Das Technikstudium

Kontakt

Prof. Dr. Peter Röben

Tel.: +49 (0)441 798-2931
Fax: +49 (0)441 798-2967
E-Mail:  
Büro: A04 - Raum 0-008

Sekretariat

Beate Nordbruch 

Tel.: +49(0)441 798-2966
Fax: +49(0)441 798-2967 
E-Mail:  
Raum: A4 0-007 

ANSCHRIFT

Carl von Ossietzky Universität Oldenburg
Fakultät V
Institut für Physik
Technische Bildung
D - 26111 Oldenburg 


Copyright und Haftung

Das Technikstudium

Das Technikstudium

Der Aufbau des Technikstudiums

Das Studium des Faches Technik im 2-Fächer Bachelor umfasst 60 Kreditpunkte (KP). 

Grundmodule

Von diesen 60 KP werden 30 KP in den Basismodulen studiert (tec 010 bis tec 040). Diese Module sind Pflichtmodule. Die Basismodule umfassen sowohl theoretische als auch praktische Anteile des Studiums. In den Basismodulen werden grundlegende Fähigkeiten und Fertigkeiten vermittelt, die im späteren Berufsleben benötigt werden.

Modul

Seminar

Tec 010

Technikgeschichte

Technikphilosophie

 

Tec 020

Einführung in Fusion

Grundlagen der Technik

Grundlagen sonderpädagogischen Handelns im Technikunterricht

Tec 030

Technikdidaktik – Vorlesung

Technikdidaktik - Seminar

 

Tec 040

Grundkurs Metall- und Kunststofftechnik

Grundkurs Elektrotechnik und Elektronik

Grundkurs maschinelle Holzbearbeitung

Innerhalb der Basismodule tec010, tec020 und tec040 können die Seminare getrennt voneinander, absolviert werden. Die in den jeweiligen Seminaren geforderten Prüfungsleistungen werden zusammen mit dem Seminar abgelegt. Nur in dem Modul tec030 müssen Vorlesung und Seminar innerhalb eines Semesters belegt werden, da beide Inhalte prüfungsrelevant sind.

Im Modul tec 020 werden drei Seminare angeboten. Das Seminar Einführung in Fusion ist ein Pflichtmodul. Zwischen den Seminaren Grundlagen der Technik und Grundlagen sonderpädagogischen Handelns kann gewählt werden. Eine freiwillige Teilnahme an beiden Seminaren ist möglich.

Aufbaumodule

Die weiteren 30 KP werden in den Aufbaumodulen studiert, die erst nach erfolgreichem Abschluss der Basismodule belegt werden können, da sie konkret auf den Inhalten der Basismodule aufbauen. In begründeten Ausnahmefällen können Aufbaumodule vorgezogen werden. Nähere Informationen und Formulare sind im Sekretariat erhältlich. Aus zehn Aufbaumodulen (tec110 bis tec210) sind fünf auszuwählen und abzuschließen. In den Aufbaumodulen werden die im Basiscurriculum erworbenen Kompetenzen erweitert und individuelle Schwerpunkte gesetzt. Hierbei muss aus jeder der unten aufgeführten Gruppen (I-IV) jeweils ein Wahlpflichtmodul gewählt werden. Das fünfte Modul ist frei wählbar.

Modul

Zuordnung

Tec 110 Energieverarbeitende Systeme

Energie

Tec 140 Regenerative Energien

Energie

Tec 130 Informationsverarbeitende Systeme

Information

Tec 150 Automatisierungstechnik

Information

Tec 160 Technik und Ethik in der Schule

Ethik

Tec 210 Inklusion im Technikunterricht

Ethik

Tec 120 Stoffverarbeitende Systeme

Stoff

Tec 170 Verkehrstechnik

Stoff

Tec 190 Bauen und Wohnen

Gruppenzuordnung wird jeweils zu Beginn des Semesters bekannt gegeben

Tec 180 Projektmodul

Gruppenzuordnung wird jeweils zu Beginn des Semesters bekannt gegeben

Im Zuge des 2-Fächer Bachelorstudiums kann das Orientierungspraktikum im Fach Technik oder im zweiten Fach absolviert werden. Innerhalb des Bachelorstudiums Technik müssen drei Technische Erkundungen mit Vor- und Nachbereitung absolviert werden, um zum Masterstudium zugelassen zu werden. (Studierende mit dem Erstfach Sonderpädagogik können die drei Erkundungen im gesamten Verlauf ihres Studiums (Bachelor und Master) absolvieren). 

Die Bachelorarbeit (BA) mit 12 KP kann entweder im Fach Technik oder im 2. Fach geschrieben werden. Wird die BA im Fach Technik geschrieben, ist die dazugehörige Begleitveranstaltung mit 3 KP ebenfalls im Studiengang Technik zu besuchen.

Studienverlaufspläne

Studierende mit der Fächerkombination Sonderpädagogik - Technik studieren während ihres Bachelor-Studiums nur das Basiscurriculum und während des Master-Studiums das Aufbaucurriculum.

Prüfungen in den Modulen

Generell wird jedes Modul innerhalb des Bachelor- oder Masterstudiums mit einer Prüfungsleistung abgeschlossen. Bis auf das Orientierungspraktikum werden alle Module innerhalb des Studienganges Technik benotet.

