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Team Interne Evaluation

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Qualitätsentwicklung durch Evaluation

                                           Grafik zum PDCA-Zyklus, der aus vier Schritten besteht. Diese Schritte verlaufen von der Zieldefinition und Maßnahmenplanung über deren Umsetzung, deren Überprüfung hinsichtlich der Zielerreichung zur abschließenden Ableitung von Verbesserungen.

Die Interne Evaluation führt regelmäßig Befragungen durch, aus deren Ergebnisse sich Verbesserungen ableiten lassen: sowohl direkt in der Lehre als auch für die Serviceangebote und Veranstaltungsprogramme unterschiedlicher universitärer Einrichtungen, die Studium und Lehre unterstützen. Die zentral eingesetzten Fragebögen werden dabei mit den Evaluationsbeauftragten der Fakultäten, den Leiter*innen der Einrichtung, aber auch mit Studierenden und weiteren Ansprechpartner*innen (z.B. Datenschutzmanagement etc.) abgestimmt.

Im Folgenden finden Sie einen Einblick die Prozesse der einzelnen Bereiche, in denen die Evaluationsergebnisse berücksichtigt werden.


Maßnahmen der zentralen Evaluationsstelle

Ergebnisaufbereitung und -weitergabe von zentralen Befragungen

  • Die*der Vizepräsident*in für Studium, Lehre und Internationales, das Präsidium sowie die Referatsleitung Studium und Lehre werden über die Resultate der Befragungen informiert.
  • Aus den Lehrveranstaltungsevaluationen, die in jedem Semester in mind. 25% der Veranstaltungen durchgeführt werden, erhalten die Studiendekan*innen der Fakultäten aggregierte Auswertungen sowie die Ergebnisse von einzelnen Veranstaltungen, deren Lehrende der Weitergabe zugestimmt haben.
  • Die Interne Evaluation erstellt Berichte für die Fakultäten mit den fakultätsspezifischen Ergebnissen aller zentralen Befragungen. Die Fakultäten klären auf dieser Basis in ihren Gremien, wie eventuelle Schwachstellen behoben werden können. Zudem können die Ergebnisse auf Wunsch präsentiert und gemeinsam besprochen werden. Dieses Angebot der Internen Evaluation wird regelmäßig von den Fakultäten genutzt.
  • Für die Studiengangskonferenzen im Rahmen der Systemakkreditierung werden spezifische Auswertungen (Datenblätter) mit Kerndaten der (Teil-)Studiengänge erstellt und den Verantwortlichen zur Verfügung gestellt.
  • Die gesammelten anonymisierten Bewertungen und Kritikpunkte der Studienanfänger*innen, der Studierenden und der Absolvent*innen werden an die unterschiedlichen Beratungs- und Serviceeinrichtungen der Universität (Studierendenservicecenter, International Office, Zentrale Studien- und Karriereberatung uvm.) weitergegeben.

Partizipation und Abstimmung von Feedbackmöglichkeiten

  • Alle eingesetzten Fragebögen werden regelmäßig mit den Fakultäten abgestimmt. Dabei gibt es je nach Bedarf Anpassungsmöglichkeiten. In der Lehrveranstaltungsevaluation können fakultäts- instituts- bzw. departments- oder veranstaltungstypspezifische Fragebögen eingesetzt werden.
  • Studierende können Lehrveranstaltungen zur Evaluation auswählen. Evaluationswünsche können sie per Mail an die Interne Evaluation schicken.

Qualitative Feedbackinstrumente

  • In Ergänzung zur regulären, quantitativen Lehrevaluation, wird das Teaching Analysis Poll (TAP) in Zusammenarbeit mit der Hochschuldidaktik angeboten und sowohl in Präsenz- als auch in Onlineveranstaltungen umgesetzt.

Fakultäten, Institute und Departments

Für die Maßnahmen der Fakultäten und deren Institute und Departments werden unterschiedliche Befragungsergebnisse herangezogen. Daten aus der Lehrveranstaltungsevaluation, der Studieneingangs-, der Studierenden-, der Absolvent*innen- und der Lehrendenbefragung sowie von spezifischen Modulevaluationen uvm. werden auf unterschiedlichen Ebenen betrachtet. Daraus abgeleitete Verbesserungen werden im Folgenden aufgelistet.

Fakultät I

Übergeordnete Gremienebene

  • Die Ergebnisse der Befragungen werden in der Studienkommission vorgestellt und mögliche instituts-, bzw. studiengangsübergreifende Maßnahmen diskutiert.

Studiengangsebene

  • Die Ergebnisse der Studierenden und Absolvent*innenbefragungen werden im Rahmen der jährlichen Studiengangskonferenzen diskutiert und ggfs. Maßnahmen zur Verbesserung von Studium und Lehre entwickelt.

