Empirische Zugänge zur Auseinandersetzung mit Heteronormativität

Empirische Zugänge zur Auseinandersetzung mit Heteronormativität

Empirische Zugänge zur Auseinandersetzung mit Heteronormativität Ein interdisziplinärer Workshop vom 10.-11.1.2003

veranstaltet vom Zentrum für interdisziplinäre Frauen- und Geschlechterforschung (ZFG), dem Autonomen Feministischen FrauenLesben Referat und dem Autonomen Schwulenreferat der Carl von Ossietzky Universität Oldenburg


Programm

Freitag, 10.1.2003

13h-14h Anreise

14h Einführung


Themenblock: Der heteronormative Blick

14h30-16h ERÖFFNUNGSVORTRÄGE:
Jutta Hartmann (Universität Innsbruck): Normalisierendes Forschen
Bettina Bock v. Wülfingen (Universität Bremen): Gleichgeschlechtliche Heterosexualität und die soziale Macht von Testosteron

16h30-17h15
Jan Pinseler (Technische Universität Dresden): Heterosexualisierung oder Dämonisierung. Formen der Darstellung heterosexuellen und nicht-heterosexuellen Verhaltens in Fahndungssendungen

A. Themenblock: Verschränkungen normativer Diskurse

17h45-19h15

Nina Degele (Universität Freiburg): "Sich schön machen" als heteronormatives soziales Handeln
Christian Klesse (University of Essex /UK): Heteronormativity, Queer Non-monogamies, and Promiscuity Debates in the Gay Male and Bisexual Movements


B. Themenblock: Jenseits der Dichotomien? Analysen kultureller Inszenierungen

17h45-19h15 (parallel)

Peter Wagenknecht (Berlin): Die Produktion von Ambivalenz
Lüder Tietz (Carl von Ossietzky Universität Oldenburg): Geschlechter-Inszenierungen auf dem CSD in Köln (Projektseminar 2001) - kritische ethnologische Betrachtungen zur Reichweite des Heteronormativitäts-Konzeptes

19h30-20h Zwischenfazit

ab 20h Buffet
Samstag, 11.1.2003

Themenblock: Selbst-Bewegungen. Analysen subjektiver Aushandlungsprozesse

9h15-10h45
Kristina Hackmann (Carl von Ossietzky Universität Oldenburg): Changierende Suchbewegungen. Adoleszente Mädchen zwischen homosexuellen und heterosexuellen Wünschen und Phantasien
Bettina Fritzsche (Freie Universität Berlin): "I love you, AJ!" - Verhandlungen heteronormativer Anforderungen in der Kultur von Pop-Fans

11h-11h45
Matthias Rudlof (Technische Universität Berlin): Heteronormativität als Gegenstand kritischer Reflexion in der geschlechtsbezogenen Jugendarbeit und ihre Reproduktion als implizites Geschlechtswissen in der autobiographischen und pädagogischen Praxis männlicher Sozialarbeiter

11h45-12h45 Mittagspause

12h45-14h15
Corinna Genschel (Universität Potsdam): "You've got to reclaim your place 'in the world' one way or another". Streitbare Subjektivität in und gegen hegemoniale Diskurse der Transsexualität
Ulrike Hänsch (Berlin): Heteronormativität und Eigensinn. Handlungsmöglichkeiten und Sinnkonstruktionen in Lebensgeschichten lesbischer Frauen

14h30-15h30 Abschlussdiskussion und Ausblick

Die Moderation wird an beiden Tagen von Bettina Fritzsche, Kristina Hackmann, Jutta Hartmann und Eske Wollrad übernommen.


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Anmeldeformalitäten

Wir bitten um Anmeldungen bis zum 6.12.02.
Bitte schicken Sie eine e-mail an Bettina Fritzsche (zoranied@zedat.fu-berlin.de), in der Sie uns auch verbindlich mitteilen, ob Sie am Abend des 10.1. am Buffet teilnehmen wollen (Unkostenbeitrag 7 Euro all inclusive) und ob Sie damit einverstanden sind, dass Ihre e-mail-Adresse im Workshop-Handout abgedruckt wird.

Zufahrtswege zur Universität Oldenburg

Der Workshop findet statt in der Carl-von-Ossietzky-Universität Oldenburg, Zentralbereich Ammerländer Heerstraße/Uhlhornsweg, Gebäude A5, Raum 0-054.


Zufahrt mit dem Auto
Vom Autobahnkreuz Oldenburg-Ost kommend, fahren Sie auf der A28 in Richtung Emden/Leer. An der BAB-Abfahrt Haarentor/ Universität fahren Sie ab und biegen an der Ampel rechts ab auf die Ammerländer Heerstraße. Bei der zweiten Ampelkreuzung (nach ca. 800 Metern) biegen Sie links in den Uhlhornsweg ein.

Zufahrt mit öffentlichen Verkehrsmitteln

Anreise mit der Bahn
Fahren Sie bis Oldenburg Hbf. mit der Bahn und besteigen Sie auf der Rückseite des Bahnhofs am ZOB eine der folgenden Buslinien:

Busverbindung
Am ZOB sowie an der Hauptumsteigestelle "Lappan" in der Innenstadt
o Linie 306 "Universität", bis "Universität/ Artillerieweg"
o Linie 310 "Wehnen" bis "Universität/Artillerieweg" fahren, auf der gegenüberliegenden Straßenseite in den Uhlhornsweg, 2 Minuten Fußweg)
o Regionalbus 350 "Westerstede" (wie bei Linie 310 "Wehnen")

Einen Lageplan des Zentralbereiches Ammerländer Heerstraße/Uhlhornsweg der Universität Oldenburg finden Sie im Internet unter www.admin.uni-oldenburg.de/zufahrt/zentral.htm.


Übernachtungsmöglichkeiten in Oldenburg

Antares-Hotel, Am Staugraben 8, 26122 Oldenburg, Tel. 0441-92250, Fax: -9225100, EZ 75 Euro, DZ 105 Euro

Hotel Harmonie, Dragonerstr. 59, 26135 Oldenburg, Tel. 0441-27704, Fax: -27706, EZ 50 DM, DZ 89 DM

Hotel Haus Ingeborg (Nichtraucherhaus) Brachvogelweg 27, 26133 Oldenburg, Tel. 0441-41084, Fax: -4860728, EZ 68 DM, DZ 98 DM

Hotel Sprenz, Heiligengeiststr. 15, 26121 Oldenburg, Tel. 0441-87033, Fax: -8859798, EZ 50 DM, DZ 125 DM

Zum schiefen Stiefel, Weißenmoorstr. 249, 26125 Oldenburg, Tel. 0441-303138, Fax: -301195, EZ 75 DM, DZ 110 DM

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(Stand: 20.06.2024)  | 
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