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Webseite des DLHN-Teilprojektes
Teilprojekt KI in Lehre, Studium und Prüfungen
(Veranstaltungen zum Nachschauen, mit Folien und ggf. Vortragsaufzeichnung, finden Sie weiter unten auf diesen Seiten.)
Kommende Veranstaltungen:
Nerd-Talk zur Architektur von KI-Systemen (LLM): Eine Architektur-Diskussion.
07.07.2026 (Uwe Bachmann, Jade Hochschule)
Vorstellung einer Architektur von einem KI-System (LLM) unter besonderer Berücksichtigung von Daten- und Informationsschutz.
Einladung zur Diskussion über Anforderungen an das zu erstellende System. Erfahrungen zur Entwicklung der zugrundeliegenden Architektur und zur Erstellung eigener RAG-Profile (incl. Embedding-Prozess) werden vorgestellt. Weitere Fragen werden sein, nach welchen Kriterien die LLM ausgewählt werden und worauf für eine nachhaltige Bereitstellung zu achten ist.
Vergangene Veranstaltungen:
Inkl. Aufzeichnungen der Vorträge (wenn vorhanden) und Foliensätzen.
Hier gelangen Sie zum YouTube-Kanal der Veranstaltungsreihe.
Sommersemester 2026
KI- Basisschulung
14.04.2026 (Stefan Böhme & Maren Stephan)
Der Einsatz von KI-Systemen durchdringt Studium, Lehre und Verwaltung immer mehr. Welche Rahmenbedingungen sollten alle kennen, die KI-Systeme einsetzen?
Basierend auf dem DLHN-KI-Kompetenzmodell wurde eine KI-Basisschulung entwickelt, die auf die Themenfelder Technologie, ethischer und rechtlicher Rahmen, Anwendung sowie Reflexion eingeht. Der 90-minütige Selbstlernkurs richtet sich an alle Lehrenden, Angestellten und Studierenden der Niedersächsischen Hochschulen. Der Kurs steht frei zur Verfügung und kann sowohl zur eigenen Weiterbildung als auch zum Einsatz in der eigenen Lehre verwendet werden. In diesem KI.Kompakt-Termin werden die Schulung, ihr Hintergrund und die Einsatzmöglichkeiten vorgestellt.
Update KI in schriftlichen Prüfungen – Grenzen, Nachweis und Anpassung.
21.04.2026 (Janine Horn, Universität Oldenburg)
Generative KI in unbeaufsichtigten schriftlichen Prüfungen bleibt ein zentrales Thema. Wir klären: Wann liegt Täuschung vor – bei KI-generierten oder KI-unterstützten Inhalten? Wie definieren Prüfende die Kennzeichnungspflicht? Kann der Täuschungsnachweis künftig durch die maschinenlesbare Kennzeichnung ab August 2026 erleichtert werden? Und wann ist die Prüfungsordnung an neue Prüfungsformate anzupassen? Ein praxisnaher Überblick für Lehrende und Prüfende.
Update Urheberrecht bei Ein- und Ausgaben in KI-Chatbots.
28.04.2026 (Janine Horn, Universität Oldenburg)
Generative KI-Systeme bieten vielfältige Chancen für die Aufgabenerstellung und den Einsatz als KI-Tutor. Doch bei der Eingabe von Inhalten und der Nutzung der generierten Ergebnisse sind urheberrechtliche und datenschutzrechtliche Grenzen zu beachten. Wir beleuchten: Welche urheberrechtlichen Folgen haben die Eingabe von Lehrmaterialien in KI-Systeme? Wann liegt eine „Verwertung“ vor – und wer ist verantwortlich? Wie sicher ist die Nachnutzung von KI-generierten Inhalten in Lehrveranstaltungen? Warum bestimmte personenbezogene und vertrauliche Daten nicht eingegeben werden dürfen, und in welchen Fällen öffentliche Daten zulässig sind. Zudem wird erläutert, wann KI-generierte Personenabbildungen (Face-/Voice-Clones, Avatare) eine Einwilligung erfordern.
