Navigation

Kontakt

Leitung

Dr. Uwe Kröcher

+49 (0)441 798-2909

+49 (0)441 798-192909

A16 2-210

 Claudia Czycholl

 +49 (0)441 798-4617

 +49 (0)441 798-194617

 A16 2-208

Markus Glötzel (freigestelltes Personalratsmitglied)

+49 (0)441 798-2477

Facebook

https://www.facebook.com/KooperationsstelleOldenburg/

Geschäftsstelle

Heike Wiese

+49 (0)441 798-2910

+49 (0)441 798-192910

A16 2-206

Anschrift und Lageplan

Postanschrift und Lageplan

Zur Lageskizze: Gebäude A16

Campusplan der Universität 

Termine und Veranstaltungen

Hier erhalten Sie eine Übersicht über die aktuellen Veranstaltungstermine der Kooperationsstelle. Material und Informationen zu vergangenen Tagungen und Vorträgen finden Sie im Bereich "Dokumentation".


24. März 2020, 9:30 Uhr - 13:15 Uhr mit anschließendem Mittagsimbiss
Schlaues Haus, Schloßplatz 16, Oldenburg

Zukunftswerktstatt: Work-Life-Balance & Geschlechterarrangements

Für einige Beschäftigte ermöglichen mobile Formen von Arbeit eine gute Vereinbarkeit von Arbeitsalltag und Privatleben („Work-Life-Balance“). Dabei erleichtert ihnen die Arbeit von zu Hause oder unterwegs bspw. die Betreuung von Kindern oder die Pflege von Angehörigen. Allerdings kann ein ständiges Unterwegssein oder ein offenes Arbeitsende verbunden mit Mehrarbeit und Unplanbarkeit insbesondere für Beschäftige mit Sorgeverpflichtungen ein Problem darstellen. Dies betrifft nach wie vor besonders Frauen. So geben viele Frauen ihre Mobilität mit dem ersten Kind auf, während die Mobilität von Männern häufig durch eine Partnerin, die nicht mobil arbeitet, erhalten bleibt.
In der Zukunftswerkstatt wollen wir gemeinsam mit Beschäftigen, Interessenvertretungen und Unternehmensleitungen diskutieren, wie Betriebe zu einer ausgewogenen und geschlechtergerechten Work-Life-Balance mobil Beschäftigter beitragen können. Auch worauf mobil Beschäftigte für eine gute Vereinbarkeit von Erwerbsarbeit und privaten Bedürfnissen und Pflichten achten sollten, wird Thema sein.

Die Veranstaltung findet im Rahmen des Projektes "Digital - Mobil" statt, neben der Kooperationsstelle Hochschule-Gewerkschaften ist der Lehrstuhl Organisation und Personal, Prof. Dr. Thomas Breisig, Veranstalter. Um eine Anmeldung mit dem Online-Anmeldeformular bis zum 19. März 2020 wird gebeten.


 

26. März 2020, 19:30 Uhr - 21:30 Uhr, im PFL Vortragssaal

Gutes Wohnen für alle - kommunale und öffentliche Wohnungsbautätigkeit jetzt!

Mit Prof. Dr. Heinz-J. Bontrup, ehem. Hochschule, Sprecher der Arbeitsgruppe Alternative Wirtschaftswissenschaften (Memorandumgruppe), veröffentlichte zuletzt das Sondermemorandum 2019 „Gutes wohnen für alle“ und das Buch „Wohnst Du noch …? Immobilienwirtschaft und Mieten kritisch betrachtet“ (2018, VSA-Verlag).
Nicht nur in den großen Metropolen steigen Wohnungskosten und Mietpreise rasant an, auch in Oldenburg sind die Mieten in den letzten 7 Jahren teilweise um über ein Drittel gestiegen. Statt preiswerter Wohnungen wurden fast nur Luxuswohnungen gebaut. Gleichzeitig sinkt die Zahl von Sozialwohnungen rapide auf nunmehr etwas über 2.500, das macht nur noch einen Anteil von 2,7% aller Wohnungen in der Stadt Oldenburg aus. Der Markt hat wiederholt bei der Versorgung mit bezahlbarem Wohnraum versagt.

Viele soziale Gruppen, Verbände, Gewerkschaften und Parteien fordern, dass die Kommune selber bauen soll, damit langfristig preiswerte Wohnungen zur Verfügung stehen. Doch die Verwaltung und Teile des Rates der Stadt Oldenburg wehren sich dagegen, setzen weiterhin darauf, private Investoren zu fördern und wollen die letzten verfügbaren kommunalen Flächen veräußern.

