Kontakt
Julia Orthmann
Koordinatorin für Forschende in frühen Karrierephasen am ICBM
Koordinatorin des ICBM Alumni-Netzwerk
Dr. Ferdinand Esser, MBA
Koordinator für Forschende in frühen Karrierephasen am ICBM - Cluster of Excellence „The Ocean Floor”
Geschäftsführung und Koordination der Graduiertenschule Naturwissenschaft, Medizin und Technik (OLTECH)
Julia Temmen
Promotionsangelegenheiten
Promotionsarten
Promotionsarten
Strukturierte Promotion am ICBM
Strukturierte Promotion am ICBM
Die Betreuung übernehmen mehrere Hochschullehrer*innen. Der/Die Doktorand*in ist am Graduiertenkolleg angestellt oder erhält ein Stipendium. Die Programme beinhalten ein promotionsbegleitendes Curriculum, sind häufig fächerübergreifend ausgerichtet und unterstützen meist auch die Ausbildung von "Soft Skills" und Zusatzqualifikationen. Die systematische und intensive Betreuung innerhalb dieser Programme ermöglicht in der Regel eine Promotion innerhalb von drei bis vier Jahren.
Strukturierte Promotionsprogramme bieten die Hochschulen vor allem an den von der Deutschen Forschungsgemeinschaft (DFG) geförderten Graduiertenkollegs und an.
Individuelle Promotion
Individuelle Promotion
Eine individuelle Promotion bedeutet die selbstständige Arbeit in einem eigenen Forschungsprojekt und wird oft als klassischer Weg zum Doktortitel gesehen. Zu Beginn sucht sich der/die zukünftige*r Doktorand*in eine*n Professor*in in dem entsprechenden Forschungsbereich. Während der gesamten Promotionszeit wird der/die Betreuer*in die Forschungsaktivitäten begleitenund unterstützen. Gleichzeitig ist der/die Promovierende entweder als wissenschaftliche*r Mitarbeiter*in am Lehrstuhl des Betreuers angestellt oder schreibt die Doktorarbeit extern, z. B. in einem Unternehmen.
In der Regel haben individuell Promovierende kein verpflichtendes Ausbildungsprogramm zu absolvieren. Deshalb gibt es auch keine allgemein bindende Dauer der Promotionsphase. Nichtsdestotrotz sollte die Promotionsdauer sinnvoll begrenzt werden. Für diejenigen Promovierenden, die von promotionsfernen Aufgaben entlastet sind und sich vollständig ihrer Forschungsarbeit widmen können, stellt eine Bearbeitungszeit von drei Jahren ein adäquater Zeitrahmen für die Erstellung einer Dissertation dar. Bei Promovierenden, die als wissenschaftliche*r Mitarbeiter*in in größerem Umfang nicht unmittelbar promotionsbezogene Aufgaben in Forschung und Lehre übernehmen müssen, sollte auf eine Bearbeitungszeit von höchstens fünf Jahren hingewirkt werden. Um die Promotionsdauer kalkulierbar zu machen, sollten promotionsferne Tätigkeiten zeitlich und sachlich klar begrenzt werden.
Die Freiheit der individuellen Promotion hat Vor- und Nachteile. Individuell zu promovieren heißt deshalb, sich immer wieder neu zu motivieren und selbstständig den Fortgang der Arbeit zu steuern. Ein enges und vertrauensvolles Verhältnis zur Betreuerin oder zum/zur Betreuer*in der Arbeit kann dabei hilfreich sein.
Bewerbung zur individuellen Promotion:
Bei der individuellen Promotion können Sie frei in einem der Wissenschaftsbereiche am ICBM promovieren. Dafür benötigen sie zunächst eine*n Professor*In, der/die Ihre Dissertation betreut und mit dem auch das Promotionsthema abgestimmt wird. Die Bewerbung läuft über das Immatrikulationsamt.
Promotionsprogramme
Promotionsprogramme
In den letzten Jahren haben sich in Deutschland neben der klassischen individuellen Promotion zunehmend auch sogenannte strukturierte Promotionsprogramme, wie Graduiertenschulen (z.B. OLTECH in Oldenburg) oder Graduiertenkollegs, als Weg zur Promotion etabliert. Strukturierte Promotionsprogramme sind gekennzeichnet durch ein strukturiertes Ausbildungsprogramm und der Einbindung in ein anspruchsvolles und interdisziplinäres Forschungsumfeld. In Deutschland gibt es derzeit etwa 700 Promotionsprogramme, mit steigender Tendenz.
Abgeschlossene Promotionsprogramme
- SFB TRR 51 IRTG - Roseobacter
- „Die Ökologie der Moleküle - The ecology of molecules” (EcoMol)