Individuelle Lehrendenebene

  • Die/der Studiendekan*in erhält nach Zustimmung der Lehrenden eine Übersicht ihrer Ergebnisse in der LVE. Lehrende mit herausragend guten Ergebnissen werden motiviert, sich für den Sonderpreis Lehre zu bewerben.
  • Studierende werden ermuntert, sich mit direktem Feedback an ihre Lehrenden zu wenden oder die Koordinatorin für Studium und Lehre anzusprechen. Ggf. kann auch das Beschwerdemanagement genutzt werden.

Fakultät II

Department für Informatik

Übergeordnete Gremienebene

  • In unterschiedlichen Gremien werden die Ergebnisse aller relevanten Befragungen durch die/den Evaluationsbeauftragten eingebracht und diskutiert, z.B. im Departmentrat oder der StudienAG.
  • In der Sitzung der wissenschaftlichen Mitarbeiter*innen werden Anregungen wie bspw. ein Bonuspunktesystem, Videoaufzeichnungen oder Clickr-Quizze diskutiert.

Individuelle Lehrendenebene

  • Lehrende nutzen die individuellen Rückmeldungen aus der Lehrveranstaltungsevaluation für konkrete Verbesserungen in ihren Seminaren und Vorlesungen.

Department für Wirtschafts- und Rechtswissenschaften

Übergeordnete Gremienebene

  • In unterschiedlichen Gremien werden i.d.R. die Ergebnisse aller relevanten Befragungen eingebracht und diskutiert, z.B. in der Studienkommission oder der StudienAG.

Individuelle Lehrendenebene

  • Lehrende nutzen die individuellen Rückmeldungen aus der Lehrveranstaltungsevaluation für konkrete Verbesserungen in ihren Seminaren und Vorlesungen.
  • Die/der Studiendekan*in erhält nach Zustimmung der Lehrenden eine Übersicht ihrer Ergebnisse in der LVE.

Fakultät III

Übergeordnete Gremienebene

  • Ergebnisse der Befragungen werden in der Studienkommission vorgestellt und mögliche instituts-, bzw. studiengangsübergreifende Maßnahmen diskutiert. Die/der Evaluationsbeauftragte weist dabei auf spezifische Aspekte hin.
  • Für die Lehrveranstaltungsevaluation (LVE) werden die eingesetzten Fragebögen regelmäßig gemeinsam mit dem Referat Studium und Lehre überarbeitet und für die Fakultät III optimiert.

Studiengangsebene

  • Die Ergebnisse der Studierenden- und Absolvent*innenbefragungen werden im Rahmen der jährlichen Studiengangskonferenzen diskutiert und ggfs. Maßnahmen zur Verbesserung von Studium und Lehre entwickelt.
  • Die geplanten und durchgeführten Maßnahmen werden in der Studienkommission berichtet und diskutiert.

Individuelle Lehrendenebene

  • Lehrende nutzen die individuellen Rückmeldungen aus der LVE für konkrete Verbesserungen in ihren Lehrveranstaltungen.
  • Die/der Studiendekan*in erhält nach Zustimmung der Lehrenden eine Übersicht ihrer Ergebnisse in der LVE. Lehrende mit herausragend guten Ergebnissen werden motiviert, sich für den Sonderpreis Lehre zu bewerben.
  • Studierende werden ermuntert, sich mit direktem Feedback an ihre Lehrenden zu wenden oder die Studienkoordination anzusprechen. Ggf. kann auch das Beschwerdemanagement genutzt werden.

Fakultät IV

Allgemein

Übergeordnete Gremienebene

  • In unterschiedlichen Gremien werden die Ergebnisse aller relevanten Befragungen durch die Evaluationsbeauftragten eingebracht und diskutiert, z.B. in der Studienkommission sowie mit den Fachschaftsräten.
  • Regelmäßig wird der eingesetzte Fragebogen zur Lehrveranstaltungsevaluation überarbeitet und für die Fakultät IV optimiert.
  • Erhöhung der Beteiligung an den Evaluationen durch verstärkte Werbung und Information vor, während und nach den Befragungszeiträumen.

Studiengangsebene

  • Signifikante Ergebnisse werden mit Fachvertretungen besprochen, ggf. erfolgen auch Einzelgespräche.

Institut für Ev. Theorie und Religionspädagogik: Mentor*innenprogramm

Organisationsebene/ Verwaltung

  • Für Erstsemester werden kleine Informationsveranstaltungen im jeweils neuen Programm geplant zu spezifischen, gewünschten Themen, z.B. Veranstaltungen zum wissenschaftlichen Arbeiten oder zur Datenbank-Recherche.