In der Veranstaltung wird Heinz-J. Bontrup die Ursachen der aktuellen Krise bei der Versorgung von bezahlbarem Wohnraum beleuchten und die Notwendigkeit des öffentlichen Bauens begründen.

Die Veranstaltung findet in Kooperation mit dem Oldenburger Bündnis „Wohnen für alle“, der Bildungsvereinigung Arbeit und Leben und der DGB Region Oldenburg-Ostfriesland statt.


 

 

 

 

 

28. April 2020, 18:00 Uhr - 20:00 Uhr, Bibliothekssaal,
Universität Oldenburg

Die prekarisierte Hochschule.
Nachdenken über die Dringlichkeit von Solidarität, Diversität und Teilhabe

Hochschulen in Deutschland unterliegen seit geraumer Zeit einem massiven Wandel. Durch den Einzug betriebs- und marktwirtschaftlicher Prinzipien und die sukzessive Umstrukturierung zur „unternehmerischen Hochschule“ verändern sich Arbeitsbedingungen und -inhalte wie auch Voraussetzungen der Produktion und Vermittlung von kritischem Wissen. Solidarität, Teilhabe und Chancengleichheit drohen im Zuge des Wandels zu Wettbewerbssystemen von Wissenschaft und Forschung ins Hintertreffen zu geraten. Darauf verweist auch die jüngst veröffentlichte „Bayreuther Erklärung“: In diesem Positionspapier plädieren Hochschul-Kanzler*innen explizit für den Erhalt der besonderen Befristungsmöglichkeiten an Hochschulen – ungeachtet der vielfältigen Probleme, die damit verbunden sind. Die Tendenz der Prekarisierung der Arbeits- und Lebensverhältnisse und der damit einhergehende materielle, emotionale und soziale Druck sind eingebettet in einen Diskurs, der der sozialen Dimension des Wissenschaftsbetriebs wenig Beachtung schenkt und einer emanzipatorischen Hochschulpolitik und Wissenschaftspraxis entgegensteht.

Bezugnehmend auf aktuelle hochschulpolitische Entwicklungen geht es in diesem Vortrag darum, die Alma Mater als sozialen Raum zu beleuchten. Im Lichte der Idee einer emanzipatorischen, diversitätssensiblen und partizipativen Hochschule werden verschiedene Problemfelder diskutiert und mit Denkanstößen für eine Demokratisierung des Wissenschaftsbetriebs verbunden.

Die Teilnahme an der Veranstaltung ist kostenlos

Referentin
Ayla Satilmis ist Politikwissenschaftlerin mit langjährigen Lehr- und Forschungserfahrungen an den Universitäten Marburg und Bremen. Seit 2011 ist sie verantwortlich für das fächerübergreifende Programm „e n t e r  s c i e n c e“ an der Universität Bremen. Ihre Arbeitsschwerpunkte sind Wissenschaft-Praxis-Transfer mit Fokus auf Diversität und Antidiskriminierung, Soziale Öffnung und Demokratisierung des Wissenschaftsbetriebs sowie diversitätssensible und partizipative Lehr-Lern-Formate.


 

13. Mai 2020, 18:00 Uhr - 20:00 Uhr, Bibliothekssaal,
Universität Oldenburg

Der Aufstieg der Rechten und die Krise des Kapitalismus

Die extreme Rechte ist in vielen europäischen Ländern auf dem Vormarsch. Auch in Deutschland sitzt mit der AfD erstmals eine extrem rechte Partei im Bundestag. Zusammen mit Medien, Publizisten und der Neuen Rechten bildet sich ein politisches Projekt, das sich anschickt, erstmals in der Geschichte der Bundesrepublik die Rechte zu einen. Wie ist der Aufstieg der Rechten zu erklären und welche gesellschaftlichen Ursachen liegen ihm zugrunde? Welchen Zusammenhang gibt es zwischen der Krise des Kapitalismus und dem Erfolg der Rechten? Der Journalist und Autor Sebastian Friedrich analysiert den Aufstieg der Rechten als Ausdruck einer Krise der Hegemonie. Besonderes Augenmerk legt er dabei auf die Erfolge der Rechten bei Teilen der Arbeiter*innen und Erwerbslosen. Aufbauend auf seine Analyse diskutiert er Strategien im Umgang mit dem rechten Projekt.

