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Sommersemester 2017

Aktuelle Transformationen von Gender Studies und Gender Regimes in der Türkei

21.06.2017 – AKTUELLER BRENNPUNKT….

12h30 – 19h00, Schlaues Haus (Schloßplatz 16), D-Oldenburg

Unter dem neokonservativen Regime und im Kontext von Flucht- und Aufnahmepolitiken haben sich nicht nur Gender Regimes in der Türkei verändert, sondern unter der Notstandsgesetzgebung sind auch die Möglichkeiten für die Erforschung und Analysen dieser Situation stark eingeschränkt. Kritische (Geschlechter-)forscher*innen wurden aus dem Staatsdienst entlassen oder in Rente geschickt; insbesondere, wenn sie die Petition „Academics for Peace“ unterzeichnet haben.

Wie gehen kritische Wissenschaftler*innen und Studierende aus der Geschlechterforschung damit um? Wie gestaltet sich die Situation der Gender Studies Departments an den größeren Universitäten in Ankara oder Istanbul aktuell? Welche Form der Unterstützung wird gebraucht bzw. ist möglich?  

Türkische Wissenschaftler*innen (Professor*innen, Doktorand*innen) und Studierende werden ihre Einschätzungen der Lage vorstellen und mit uns diskutieren zu:

·         Gender Studies Departments unter dem Notstandsgesetz

·         Transformationen von Gender Regimes in der Türkei

Dazu werden weitere Forschungsprojekte und andere Aktivitäten vorgestellt.

-          Wir bitten um eine formlose Anmeldung per Email an zfg@uol.de

Die Tagungssprache ist Englisch. Bitte wenden Sie sich möglichst bald an uns, wenn eine Übersetzung ins Türkische oder Deutsche gewünscht wird. Wir werden uns um entsprechende Arrangements bemühen.

Tagungsorganisation: Lydia Potts, Sylvia Pritsch (ZFG – Zentrum für interdisziplinäre Frauen- und Geschlechterforschung Carl von Ossietzky Universität Oldenburg) in Kooperation mit Zeynep Kıvılcım (Göttinger Zentrum für Gender Studies und LAGEN-Netzwerk “Gender und Migration @ Niedersachsen“)

+++Die Tagung ist Teil der Reihe “Aktueller Brennpunkt” des Zentrum für interdisziplinäre Frauen- und Geschlechterforschung (ZFG) der Carl von Ossietzky Universität Oldenburg +++

Tagungsplakat pdf

Programm als pdf

Wintersemester 2016/17

Tagung am 27. - 29. März: "Politiken der Reproduktion - Politics of Reproduction"

Die Landesarbeitsgemeinschaft der Einrichtungen für Frauen- und Geschlechterforschung in Niedersachsen (LAGEN) richtet im März 2017, im zehnten Jahr ihres Bestehens, eine internationale und interdisziplinäre Tagung im Bereich der Gender Studies aus. Unter der Überschrift „Politiken der Reproduktion – Politics of Reproduction“ greift die Tagung zentrale Fragestellungen der Frauen- und Geschlechterforschung auf, nämlich die nach der Herstellung und Wiederherstellung von Geschlecht und gesellschaftlichen Geschlechterverhältnissen. Einem breiten Verständnis von Reproduktion folgend, werden im Rahmen der sechs Panels „Biographien“, „Care“, „Menschen und Maschinen“, „Räume“, „Weltsichten“ sowie „Wissen und Institutionen“ verschiedene Aspekte dieser Wieder_Herstellung gesellschaftlicher Geschlechter_Verhältnisse in ihrer Umkämpftheit und Widersprüchlichkeit betrachtet – jeweils aus interdisziplinärer Perspektive. 

27. bis 29. März 2017, Kulturzentrum Pavillon, Lister Meile 4, Hannover

Das Anmeldeformular sowie weitere Informationen finden Sie auf der LAGEN-Homepage.

Flyer als Download

Tagung am 25. und 26. Januar 2017: „Rückständigkeit und Gefahr. Geschlechterpolitiken in der Migrationsgesellschaft“

Nicht erst seit dem Diskursereignis Köln findet im öffentlichen, medialen, politischen, aber auch wissenschaftlichen Raum eine affektbesetzte Auseinandersetzung mit der Gefahr und Bedrohung statt, die von der vermeintlichen Rückständigkeit und Gefährlichkeit derjenigen ausgehe, die in der Migrationsgesellschaft als Andere gelten. Wesen und Körper dieser Anderen werden in diesen Diskursen fokussiert, so dass sich damit eine Grundlage für die zunehmende Legitimation der Überwachung und Bestrafung dieser Anderen ausbildet.