TERMINÄNDERUNG: Digitale Tools und KI-Nutzung in der Geschichtswissenschaft: Potenziale und Herausforderungen für die Lehre.
Jetzt am 19.05.2026 (Jessica Wehner & Lukas Hennies, Universität Osnabrück)
Der Vortrag beleuchtet, wie im Rahmen des Geschichtsstudiums in die kritische Nutzung von generativer und nicht-generativer KI eingeführt werden kann. Konkret sollen Ansätze vorgestellt werden, die sowohl die (historische) Wissensproduktion als auch die Entwicklung von Vermittlungsformaten mit Hilfe von KI-Modellen betreffen.
Anhand von Praxisbeispielen aus der Lehrtätigkeit an der Professur für Neueste Geschichte und Historische Migrationsforschung (NGHM) der Universität Osnabrück zeigt der Vortrag auf, welche Herausforderungen und Potentiale die technische Entwicklung von ‚Künstlicher Intelligenz‘ mit sich bringt und wie diese sinnvoll in die Lehre integriert werden kann. Abschließend soll diskutiert werden, wie eine kritisch-reflexive Nutzung digitaler Werkzeuge ausgestaltet werden kann.
„KI in den Sozialwissenschaften“
26.05.2026 (Uta Scheer)
Wissenschaftliches Schreiben ist in den Sozialwissenschaften weit mehr als reine Dokumentation – es ist ein zentraler Erkenntnisprozess. Der Einsatz generativer KI bietet hierfür neue Möglichkeiten. Doch steht dieses Schreiben als Denkinstrument durch die Integration generativer KI vor einer Zäsur? Die neue Technologie bietet zwar wertvolle Unterstützung, birgt aber gleichzeitig das Risiko, die Eigenständigkeit der Erkenntnisleistung zu untergraben.
In diesem Vortrag wird ein schreibdidaktisch orientiertes Vorgehen vorgestellt, das KI-Tools funktional in den Schreibprozess integriert – von der Recherche bis zur Überarbeitung. Im Zentrum steht die epistemische Funktion des Schreibens: Wie lässt sich KI als Sparringspartner nutzen, ohne den sozialwissenschaftlichen Erkenntnisprozess zu gefährden? Wir diskutieren, ob bzw. wie sich Risiken eines Deskilling verringern lassen – insbesondere mit Blick auf das kritische Textverständnis und die Kompetenz, eigene theoretisch fundierte Schlussfolgerungen aus der Empirie abzuleiten. Abschließend werden spezifische Plagiatsrisiken beim Schreiben mit KI betrachtet und Wege aufgezeigt, diesen durch Reflexion und Transparenz proaktiv zu begegnen.
Mit KI-Regeln Transparenz schaffen – ein Baukastensystem für die eigene Lehrveranstaltung
02.06.2026 (Laura Fiegenbaum, Ostfalia & Maren Stephan, HBK Braunschweig)
Bei Studierenden besteht oft Unsicherheit darüber, welche KI-Nutzung im Rahmen ihrer Lehrveranstaltungen zulässig ist und welche nicht. Klare Regeln für Lehrveranstaltungen können ihnen die benötigte Handlungssicherheit geben. Im Vortrag wird eine browserbasierte Anwendung vorgestellt, mit der Lehrende Regeln zum Umgang mit KI erstellen und für die eigenen Lehrveranstaltungen zur Kommunikation und Diskussion mit ihren Studierenden nutzen können. Die Anwendung bietet vorformulierte Textblöcke als Vorschläge für regelungsrelevante Aspekte an, die ausgewählt, kombiniert und individuell angepasst werden können.
Wintersemester 2025/2026
Ethische Aspekte zu generativer KI
Montag, 13.10.2025, 12:30-13:30 Uhr
Generative KI bringt nicht nur viele Chancen und Herausforderungen für den Lehr-/Lernalltag mit sich, sondern auch eine Reihe an kritischen sozialen, ökologischen und ethischen Themen. Da diese im aktuellen Handlungsdrang häufig zu kurz kommen, werfen wir einen Blick in die verschiedenen Themenfelder und diskutieren dann gemeinsam, wie man damit als Lehrperson umgehen kann.
