Interreg HEALTH4DE-NL
Kontakt
Projektverantwortliche
Carl von Ossietzky Universität Oldenburg
Aletta Jacobs School of Public Health, Groningen
Projektteam
Lead Partner
Rijksuniversiteit Groningen / Aletta Jacobs School of Public Health
Projektpartner
- Academische Werkplaats Mosa
- Carl von Ossietzky Universität Oldenburg
- Ems-Dollart-Region
- Gemeente Oldambt
- Gesundheitsamt der Stadt Oldenburg
- Gesundheitsamt Landkreis Aurich
- Gesundheitsamt Landkreis Emsland
- Gesundheitsamt Landkreis Leer
- Gesundheitsamt Stadt Emden
- GGD Fryslan
- GGD Groningen
- Niedersächsisches Landesgesundheitsamt
- Provincie Fryslan
- Provincie Groningen
- Rijksuniversiteit Groningen / Aletta Jacobs School of Public Health
- Universitätsklinikum Münster
- Universiteit Maastricht (ITEM)
- University of Twente
Interreg HEALTH4DE-NL
Gesundheitsversorgung im deutsch-niederländischen Grenzraum gemeinsam verbessern
Gesundheit ohne Grenzen – aber mit Hürden
Die deutsch-niederländische Grenzregion ist ein eng verflochtener Lebens- und Arbeitsraum. Dennoch stoßen Bürgerinnen und Bürger im Alltag häufig auf Hürden, wenn sie Gesundheitsleistungen jenseits der Grenze in Anspruch nehmen möchten. Unterschiede in Gesundheitssystemen, rechtlichen Regelungen, Sprache und Organisation können den Zugang zur Versorgung erschweren und zu Ungleichheiten in der Gesundheitsversorgung führen. Gleichzeitig bietet die Grenzregion großes Potenzial für eine bessere, gemeinsame Nutzung von Ressourcen und Expertise.
Projektleitung: Adriana Pérez Fortis
Projektlaufzeit: 01.04.2025 - 31.03.2029
Förderprogramm: Interreg VI Deutschland–Nederland
Finanzierung: Europäischer Fonds für regionale Entwicklung (EFRE)
Konkret sind die Projektziele:
- Die strategische Vernetzung von Akteuren im Gesundheitswesen, insbesondere Entscheidungsträger:innen, Krankenversicherer, Krankenhäuser, Forscher:innen, Personal im Gesundheitswesen und Bürger:innen.
- Eine systematische Analyse der Gesundheitssysteme, um ein Rahmenwerk für den gleichberechtigten Zugang zur Gesundheitsversorgung zu schaffen.
- Die Widerstandsfähigkeit der Gesundheitssysteme durch eine Vernetzung der Gesundheitsbehörden nachhaltig zu verstärken.
- Events zu entwickeln, um das öffentliche Engagement für die Förderung des Übergangs von institutioneller zu familiärer und gemeindebasierter Versorgung zu stärken.
Bei Abschluss des Projekts werden wir ein nachhaltiges Netzwerk aufgebaut und eine Verflechtung von Initiativen erreicht haben und eine Übersicht der Stärken und Herausforderungen der Gesundheitssysteme in der Grenzregion vorlegen. Wir werden evidenzbasierte Empfehlungen erstellen, welche in gesundheitspolitischen Reformen umgesetzt werden können. Wir werden die Bürger:innen in der Grenzregion befähigt haben, eine aktive Rolle in der eigenen Gesundheitsversorgung zu übernehmen.
Unser Ziel: Eine nachhaltigere, gerechtere und besser abgestimmte Gesundheitsversorgung in der deutsch-niederländischen Grenzregion durch wissenschaftliche Erkenntnisse und stärkere Kooperation.
Weitere Informationen zum Projekt Health4DE-NL finden Sie hier.
Gefördert durch: