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Veranstaltungen

Termine und Veranstaltungen

Hier erhalten Sie eine Übersicht über die aktuellen Veranstaltungstermine der Kooperationsstelle. Material und Informationen zu vergangenen Tagungen und Vorträgen finden Sie im Bereich "Dokumentation".


Arbeiten im Homeoffice: Was kann und was sollte geregelt werden?
Einführungsworkshop zur Ausgestaltung von Betriebs- und Dienstvereinbarungen

Freitag, den 24. September 2021, 9:00 Uhr – 13:00 Uhr; Online-Veranstaltung via BigBlueButton

In vielen Betrieben und Einrichtungen steigt der Bedarf, die in der Corona-Pandemie getroffenen „Notregelungen“ für das Arbeiten im Homeoffice in Richtung reguläre Dienst- oder Betriebsvereinbarungen weiter zu entwickeln. Sowohl die Arbeitgeberseite wie auch Betriebs- und Personalräte stehen vor der Herausforderung, Regelungen gemeinsam zufriedenstellend zu verfassen, denn die meisten Beschäftigten wollen weiterhin zumindest anteilig im Homeoffice arbeiten. Dies hat vielfältige Konsequenzen für die Arbeitsgestaltung.

In dem Workshop werden wir verschiedene Regelungsaspekte von Dienst- und Betriebsvereinbarungen genauer unter die Lupe nehmen. Hierzu gehören Themen wie die Entscheidungsprozesse über das Arbeiten im Homeoffice, Fragen der (gesundheitsverträglichen) Ausgestaltung der Büro- und Homeoffice-Arbeitsplätze und der dafür aufzubringenden Kosten sowie Aspekte des Datenschutzes, der Haftungs- und Versicherungsregelungen oder Arbeitszeitregelungen. Dazu werden in thematisch wechselnden Kleingruppen konkrete Regelungsoptionen diskutiert. Eigene thematische Wünsche können von den Teilnehmenden eingebracht werden. Für den konstruktiven Austausch untereinander ist ausreichend Zeit vorgesehen.

Die Veranstaltung richtet sich an Unternehmens- und Institutionsleitungen sowie an Betriebs- und Personalräte und an sonstige interessierte Vertreter*innen von Betrieben und Institutionen. Der Workshop vermittelt erforderliche Kenntnisse für die Arbeit der betrieblichen Interessenvertretung und entspricht somit den Freistellungserfordernissen des §37 (6) BetrVG und §40 i.V. m §37 (1) NPersVG sowie §39 (5) BremPersVG i.V. m. §41 (1) BremPersVG. Für die Teilnahme ist eine gesonderte Beschlussfassung des Betriebs- bzw. Personalrates erforderlich.

Die Veranstaltung ist leider aufgrund der hohen Nachfrage ausgebucht. Sie können sich aber in die Warteliste eintragen und erhalten Nachricht, sobald Plätze frei werden.

Weiterführende Informationen zum Projekt: https://uol.de/kooperationsstelle/homeoffice

Anja Roß: Antifeminismus heute - digital, vernetzt, angreifbar

Dienstag, 26. Oktober 2021, 18:00 Uhr - 20:00 Uhr, Online-Veranstaltung

Antifeminismus rückt zunehmend in den Fokus gesellschaftlicher Debatten und wird nicht selten mit dem Erstarken der Neuen Rechten in Verbindung gebracht. Zum ersten Mal taucht in der Leipziger Autoritarismus Studie (2020), die rechtsextreme Einstellungen in der deutschen Bevölkerung erforscht, das Phänomen Antifeminismus auf. Was genau aber bedeutet Antifeminismus? Wie grenzt sich der Begriff von Sexismus und Frauenfeindlichkeit ab? Und handelt es sich dabei eigentlich um ein neues gesellschaftliches Phänomen?
Im Fokus des Vortrags stehen antifeministische Strömungen, die sich im Social Web organisieren und durch das Narrativ „Genderwahn“ miteinander verbunden sind. Maskulisten, Männerrechtsgruppen und Lebensschutzbewegungen verbreiten Hass und Hetze im Netz gegen alles, was mit ´gender` zu tun hat. Am Beispiel von queer-feministsichen Netzaktivist*innen, die von antifeministischer digitaler Gewalt maßgeblich betroffen sind, werden Gegenstrategien aufgezeigt und diskutiert, wie ein adäquater Umgang mit Antifeminismus aussehen kann.

Anja Roß ist Medienpädagogin und arbeitet als wissenschaftliche Mitarbeiterin an der Universität Oldenburg. Sie promoviert zum Thema Queer-feministischer Aktivismus im Netz und digitaler Gewalt.