Ein Vortrag von Mitwirkenden der Ethik AG der nds. Austauschrunde KI.
Termin verpasst?
Schauen Sie sich gerne die Aufzeichnung zur Sitzung an. Die Ethik AG hat außerdem bereits ein Paper verschriftlicht: Diskussionspunkte zu ethischen Aspekten von generativer künstlicher Intelligenz in der Hochschullehre.
Ethik AG der nds. Austauschrunde KI
KI-Detektoren
Montag, 27.10.2025, 16:00-16:45 Uhr
KI-Detektoren sind mit der Hoffnung verbunden, dass Prüfer*innen unkompliziert und verlässlich angezeigt wird, wann KI in einer schriftlichen Arbeit benutzt wurde. In diesem Fall müssten Hochschulen ihre Prüfungsleistungen mit asynchronem Anteil (wie bspw. Haus- und Abschlussarbeiten) trotz der weiten Verbreitung von generativen KI-Modellen nicht anpassen oder verändern, da unrechtmäßige KI-Nutzung erkannt und entsprechend sanktioniert werden könnte. Im Vortrag erklären wir, warum wir unsere Hoffnung nicht in KI-Detektoren stecken sollten und welchen Fragestellungen wir uns stattdessen zuwenden sollten.
Termin verpasst?
Die Aufzeichnung zur Sitzung liegt in der Sammlung der „Digitalen Delikatessen“ (UHi) vor. Lesen Sie gerne auch die Stellungnahme zum Einsatz von KI-Detektoren zur Überprüfung von Prüfungsleistungen (DLHN-KI).
Online-Vortrag unter bbb.uni-hildesheim.de/b/kii-ph0-oic-qjb
Eine Anmeldung ist nicht notwendig.
Good Practice. GenAI Lab – KI in der eigene Lehre erleben
Donnerstag, 30.10.2025, 12:30-13:30 Uhr
Wie können Künstliche Intelligenz und moderne Tools sinnvoll in Studium und Lehre integriert werden? In dieser Veranstaltung „GenAI Lab“ zeigen wir, wie Studierende KI-Dienste praktisch nutzen können – zur Unterstützung bei Recherche, Planung und Textarbeit, als Kreativwerkzeug für Ideengenerierung und Produktdesign sowie zur Erschließung neuer Möglichkeiten wie Vibe Coding und Agentic AI. Um die Dienste den Studierenden niederschwellig zur Verfügung zu stellen, wurde ein Architekturkonzept für eine Lehrumgebung entwickelt. Die erste Umsetzungsstufe wird hier vorgestellt und mit einer Live-Demo präsentiert.
➜ Donnerstag, 30.10.2025, 12:30-13:30 Uhr im KI.kompakt-Videokonferenzraum. Ein Vortrag von Prof. Dr. Christian Hinrichs, Jade HS.
Termin verpasst?
Schauen Sie sich hier die Aufzeichnung zur Sitzung an. Folien
KI-Tutor im MINT-Praktikum – Vom Begleiten zum selbstgesteuerten Lernen
Freitag, 7.11.2025, 12:30-13:30 Uhr
Im Zentrum steht ein KI-gestützter Tutor-Bot für MINT-Praktika, der Studierende beim forschenden Lernen unterstützt, indem er kontextsensitiv experimentelles Denken, Selbstständigkeit und Reflexion fördert. Ergänzend zeigt der Student Jan Schumacher, wie er generative KI zur Vorbereitung mündlicher Prüfungen und zur Konzeption und Ausarbeitung wissenschaftlich fundierter (Master-)Hausarbeiten einsetzt – als Beispiel für selbstgesteuertes, kompetenzorientiertes Lernen mit KI.
Ein Vortrag von Christoph Horst, M. Sc. FH Aachen, Biotechnologie/ZHQ.
Termin verpasst?
Schauen Sie sich hier die Aufzeichnung zur Sitzung an.
Warum hat die KI nicht immer Recht?