Sebastian Friedrich ist Autor und Journalist aus Hamburg. In Büchern, Radiofeatures, Fernsehbeiträgen und Artikeln beschäftigt er sich mit der Neuen Rechten, der AfD, der Entwicklung des Kapitalismus, Arbeitsverhältnissen, Hegemonietheorie, Diskursanalyse sowie Klassenanalyse. Mehr Infos: sebastian-friedrich.net

Die Teilnahme an der Veranstaltung ist kostenlos. Der Abendvortrag findet im Rahmen der Veranstaltungsreihe „Rechte Netzwerke: Erscheinungsformen, Erklärungsansätze und Gegenstrategien“ statt. Die Veranstaltung findet in Zusammenarbeit mit der Bildungsvereinigung ARBEIT UND LEBEN Niedersachsen Nord und dem DGB Oldenburg-Ostfriesland.

Die Veranstaltenden behalten sich vor, von ihrem Hausrecht Gebrauch zu machen und Personen, die rechtsextremen Parteien oder Organisationen angehören, der rechtsextremen Szene zuzuordnen sind oder bereits in der Vergangenheit durch rassistische, nationalistische, antisemitische oder andere menschenverachtende Äußerungen in Erscheinung getreten sind, den Zutritt zur Veranstaltung zu verwehren oder von dieser auszuschließen.


 

19. Mai 2020, 9:30 Uhr - 13:15 Uhr mit anschließendem Mittagsimbiss
Schlaues Haus, Schloßplatz 16, Oldenburg

Zukunftswerktstatt: Gesundheit & Führung

Ein zentrales Handlungsfeld mobiler Arbeit umfasst den betrieblichen Gesundheitsschutz und die betrieblichen Führungsaufgaben. Hierbei handelt es sich um eine spezifische Angelegenheit für die Unternehmensorganisation. Mobile Arbeit bedeutet die Abwesenheit oder den häufigen Wechsel vom eigentlichen Arbeitsort. Konzepte des Gesundheitsschutzes, wie z. B. Gefährdungsbeurteilungen, müssen deshalb der eingeschränkten direkten Kontrollmöglichkeit des Unternehmens angepasst werden. Es rücken Konzepte der „Personalführung auf Distanz“ stärker in den Vordergrund. Vorgesetzte sind wegen der physischen Distanz kaum noch in der Lage, ihre klassische Leit- und Kontrollfunktion auszuüben. Für die Führungskräfte gilt es, die verstärkte Autonomie der mobil Arbeitenden im Fokus zu haben, neue Kommunikationsmodi zu entwickeln und für die Mitarbeiter*innen noch mehr Coach und Vorbild zu sein, gerade im Hinblick auf das Gesundheitsverhalten.

Diese Aspekte werden in der Zukunftswerkstatt mit Führungskräften, Beschäftigten und Interessensvertretungen diskutiert und mögliche Bedarfe im Hinblick auf mobile Arbeit abgeleitet.

Die Veranstaltung findet im Rahmen des Projektes "Digital - Mobil" statt, neben der Kooperationsstelle Hochschule-Gewerkschaften ist der Lehrstuhl Organisation und Personal, Prof. Dr. Thomas Breisig, Veranstalter. Um eine Anmeldung mit dem Online-Anmeldeformular bis zum 14. Mai 2020 wird gebeten.


 

28. Mai 2020, 18:00 Uhr – 21:00 Uhr, Edith-Ruß-Haus für Medienkunst, Katharinenstraße 23, Oldenburg (in der Nähe des PFL)

Möge die Macht mit Euch sein - Zeitdiagnosen zum Digitalen Kapitalismus

Impulsreferate von Prof. Dr. Ulrich Dolata, Professor für Organisations- und Innovationssoziologie, Universität Stuttgart; Prof. Dr. Philipp Staab, Professor für Soziologie der Zukunft der Arbeit, Humboldt-Universität Berlin. Anschließend gemeinsame Diskussion.

Unter dem Stichwort „Digitaler Kapitalismus“ wird aktuell diskutiert, wie sich die ökonomische Welt in Zeiten umfassender Digitalisierungsprozesse verändert. Ein wesentliches Kennzeichen ist die zunehmend beschleunigte Interaktion im Internet, die durch sog. Plattformunternehmen ermöglicht und gleichzeitig kontrolliert wird. Mit den generierten Informationen erlangen Konzerne wie Apple, Amazon, Google oder Facebook eine ungeheure Marktmacht. Erst durch die Verknüpfung der riesigen Datenmengen mit neuen Auswertungsmöglichkeiten sind Prozesse der „Künstlichen Intelligenz“ umsetzbar. Wie hängen die technischen Systemveränderungen mit ökonomischen Machtverschiebungen zusammen? Und wie lassen sich diese Entwicklungen politisch so regulieren, dass Rationalisierungsgewinne gesamtgesellschaftlich nutzbar werden und nicht nur wenigen zugutekommen?

