Anja Kruse

Dezernat 1: Personal/Organisation

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Führung in der Wissenschaft

Das Programm Führung in der Wissenschaft richtet sich ausdrücklich an Professorinnen und Professoren der Universität Oldenburg. Es werden Maßnahmen und Instrumente konzipiert, um Professorinnen und Professoren als Führungskräfte in der Wahrnehmung ihrer Verantwortung für ihre Mitarbeitenden zu unterstützen und den Austausch untereinander zu fördern. 

Seminare und Workshops - Umstellung auf Online-Angebote

Kontaktbeschränkungen und Abstandregelungen werden voraussichtlich  auf längere Sicht bestehen bleiben. Unsicherheiten hinsichtlich der Planbarkeit von Präsenzen werden uns noch einige Zeit in allen Bezügen begleiten, sei es in der Durchführung von Lehrveranstaltungen oder in der Zusammenarbeit mit Kolleg*innen innerhalb und außerhalb der Universität. Auch die Durchführung von Fortbildungen unsererseits ist darauf anzupassen, sowohl hinsichtlich der Formate als auch der Inhalte.

Um dem sehr spezifischen Bedarf an Unterstützung in dieser Zeit besonderer Belastungen und Aufgaben gerecht zu werden, finden Sie in der nächsten Zeit auf dieser Seite Fortbildungsangebote, die online durchgeführt werden und sich thematisch auf die jeweils aktuelle Situation beziehen. Die Planung wird ggf. kurzfristig angepasst.

 

Kontaktpunkt Wissenschaft und Verwaltung am 10. Februar 2021, 14:00-17:00 Uhr
Online-Austausch für neuberufene Professor*innen

Voraussetzung für die erfolgreiche Zusammenarbeit zwischen Wissenschaft und Verwaltung ist, dass deren vielfältige Serviceangebote, wichtige Ansprechpartner*innen und notwendige Prozesse bekannt sind und ein guter Kontakt unter den Beteiligten besteht. Zusätzlich stellt die akademische Selbstverwaltung eine tragende Säule in der Gestaltung der Universität dar. Professor*innen können durch ihre Mitarbeit entscheidend Einfluss nehmen.

Diese dialogorientierte Veranstaltung unter der Schirmherrschaft des Vizepräsidenten für Verwaltung soll der Vernetzung zwischen Verwaltung und Wissenschaft dienen und gegenseitiges Verständnis für Abläufe und Erwartungen schaffen. Im Mittelpunkt des virtuellen Treffens stehen der individuelle Austausch und die Diskussion. Sie können die für Sie interessanten Themen im offenen Format auf dem „Markt der Möglichkeiten“ selbst wählen und eigene Impulse im Austausch setzen. 

Zu folgenden Themen stehen Expert*innen für den Dialog zur Verfügung: 

  • Dr. Michaela Muylkens: Unterstützung in der Einwerbung und Bearbeitung von Forschungsprojekten
  • Isabel Müskens, Dr. Susanne Haberstroh: Lehrprofilentwicklung, Didaktik
  • Natalie Burwitz, LL.M.: Rechtliche Beratung und Absicherung von Forschungskooperationen und Drittmittelprojekten
  • Prof. Dr. Esther Ruigendijk: Mitarbeit in der akademischen Selbstverwaltung, Funktion und Bedeutung von Gremien
  • Dr. Carolin Schöbel-Peinemann: Personalentwicklung und Personalauswahlverfahren
  • Jörg Sprenger: Personaleinstellungen

Neuberufene Professor*innen aus 2020 bis Februar 2021 erhalten eine persönliche Einladung. 

Für die Teilnahme wird ein PC/Notebook mit Kamera, Lautsprecher und Mikrofon (ggf. Headset) benötigt.

Bitte melden Sie sich zum „Kontaktpunkt Wissenschaft und Verwaltung“ bis zum 19. Januar per Mail an unter

Gute Entscheidungen in kniffligen Situationen treffen

ONLINE-WORKSHOP am 25. März 2021, 9:00 bis 13:00 Uhr

Entscheidungen im Berufsalltag fallen nicht immer leicht. Wie wäre es, wenn wir Sie in die Lage versetzten, an diese Sache mal eher „spielerisch“ heranzugehen?