Montag, 17.11.2025, 16:00-16:45 Uhr
In diesem Vortrag werden wir auf niedrigschwellige Weise erkunden, inwiefern die Funktionsweise von Large Language Models ihre Fähigkeiten beeinflussen. Es soll klar werden, dass Machine Learning Modelle von Natur aus keinen „gesunden Menschenverstand“ oder Ähnliches besitzen und ihre typischen Fehler daher unintuitiv gegenüber ihren Fähigkeiten erscheinen können. Wir werden daran versuchen zu verstehen warum Large Language Models halluzinieren und wie die Black Box interpretiert werden könnte. Der Vortrag richtet sich an ein allgemeines Publikum und setzt keinerlei Vorkenntnisse voraus.
Ein Vortrag von Tim Dernedde, Mitarbeiter im Projekt „KI in Studium, Lehre und Prüfungen“, Mitarbeiter an der Universität Hildesheim, Institut für Informatik, Abteilung Wirtschaftsinformatik und Maschinelles Lernen.
Termin verpasst?
Schauen Sie sich hier die Aufzeichnung der Sitzung an.
Online-Vortrag unter bbb.uni-hildesheim.de/b/kii-ph0-oic-qjb
Eine Anmeldung ist nicht notwendig.
Study Buddy, Einblick in die Entwicklung und Anwendung eines KI-Tutors in der Lehre
Montag, den 1.12.2025, 12:30-13:30 Uhr
Im Sommer dieses Jahres startete Professor Henze gemeinsam mit seinem Team die Entwicklung des „Study Buddy“, eines KI-gestützten Lerntutors, der Studierende im Stahlbetonbau während des aktuellen Wintersemesters unterstützt.
Die rasante Weiterentwicklung verschiedener Sprachmodelle am Markt machte schnelle Anpassungen erforderlich, um die Qualität des KI-Tutors kontinuierlich zu verbessern.
Darüber hinaus werden verschiedene Anwendungsfälle vorgestellt, die zeigen, wie sich der „Study Buddy“ sinnvoll in die Lehre und in Lehrveranstaltungen integrieren lässt.
Ein Vortrag von Prof. Dr.-Ing. Lukas Henze, Professor für Massivbau und Baustatik an der Jade Hochschule im KI.kompakt-Videokonferenzraum.
Sommersemester 2025
KI-Verordnung – was nun? Herausforderungen des AI-Acts für Hochschulen
Montag, 05.05.2025, 13:00-14:00 Uhr
Dr. jur. Janine Horn ( UOL; Angebot im Rahmen des KI-Monats des LearningCenter der HSOS)
Künstliche Intelligenz (KI) und vor allem generative KI-Modelle haben in den Hochschulen nicht erst in den letzten Jahren einen deutlich gestiegenen Einsatz erfahren sowie wachsende Anwedungskontext erschlossen. Dennoch ist die rechtliche Einordnung und Bewertung für Hochschulen noch immer eine große Herausforderung, da es zu Beginn an gesetzlichen Regelungen mangelte. Auch war und ist das Rollenverständnis für Hochschulen in diesem Kontext oft noch relativ diffus. Mit dem europäischen AI Act liegen nun rechtliche Leitplanten vor, an denen sich Hochschulen und Lehrende orientieren können und auch müssen.
In dem Vortrag wird der für Hochschulen relevante Rechtsrahmen des AI-Acts (dt: KI-Verordnung) vorgestellt. Es wird auf die im Bildungsbereich geltenden Regelungen für Hochrisikosysteme und die weiteren Anforderungen aus der KI-VO gehen.
Zum Vortrag gibt es hier den Foliensatz.
Diskriminierende KI? Entstehung und Lösungsansätze von Bias in KI-Systemen
Donnerstag, 15.05.2025, 11:00-12:00 Uhr
Marieke Prien (HSOS, Angebot im Rahmen des KI-Monats des LearningCenter der HSOS)
Objektiv, gerecht, rein auf Fakten basierend - so stellen wir uns KI-Systeme häufig vor. Jedoch verstecken sich in der KI oft Vorurteile, wir sprechen dann von „Bias”. Bias führt zu Diskriminierung und hat somit weitreichende ethische und rechtliche Konsequenzen.
