Förderung von Vielfalt und Chancengleichheit
Förderung von Vielfalt und Chancengleichheit
Die Carl von Ossietzky Universität Oldenburg versteht Gleichstellung, Familienfreundlichkeit und die Wertschätzung von Vielfalt als unverzichtbare Grundlage für die Herstellung von Chancengleichheit sowie die Entfaltung von Talenten und Potenzialen in Studium, Lehre und Forschung. Die Universitätsmedizin Oldenburg folgt diesem Leitgedanken bei der Wahrnehmung ihrer Aufgaben.
Für Fragen rund um Vielfalt, Chancengleichheit und Antidiskriminierung wenden Sie sich gerne an Dr. Janina Leyk, Referentin für Gender und Diversity Management der Fakultät VI.
Diversitätsstrategie
Die Universität Oldenburg will der Vielfalt ihrer Mitglieder, Angehörigen und Gäste gerecht werden, Teilhabe ermöglichen und bestehenden Benachteiligungen und Diskriminierungen entgegenwirken. Im Rahmen des Diversity Audits des Stifterverbandes erarbeitet die Universität Oldenburg aktuell eine Diversitätsstrategie, um Vielfalt als Querschnittsthema strukturell und nachhaltig zu verankern.
Die Universitätsmedizin Oldenburg verfolgt die Diversitätsziele der Universität Oldenburg. Die Referentin für Gender und Diversity Management der Fakultät VI ist Ansprechperson für die Themen Diversität, Gleichstellung und Antidiskriminierung.
Gleichstellungsplan
Der gesetzliche Auftrag zur Verwirklichung der Chancengleichheit von Männern und Frauen und zur Beseitigung bestehender Nachteile ist für die Universität Oldenburg in allen Bereichen handlungsleitend.
Mit dem Zentralen Gleichstellungsplan 2024 hat die Universität Oldenburg ihre Gleichstellungsarbeit systematisiert und wichtige Abläufe verankert. Die Fakultät VI Medizin und Gesundheitswissenschaften hat eine Reihe von konkreten Gleichstellungsmaßnahmen für Mitglieder der Fakultät VI erarbeitet, die konkret der strukturellen Benachteilung unterrepräsentierter Gruppen entgegenwirken sollen. Unter anderem können Wissenschaftler*innen in der Qualifikationsphase, die schwanger sind oder Kinder betreuen, Unterstützung durch studentische Hilfskräfte z.B. bei Laborroutineaufgaben beantragen. Wissenschaftlerinnen in frühen Karrierephasen können sich auf Reisekostenzuschüsse bewerben, und ein neues Coachingangebot soll berufungsfähige Wissenschaftlerinnen bestmöglich auf anstehende Berufungsverfahren vorbereiten. Weitere Informationen und Ansprechpersonen finden Sie hier.
Anlaufstellen
Die Universität Oldenburg will der Vielfalt ihrer Mitglieder, Angehörigen und Gäste gerecht werden, Teilhabe ermöglichen und bestehenden Benachteiligungen und Diskriminierungen entgegenwirken. Bei Fragen und Problemen können Sie die folgenden Anlaufstellen der Universität jederzeit vertraulich kontaktieren.
Antidiskriminierung
Die Referentin für Gender und Diversity Management der Fakultät VI steht Ihnen als erste Ansprechpartnerin bei Diskriminierungsfällen beratend zur Seite.
Gleichstellung
Die dezentralen Gleichstellungsbeauftragten der Fakultät VI beraten die Beschäftigten und Studierenden der Fakultät VI in allen Belangen, die mit der Diskriminierung auf Grund des Geschlechts einhergehen.
Die zentrale Gleichstellungsbeauftragte unterstützt Frauen an der Universität Oldenburg individuell. Sie berät unter anderem Studentinnen, Absolventinnen und Promovendinnen bei der Planung ihrer Karriere und/oder Frauen, die sich an ihrem Arbeitsplatz an der Universität benachteiligt oder diskriminiert fühlen.
Internationale Beschäftigte
Wissenschaftler*innen der Universität Oldenburg finden im International Office kompetente Beratung für die Planung eines Auslandsaufenthaltes. Außerdem betreut und berät das International Office internationale Wissenschaftler*innen, die an die Universität Oldenburg kommen.
Psychologische Beratung
Der psychologische Beratungsdienst steht allen Beschäftigten der Universität zur Verfügung. Der Fokus der Beratung richtet sich auf das Anliegen der betroffenen Person selbst. Diese können unter anderem sein:
- Psychische Belastungen am Arbeitsplatz
- Persönlich und/oder familiär herausfordernde Situationen
- Konflikte mit Kolleg*innen/Mitarbeitenden/Vorgesetzten/Studierenden
- Entscheidungsfragen bei Um-/Neuorientierung
- Überforderung, Stressbewältigung, Burnout-, Boreout-Prävention
- Umgang mit Veränderungen und Wünschen persönlicher Weiterentwicklung
- Kommunikation im Team, Feedback- und Konfliktkultur
- und weitere
Schwerbehinderung
Die Schwerbehindertenvertretung der Universität ist in allen Angelegenheiten beratend und unterstützend tätig, die einzelne Schwerbehinderte oder die Schwerbehinderten als Gruppe sowie die ihnen Gleichgestellten betreffen.
Sexualisierte Diskriminierung und Gewalt
Die conTakt Beratungsstelle bei Fragen zu sexualisierter Gewalt und Diskriminierung steht allen Studierenden und Mitarbeiter*innen der Universität zur Verfügung. Ihr Angebot richtet sich an Betroffene, Unterstützer*innen von Betroffenen, Beobachtende übergriffiger oder zweifelhafter Situationen und alle die sich informieren und engagieren möchten.
Vereinbarkeit Familie und Beruf
Der Familienservice berät Sie, wenn Sie an der Universität studieren oder arbeiten und Familienaufgaben wahrnehmen.
Wer gehört zur Familie? Familie wird verstanden als ein sozialer Ort, an dem langfristig persönliche Verantwortung für andere Menschen übernommen wird. Zur Familie gehören insbesondere Kinder, Eltern, Ehe- und Lebenspartnerinnen und Lebenspartner, Geschwister, Großeltern sowie hilfs- und pflegebedürftige Personen unabhängig vom Verwandtschaftsverhältnis.