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Open-Access-Office

Kim Braun
Raum B 221
0441 798-4025

Open-Access-Publizieren

Transformationsvertrag mit Elsevier

Das DEAL Konsortium und Elsevier haben einen Open-Access-Transformationsvertrag (2024-2028) unterzeichnet, der am 15.1.2024 offiziell in Kraft trat. Das Präsidium der Universität hat dem Beitritt zu dem Konsortium (rückwirkend zum 1.9.2023) zugestimmt und zzt. findet die Einrichtung der erforderlichen Prozesse zwischen Bibliothek und Verlag statt. Mehr dazu auf der Seite Info zu Open-Access-Verlagen.

Open-Access-Publizieren

Das Präsidium der Carl von Ossietzky Universität spricht sich nachdrücklich für Open-Access-Publizieren aus und hat dazu eine Open-Access-Leitlinie verabschiedet sowie die „Berliner Erklärung über den offenen Zugang zu wissenschaftlichem Wissen“ unterzeichnet. Der Open-Access-Publikationsfonds ist ein weiteres Element der Open-Access-Strategie.

B!SON: Open-Access-Journal-Finder

B!SON Empfehlungsdienst für Open-Access-Journals

B!SON steht für 'Bibliometrisches und Semantisches Open Access Recommender Netzwerk'. Von der von TIB Hannover und SLUB Dresden entwickelt, soll B!SON dabei helfen, die Open-Access-Umstellung erfolgreich zu gestalten. Ziel des Projekts ist die Implementierung eines Empfehlungsdienstes für qualitätsgesicherte Open-Access-Zeitschriften. Die Partner kooperieren mit OpenCitations und DOAJ (Directory of Open Access Journals), die empfohlenen Journals publizieren alle goldenes Open Access.

Der Journal-Finder bietet eine Auswahl an möglichen Journals, aber alle Ergebnisse sollten in jeden Fall sowohl bei den Journals überprüft als auch ggf. mit dem Open-Access-Office besprochen werden, da es eine Vielzahl unterschiedlicher Finanzierungsmodelle, Preisklassen und Verfahren gibt.

Weitere Informationen sind auf der B!SON-Projekt-Website zu finden.


Open-Access-Publikationsfonds

Von 2016 bis 2021 bestand an der Carl von Ossietzky Universität ein von der DFG geörderter Open-Access-Publikationsfonds. In dieser Zeit haben wir mit den Mitteln des Fonds Open-Access-Publikationsgebühren für rund 650 Publikationen Oldenburger Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler bezahlt. Seit dem 1. Januar 2022 greift die neue Finanzierung im Rahmen der DFG-Förderlinie Open-Access-Publikationskosten.

Das BIS hat mit verschiedenen Open-Access-Verlagen Vereinbarungen geschlossen, die zu Rabatten bei den APC und/oder zu einer für die Autorinnen und Autoren vereinfachten Abrechnung führen.

Info zu Open-Access-Verlagen

Das Publizieren in Open-Access-Fachzeitschriften ist oft mit sog. Article Processing Charges oder Publikationsgebühren zu bezahlen. Mit einigen Verlagen bestehen Vereinbarungen über Rabatte und/oder vereinfachte Abrechnungsverfahren:

Da es mittlerweile eine Vielzahl unterschiedlichster Modelle, Preisklassen und Verfahren gibt, empfehlen wir Ihnen, sich „when in doubt” vor einer Einreichung mit uns in Verbingung zu setzen. Wir beraten Sie gerne.

Vorsicht vor "Predatory Verlagen"

Wichtige Elemente jeder wissenschaftlichen Publikation sind Peer Review und redaktionelle Bearbeitung von Artikeln. Dass Fachzeitschriften – ob Open Access oder traditionelles Geschäftsmodell – dies bieten, sollte selbstverständlich sein. Allerdings gibt es zunehmend Verlage, die zwar vorgeben, seriös zu arbeiten, diese Erwartung aber durchaus nicht erfüllen. Der Begriff "Predatory Open Access" beschreibt dieses "Geschäftsmodell".

  • Ein Qualitätssicherungsprozess (Peer Review) wird nur scheinbar durchgeführt;
  • Editorial Boards oder Peers sind entweder erfunden, oder die Mitglieder wissen nichts von ihrer Gutachtertätigkeit;
  • die zunächst kostenfrei erscheinende Veröffentlichung ist nach Einreichung plötzlich mit Publikationsgebühren behaftet;
  • das Web-Design bekannter und seriöser Verlage wird kopiert.