Die Entwicklung von vorurteilsfreien KI ist sehr wichtig, aber gar nicht so einfach. Die systematischen Verzerrungen, die dem Bias zugrunde liegen, stecken oft schon in den Trainingsdaten oder fließen bei der Programmierung mit ein. Besonders schwer zu entdecken und verhindern ist ein Bias bei sogenannter Black-Box-KI, deren Arbeitsweise von außen nicht richtig einsehbar ist.
In diesem Vortrag geht es darum, wie ein Bias entsteht, warum Black-Box-KI trotzdem genutzt wird und welche Ansätze es zur Lösung der Problematik gibt.
Zum Foliensatz geht es hier, eine Aufzeichnung liegt uns leider aktuell nicht vor.
Nutzung generativer KI — Urheberrechte, Datenschutz und Persönlichkeitsrechte beachten
Montag, 19.05.2025, 12:30-13:30 Uhr
Dr. jur. Janine Horn (UOL)
Generative Künstliche Intelligenz wird von Studierenden zur Anfertigung von Studienleistungen sowie von Lehrenden zur Aufgabenerstellung verwendet. Sowohl bei der Eingabe von Inhalten und Daten in das System als auch bei der Nachnutzung des generierten Outputs müssen urheber- und datenschutzrechtliche Belange beachtet werden.
Folgende Fragen werden im Vortrag adressiert: Welche Urheber- und Persönlichkeitesrechte sind bei der Weiterverwendung zu beachten? Welche Rolle spielt der Datenschutz beim Zugang zum System und der Eingabe? Was folgt aus der KI-VO für Lehrende und Studierende als Nutzer*innen von KI-Systemen?
Zu den Folien geht es hier entlang, und der Vortrag wurde aufgezeichnet:
Prüfungen gestalten – Welche Formate machen Sinn?
Dienstag, 27.05.2025, 12:30-13:15 Uhr
Dr. Ulrike Bohle-Jurok (Institut für deutsche Sprache und Literatur, Leiterin des Lese- und Schreibzentrums der Universität Hildesheim)
Zum WiSe 2024 hat die Wirtschaftsuniversität Prag die Bachelor-Arbeit als Abschlussprüfung abgeschafft. Und vermutlich haben mittlerweile alle Hochschulen die Eigenständigkeitserklärung überarbeitet. Beides sind Reaktion darauf, dass die Verfügbarkeit generativer KI das Schreiben zur Dokumentation des Gelernten grundsätzlich in Frage stellt. In dieser Delikatesse werden Möglichkeiten besprochen, das Schreiben (mit und ohne KI) als Medium des Lernens zu nutzen. Und es werden Formate besprochen, wie das akademische Schreiben (mit und ohne KI) zum Gegenstand des Lernens werden und systematisch im Curriculum verankert werden kann. Abschließend werden Konsequenzen daraus für schriftliche Prüfungen gezogen.
Diese Veranstaltung wurde durch die Uni Hildesheim angeboten. Eine Aufzeichnung liegt in deren Sammlung der „Digitalen Delikatessen“ vor, hier entlang, bitte.
Generative KI in Prüfungen – Eine prüfungsrechtliche Herausforderung
Montag, 02.06.2025, 12:30-13:30 Uhr
Dr. jur. Janine Horn (UOL)
Die Diskussion um den Einsatz von Künstlicher Intelligenz (KI) in akademischen Prüfungen gewinnt zunehmend an Bedeutung und beschäftigt Hochschulen und Gerichte gleichermaßen. Insbesondere bei unbeaufsichtigten Prüfungen wie Bachelor-, Master-, Studien- und Hausarbeiten ergibt sich ein Kommunikationsbedarf zum Erlaubten, eine Regelungsbedarf bezüglich der Kennzeichnung von übernommenen KI-Inhalten sowie ggfs. ein Anpassungsbedarf bezüglich des Prüfungsinhalts und der Prüfungsform.
Der Vortrag beleuchtet die rechtlichen Fragestellungen rund um Verwendung sowie Entdeckung und Nachweis des Einsatzes generativer Ki in Prüfungsleistungen und skizziert einen möglichen Umgang mit KI in Prüfungen.