Die jeweils zugelassenen Prüfungsformen können der Prüfungsordnung und den Modulbeschreibungen entnommen werden. Diese sind unter folgendem Link einzusehen:

Modulbeschreibungen

Im Studiengang Technik mögliche Prüfungsformen sind:

  • Hausarbeit
  • Referat (mit Ausarbeitung)
  • Mündliche Prüfung
  • Klausur
  • Fachpraktische Prüfung
  • Praktikumsbericht
  • Seminararbeit
  • Projektbericht
  • Portfolio

Die konkreten Anforderungen für die Prüfungsleistungen werden mit den Lehrenden direkt abgesprochen. Vorgesehene Prüfungsleistungen für die jeweiligen Module sind außerdem in der fachspezifischen Anlage einzusehen:

Fachspezifische Anlage

Für jede Prüfung erfolgt die Anmeldung online über StudIP.

Weitere Informationen sind auf den Seiten des Prüfungsamtes zu finden. Ansprechpartner für alle Studierenden, die Technik als Erstfach haben, ist Thomas Thürk. 

Technische Erkundungen

Im Studiengang Technik werden im Rahmen der einzelnen Module regelmäßig Technische Erkundungen angeboten. 

Ziele der Technischen Erkundung sind (Vgl. HÜTTNER (2005): Technik Unterrichten): 

  • Die Untersuchung der Beziehung und Wirkung zwischen Menschen und Technik 
  • Probleme und Mängelsituationen bei der Entwicklung und Anwendung von Technik aufdecken
  • Technik im Sozio-ökologischen Bezugsystem, in ihrer historischen Entwicklung und im Kontext mit ihren nachweisbaren Einflüssen auf Menschen und Natur erkunden
  • Die Untersuchung der Beziehung und Wirkung zwischen Technikökonomie und Technikökologie
  • Die technische Erkundung als eine fachspezifische Methode des Faches Technik verstehen 

Für die Bescheinigung über eine Technische Erkundung im Fach Technik ist die Teilnahme an der Vor-und Nachbereitung sowie Durchführung der Erkundung verpflichtend.

Aktuelle Technische Erkundungen werden rechtzeitig durch Aushänge, über StudIP oder über die Lehrenden bekannt gegeben. 

Die Werkstattordnung

Die aktuelle Version der Werkstattordnung steht hier als *pdf-Version zum Download zur Verfügung.

Fortan werden mögliche Veränderung und Ergänzungen in diese Datei eingepflegt, sodass stets die Aktualität der Werkstattordnung gegeben ist.

Infos zur Einstellung in den Vorbereitungsdienst

Der Vorbereitungsdienst (ehemals Referendariat) dauert in Niedersachsen 18 Monate und muss abgeleistet werden, um als Lehrer oder Lehrerin an einer staatlichen Schule lehren zu dürfen. Die Vergabe der Plätze wird zentral vom Kultusministerium übernommen.

Auf der Seite des Niedersächsischen Kultusministeriums sind alle Informationen zu Einstellungsvoraussetzungen, -terminen etc. zu finden.

Härtefallregelung für das Studienfach Technik

Bei der Vergabe von Plätzen in Lehrveranstaltungen der Lehreinheit Technik werden Studierende, die einen der sogenannten Härtefallgründe anzeigen und belegen können, vorrangig behandelt. Für die Inanspruchnahme eines Härtefallgrundes ist ein formloser Antrag (mit dem entsprechenden Nachweis als Scan oder Foto) per Mail an den/die entsprechenden DozentIn zu stellen.

Damit eine Berücksichtigung bei der Vergabe der Veranstaltungsplätze erfolgen kann, muss der Antrag spätestens drei Wochen nach der offiziellen Bekanntgabe der Veranstaltungstermine bei StudIP für das jeweilige Modul gestellt werden. Der/Die Studierende muss sich zunächst über das normale Anmeldeverfahren bei StudIP anmelden. Sollte es innerhalb des sog. Windhundverfahrens nicht möglich sein, einen Platz in dem gewünschten Seminar zu bekommen, kann auf den Antrag verwiesen werden.
 

Wichtig: Bitte geben Sie bei der Antragsstellung unbedingt an, an welchen Lehrveranstaltungen Sie teilnehmen möchten, damit gegebenenfalls die Eintragung erfolgen kann.

Kriterien und Nachweis für einen Härtefall: 

1. Schwerwiegende längerfristige Erkrankung oder Behinderung
Nachweis: z.B. aktuelle Bescheinigung des Arztes über die Erkrankung mit Angabe der Dauer, Schwerbehindertenausweis

2. Betreuung eines Kindes bis zum 14. Lebensjahr im eigenen Haushalt
Nachweis: z.B. Geburtsurkunde des jüngsten Kindes

3. Pflege naher Angehöriger (Eltern, Schwiegereltern, Ehegatten, Lebenspartner, Geschwister oder Kinder)
Nachweis: z.B. Bescheinigung der Krankenkasse über die Pflege und den zu betreibenden Aufwand

4. Studierende eines Kooperationsfaches an der Universität Bremen
Nachweis: z.B. Immatrikulationsbescheinigung

Hängen Sie Ihrer E-Mail unbedingt eine Datei mit einem eingescannten oder abfotografierten Nachweis (s.o.) als Anhang an. Die eingereichten Nachweise werden selbstverständlich vertraulich behandelt und nach Kenntnisnahme umgehend gelöscht.

Bitte beachten Sie: Eine berufliche Tätigkeit wird nicht als Härtefall gewertet.

Bitte beachten Sie: Ein genereller Anspruch auf Berücksichtigung des Härtefallantrages besteht nicht, sondern ist jeweils u.a. abhängig von den vorhandenen Kapazitäten in den Lehrveranstaltungen.

 

 

(Stand: 19.02.2021)