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Veranstaltungen

Termine und Veranstaltungen

Hier erhalten Sie eine Übersicht über die aktuellen Veranstaltungstermine der Kooperationsstelle. Material und Informationen zu vergangenen Tagungen und Vorträgen finden Sie im Bereich "Dokumentation".


Auf einer Wellenlänge – alte und neue feministische Kämpfe verbinden

Donnerstag, den 27. Oktober 2022, 18:00 Uhr, Online via BigBlueButton

Wir leben auch in Deutschland nach wie vor in einer patriarchalen Gesellschaft. Dies zeigt sich u.a. daran, dass bis heute Frauen die Hauptlast in der unbezahlten Care-Arbeit (Sorge und Pflegetätigkeiten) tragen, selbst wenn sie (auch in Vollzeit) erwerbstätig sind. Zudem sind Frauen in Positionen unterrepräsentiert, die mit Macht und Status zusammenhängen – sei es in Leitungs- und Entscheidungsgremien oder Parlamenten. Um diesen patriarchalen Strukturen etwas entgegenzusetzen, ist es wichtig, alle Kräfte zu bündeln und gemeinsam für Gendergerechtigkeit in allen gesellschaftlichen Bereichen einzutreten.

In ihrem Vortrag erörtert Dr*in Britta Wittner was Feministinnen in den vergangenen Jahrzehnten bereits errungen haben und was junge Feminist*innen aktuell erstreiten wollen. Außerdem möchte sie mit den Teilnehmenden über praktische Möglichkeiten diskutieren, wie verschiedene feministische Bewegungen vernetzt werden können, um mit gemeinsamer Stärke für eine gendergerechte Gesellschaft zu kämpfen. Denn viel ist getan, aber längst noch nicht alles erreicht.

Referentin: Dr*in Britta Wittner, Psychologin, arbeitet an der Kooperationsstelle Hochschulen-Gewerkschaften SüdOstNiedersachsen und dem Lehrstuhl für Arbeits-, Organisations- & Sozialpsychologie an der TU Braunschweig. Ihre Arbeitsschwerpunkte sind soziale und Gendergerechtigkeit.

Die Teilnahme an der Veranstaltung ist kostenfrei und findet online über BigBlueButton statt. Den Link gibt es nach einer formlosen Anmeldung über . Um Anmeldung wird gebeten bis zum 24. Oktober 2022.

Der Vortrag findet im Rahmen der Veranstaltungsreihe „Frauen*realitäten verändern! Frauen in Arbeit, Politik und Gesellschaft“ statt. Die Veranstaltung wird in Zusammenarbeit mit dem DGB Oldenburg-Ostfriesland, der Bildungsvereinigung ARBEIT UND LEBEN Niedersachsen Nord und der Kooperationsstelle Hochschulen-Gewerkschaften SüdOstNiedersachsen an der TU Braunschweig durchgeführt.

Forum Berufsbildung 2022 - Nachhaltigkeit in der beruflichen Bildung

am Freitag, 4.11.2022, 9:30 – 16:00 Uhr Uni Oldenburg, BIS-Saal

Seit einiger Zeit wird in der beruflichen Bildung angestrebt, „Lernende in berufsbezogenen Lern- und Arbeitsprozessen zur Umsetzung von Nachhaltigkeit zu befähigen“ (Nationaler Bildungsplan). In 2021 wurde die alte Standardberufsbildposition „Umweltschutz“ um die Dimension der Nachhaltigkeit ergänzt. Aber nur in wenigen Ausbildungsordnungen wurden Nachhaltigkeitsaspekte bislang explizit aufgenommen. Integrationsdefizite gibt es bei der Vermittlung der nachhaltigkeitsbezogenen (Handlungs-)Kompetenzen, der (fach)curricularen und didaktischen Umsetzung, in den praktischen Ausbildungsphasen und -orten sowie bei der Befähigung der Ausbildungspersonen zur Umsetzung.

Auf dem Forum Berufsbildung 2022 werden Umsetzungsprobleme und Lösungsansätze zur Integration von Nachhaltigkeitszielen in der beruflichen Bildung in den Blick genommen. Im Fokus steht dabei die betriebliche und berufliche Praxis ebenso wie die theoretische Ausbildungsphase. Ziel ist es, eine konzeptionelle Bilanz der Integration von Nachhaltigkeitsthemen zu ziehen und lernortspezifische Lösungsansätze in der Praxis zu diskutieren. Außerdem haben die Teilnehmenden die Möglichkeit, zu berufsfeldspezifischen Beispielen in den vertieften Austausch zu treten.