Zum Foliensatz geht es hier und die Veranstaltung wurde aufgezeichnet:
Eigenständigkeit und KI – geht das zusammen?
Donnerstag, 12.06.2025, 12:00-13:00 Uhr
von Kira Baresel (UVec) + Susanne Schorer (UOL)
Was bedeutet Eigenständigkeit im Zusammenhang mit dem Einsatz von KI im Kontext von Prüfungen? Wie können Hochschullehrende damit umgehen? In diesem Termin gibt es einen kurzen Input zum Thema Eigenständigkeit. Der Schwerpunkt liegt dann auf Erfahrungsaustausch und Diskussion.
Zum Foliensatz geht es hier und der Vortragsteil wurde aufgezeichnet:
Dokumentation in Zeiten von KI: KI zitieren – reicht das aus?
Freitag, 16.06.2025 – 12:00-13:00 Uhr
von Kira Baresel (UVec)
Künstliche Intelligenz (KI) bringt neue Herausforderungen für dei Hochschullehre mit sich, besonders in Bezug auf Prüfungen. Dabei wird Transparenz groß geschrieben. Der Vortrag zeigt, dass es nicht damit getan ist, KI generierte Inhalte zu zitieren. Doch wie können wir erreichen, dass Studierende verantwortungsbewusst und transparent mit KI arbeiten? Wie sollen Sie die Nutzung von KI angeben?
Die Folien zum Vortrag gibt es hier, die Aufzeichnung des Vortragteils (ohne Diskussion) steht ebenfalls zur Verfügung:
Prüfungsformate KI-resisten(er) gestalten
Montag, 23.06.2025 – 12:00-13:00 Uhr
Susanne Schorer (UOL)
Durch die Möglichkeiten von KI sind die Probleme von asynchronen Prüfungsformaten wie bspw. Bachelorarbeit & Co. nochmal stärker in den Fokus gerückt, da die Unterscheidung zwischen KI-generierten Inhalten und Inhalten von Prüflingen nicht mehr sicher zu unterscheiden sind. Es werden Möglichkeiten aufgezeigt, wie diese Prüfungsformate auf den Einsatz mit KI angepasst werden können, und wie diese weiterentwickelt werden sollten, um in Zukunft sicherer prüfen zu können. Im Anschluss geht es in einen gemeinsamen Erfahrungsaustausch und Diskussion.
Zur Vortragsaufzeichnung, dem Foliensatz und einem Begleittext zur Veranstaltung.
Offene Fragestunde zum Thema KI in der Lehre
Dienstag, 01.07.2025, 9:00-10:00 Uhr
Moderiert durch Mitarbeitende aus dem Verbundprojekt DLHN, Teilprojekt KI
Dieser Termin war als offene Fragestunde gedacht und es wurde angeregt diskutiert. Eine Aufzeichnung oder Folien gibt es daher nicht.
Zwischen Generalverdacht und Gestaltungsspielraum – KI-Nutzung aus studentischer Perspektive
Mittwoch, 02.07.2025, 13:00-14:00 Uhr
Vortrag von Sarah Becker, Studentin der Ruhr-Universität Bochum.
Mit dem Beitrag von Sarah Becker, wird einmal die Perspektive von Studierenden auf die Nutzung von Künstlicher Intelligenz (KI) im Studium in den Mittelpunkt gestellt. Dabei wird sich der Vortrag auf die Folgen einer Misstrauenskultur gegenüber KI im Studium beziehen und wie diese die Beziehungen zwischen Lehrenden und Lernenden beeinflusst. Während immer mehr Studien zeigen, dass der tatsächliche Einsatz von KI längst Teil studentischer Praxis ist, wird er institutionell häufig tabuisiert oder misstrauisch beäugt. Dieses Spannungsfeld erzeugt Unsicherheiten und führt zu einem Vertrauensverlust zwischen Lehrenden und Lernenden. Dabei sollen die Teilnehmer*innen neue Ideen und Ansätze für die Gestaltung des Studiums mit KI entwickeln und dass die Diskussionen zu einem besseren Verständnis der Chancen und Risiken der KI-Nutzung im Studium beitragen. Der zweite Teil der Veranstaltung stellt den Austausch zwischen Studierenden und Lehrenden in den Fokus. Dabei soll gemeinsam über die Chancen und Risiken der KI-Nutzung im Studium gesprochen werden und die jeweiligen Erfahrungen und Ideen geteilt werden.