In diesem Workshop lernen Sie ein Vorgehen kennen, das Ihnen das Treffen von Entscheidungen und deren Umsetzung mit kleinen korrigierbaren Schritten ermöglicht, statt lange jedes Für und Wider abzuwägen. Alleine oder in kleinen Teams finden Sie zu ihrer realen Entscheidungsfrage verschiedene Handlungsoptionen und wählen eine davon nach bestimmten Kriterien aus.
Probieren Sie es aus und betrachten das Ergebnis als Experiment. Damit arbeiten Sie weiter und kommen so in machbaren Schritten gut voran.

Nach diesem kompakten Praxisseminar beherrschen Sie ein Werkzeug, mit dem Sie gute Entscheidungen mit einer gewissen Leichtigkeit treffen können. Im eigenen Arbeitsalltag können Sie das neu Erlernte sofort umsetzen und bei neuen Fragestellungen selbständig anwenden.

Methoden:
Das sehr schnell zu erlernende Tool stammt aus dem Lean Management. Man denkt und arbeitet in „kleinen Experimenten“. Zu Ihrer eigenen Fragestellung testen Sie das bereits im Seminar. So sind Sie sehr nah an der Praxis und im praktischen Tun.

Anzahl der Teilnehmenden: max. 12

Referentin: Iris Goder von www.coconzept.com arbeitet seit 2002 als Beraterin, Projektleiterin, Moderatorin und Coach. Basis hierfür bilden ihr Studium der BWL, langjährige Berufserfahrung im Management eines
großen Konzerns, die Zusatzausbildung Kommunikationspsychologie sowie zahlreiche Aus- und
Weiterbildungen zu systemischem bzw. agilem Arbeiten und zur lösungsfokussierten Beratung. Sie ist
sowohl für Universitäten als auch für Organisationen aus Wissenschaft, Wirtschaft und dem
kommunalen Bereich tätig. An der Universität Oldenburg ist sie als Coach für Führungskräfte gefragt und hat mehrere Workshops erfolgreich durchgeführt.

Zeit/ Ort: 240 Minuten über Big Blue Button, inkl. Pausen nach Absprache
Am Donnerstag, 25. März 2021 von 09:00 bis 13:00 Uhr (Zugang ab 08:50 Uhr)

Für die Teilnahme wird ein PC/Notebook mit Kamera, Lautsprecher und Mikrofon (ggf. Headset) benötigt.

Bitte melden Sie sich für die Seminare per Mail an unter

Whose job is it anyway - Verantwortung reflektieren und besprechbar machen

ONLINE-WORKSHOP, 23. April 2021, 09:30-13:00 Uhr

Die Zusammenarbeit in Teams, Gremien und Forschungsverbünden kann gut gelingen, wenn alle Beteiligten das gleiche Bild davon haben, wer für was Verantwortung trägt. Häufig gehen wir (insbesondere bei langfristiger Zusammenarbeit) davon aus, dass das allen klar ist und sich alle einig sind - und thematisieren es nicht weiter. Es wird ggf. erst darüber gesprochen, wenn es irgendwo ruckelt oder etwas schief gegangen ist. Dann geht es mitunter schnell um eine Schuldfrage, die dem Thema eine negative Konnotation gibt. Verantwortung ist jedoch ein zentrales Thema, das frühzeitig Aufmerksamkeit verdient und einen wertvollen Beitrag zum Gelingen von Zusammenarbeit leistet.

Im Workshop werden wir uns mit folgenden Inhalten beschäftigen:

  • Was heißt Verantwortung?
  • 4 Dimensionen von Verantwortung
  • Störungen im Verantwortungssystem

Sie lernen ein Modell kennen, mit dem Verantwortung in seiner Komplexität verständlich wird. Das Modell kann frühzeitig in Planungsprozessen genutzt werden und hilft ebenso dabei, fehllaufende Entwicklungen im Kontext von Führung oder Kollaborationen zu erkennen. Verantwortungsthemen aus Ihrem Arbeitsalltag können damit reflektiert und Störungen im Verantwortungssystem erkannt, benannt und ggf. geklärt werden. Sie werden dafür sensibilisiert, wie und warum Verantwortung nicht wahrgenommen wird - oder nicht in der Form, wie Sie es erwarten.

Das Modell kann Ihren Werkzeugkoffer für die Arbeit in der Universität und in Forschungsverbünden gut ergänzen.

