Leitung & Ansprechpartnerin 
Dr. Anna-Maria Spittel

Projektbeteiligte 
Prof. Dr. Gisela C. Schulze

 

YoungCarers@OL

Young (Adult) Carers vernetzen - stärken - sichtbar machen

YoungCarers@OL: Young (Adult) Carers vernetzen - stärken - sichtbar machen ist ein Projekt der Fachgruppe Allgemeine Sonderpädagogik; Rehabilitation & Health Care (ASR) der Carl von Ossietzky Universität Oldenburg. Die Stadt Oldenburg, die als Gesundheitsregion anerkannt ist, fungiert als Trägerin des Projektes. Eine finanzielle Förderung erfolgt im Rahmen der Gesundheitsregionen Niedersachsen. 

Worum geht es?

In der Modellregion/Gesundheitsregion Oldenburg sollen… 

  • regionale Akteur:innen für Young (Adult) Carers sensibilisiert,
  • Strukturen der Vernetzung und Zusammenarbeit von Institutionen, Organisationen und Einrichtungen der Stadt Oldenburg im Kontext der Personengruppe sichtbar gemacht und
  • mögliche praxisnahe Unterstützungsstrukturen an den konkreten Bedarfen aller Akteursgruppen gemeinsam entwickelt und erprobt werden.

     

Wer sind Young (Adult) Carers?

Young (Adult) Carers sind Kinder, Jugendliche und junge Erwachsene, die regelmäßig ein hohes Maß an Verantwortung für Familienmitglieder mit gesundheitlichen Beeinträchtigungen übernehmen. Die übernommene Unterstützung kann körperbezogene, emotionale oder medizinisch‑therapeutische Tätigkeiten, Aufgaben innerhalb und außerhalb des Haushalts, die Betreuung weiterer gesunder Familienangehöriger sowie die Übernahme von Verantwortung für sich selbst umfassen. In Deutschland bleibt diese Personengruppe bislang weitgehend unbeachtet, da viele ihrer Unterstützungsleistungen im Alltag kaum sichtbar werden und sowohl im persönlichen Umfeld als auch von Fachpersonen und der Öffentlichkeit häufig nicht als solche erkannt werden (Frech et al., 2019, S. 28). Mit der Übernahme dieser Aufgaben können unterschiedliche Anforderungen und Belastungen einhergehen, die je nach individueller Situation Auswirkungen auf die körperliche und psychosoziale Gesundheit haben können. Dies verdeutlicht die Bedeutung präventiver, leicht zugänglicher und verlässlich verfügbarer Unterstützungsstrukturen (Nap et al., 2020). 

(Stand: 29.06.2026)  Kurz-URL:Shortlink: https://uol.de/p117998
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