In dieser mittags-info geht es darum, wie sich kognitive Beschwerden wie Müdigkeit, Konzentrations- und Gedächtnisprobleme nach einer COVID-19-Erkrankung im Alltag entwickeln und warum sie bei manchen Menschen bleiben oder schwanken. Dafür nutzen Frau Prof. Dr. Roheger und ihr Team eine digitale App, mit der Betroffene ihre Symptome im echten Leben regelmäßig erfassen können, kombiniert mit weiteren medizinischen und sozialen Informationen. Ziel ist es, Muster in diesen Verläufen zu erkennen und besser zu verstehen, welche Faktoren die Beschwerden verstärken oder abmildern können. Langfristig soll so ein besseres Verständnis entstehen, das hilft, Betroffene im Alltag und Berufsleben gezielter zu unterstützen.
Kontakt
Ihnen sind weitere Angebote mit einem Gesundheitsbezug bekannt? Wenden Sie sich gerne an:
Gesunde Universität
Aktiv für Gesundheit und Wohlbefinden an unserer Universität
Gesundheit, Wohlbefinden und das Miteinander haben für jedes einzelne Mitglied unserer Universität einen wesentlichen Einfluss auf die Motivation, das Leistungsvermögen und die Qualität von Arbeit, Forschung, Lehren und Lernen.
Gesundheit umfasst nach der Definition der Weltgesundheitsorganisation (WHO) nicht nur das Fehlen von Krankheit und Gebrechen, sondern einen Zustand des vollständigen körperlichen, geistigen und sozialen Wohlergehens. Optimale Arbeitsergebnisse schaffen Menschen mit einer ausgewogenen Balance zwischen Körper, Geist und Seele und einer gesunden Identifikation mit ihrem Arbeits- und Studienplatz sowie förderlichen zwischenmenschlichen Begegnungen.
Um für alle Angehörigen gesundheitsfördernde Bedingungen zu schaffen, bei gesundheitlichen Beeinträchtigungen zu unterstützen oder solchen frühzeitig vorzubeugen, bietet die Universität Oldenburg ein vielfältiges Angebot.
Sie finden hier einen Überblick der unterschiedlichen Institutionen und Ansprechpartner*innen mit Gesundheitsbezug nach dem oben genannten Verständnis.
So möchten wir Ihnen dabei helfen, eine für Ihr Anliegen passende Stelle und somit Unterstützung zu finden. Hilfe oder Präventionsangebote in Anspruch zu nehmen, ist ein Zeichen von Souveränität und Eigenverantwortung!
Aktuelles Schwerpunktthema: des BGM Herzgesundheit im Fokus
An das Betriebliche Gesundheitsmanagement ist in der Vergangenheit oft der Wunsch nach gesundheitsbezogenen Veranstaltungsreihen herangetragen worden. Daher werden wir in Zukunft halbjährliche Schwerpunktthemen für alle Beschäftigten anbieten. Die erste Programmreihe widmet sich von März bis Juni 2026 dem wichtigen Thema Herzgesundheit.
Weitere Informationen dazu finden Sie hier: Herzgesundheit im Fokus // Universität Oldenburg
Veranstaltungen mit Gesundheitsbezug
Hören und Sehen bei Kindern im Grundschulalter
Wie kann etwas Neues erlernt werden, wenn Problematiken beim Hören und/oder Sehen vorliegen? Und wie verhält sich dies bei Kindern in der Schuleingangsphase?
Die Referenten setzen sich in ihrem Vortrag schwerpunktmäßig mit der Thematik „Hören und Sehen bei Grundschulkindern“ auseinander. Wie und bis zu welchem Alter entwickelt sich das Hören und das Sehen bei Kindern? Wie häufig kommen Störungen von Hören und/oder Sehen bei Kindern im Schuleintrittsalter vor? Gibt es typische Verhaltensmuster, die Kinder im Alltag zeigen? Und wie kann die Theorie der kognitiven Belastung (engl. Cognitive Load Theory (CLT)) beim Wissenserwerb von Grundschüler:innen mit Problematiken beim Hören und/oder Sehen belegt werden?
Für die Beantwortung der Fragen werden zum Teil Untersuchungsmethoden und Fallbeispiele vorgestellt.
Sorge teilen – Verantwortung tragen: Ehrenamt und Hauptamt in Hospizarbeit und Palliative Care
Wie kann Sorgearbeit in einer Stadtgesellschaft gemeinsam getragen werden?
Der Vortrag stellt Ergebnisse einer pflegewissenschaftlichen, qualitativen Studie zur Zusammenarbeit von hauptamtlichen Pflegefachpersonen und ehrenamtlich Engagierten in der Hospiz- und Palliativversorgung vor. Er zeigt, welche Bedingungen eine gelingende Kooperation fördern, und diskutiert, wie daraus eine kommunale „Caring Community“ entstehen kann.
Die therapeutische Kraft der Musik im neuropsychologischen Kontext
Musik kann starke Gefühle bei Menschen auslösen. Musik verbindet die Sinne, Hören, Fühlen, Bewegen und sie kann Bilder im Geiste entstehen lassen. Musik bewirkt, dass tiefe Erinnerungen wieder auferstehen. In der Musiktherapie kann man Musik nutzen, um die Laune zu verbessern, sie kann Ruhe geben, man kann mit ihr Bewegungen trainieren und ja, man kann sogar körperliches und mentales Wohlbefinden fördern.
Themenschwerpunkt “Musik”
Diese Veranstaltung ist Teil des Themenschwerpunktes “Musik” im Schlauen Haus.
Musik prägt unser Erleben in vielfältiger Weise: Sie beeinflusst Gefühle, begleitet Entwicklungsprozesse und kann gezielt zur Förderung von Wohlbefinden und Gesundheit eingesetzt werden. Die Veranstaltungsreihe widmet sich aktuellen Erkenntnissen aus Musikpsychologie, Neurowissenschaft und Musiktherapie. Im Mittelpunkt stehen Fragen danach, wie Musik im Gehirn verarbeitet wird, welche Bedeutung musikalisches Erleben insbesondere für Jugendliche hat und welches therapeutische Potenzial in musikalischen Erfahrungen liegt. Die Vorträge verbinden wissenschaftliche Forschung mit anschaulichen Einblicken in praktische Anwendungsfelder.
Die stille Last – Einsamkeit erkennen und überwinden
Einsamkeit ist ein unterschätztes gesellschaftliches Phänomen mit weitreichenden Folgen für die Gesundheit. Der Vortrag beleuchtet Einsamkeit als subjektives Erleben und zeigt, warum die Qualität sozialer Beziehungen entscheidend ist. Anhand aktueller epidemiologischer Daten werden Verbreitung, Risikogruppen und kritische Lebensphasen dargestellt - ebenso wie die Auswirkungen der COVID-19-Pandemie. Darüber hinaus wird erklärt, weshalb der Mensch neurobiologisch besonders empfindlich auf soziale Isolation reagiert und wie Einsamkeit Gesundheit und Lebenserwartung beeinflusst.