Referentin: Dr. Jana Leipold ist seit 10 Jahren Personalentwicklerin an der Universität Mainz und dort mit dem Thema Führungskräfteentwicklung betraut. Sie berät Mitarbeitende und Führungskräfte aus wissenschaftlichen und nicht-wissenschaftlichen Bereichen. Zuvor war sie im Bereich der Hochschuldidaktik tätig und mit der Förderung des wissenschaftlichen Nachwuchses betraut. Seit vielen Jahren ist sie zudem freiberufliche Trainerin und Beraterin.

Organisation/ Zeit/ Ort: Das Seminar wird online über BigBlueButton durchgeführt. Der angegebene Zeitraum enthält eine 30-minütige Pause. Die Referentin wird einige Zeit vor dem Seminar eine Erwartungsabfrage durchführen.

Bitte melden Sie sich für den Workshop per Mail an unter

 

Selbstmanagement & Stresskompetenz

Präsenz-Seminar am 9. September 2021, 9:00 bis 17:00 Uhr

Viele Aufgaben, hohe Ansprüche und knappe Zeit – so sieht der Alltag für viele Professor*innen aus. Der nächste Termin, die nächste Präsentation, das nächste Gutachten – irgendetwas drängt immer und muss noch rasch erledigt werden. Gleichzeitig steigt der Druck, die eigene Forschung voranzubringen. Da heißt es Ruhe bewahren, damit der Stress nicht überhandnimmt.

Der Stresskompetenz-Workshop bietet Ihnen den kostbaren Freiraum, darüber nachzudenken, wo in Ihrem Hochschulalltag die Hauptquellen für Druck und Stress liegen und wie Sie klug damit umgehen können. In diesem Workshop lernen Sie, was Stress ist, wie er entsteht und welche Folgen er hat. Wir vergegenwärtigen uns typische Stressoren im Hochschulalltag. Unser Fokus liegt auf Strategien und Techniken zur Stärkung Ihrer persönlichen Stresskompetenz. Dabei nehmen wir die drei Bereiche der Stresskompetenz in den Blick: instrumentell (bspw. Zeitmanagement), mental (bspw. Umgang mit Perfektionismus) und regenerativ (bspw. Ausgleich und Pausengestaltung). Ziel ist es, dass Sie konkrete Ansatzpunkte und Methoden mitnehmen, um dauerhaft in einer gesunden Balance aus Anspannung und Entspannung zu bleiben.

Inhalte in Stichworten: 

  • Stressoren im Hochschulalltag
  • Mechanismen der Stressentstehung und Stressfolgen
  • 3 Säulen der Stresskompetenz
  • Instrumentelle Stresskompetenz
  • Mentale Stresskompetenz
  • Regenerative Stresskompetenz
  • Transfer: Möglichkeiten der Stressprävention und Stressbewältigung im eigenen Hochschulalltag

In einer Vorabfrage der Teilnehmer*innen (ca. 2 Wochen vor dem Seminar) werden die gewünschten Schwerpunkte erfragt.

Referent:  Dr. Jan Stamm

Zeit/ Ort:  09.09.2021, 9.00 bis 17.00 Uhr, Ort wird noch bekannt gegeben
TN-Anzahl: Max. 12 Personen
Bitte melden Sie sich für die Seminare per Mail an unter

Coaching

Die Universität Oldenburg bietet Wissenschaftler*innen in Führungspositionen die Möglichkeit des individuellen Coachings. In Übergangssituationen sowie in anspruchsvollen beruflichen und persönlichen Entwicklungs- und Veränderungsphasen können Coachings hilfreich unterstützen. Die jeweiligen Ziele des Coachings werden zu Beginn des Prozesses von der/dem Coachee definiert. Der/die Coach arbeitet mit problemaktualisierenden und ressourcenorientierten Methoden und widmet sich mit einer neutral-wertschätzenden und gleichermaßen kritischen Haltung dem Anliegen der/des Coachee.

Coaching wird Neuberufenen besonders empfohlen, steht aber auch erfahrenen Professorinnen und Professoren sowie anderen Führungskräften der Wissenschaft zur Verfügung. Die Abteilung PE/OE und die Graduiertenakademie vermitteln erfahrene externe Coachesund beraten in vertraulichen Einzelgesprächen.

Für ein Beratungsgespräch wenden Sie sich bitte an

 

Strukturierte Auswahlverfahren

Wir beraten und unterstützen bei der Konzeption, Durchführung und Begleitung von strukturierten Auswahlverfahren und Assessment Center. Wenden Sie sich gern an uns, wenn Sie bei der Planung der (Neu-)Besetzung einer Stelle Unterstützung wünschen.

(Stand: 14.01.2021)