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Singvogelzug & Offshore-Windenergie: Innovative Erfassung zum Singvogelverhalten an Offshore-Windparks für gezielte Artenhilfsmaßnahmen

Mit einem neuen Projekt wollen wir die Wissenslücke über die Interaktion zwischen Singvogelzug und Offshore-Windkraft schließen. Die meisten Singvogelarten wandern nachts, was eine visuelle Erfassung erschwert; auch eine Artbestimmung oder die Unterscheidung zu Fledermäusen oder Insekten war bislang nur sehr begrenzt machbar. Mit der innovativen Radiotelemetrie-Erfassung des Motus Wildlife Tracking System soll erstmals das Flugverhalten von Singvögeln in Offshore-Windparks untersucht werden. Auf diese Weise wollen wir die Reaktion von Singvögeln auf Windparks sowie deren großräumigere Flugrouten ermitteln. Als Monitoringgebiet dienen vier Offshore-Windparks des sogenannten „Helgoland-Wind“ (HelWin)-Clusters nördlich von Helgoland. Auf Basis der Ergebnisse sollen gemeinsam mit Windparkbetreibenden Maßnahmen zur Verringerung potenzieller negativer Auswirkungen auf Singvögel entwickelt werden. Dafür stellt die Deutsche Bundesstiftung Umwelt (DBU) ca. 1,1 Mio. € Forschungsgelder zur Verfügung.

Pressemittelung der DBU: https://www.dbu.de/en/news/millionenfoerderung-fuer-meeresschutz/

Projektdatenbank der DBU: https://www.dbu.de/en/projektdatenbank/40640-01/

(Stand: 10.02.2026)  Kurz-URL:Shortlink: https://uol.de/p116797
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