Die Teilnahme an der Veranstaltung ist kostenlos. Um Anmeldung mit dem Online-Anmeldeformular oder per E-Mail an wird gebeten. Der Veranstaltungsort wird dann rechtzeitig mitgeteilt.

Die Veranstaltung wird von Students at Work | Campus Office der Kooperationsstelle Hochschule-Gewerkschaften in Zusammenarbeit mit der ver.di Jugend Weser Ems und dem Autonomen Feministischen Referat der Universität Oldenburg durchgeführt. Der Abendvortrag findet im Rahmen der Veranstaltungsreihe „Rechte Netzwerke: Erscheinungsformen, Erklärungsansätze und Gegenstrategien“ der Kooperationsstelle Hochschule-Gewerkschaften, der Bildungsvereinigung ARBEIT UND LEBEN Niedersachsen Nord und dem DGB Oldenburg-Ostfriesland statt.

Die Veranstaltenden behalten sich vor, von ihrem Hausrecht Gebrauch zu machen und Personen, die rechtsextremen Parteien oder Organisationen angehören, der rechtsextremen Szene zuzuordnen sind oder bereits in der Vergangenheit durch rassistische, nationalistische, antisemitische oder andere menschenverachtende Äußerungen in Erscheinung getreten sind, den Zutritt zur Veranstaltung zu verwehren oder von dieser auszuschließen

Helge Regner: Aktuelle Erscheinungsformen des Antisemitismus und die Arbeit von RIAS Niedersachsen

Donnerstag, 11. November 2021, 18:00 Uhr - 20:00 Uhr, Online-Veranstaltung

Als eine Begleiterscheinung der Covid-19 Pandemie in Deutschland kann beobachtet werden, welches Mobilisierungspotential der Widerstand gegen eine angeblich weltweite Verschwörung hervorrufen kann. Denn als eine solche Verschwörung werden die Maßnahmen zur Eindämmung der Corona-Pandemie oder die Pandemie selbst von einem Teil der Bevölkerung verstanden. Die protestierenden Gruppen eint dabei der Glaube, sie würden von einer mehr oder weniger spezifischen Gruppe betrogen und manipuliert werden. Antisemitische Erzählungen werden im Zuge dieser Verschwörungsideologien immer offener verbreitet. Was neue und alte Erscheinungsformen von Antisemitismus sind und inwiefern Verschwörungsideologien damit zu tun haben, ist Thema des Vortrags. Dieser beschränkt sich nicht auf eine abstrakte Auseinandersetzung, sondern zeigt anhand konkreter Vorfälle aus der Arbeit der Recherche- und Informationsstelle Antisemitismus (RIAS), wie sich Antisemitismus heute darstellt und welche Motive sich dahinter verbergen.

Helge Regner ist Mitarbeiter der RIAS. Zu seinen Arbeitsschwerpunkten gehören politische Theorie und internationale Beziehungen sowie die Analyse von Theorien der Ungleichwertigkeit. Er ist zudem seit vielen Jahren in der gewerkschaftlichen Bildungsarbeit tätig.

Die Teilnahme an der Veranstaltung ist kostenlos. Um Anmeldung mit dem Online-Anmeldeformular oder per E-Mail an wird gebeten. Der Veranstaltungsort wird dann rechtzeitig mitgeteilt.

Der Abendvortrag findet im Rahmen der Veranstaltungsreihe „Rechte Netzwerke: Erscheinungsformen, Erklärungsansätze und Gegenstrategien“ statt. Die Veranstaltung wird in Zusammenarbeit mit der Bildungsvereinigung ARBEIT UND LEBEN Niedersachsen Nord und dem DGB Oldenburg-Ostfriesland durchgeführt.

Die Veranstaltenden behalten sich vor, von ihrem Hausrecht Gebrauch zu machen und Personen, die rechtsextremen Parteien oder Organisationen angehören, der rechtsextremen Szene zuzuordnen sind oder bereits in der Vergangenheit durch rassistische, nationalistische, antisemitische oder andere menschenverachtende Äußerungen in Erscheinung getreten sind, den Zutritt zur Veranstaltung zu verwehren oder von dieser auszuschließen

Incels: Geschichte, Sprache und Ideologie eines Online-Kults
Online-Buchlesung mit Veronika Kracher

Donnerstag, 25. November 2021, 18:00 Uhr - 20:00 Uhr, via BigBlueButton

Incel - der Begriff steht für „involuntary celibate“ und bedeutet so viel wie „unfreiwilliges Zölibat“, also Menschen, die unfreiwillig ohne Partnerschaft und Sex leben. Incels sind (oftmals junge) Männer, die sich seit Jahren online auf Plattformen organisieren und dabei ganz klar Schuldige benennen, die für ihre Misere verantwortlich sein sollen: Frauen. Misogyner Hass, Gewaltfantasien und -aufrufe bleiben dabei jedoch nicht auf den Online-Raum beschränkt.