Unterstützungs- und Beratungsangebote

  • Rückmeldungen aus den eigens konzipierten Befragungen werden zur Optimierung des Beratungsangebots genutzt.

Fakultät V

Übergeordnete Gremienebene

  • Über die Ergebnisse der unterschiedlichen Befragungen wird in der Regel einmal im Semester in der Studienkommission berichtet und diskutiert.

Instituts- und Studiengangsebene

  • Die fünf Institute der Fakultät V werden laufend via Mail über neue Befragungsergebnisse bzw. deren institutsspezifische Auswertungen informiert.
  • Das Institut für Biologie und Umweltwissenschaften strebt an, die Ergebnisse der Lehrveranstaltungsevaluation institutsintern zu Auswertungszwecken freizugeben.
  • Die Studienkommission der Fakultät V fordert alle Institute regelmäßig auf, den Evaluationsbogen den jeweiligen Fächern anzupassen, um spezifischere Ergebnisse zu erhalten.
  • Das Institut für Mathematik nutzt seit 2018 eigene veranstaltungsspezifische Fragebögen für die Lehrveranstaltungsevaluation. Das Institut für Biologie und Umweltwissenschaften plant den Einsatz angepasster Fragebögen ab dem Wintersemester 2022/23.

Individuelle Lehrendenebene

  • Die Lehrenden nutzen die individuellen Rückmeldungen aus der Lehrveranstaltungsevaluation für konkrete Verbesserungen in ihren Veranstaltungen.

Fakultät VI

Übergeordnete Gremienebene

  • Evaluationsergebnisse aus Veranstaltungsevaluationen, Studierenden- und Absolvent*innenbefragungen werden kontinuierlich zur Verbesserung der Lehrinhalte und der Studiengangsorganisation herangezogen.
  • Die Ergebnisse werden mit Studierenden und Lehrenden in der jährlichen Studiengangskonferenz, in departmentsinternen Gremiensitzungen und ggf. in Einzelgesprächen besprochen und finden Eingang in die Verwendungsplanung der Studienqualitätsmittel.
  • Die Evaluationen werden beworben und teilweise in den Lehrveranstaltungen durchgeführt, um hohe Beteiligungen zu erreichen.

Studiengangsebene

Humanmedizin (Staatsexamen)

  • Evaluation spezifischer Veranstaltungsformate wie dem Longitudinalen Forschungscurriculum, dem Simulationspatientenprogramm oder dem Praktischen Jahr mittels eigener Evaluationsbögen (formatbezogene Evaluation).
  • Befragung von Studienabbrecher:innen, um Probleme bei der Studierbarkeit zu identifizierten.
  • Kontinuierliche Weiterentwicklung des Modellstudiengangs auf Basis der Evaluationsergebnisse. Ziel ist eine verbesserte Studierbarkeit und bessere Vermittlung fachlicher und sozialer Kompetenzen.
  • Anlassbezogene Arbeitsgruppen (unter Einbeziehung aller Statusgruppen) bei speziellen Curricularen Weiterentwicklungen/ÜberarbeitungenExterne Begutachtungen (unregelmäßig) durch Wissenschaftsrat, Wissenschaftliche Kommission Niedersachsen, Master-of-Medical-Education Studiengang

Masterstudiengänge

  • Die im Rahmen der Studiengangskonferenzen aus den LVE abgeleiteten Maßnahmen werden der Studienkommission berichtet und diskutiert.
  • Für die Lehrveranstaltungsevaluation (LVE) wurde der eingesetzte Fragebogen in mehreren Schritten gemeinsam mit dem Referat Studium und Lehre überarbeitet.
  • Die Ergebnisse der LVE werden während der jährlichen Studiengangskonferenzen diskutiert und Maßnahmen abgeleitet.
  • Mit den Studierenden findet einmal jährlich ein Austausch zur Lehre im Studiengang statt. Die Ergebnisse werden bei Bedarf den Lehrenden anonymisiert durch die Studiengangskoordination rückgemeldet (Master Versorgungsforschung).

Individuelle Lehrendenebene

  • Lehrende nutzen die individuellen Rückmeldungen aus der LVE für konkrete Verbesserungen in ihren Lehrveranstaltungen.


Informations- und Beratungsangebote

  • Evaluationsergebnisse werden als Anregung für neue/geänderte Informations- und Unterstützungsangebote genutzt.

