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Anja Kruse

Dezernat 1: Personal/Organisation

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Führung in der Wissenschaft

Das Programm Führung in der Wissenschaft richtet sich ausdrücklich an Professorinnen und Professoren der Universität Oldenburg. Es werden Maßnahmen und Instrumente konzipiert, um Professorinnen und Professoren als Führungskräfte in der Wahrnehmung ihrer Verantwortung für ihre Mitarbeitenden zu unterstützen und den Austausch untereinander zu fördern. 

Seminare und Workshops - Umstellung auf Online-Angebote

Kontaktbeschränkungen und Abstandregelungen werden voraussichtlich  auf längere Sicht bestehen bleiben. Unsicherheiten hinsichtlich der Planbarkeit von Präsenzen werden uns noch einige Zeit in allen Bezügen begleiten, sei es in der Durchführung von Lehrveranstaltungen oder in der Zusammenarbeit mit Kolleg*innen innerhalb und außerhalb der Universität. Auch die Durchführung von Fortbildungen unsererseits ist darauf anzupassen, sowohl hinsichtlich der Formate als auch der Inhalte.

Um dem sehr spezifischen Bedarf an Unterstützung in dieser Zeit besonderer Belastungen und Aufgaben gerecht zu werden, finden Sie in der nächsten Zeit auf dieser Seite Fortbildungsangebote, die online durchgeführt werden und sich thematisch auf die jeweils aktuelle Situation beziehen. Die Planung wird ggf. kurzfristig angepasst.

 

Online-Seminar am 23. November 2020
Führung und Betreuung von Doktorand*innen

Gute Betreuung ist ein zentrales Element der Nachwuchsförderung und im Rahmen der vielfältigen Aufgaben einer Professur ein zeitintensiver Aufgabenbereich. Der Workshop unterstützt Sie dabei, die Rolle als Betreuer*in stimmig, angemessen und zeitlich effektiv auszuüben. Er bietet Gelegenheit über zentrale Aspekte, Herausforderungen und Best Practices der Betreuung von Promovierenden mit Kolleg*innen auszutauschen.
Sie erhalten Wissen über Aufgaben- und Verantwortungsbereiche, als auch über Führungsinstrumente für die Betreuung von Doktorand*innen. Sie reflektieren Ihre Betreuungsbeziehungen und lernen wesentliche Interventionsmöglichkeiten kennen und diese gezielt zu gestalten.

In Absprache mit den Teilnehmenden können folgende Inhalte bearbeitet werden:

  •  Erwartungen, Rollen, Aufgaben und Verantwortungsbereiche der Betreuung
  •  Phasen und Herausforderungen des Promotionsprojektes – Phasen der Führung und ihrer Gestaltung
  •  Warnzeichen - Identifizierung von Problemen
  •  Interventionstechniken als Führungskraft – Instrumente der Doktorandenführung
  •  Das Führen „richtungsgebender “ Gespräche und Feedback - Erkennen von Konflikten
  •  Kollegiale Beratung

 

Folgende Methoden können zum Einsatz kommen: Vortrag, kollegiale Fallberatung, Coachingtechniken, Real Case Simulation. In der Veranstaltung wird weitgehend mit interaktiv-involvierenden Methoden gearbeitet, um die Inhalte für den Berufsalltag an der Hochschule “optimal“ nutzbar zu machen. Der zusätzliche Input zu einzelnen Theorien (kurze Übersichten und Checklisten für Teilnehmer/innen) ermöglicht eine fachliche Tiefe.

Referentin:  Dr. Anja Frohnen, ist zertifizierte systemische Master-Coach und Co-Gründerin des Coachingnetzes Wissenschaft e.V.. Die promovierte Soziologin gehört zu den gefragtesten Beraterinnen für Kompetenzentwicklung in der Wissenschaft. Sie ist Gründerin und Geschäftsführerin von Impulsplus.