Spätestens seit 2014 ist klar, dass die herbeifantasierten Attentate auf Frauen in die Tat umgesetzt werden. Am 23. Mai 2014 ermordete Elliot Rodgers in Kalifornien sechs Menschen und verletzte 13 weitere. Er hinterließ ein seitenlanges antifeministisches und zutiefst frauenfeindliches Manifest. Es folgten weitere Gewalttaten, die sich auf Rodgers Manifest und die Incel-Ideologie beriefen.

Die Incel-Ideologie ist global verbreitet - auch in Deutschland. Die Attentäter von Halle und Hanau haben deutlich ihren Frauenhass kundgetan, verbreiteten antifeministische Propaganda und hielten sich auf Incel-Plattformen auf. Allerdings findet das Phänomen in Deutschland bisher kaum Beachtung und die von Incels ausgehende Gefahr für Frauen wird von Behörden unterschätzt.

Veronika Kracher geht in ihrem Buch „Incels: Geschichte, Sprache und Ideologie eines Online-Kults“ (2020, ventil-Verlag) dem Phänomen auf den Grund. Am 25. November 2021, dem Internationalen Tag zur Beseitigung von Gewalt gegen Frauen, liest sie online aus ihrem Buch und gibt Einblicke in die Geschichte der Bewegung, die Memes und Sprache der Incels und ihre Ideologie. Anschließend besteht die Möglichkeit, Fragen zu stellen und gemeinsam mit der Autorin zu diskutieren.

Referentin: Veronika Kracher ist Soziologin, Autorin und Journalistin und beschäftigt sich mit der Incel-Subkultur, der Alt-Right, Imageboards wie 4chan und Rechtsterrorismus. Weitere Forschungsschwerpunkte sind Feminismus und Patriarchatskritik, Antisemitismus, Literaturtheorie und Popkultur. Regelmäßige Publikationen von ihr erscheinen u.a. in „konkret“, „Jungle World“ und „Neues Deutschland“.

Die Veranstaltung ist kostenlos und findet online über BigBlueButton statt.
Den Link gibt es nach einer formlosen Anmeldung über oder telefonisch unter 0441 2187610. Um Anmeldung wird gebeten bis zum 20. November 2021.

Die Lesung findet im Rahmen der Veranstaltungsreihe „Frauen*realitäten verändern! Frauen in Arbeit, Politik und Gesellschaft“ statt. Die Veranstaltung wird in Zusammenarbeit mit dem DGB Oldenburg-Ostfriesland und der Bildungsvereinigung ARBEIT UND LEBEN Niedersachsen Nord durchgeführt.

Caterina Woj und Andrea Röpke: Wenn Rechtsextremisten freie Schulen unterwandern

Donnerstag, 09. Dezember 2021, 17:00 Uhr - 19:00 Uhr, Online-Veranstaltung

Über ein Jahr recherchierten die Journalistinnen Caterina Woj und Andrea Röpke für die WDR-Dokumentation über rechte Beeinflussungen an Schulen in Deutschland. Das Problem wurde bisher verdrängt, nicht nur Beratungsstellen schlagen Alarm. Es sind rechtsextreme  Lehrer*innen  oder Eltern mit antidemokratischer Gesinnung, die vor allem in Schulen mit  freier Trägerschaft versuchen Machtbereiche auszubauen. Schleichend und zunächst unbemerkt nutzen sie dort die Möglichkeiten, die Selbstverwaltung und Mitspracherechte bieten, um ideologisch auf Kinder und Lehrinhalte einzuwirken.  Die Autorinnen der WDR-Dokumentation  haben viele Fälle verfolgt und dabei festgestellt, wie groß die Angst betroffener Eltern und Lehrkräfte ist, offen darüber zu sprechen. Der Film verdeutlicht am Beispiel einiger Schulen wie in Minden und Güstrow das ganze Ausmaß der Problematik und stellt Handlungsoptionen für Betroffene vor.
Ein weiterer Film von Röpke und Woj zum Thema wurde für die Prävention der Mobilen Beratung in Niedersachsen erstellt: https://www.wabe-info.de/portal/meldungen/der-film-jetzt-online-freie-schulen-im-visier-der-extremen-rechten-900000410-10007.html?rubrik=900000001