Universitäre Einrichtungen

An der Universität Oldenburg tragen vielfältige Einrichtungen dazu bei, die Rahmenbedingungen von Studium und Lehre zu gestalten. Beratungs- oder außercurriculare Weiterbildungsangebote für Studierende und Lehrende sowie Personal- und Organisationsentwicklung für Verwaltungsbeschäftigte sind ein Teil davon. Zur Qualitätssicherung werden in den unterschiedlichen Einrichtungen spezifische, regelmäßige oder auch punktuelle Erhebungen durchgeführt, um die Passung von Angeboten und Bedarfen zu gewährleisten. Aus den Erhebungen wurden und werden in den Einrichtungen viele Maßnahmen zur Optimierung abgeleitet. Einige davon sind im Folgenden aufgelistet.

Didaktisches Zentrum DiZ

Qualitätssicherung und Optimierung des Tagungsangebots des DiZ

  • Es werden Befragungen unterschiedlicher Zielgruppen ausgewertet (Referent*innen, Teilnehmer*innen, Aussteller*innen). Übergeordnet werden aus den Evaluationsergebnissen Verbesserungspotenziale für zukünftige Tagungsangebote bestimmt, z.B. bzgl.
  • der Passung von Bewerbungsstrategie, Zeitstruktur der Veranstaltungen, Preisstaffelung für unterschiedliche Personengruppen, organisatorischen, technischen und räumlichen Rahmenbedingungen der Tagungen etc.;
  • der eingeschätzten Relevanz und Qualität von Tagungsinhalten, Auswahl der Referent*innen, Ausstellungskonzept etc.
  • Die Referent*innen erhalten jeweils die Evaluationsergebnisse zu ihrem Angebot, um dies ggf. anzupassen.
  • Die Ergebnisse fließen in die internen Tagungsberichte sowie in den Rechenschaftsbericht des OFZ ein.  

Qualitätssicherung und Optimierung des Fortbildungsangebots des OFZ (Oldenburger Fortbildungszentrum)

  • Die übergreifende Auswertung aller Veranstaltungen ist zentraler Bestandteil des Rechenschaftsberichts. Auf ihrer Basis erfolgt die Bestimmung und Festlegung neuer Strategien bzw. Ziele für das Kompetenzzentrum (z.B. Themenportfolio, Formatauswahl, bedarfsgerechte Kapazitätsplanung für spezifische Angebote).
  • Die Referent*innen erhalten individuelle Evaluationsergebnisse ihrer Veranstaltung sowie bei Bedarf daraus abgeleitet weitere Hinweise, um anhand dieser ggf. Überarbeitungen vorzunehmen.
  • Ergebnisse, die die Organisation des OFZ betreffen, werden direkt im OFZ-Team besprochen, um ggf. Maßnahmen zur Anpassung/ Verbesserung abzuleiten.
  • Anhand der Ergebnisse wird entschieden, ob Dozent*innen für weitere Veranstaltungen eingesetzt werden.

Graduiertenakademie

Maßnahmen entsprechend der Rückmeldungen der Promovierenden und Postdocs aus den Veranstaltungsevaluationen:

  • Workshopformate und weitere Qualifizierungsmaßnahmen werden regelmäßig in Umfang und Ablauf angepasst.
  • Es wird regelmäßig neu entschieden, ob Workshops oder weitere Formate wiederholt und welche neuen Themen ins Programm aufgenommen werden.

Hochschuldidaktik

Abgeleitete Maßnahmen entsprechend der Rückmeldungen aus den Veranstaltungsevaluationen:

  • Viel Raum zum Austausch mit anderen Lehrenden wird von den Teilnehmer*innen als besonders wertvoll eingeschätzt und bei unseren Veranstaltungskonzepten entsprechend berücksichtigt.
  • Themenwünsche werden bei unserer Programmplanung aufgegriffen.
  • Die Bedürfnisse und Bedingungen für die Teilnahme an den Fortbildungen sind individuell unterschiedlich. Um möglichst vielen Teilnehmer*innen gerecht werden zu können, setzen wir bei der Gestaltung unserer Angebote auf eine Vielfalt bei den Formaten und Settings (z. B. Online-Workshops, Präsenzveranstaltungen, blended learning, flipped classroom, kompakte und semesterbegleitende Veranstaltungen).
  • Aufgrund von geäußertem Zeitmangel der Lehrenden werden Kurzformate auch weiterhin regelmäßig Bestandteil unseres Angebots sein.
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Personal- und Organisationsentwicklung PEOE

Abgeleitete Maßnahmen aus den Veranstaltungsevaluationen:

  • Das Feedback wird an die Dozent*innen der Veranstaltungen weitergeleitet, damit diese ggf. Inhalte überarbeiten können.
  • Es werden Entscheidungen getroffen über die Wiederholung von Themen und die (Wieder-)Anfrage von Dozent*innen .
  • Die Bedarfe nach weiteren Themen werden ermittelt und daraus neue Seminarangebote generiert.
(Stand: 23.08.2022)