"Predatory"-Verlage sind also nicht immer auf den ersten Blick zu erkennen.

Was Sie tun können

Prüfen Sie das Journal und den Verlag Ihrer Wahl vor einer Einreichung unbedingt genau:

  • Sind Journal und Verlag bekannt und anerkannt?
  • Achten Sie auf ähnlich lautende Journal-Titel: Ist es wirklich das Journal, das Sie im Sinn haben?
  • Schauen Sie bei einzelnen Artikeln auf die Dauer des Peer Reviews: Kann das wirklich innerhalb einer Woche geleistet werden?
  • Prüfen Sie, ob der Impact Factor wirklich stimmt.
  • Ist das Journal in den wichtigen Zitationsdiensten gelistet; ist es wirklich SCOPUS, oder doch SOPUS?

Darüber hinaus können folgende Adressen hilfreich sein:

  • Die vom Committee on Publication Ethics (COPE), vom DOAJ, der OASPA und der World Association of Medical Editors (WAME) herausgegebenen "Principles of Transparency and Best Practice in Scholarly Publishing" geben wichtige Hinweise für die Auswahl eines geeigneten Verlags.
  • Im Directory of Open Access (www.doaj.org) gelistete Zeitschriften entsprechen hohen Ansprüchen an Qualität.
  • Die Open Access Scholarly Publishers Association (www.oaspa.org) fordert die Erfüllung einer umfänglichen Liste an Kriterien, um Mitglied werden zu können und dies auch zu bleiben.
  • Die Website „Think! Check! Submit!” (thinkchecksubmit.org/check/) nennt Kriterien anhand derer Sie prüfen können, ob das gewählte Journal sicher ist.

Selbstverständlich informiert Sie das Open-Access-Office der Universitätsbibliothek (Kontakt s.o.) gerne zu diesem Thema.

Predatory Publisher nutzt KI

Das Portal Inside Higher Ed warnt vor dem Predatory Publisher Prime Scholars. Die Nennung namhafter Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler als Editoren von Journals, ohne dass sie davon wissen oder etwa Ihre Zustimmung gegeben hätten, ist ein hinlänglich bekanntes Vorgehen der Predatory Publishers. Dieser Pseudo-Verlag veröffentlicht neue, sinnentstellte Inhalte auf der Basis bereits qualitätsgeprüfter und publizierter  Artikel (vermutlich unter Einsatz von „Text-Scraping” und KI) und schreibt diese namhaften Wissenschaftlern zu – Identitätsdiebstahl, Urheberrechtsverletzung und Reputationsschädigung für Wissenschaftler und ihre mitgenannten Einrichtungen.
Beachten Sie daher bitte die Hinweise und Vorschläge unter dem Punkt „Vorsicht vor Predatory Verlagen” weiter unten auf dieser Seite.

Institutional Repository OOPS

Das BIS betreibt darüber hinaus das Institutional Repository der Universität Oldenburg, auf dem neben Anerkennungspublikationen auch Artikel Oldenburger Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler Open Access verfügbar sind.

Open Journal Systems (OJS)

Das Bibliotheks- und Informationssystem (BIS) betreibt die Publikations-Software Open Journal Systems (OJS) des Public Knowledge Projects, um es Oldenburger Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftlern zu erleichtern, (über den BIS-Verlag) eigene Open-Access-Zeitschriften zu verlegen.
OJS ist eine wichtige Ergänzung innerhalb der Open-Access-Aktivitäten der Carl von Ossietzky Universität. Das BIS und der BIS-Verlag beraten und unterstützen bei der Planung und Einrichtung von Zeitschriften in OJS, der ISSN-Vergabe etc.

Seit März 2018 online:

Open Access in EU-Projekten

Die Europäische Kommission und der Europäische Forschungsrat haben festgeschrieben, dass alle Ergebnisse, die im Rahmen von HORIZON 2020-Projekten entstehen, der Öffentlichkeit frei zugänglich gemacht werden sollen. Eine gemeinsame Handreichung des Bibliotheks- und Informationssystems (BIS) und des Referats Forschung und Transfer beschreibt, wie Sie den Open Access-Anforderungen gerecht werden können.

Weitere Informationen finden Sie hier:

Weiterführende Info

Weiterführende Informationen zum Thema Open Access:

[BIS intern]   (Stand: 19.01.2024)  | 
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