Andrea  Röpke  ist  freie  Journalistin  und  Autorin  mit  dem  Schwerpunkt  Nationalsozialismus  und  Rechtsextremismus. Für ihre Recherchen erhielt Andrea Röpke mehrfache Auszeichnungen, darunter der „Paul-Spiegel-Preis für Zivilcourage“  (2015)  und  der  „Otto-Brenner-Preis“ (2017).
Caterina Woj produziert und realisiert Dokumentarfilme, Dokumentationen, Reportagen, Magazinbeiträge sowie Hörfunk-Feature. Ihre Arbeiten wurden mehrfach ausgezeichnet. Zudem ist sie Gastdozentin an der Universität der Künste Berlin im Masterstudiengang „Kulturjournalismus“.

Die Teilnahme an der Veranstaltung ist kostenlos. Um Anmeldung mit dem Online-Anmeldeformular oder per E-Mail an wird gebeten. Der Veranstaltungsort wird dann rechtzeitig mitgeteilt.

Der Abendvortrag findet im Rahmen der Veranstaltungsreihe „Rechte Netzwerke: Erscheinungsformen, Erklärungsansätze und Gegenstrategien“ statt. Die Veranstaltung wird in Zusammenarbeit mit der Bildungsvereinigung ARBEIT UND LEBEN Niedersachsen Nord und dem DGB Oldenburg-Ostfriesland durchgeführt.

Die Veranstaltenden behalten sich vor, von ihrem Hausrecht Gebrauch zu machen und Personen, die rechtsextremen Parteien oder Organisationen angehören, der rechtsextremen Szene zuzuordnen sind oder bereits in der Vergangenheit durch rassistische, nationalistische, antisemitische oder andere menschenverachtende Äußerungen in Erscheinung getreten sind, den Zutritt zur Veranstaltung zu verwehren oder von dieser auszuschließen

Ayla Satilmis: Die prekarisierte Hochschule. Nachdenken über die Dringlichkeit von Solidarität, Diversität und Teilhabe

Die Veranstaltung wurde verschoben. Der neue Termin wird demnächst bekannt gegeben.

Hochschulen in Deutschland unterliegen seit geraumer Zeit einem massiven Wandel. Durch den Einzug betriebs- und marktwirtschaftlicher Prinzipien und die sukzessive Umstrukturierung zur „unternehmerischen Hochschule“ verändern sich Arbeitsbedingungen und -inhalte wie auch Voraussetzungen der Produktion und Vermittlung von kritischem Wissen. Solidarität, Teilhabe und Chancengleichheit drohen im Zuge des Wandels zu Wettbewerbssystemen von Wissenschaft und Forschung ins Hintertreffen zu geraten. Darauf verweist auch die jüngst veröffentlichte „Bayreuther Erklärung“: In diesem Positionspapier plädieren Hochschul-Kanzler*innen explizit für den Erhalt der besonderen Befristungsmöglichkeiten an Hochschulen – ungeachtet der vielfältigen Probleme, die damit verbunden sind. Die Tendenz der Prekarisierung der Arbeits- und Lebensverhältnisse und der damit einhergehende materielle, emotionale und soziale Druck sind eingebettet in einen Diskurs, der der sozialen Dimension des Wissenschaftsbetriebs wenig Beachtung schenkt und einer emanzipatorischen Hochschulpolitik und Wissenschaftspraxis entgegensteht.


Bezugnehmend auf aktuelle hochschulpolitische Entwicklungen geht es in diesem Vortrag darum, die Alma Mater als sozialen Raum zu beleuchten. Im Lichte der Idee einer emanzipatorischen, diversitätssensiblen und partizipativen Hochschule werden verschiedene Problemfelder diskutiert und mit Denkanstößen für eine Demokratisierung des Wissenschaftsbetriebs verbunden.

Referentin
Ayla Satilmis ist Politikwissenschaftlerin mit langjährigen Lehr- und Forschungserfahrungen an den Universitäten Marburg und Bremen. Seit 2011 ist sie verantwortlich für das fächerübergreifende Programm „e n t e r  s c i e n c e“ an der Universität Bremen. Ihre Arbeitsschwerpunkte sind Wissenschaft-Praxis-Transfer mit Fokus auf Diversität und Antidiskriminierung, Soziale Öffnung und Demokratisierung des Wissenschaftsbetriebs sowie diversitätssensible und partizipative Lehr-Lern-Formate.

Die Veranstaltung findet in Kooperation mit der Mittelbauinitiative und der ver.di-Betriebsgruppe der Universität Oldenburg statt.

 

(Stand: 10.09.2021)