Programm: (hier der ausführliche Programmflyer)

9:30 Uhr     Eröffnung
9:45 Uhr     Betriebliche Ausbilder*innen und ihre Rolle als Sustainable Change Agents in der BBNE  Erwartungen, Potentiale und vorprogrammiertes Scheitern?!
Prof. Dr. Tobias Schlömer (Helmut-Schmidt-Universität/Universität der Bundeswehr Hamburg)
10: 45 Uhr Pause
11:00 Uhr  Wie kommt Nachhaltigkeit in die Berufsbildungspraxis? - Erfahrungen und Erkenntnisse aus der wissenschaftlichen Begleitung von Modellversuchen
 Prof. Dr. Werner Kuhlmeier (Universität Hamburg)
12:00 Uhr  Mittagspause
12:45 Uhr  parallele Arbeitsgruppen
A) Nachhaltigkeit in der kaufmännischen  Berufsausbildung
     u.a. mit Vertreter*innen der BBS Haarentor-Oldenburg, der BBS Buxtehude, der BÜFA-Gruppe.
B) Nachhaltigkeit in Ausbildungsberufen der Lebensmittelproduktion
     u.a. mit Vertreter*innen der BBS Buxtehude, der LUFA Nord-West, der Universität Osnabrück
C) Nachhaltigkeit in der gewerblich-technischen und handwerklichen Berufsausbildung
     u.a. mit Vertreter*innen der BBS Osterholz, Handwerkskammer Oldenburg
14:45 Uhr  Pause
15:00 Uhr  Feigenblatt Nachhaltigkeit in der beruflichen Bildung?
Podiumsdiskussion mit
Heike Bickmann (Niedersächsisches Kultusministerium), Stefan Bünting (Oldenburgische IHK), Heinz Kaiser ehm. Leiter des Studienseminars Oldenburg), Thilo J. Ketschau (Universität Kiel), Auszubildende N.N.
Moderation: Dr. Andreas Slopinski (Universität Oldenburg)
16:00 Uhr  Schlußwort: Prof. Dr. Dietmar Frommberger (Universität Osnabrück)

Anmeldung
Bitte bis zum 1. November 2022 mit dem Online-Anmeldeformular:
https://uol.de/kooperationsstelle/anmeldung-forum-berufsbildung.
Die Teilnahme an der Veranstaltung ist kostenfrei. Getränke, Kekse und Obst werden kostenlos bereitgestellt. Die Mittagsangebote der Mensa und der Cafeteria können genutzt werden. Die Kosten dafür müssen selbst übernommen werden.

Veranstaltende

Das Forum Berufsbildung wird veranstaltet von

Kooperationsstelle Hochschule-Gewerkschaften, Carl von Ossietzky Universität Oldenburg
Lehrstuhl für Berufs- und Wirtschaftspädagogik, Universität Oldenburg (Dr. Andreas Slopinski)
Lehrstuhl für Berufs- und Wirtschaftspädagogik, Universität Osnabrück (Prof. Dr. Dietmar Frommberger)

in Kooperation mit:
Oldenburgische Industrie- und Handelskammer
Handwerkskammer Oldenburg
Landwirtschaftskammer Niedersachsen

Frauen in (extrem) rechten Szenen – nach wie vor übersehen und unterschätzt? Herausforderungen für die Pädagogik

Donnerstag, den 10. November 2022, 18:00 Uhr, Universität Oldenburg (Bibliothekssaal)

Heike Radvan thematisiert in ihrem Vortrag, welche Rollen, Aufgaben und Funktionen Frauen in (extrem) rechten Gruppierungen geschichtlich und in der Gegenwart übernehmen. Folgende Fragen stehen dabei im Fokus: Welche Vorstellungen von Geschlecht sind in rechter Ideologie verbreitet? Und wie werden Frauen, die sich in (extrem) rechten Gruppen engagieren, wahrgenommen? Welche dominanten Bilder sind verbreitet und wie strukturieren sie die Wahrnehmung vor? Zum Abschluss der Veranstaltung werden Herausforderungen und Optionen für ein pädagogisches Handeln gemeinsam mit den Teilnehmenden erörtert.

Referentin:
Heike Radvan ist Professorin für „Methoden und Theorien Sozialer Arbeit“ an der Brandenburgisch-Technischen Universität in Cottbus. Im Jahr 2020 wurde sie für ihr Engagement gegen Rechtsextremismus, Antisemitismus und Antifeminismus mit dem Alice Salomon Award ausgezeichnet.

Die Teilnahme an der Veranstaltung ist kostenfrei. Um Anmeldung mit dem Online-Anmeldeformular auf der Homepage der Kooperationsstelle Hochschule-Gewerkschaften wird gebeten.

Der Abendvortrag findet im Rahmen der Veranstaltungsreihe „Rechte Netzwerke: Erscheinungsformen, Erklärungsansätze und Gegenstrategien“ statt. Die Veranstaltung wird in Zusammenarbeit mit der Bildungsvereinigung ARBEIT UND LEBEN Niedersachsen Nord und dem DGB Oldenburg-Ostfriesland durchgeführt.

