Kontakt

Leitung

Dr. Uwe Kröcher

+49 (0)441 798-2909

+49 (0)441 798-192909

JJW 2-235

 Dr.in Claudia Czycholl

 +49 (0)441 798-4617

 +49 (0)441 798-194617

 JJW 2-235

Markus Glötzel (freigestelltes Personalratsmitglied)

+49 (0)441 798-2477

Studentische Mitarbeiterin

Wiebke Warfsmann

Anschrift und Lageplan

Postanschrift und Lageplan

Zur Lageskizze: JJW

Campusplan der Universität

Facebook

https://www.facebook.com/KooperationsstelleOldenburg/

News-Beiträge

Kongressbeitrag zur Verkehrswende am 21.5.2022

Einen Beitrag auf dem Kongress „Klimawandel & Gesellschaftskritik” wird Dr. Uwe Kröcher leisten und der Frage nachgehen „Warum eine Verkehrswende bislang nicht gelang? Konsequenzen aus der Verkehrspolitik von 30 Jahren Geisterfahrt”

Einen Beitrag auf dem Kongress „Klimawandel & Gesellschaftskritik” (Im Panel „Staat und Politik” am 21.5.2022, 16:30 – 19:30 Uhr) wird Dr. Uwe Kröcher leisten und der Frage nachgehen „Warum eine Verkehrswende bislang nicht gelang? Konsequenzen aus der Verkehrspolitik von 30 Jahren Geisterfahrt”

Die Durchsetzung einer sozial-ökologischen Transformation, die einerseits dem Klimawandel Einhalt gebieten kann, andererseits die sozialen Entfaltungsmöglichkeiten auch für untere soziale Klassen ermöglicht, ist keineswegs selbstverständlich. Besonders augenscheinlich wird dies an der Verkehrswende deutlich. In dem Beitrag, der die verkehrswissenschaftlichen und -politischen Diskurse seit der deutschen Wiedervereinigung analysiert, wird ausgeführt, dass die Verkehrspolitik der letzten 30 Jahre wider besseren Wissens um die gesellschaftlichen und ökologischen Kosten des motorisierten Individualverkehrs als eine Art Geisterfahrt betrieben wurde. Statt eine Politik einer notwendigen Verkehrsreduktion und eines Umstiegs auf den Umweltverbund wurde genau die entgegengesetzte Richtung eingeschlagen, die auf ein Verkehrswachstum setzte mit dem Ausbau vom motorisierten Individualverkehr. Es wird begründet, dass eine Verkehrswende bislang an einer „Komplizenschaft aus Staat, Bürgern und Industrie“ (Canzler/Knie) gescheitert ist, die neben ökonomischen Interessen in der gesellschaftlichen Produktionsweise auch aus tief kulturell eingeschriebenen Verhaltensweisen resultiert. Daher sieht sich eine Verkehrswende nicht nur gegen Widerstände machtvoller Industriekonzerne ausgesetzt, sondern wird von allen sozialen Milieus und Schichten – selbst von den ökologisch aufgeklärten Milieus – wenn nicht abgelehnt dann zumindest kaum praktiziert. Die verschiedenen Dimensionen der Widerständigkeit einer Verkehrswende soll betrachtet werden, um daraus ableiten zu können, welche politischen Allianzen zur Durchsetzung einer Verkehrswende geschlossen werden müssen.

weitere Informationen zum Kongress: https://klimakongressoldenburg.de/programm/

(Stand: 23.05.2022)