prof. Dr. Christopher Daase (Goethe-Universität Frankfurt a.M.):

"Transnationaler Terrorismus als sicherheitspolitische Herausforderung“

31. Januar 2019, 18.00 Uhr, A 11 (Hörsaal B)

Dr. habil. Eva Herschinger (Hessische Stiftung Friedens- und Konfliktforschung):

"Hat Terrorismus ein Geschlecht?  Zur Rolle von Gender im Kontext von Radikalisierung und Terrorismus"

 

Symposium

10. April 2019, 17.30 – 21.00 Uhr, BIS-Saal der CvO Universität Oldenburg

Prof. Dr. Juliane Karakayali

Professur für Soziologie an der evangelischen Hochschule Berlin

Dr. Bettina Röhl

Freie Journalistin und Autorin mit Schwerpunkt Terrorismus 

David Aufsess

Sozialarbeiter im Bereich Extremismusprävention und Mitarbeiter im Radicalization Awareness Network (RAN) der EU und der Bundesarbeitsgemeinschaft Religiös Begründeter Extremismus. 

Prof. Dr. Schirin Amir-Moazami

Professorin am Institut für Islamwissenschaft der Freien Universität Berlin. Ihre Forschungsschwerpunkte sind Religionspolitiken in Europa, Säkularismus, Politische Theorie, Geschlechterfragen und islamische Bewegungen in Europa.

Keine Anmeldung notwendig.

CMC-Sekretarixmwat (cmc.sekre1aftari7kswaat@uyyrol.de9ta) (Stand: 18.02.2020)