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Prof. Dr. Rebecca Palm

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Geschäftsstelle

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Carl von Ossietzky Universität Oldenburg
Department für Versorgungsforschung
Fakultät VI - Medizin und Gesundheitswissenschaften
Ammerländer Heerstr. 114-118
26129 Oldenburg

Besucheranschrift

Campus Haarentor, Gebäude V04
Ammerländer Heerstraße 140
26129 Oldenburg

Projekte

Demenz und Delir

DeliA - Delir in Altenpflegeeinrichtungen

 

Projektverantwortliche: Prof. Dr. Rebecca Palm

Projektbeteiligte: Dr. Bernhard Holle (DZNE Witten), Prof. Dr. Horst Christian Vollmar (RUB), Prof. Dr. Petra Thürmann (UW/H)

Projektmitarbeiter:innen: Johanna Seiters, Vincent Molitor

Förderung: Drittmittelgeber (Fördersumme): Gemeinsamer Bundesausschuss (Innovationsausschuss) (1,4 Mio €)

Projektlaufzeit: 2022-2025

Website: https://delia.info/

Kurzzusammenfassung

Das Projekt DeliA erforscht das Thema Delir in Altenpflegeeinrichtungen. Das Konsortialprojekt wird gemeinsam mit der Universität witten/Herdecke, der Abteilung für Allgemeinmedizin der Ruhr-Universität Bochum und dem Deutschen Zentrum für Neurodegenerative Erkrankungen (DZNE) am Standort Witten durchgeführt.

Das Projekt ist in fünf Teilstudien unterteilt:

Systematic Review zur Prävalenz des Delirs in Altenpflegeeinrichtungen (DZNE Witten)

Review zu Edukationsinterventionen über das Delir in Altenpflegeeinrichtungen (UW/H Department Pflegewissenschaft)

Prävalenzstudie zu Delir in Altenpflegeeinrichtungen (DZNE Witten)

Qualitative Studie zur aktuellen Versorgungspraxis (RUB)

Entwicklung und Testung einer Edukationsintervention (Online-Fortbildung) zum Thema Delir in Altenpflegeeinrichtungen (UOL)

Literaturstudie zum Expertenstandard "Delir"

Projektleitung: Prof. Rebecca Palm

Projektmitarbeiter*innen: Jasmin Helbach, Vincent Molitor

Förderung: Hochschule Osnabrück

Projektlaufzeit: 2025-2027

Kurzzusammenfassung:

Unter der wissenschaftlichen Leitung von Prof. Rebecca Palm wird in Kooperation mit der Hochschule Osnabrück der Expertenstandard „Delir” entwickelt. Die Expertenstandards in der Pflege werden vom Deutschen Netzwerk für Qualitätsentwicklung in der Pflege koordiniert und herausgegeben. Das Team der Universität Oldenburg erstellt eine sektorenübergreifende Literaturstudie zum Delirmanamgement in der Pflege anhand des Schritten des Pflegeprozesses. Auf dieser Grundlage erarbeitet eine fünfzehnköpfige Expert*innengruppe kommentierte Qualitätskritieren, die abschließend auf einer interprofessionellen Konsensuskonferenz diskutiert und konsentiert werden.

 

DeliDem - NH

Auftreten und Verlauf des Delirs bei Menschen mit Demenz in Altenpflegeeinrichtungen

DelGeriK

Delirium bei geriatrischen konservativen Hochrisikopatient*innen im Krankenhaus

Projektleitung:
Prof. Rebecca Palm

Projektmitarbeiter*innen:
Julian Seidel, Thea Laurentius, Clara Wasylow, Nicole Feldmann

Kooperationspartner:
Klinikum Oldenburg AöR , Pius‑Hospital Oldenburg

Projektlaufzeit:
2026–2027

 

Kurzzusammenfassung

Unter der wissenschaftlichen Leitung von Prof. Rebecca Palm untersucht das Projekt DelGeriK das Auftreten und die Erkennung von Delirien bei geriatrischen Hochrisikopatient*innen in zwei Oldenburger Krankenhäusern. Die multizentrische prospektive Kohortenstudie erfasst Prävalenz und Inzidenz des Delirs anhand validierter Instrumente sowie anschließende Versorgungsverläufe wie Wiederaufnahmen.

Ziel des Vorhabens ist es auch, assoziierte Faktoren des Delirs zu identifizieren, Unterschiede zwischen Versorgungskontexten sichtbar zu machen und Grundlagen für eine verbesserte Versorgung im Umgang mit Delirien zu schaffen. Die Ergebnisse sollen perspektivisch zur Optimierung der Delirdiagnostik und -prävention beitragen.

Praxisentwicklung

Advanced Nursing Practice

Scope of Practice von Advanced Practice Nurses für geriatrische Hochrisikopatient*innen im akutklinischen konservativen Setting

Ein Scoping Review

Projektleitung:
Prof. Rebecca Palm

Projektmitarbeiter*innen:
Julian Seidel, Johannes Schnatow

Projektlaufzeit:
2025–2026

 

Kurzzusammenfassung

Unter der wissenschaftlichen Leitung von Prof. Rebecca Palm untersucht dieses Projekt den internationalen Forschungsstand zum Scope of Practice (SOP) von Advanced Practice Nurses (APN) in der Versorgung geriatrischer Hochrisikopatient*innen im akutklinischen konservativen Krankenhaussetting. Hierzu zählen Patientinnen über 65 Jahre, die durch Multimorbidität, Frailty und ein erhöhtes Risiko für Komplikationen wie Delirien, Stürze und verlängerte Krankenhausaufenthalte gekennzeichnet sind.

Das Scoping Review folgt den methodischen Leitlinien des Joanna Briggs Institute (JBI) und dem PRISMA‑ScR‑Statement und umfasst eine systematische Recherche in internationalen Fachdatenbanken sowie die Analyse regulatorischer Rahmenbedingungen aus Fachgesellschaften, Berufsverbänden und staatlichen Institutionen. Ziel ist es, Rollen, Aufgaben, Kompetenzen und gesetzliche Voraussetzungen von APNs zu identifizieren, die in anderen Ländern bereits erfolgreich in der geriatrischen Akutversorgung eingesetzt werden. 

Die Ergebnisse sollen eine fundierte Grundlage für die Entwicklung eines Rollen- und Kompetenzprofils für geriatrische Advanced Practice Nurses in Deutschland schaffen und die Übertragbarkeit internationaler Konzepte auf den deutschen Klinikalltag kritisch prüfen. Damit leistet das Projekt einen wertvollen Beitrag zur Weiterentwicklung pflegefachlicher Rollen im Kontext des demografischen Wandels und der wachsenden Zahl geriatrischer Patient*innen mit komplexem Versorgungsbedarf.

(Stand: 11.02.2026)  Kurz-URL:Shortlink: https://uol.de/p100772
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