Hier geht es zum Video des Vortrags bei YouTube.
KI-Kompetenz als Lernziel in Lehr-Lernszenarien fördern
Mittwoch, 09.07.2025, 12:30-13:30 Uhr
Sylvia Feil (LUH), Ina Hoffmann (MHH) und Felix Schroeder (LUH)
Gute Lehre soll die persönliche Entwicklung von Studierenden fördern und sie auf den Berufseinstieg vorbereiten. Hierfür ist zunehmend auch die Vermittlung von KI-Kompetenzen erforderlich. Neben den in der europäischen KI-Verordnung genannten Kompetenzen gibt es zahlreiche KI-Kompetenz-Modelle – diese behandeln den reflektierten Einsatz von KI-Tools sowie einen Auf- und Ausbau der Handlungsoptionen mit denselben. Der Vortrag stellt das von der AG KI-Kompetenzen ausgewählte Referenzmodell inklusive der dazu gehörenden Kategorien vor.
Wie sich diese KI-Kompetenzen als Lernziel in Lehr-Lernszenarien einbinden lassen und gefördert werden können, wird gemeinsam diskutiert. Hier kommt den verschiedenen Kompetenzstufen Bedeutung zu – vom Erklären können bis hin zum kreativen Einsetzen und Kombinieren. Methodisch lassen sich so KI-Kompetenzen gut in didaktische Konzepte einbinden und mit dem Ziel guter wissenschaftlicher Praxis verknüpfen.
Zum Foliensatz geht es hier und der Vortrag wurde aufgezeichnet.
Wissenschaftliches Schreiben und KI
Donnerstag, 10.07.2025, 12-13 Uhr
Vortrag und Diskussion, Laura Fiegenbaum (Ostfalia) & Fritz Wilhelms (HAWK)
Textgenerative KI-Werkzeuge können das wissenschaftliche Schreiben in vielfältiger Weise unterstützen. Im Vortrag werden die Möglichkeiten als auch Grenzen und Risiken des KI-Einsatzes aufgezeigt. Im Anschluss möchten wir folgende Fragen diskutieren: In welchem Verhältnis stehen generative KI-Werkzeuge und die Vermittlung wissenschaftlichen Schreibens? Fördert oder verhindert der Einsatz von KI-Werkzeugen in der Lehre den Erwerb von Schreibkompetenzen? Wie kann eine KI-integrierende Schreibdidaktik gelingen? Diese Veranstaltung richtet sich an Lehrende, die das wissenschaftliche Schreiben in überfachlichen und/oder fachspezifischen Lehrveranstaltungen vermitteln. Alle weiteren Interessierten sind herzlich willkommen.
Zum Foliensatz geht es hier. Der erste Teil der Veranstaltung wurde aufgezeichnet. Die anschließende Diskussion wurde nicht aufgezeichnet.
Basiswissen KI – Wie funktioniert eigentlich ein Chatbot?
Donnerstag, 24.07.2025, 15-16 Uhr
Malte Heyen (UOS) und Tim Dernedde (UHi)
KI und LLMs finden derzeit überall statt und deren Veränderungspotenzial wird vielfach diskutiert, aber was genau verbirgt sich hinter einem Large Language Model? Dieser 45-minütige Vortrag bietet eine Einführung in die Funktionsweise eines LLMs und richtet sich an Studierende und Lehrende ohne dabei Kenntnisse in KI, Informatik oder Mathematik vorauszusetzen. Ziel ist es Begriffe wie LLM, Prompt, Token und Pretraining zu demystifizieren, sowie ein Grundverständnis dieser Technologie zu vermitteln, damit die Teilnehmenden die Anwendungsmöglichkeiten in ihrem eigenen Umfeld besser einschätzen können.
Termin verpasst?
Schauen Sie sich hier die Aufzeichnung der Sitzung an.