Unmögliches Dreieck

Das unmögliche Dreieck - ein visueller Verwirrer!

Dass es im NeSSy-Gebäude um Sinneswahrnehmung und ihre - durchaus komplexe! - Verarbeitung im Gehirn geht, symbolisiert das überlebensgroße Penrose-Dreieck: Aus der richtigen Richtung betrachtet erscheint es als geschlossenes, aber physikalisch unmögliches Dreieck, weil die Lagebeziehung von jeweils zwei Kanten nicht zu der wahrgenommenen Lage der jeweils 3. Kante passt.

Es erinnert damit an die unmöglichen Figuren von M.C. Escher, die den Mathematiker und Physiker Robert Penrose zur Veröffentlichung des "Tribars" im Journal of Psychology 1958 inspirierten. 

Hier ist das Penrose-Dreieck aber nicht als zweidimensionale Figur auf Papier, sondern als dreidimensionale, drehbare Skulptur realisiert.  Was ist der Trick?

Der Trick

Bei der zweidimensionalen Abbildung von räumlichen, dreidimensionalen Szenen geht die dritte Dimension (Tiefe des Bildes) verloren und kann nur indirekt dargestellt werden, damit unser Gehirn sie in das Bild hineininterpretiert.

Dies wird bei unserer Skulptur ausgenutzt, weil bei Betrachtung aus der richtigen Blickrichtung der vordere und hintere Teil der Skulptur direkt nebeneinander liegen und miteinander zu verschmelzen scheinen. Dadurch wird der rechte Schenkel des Dreiecks, der nach vorne ragt, am oberen Ende als direkt mit dem linken Schenkel des Dreiecks verbunden wahrgenommen, obwohl dieser linke Schenkel nach hinten ragt und am oberen Ende mehr als einen Meter von dem Ende des rechten Schenkels entfernt ist!

Zwei weitere Perspektiven

Wem die obere Erklärung anhand des Bildes noch nicht ausreicht, hier das „Dreieck” aus zwei weiteren Perspektiven. Der rechte und linke Schenkel sind wirklich sehr weit voraneinander entfernt und berühren sich nicht im geringsten.

(Stand: 29.05.2024)  | 
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