Zeit/ Ort:  9.00 bis 13.30 Uhr, Ort wird noch bekannt gegeben
TN-Anzahl: Max. 12 Personen
Bitte melden Sie sich für die Seminare per Mail an unter

ONLINE-WORKSHOP am 11. Dezember 2020, 09:30-13:00 Uhr
Whose job ist it anyway - Verantwortung reflektieren und besprechbar machen

Die Zusammenarbeit in Teams, Gremien und Forschungsverbünden kann gut gelingen, wenn alle Beteiligten das gleiche Bild davon haben, wer für was Verantwortung trägt. Häufig gehen wir (insbesondere bei langfristiger Zusammenarbeit) davon aus, dass das allen klar ist und sich alle einig sind - und thematisieren es nicht weiter. Es wird ggf. erst darüber gesprochen, wenn es irgendwo ruckelt oder etwas schief gegangen ist. Dann geht es mitunter schnell um eine Schuldfrage, die dem Thema eine negative Konnotation gibt. Verantwortung ist jedoch ein zentrales Thema, das frühzeitig Aufmerksamkeit verdient und einen wertvollen Beitrag zum Gelingen von Zusammenarbeit leistet.

Im Workshop werden wir uns mit folgenden Inhalten beschäftigen:

  • Was heißt Verantwortung?
  • 4 Dimensionen von Verantwortung
  • Störungen im Verantwortungssystem

Sie lernen ein Modell kennen, mit dem Verantwortung in seiner Komplexität verständlich wird. Das Modell kann frühzeitig in Planungsprozessen genutzt werden und hilft ebenso dabei, fehllaufende Entwicklungen im Kontext von Führung oder Kollaborationen zu erkennen. Verantwortungsthemen aus Ihrem Arbeitsalltag können damit reflektiert und Störungen im Verantwortungssystem erkannt, benannt und ggf. geklärt werden. Sie werden dafür sensibilisiert, wie und warum Verantwortung nicht wahrgenommen wird - oder nicht in der Form, wie Sie es erwarten.

Das Modell kann Ihren Werkzeugkoffer für die Arbeit in der Universität und in Forschungsverbünden gut ergänzen.

Referentin: Dr. Jana Leipold ist seit 10 Jahren Personalentwicklerin an der Universität Mainz und dort mit dem Thema Führungskräfteentwicklung betraut. Sie berät Mitarbeitende und Führungskräfte aus wissenschaftlichen und nicht-wissenschaftlichen Bereichen. Zuvor war sie im Bereich der Hochschuldidaktik tätig und mit der Förderung des wissenschaftlichen Nachwuchses betraut. Seit vielen Jahren ist sie zudem freiberufliche Trainerin und Beraterin.

Organisation/ Zeit/ Ort: Das Seminar wird online über BigBlueButton durchgeführt. Der angegebene Zeitraum enthält eine 30-minütige Pause. Die Referentin wird einige Zeit vor dem Seminar eine Erwartungsabfrage durchführen.

Bitte melden Sie sich für den Workshop per Mail an unter

pe-oe.fuehrung@unnfi-oldenburg.esmde

 

Coaching

Coaching bezeichnet das berufsbezogene beratende Einzelgespräch zwischen einer/ einem Coach und der Klientin bzw. dem Klienten (Coachee). Zu Beginn des Coaching Prozesses werden Ziele definiert, für die in mehreren aufeinander folgenden Sitzungen Lösungswege zu erarbeiten sind. Der/die Coach arbeitet mit problemaktualisierenden und ressourcenorientierten Methoden und widmet sich mit einer neutral-wertschätzenden und gleichermaßen kritischen Haltung dem Anliegen des Coachee. In Übergangssituationen sowie in anspruchsvollen beruflichen und persönlichen Entwicklungs- und Veränderungsphasen können Coachings hilfreich unterstützen.

Coaching wird Neuberufenen besonders empfohlen, steht aber auch erfahrenen Professorinnen und Professoren zur Verfügung. Die Abteilung PE/OE vermittelt Coaches für Führungskräfte in der Wissenschaft. Wir beraten in vertraulichen Einzelgesprächen.

Nähere Informationen finden Sie auf unserem Info-Flyer

Für ein Beratungsgespräch wenden Sie sich bitte an

 

Webmasbkter (christin0tia.osh2wald@unubol.de0b+) (Stand: 24.09.2020)