Die Teilnahme an der Veranstaltung ist kostenlos. Die Veranstaltung findet in Zusammenarbeit mit der Evangelischen Akademie Oldenburg statt – im Rahmen einer Veranstaltungsreihe zu „Künstlicher Intelligenz“.


 

09. Juli 2020, 9:30 Uhr - 13:15 Uhr mit anschließendem Mittagsimbiss
Schlaues Haus, Schloßplatz 16, Oldenburg

Zukunftswerktstatt: Verkehr & Umwelt

In der Zukunftswerkstatt werden verkehrliche Aspekte mobiler Arbeit behandelt. Die täglichen Arbeitspendelverkehre nehmen seit Jahren zu, immer weitere Strecken werden zurückgelegt. Zudem nehmen trotz aller digitaler Kommunikationsmöglichkeiten Geschäfts- und Dienstreisen sowie mobile Arbeit bei Kund*innen bzw. Außendiensteinsätze zu. Zwei Fragenkomplexe ergeben sich daraus: Einerseits wie kann zeitweiliges Arbeiten am Wohnort zur Reduzierung des Verkehrsaufkommens und der klimaschädlichen Emissionen führen? Andererseits welche Voraussetzungen müssen gegeben sein, dass die Zunahme mobiler Arbeitsformen mit einer nachhaltigen Mobilität in Einklang gebracht wird? Mit betrieblichen Akteur*innen, Verkehrs- und Umweltverbänden und Verkehrsplaner*innen sowie Interessierten sollen Handlungsfelder für ein betriebliches Mobilitätsmanagement und die (kommunale) Verkehrsplanung erarbeitet werden, die nachhaltige Mobilität ermöglichen.

Die Veranstaltung findet im Rahmen des Projektes "Digital - Mobil" statt, neben der Kooperationsstelle Hochschule-Gewerkschaften ist der Lehrstuhl Organisation und Personal, Prof. Dr. Thomas Breisig, Veranstalter. Um eine Anmeldung mit dem Online-Anmeldeformular bis zum 03. Juli 2020 wird gebeten.


 

12. November 2020, 18:00 Uhr - 20:00 Uhr, Schlaues Haus,
Schloßplatz 16, Oldenburg

Vorbereitung für den Straßenkampf?
Kampfsport in der rechten Szene

Buchvorstellung und Vortrag mit Robert Claus

Neonazis haben in den vergangenen Jahren gezielt in den Aufbau eigener Strukturen im Kampfsport investiert - von der Partei III.Weg bis hin zum Event "Kampf der Nibelungen“. Dort rekrutieren sie Nachwuchs, finanzieren und vernetzen ihre Szene national sowie europaweit. Nicht zuletzt trainieren sie ihre politische Gewalt und üben den Straßenkampf für den in der Szene viel beschworenen Tag X - den Tag der Machtergreifung.

Robert Claus recherchiert seit vielen Jahren zum Kampfsport in der extremen Rechten und wird einen Überblick zur Entwicklung von Akteuren und Netzwerken sowie ihrer Ideologie geben. Zudem sind alle demokratischen Gäste herzlich eingeladen, gemeinsam über Präventionsmöglichkeiten zu diskutieren.

Robert Claus forscht und hält Vorträge zu den Themen Hooliganismus und Gewalt, Rechtsextremismus und Kampfsport.

Die Teilnahme an der Veranstaltung ist kostenlos. Der Abendvortrag findet im Rahmen der Veranstaltungsreihe „Rechte Netzwerke: Erscheinungsformen, Erklärungsansätze und Gegenstrategien“ statt. Die Veranstaltung findet in Zusammenarbeit mit der Bildungsvereinigung ARBEIT UND LEBEN Niedersachsen Nord und dem DGB Oldenburg-Ostfriesland.

Die Veranstaltenden behalten sich vor, von ihrem Hausrecht Gebrauch zu machen und Personen, die rechtsextremen Parteien oder Organisationen angehören, der rechtsextremen Szene zuzuordnen sind oder bereits in der Vergangenheit durch rassistische, nationalistische, antisemitische oder andere menschenverachtende Äußerungen in Erscheinung getreten sind, den Zutritt zur Veranstaltung zu verwehren oder von dieser auszuschließen.


 

Webmaster6sae Koopeucratixmionsstf06elle (uwe.y2vkroecher/xstw@uol.dejop/k) (Stand: 13.02.2020)