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Studienleitung

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Projektkoordination

Leitung des Studienteams

Department Versorgungsforschung, Universität Oldenburg

Prof. Dr. Kathrin Boerner

Prof. Dr. Lars Schwettmann

Prof. Dr. Antje Wulff

Department Humanmedizin, Universität Oldenburg

Prof. Dr. Marc-Phillip Hitz

Studienteam

INGVER Connect

Koordination und Vernetzung für die Gesundheitsversorgung (in der Grenzregion)

INGVER Connect ist ein Teilprojekt des Projekts Intersektorale Versorgung vulnerabler Gruppen - INGVER der Universitätsmedizin Oldenburg (UMO), bei dem neue Konzepte zur besseren Versorgung gesundheitlich besonders gefährdeter Menschen entwickelt werden – darunter Risikogeborene, Krebspatient:innen und ältere Menschen. Ziel ist eine personalisierte und nahtlose Betreuung durch enge Zusammenarbeit von Klinik, ambulanter Versorgung und häuslicher Pflege. 

Das Teilprojekt CONNECT steht im Zentrum der strategischen Weiterentwicklung sektorenübergreifender Gesundheitsversorgung in der nördlichen deutsch-niederländischen Grenzregion. Ziel ist es, die Versorgung vulnerabler Gruppen durch innovative, personalisierte Konzepte und Versorgungspfade in der Grenzregion langfristig zu verbessern. Dafür werden bestehende Versorgungsstrukturen analysiert, Versorgungspfade identifiziert, sowie innovative Konzepte zur intersektoralen Datenintegration entwickelt und erprobt.

Projektleitung: Prof. Dr.-Ing. Andreas Hein 
Projektlaufzeit: 2024 - 2027 
Projektförderung: Bundesministerium für Forschung, Technologie und Raumfahrt (BMFTR) 
Förderkennzeichen: 01KX2419

In einem ersten Schritt werden bestehende spezifische Strukturen in der multidisziplinären, regionalen und lokalen Versorgung zwischen Klinik und Häuslichkeit (medizinische, pflegerische und therapeutische Versorgung, unterstützende Dienste) in der Grenzregion im Hinblick auf die Bedarfe der drei Zielgruppen des INGVER Projekts (geriatrische, onkologische und risikogeborene Patient:innen) erhoben (Mapping). Mittels Stakeholderbefragungen werden in einem zweiten Schritt Versorgungspfade ermittelt, um Herausforderungen, Lücken und Barrieren der gesundheitlichen Versorgung in der Grenzregion zu identifizieren.

In einem dritten Schritt werden prototypische Versorgungspfade im Hinblick auf ihren intersektoralen Datenfluss, also der Nutzung und Zugänglichkeit von Patient:innendaten zwischen ambulanten, stationären und häuslichen Versorgungsbereichen untersucht, um diesen Datenfluss und damit die intersektorale Vernetzung der Versorgung zu optimieren, woran die Abteilung Gesundheitsökonomie maßgeblich beteiligt ist.

Die gewonnenen Erkenntnisse fließen in die Weiterentwicklung grenzüberschreitender Versorgungsmodelle ein, Dabei werden bereits etablierte Strukturen des Cross Border Institute of Healthcare Systems and Prevention (CBI) genutzt, um die Versorgung in der Grenzregion auch auf niederländischer Seite zu beleuchten, bestehende Konzepte auf beiden Seiten der Grenze weiterzuentwickeln und gemeinsam neue Ansätze zu identifizieren.

Weitere Informationen zum Projekt INGVER finden Sie hier.

(Stand: 22.05.2026)  Kurz-URL:Shortlink: https://uol.de/p115298
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