Die Veranstaltenden behalten sich vor, von ihrem Hausrecht Gebrauch zu machen und Personen, die rechtsextremen Parteien oder Organisationen angehören, der rechtsextremen Szene zuzuordnen sind oder bereits in der Vergangenheit durch rassistische, nationalistische, antisemitische oder andere menschenverachtende Äußerungen in Erscheinung getreten sind, den Zutritt zur Veranstaltung zu verwehren oder von dieser auszuschließen

Fußball-WM in Katar – Menschenrechte auf dem Abstellgleis?

Dienstag, den 15. November 2022, 18:00 Uhr, Universität Oldenburg (Bibliothekssaal)

Das Eröffnungsspiel der Fußball-WM der Männer in Katar findet am 20.11.2022 statt. Im Vorfeld wollen wir die Menschenrechtssituation in Katar und die diesbezügliche Rolle des Sports diskutieren. Im Fokus der Podiumsdiskussion stehen folgende Fragen: Ist angesichts der zahlreichen Menschenrechtsverletzungen die Durchführung einer Fußball-WM in Katar überhaupt politisch vertretbar? Haben die jüngsten Arbeitsrechtsreformen in Katar zu einer grundlegenden Verbesserung der Situation geführt? Welchen Einfluss können z.B. Faninitiativen, Vereine, Sportverbände oder auch Gewerkschaften auf die Vergabepraxis von internationalen Sportveranstaltungen nehmen?

Podiumsgäste:

  • Micòl Feuchter, Sportsoziologin, Carl von Ossietzky Universität Oldenburg
  • Sylvia Schenk, Juristin und Leiterin der „Arbeitsgruppe Sport“ der Transparency International Deutschland
  • Dietrich Schulze-Marmeling, Fußballautor und -historiker

Moderation:

  • Thorsten Poppe, Journalist und Präsidium Verband Deutscher Sportjournalisten e.V.

Die Teilnahme an der Veranstaltung ist kostenfrei. Um Anmeldung mit dem Online-Anmeldeformular auf der Homepage der Kooperationsstelle Hochschule-Gewerkschaften wird gebeten.

Veranstaltende

Kooperationsstelle Hochschulen-Gewerkschaften der Carl von Ossietzky Universität Oldenburg, Partner*innen: Bildungsvereinigung ARBEIT UND LEBEN Niedersachsen Nord und DGB Region Oldenburg-Ostfriesland

Femizide. Frauenmorde in Deutschland – Buchvorstellung mit Julia Cruschwitz und Carolin Haentjes

Donnerstag, den 24. November 2022, 18:00 Uhr, Online via BigBlueButton

Am 25. November ist der Internationale Tag zur Beseitigung von Gewalt gegen Frauen. Gewalt gegen Frauen findet jeden Tag statt auch in Deutschland: Jede dritte Frau wird mindestens einmal in ihrem Leben Opfer von physischer und/oder sexualisierter Gewalt. Im Jahr 2020 wurden 139 Frauen von ihrem Partner oder Ex-Partner in Deutschland getötet, so die Polizeistatistik. Jeden zweiten Tag gab es einen Tötungsversuch – wobei davon auszugehen ist, dass die Dunkelziffer wesentlich höher ist.

Für das Buch „Femizide. Frauenmorde in Deutschland“ haben die Autorinnen Julia Cruschwitz und Carolin Haentjes mit Wissenschaftler*innen, Kriminolog*innen, Polizist*innen, Sozialarbeiter*innen, Anwält*innen, Überlebenden, Zeugen und Angehörigen gesprochen und wissenschaftliche Studien analysiert. Dabei zeigt ihr Buch: Femizide sind ein gesamtgesellschaftliches Problem, aber es gibt sinnvolle Wege zu einem besseren Schutz von Frauen vor männlicher Gewalt – wir müssen sie nur endlich beschreiten.

Autor*innen:
Julia Cruschwitz studierte Kommunikationswissenschaften, Hispanistik und Literaturwissenschaften. Seit 2003 arbeitet sie als freie Autorin fürs Fernsehen, vor allem für die Politmagazine FAKT und exakt des Mitteldeutschen Rundfunks.
Carolin Haentjes arbeitet seit ihrem Studium der Politik-, Kultur- und Literaturwissenschaften als freie Journalistin und Feature-Autorin, unter anderem für das Deutschlandradio und den Mitteldeutschen Rundfunk.

Die Teilnahme an der Veranstaltung ist kostenfrei. Um Anmeldung wird gebeten unter: oldenburg@dgb.de

Die Online-Buchvorstellung findet im Rahmen der Veranstaltungsreihe „Frauen*realitäten verändern! Frauen in Arbeit, Politik und Gesellschaft“ statt. Die Veranstaltung wird in Zusammenarbeit mit dem DGB Oldenburg-Ostfriesland und der Bildungsvereinigung ARBEIT UND LEBEN Niedersachsen Nord durchgeführt.

(Stand: 29.09.2022)