Vor diesem Hintergrund organisieren das Center for Migration, Eduction and Cultural Studies (CMC), das Zentrum für Interdisziplinäre Frauen- und Geschlechterforschung (ZFG) und die Arbeitsgruppe Migration – Gender – Politics (MGP) der Universität Oldenburg gemeinsam eine Tagung zu „Rückständigkeit und Gefahr. Geschlechterpolitiken in der Migrationsgesellschaft“.

Die Tagung findet am 25. und 26. Januar 2017 im PFL in Oldenburg statt und thematisiert europäische und „westliche“ Praktiken der geschlechterpolitischen Behauptung, Visualisierung und Hervorhebung der Gefahr und der Rückständigkeit Anderer, wie auch die Konsequenzen dieser Praktiken in unterschiedlichen Räumen.

Mit Vorträgen von folgenden namhaften und international renommierten Wissenschaftler_innen gehen wir diesem Themenzusammenhang nach: Prof. Dr. Manuela Bojadžijev, Prof. Dr. María do Mar Castro Varela, Prof. Dr. Sabine Hess, Prof. Dr. Juliane Karakayali, Prof. Dr. Meltem Kulaçatan, Dr. Lydia Potts, Dr. Paul Scheibelhofer, Prof. Dr. Helen Schwenken, Prof. Dr. Marc Thielen und Prof. Dr. Vassilis Tsianos.

Die interdisziplinär ausgerichtete Tagung richtet sich dabei an Wissenschaflter_innen, aber auch an Bildungspolitiker_innen, pädagogische Professionelle, Student_innen und eine interessierte Öffentlichkeit, die sich mit dem Themenkomplex der diskursiven Herstellung der Anderen in Bezug auf Geschlechterpolitiken in der Migrationsgesellschaft auseinandersetzen (wollen).

Ziel der Tagung ist es, zu einer theoretisch und empirisch fundierten Analyse und Thematisierung dieser Diskurse und Prozesse beizutragen, sie zu reflektieren und Alternativen zu diskutieren.

Anmeldungen richten Sie bitte an cm83qyyc.sekretjqariat(ati0t)uvewxni-o6lxrdldey6nburg.de (cmc.ckutsekpure/4tawdriakaigt@uounhl.xlpdexdw)
Der Tagungsbeitrag beträgt 30 Euro; für Studierende der Uni Oldenburg ist eine Teilnahme kostenlos.

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Trans* Film- und Vortragsreihe

Die Fachschaft Gender Studies veranstaltet in Kooperation mit dem ZFG, dem FemRef und dem AStA der Uni Oldenburg eine Film- und Vortragsreihe zum Thema Trans* im Cine k.

Dadurch sollen Filme für Studierende und Interessierte zugänglich gemacht werden, um ihnen die Gelegenheit zu geben, sich mit dem Thema Trans* auseinanderzusetzen. Hierfür werden 4 Filme gezeigt, letzterer begleitet von einem Kurzvortrag von Lou Kordts.

Bei der Auswahl der Filme wurde insbesondere darauf geachtet, dass Trans*-Personen im Entstehungs- oder Drehprozess beteiligt waren und eine Sensibilität in Bezug auf die Repräsentation von Trans*-Lebensrealität gegeben ist.

weitere Informationenen finden Sie beim Cine k.

Internationale Tagung "Queering Migration Studies"

QUEERING MIGRATION STUDIES - INTERNATIONALE TAGUNG 2. Tagung des Netzwerks Gender und Migration@Niedersachsen

FREITAG, 28. – SAMSTAG, 29.10.2016 CARL VON OSSIETZKY UNIVERSITÄT OLDENBURG

Die Tagung nimmt die Strukturierung von Migrationsprozessen und -regimen durch heteronormative Vorstellungen von Identität, Sexualität und Familie den Blick. Sie fragt nach der Konstruktion des migrierenden Subjekts als heterosexuell und geschlechtlich eindeutig männlich oder weiblich bestimmbar sowie nach den konkreten Bedingungen von Flucht und Migration für Menschen, die diesen Normierungen nicht entsprechen (LGBTIQ). Damit verknüpft sind spezifische Prozesse nationaler (Re-)Definitionen und die Produktion sozialer Stratifikationen auf der Grundlage von Ein- und Ausschlussprozessen über Geschlecht und Sexualität, zwischen Legalität und Illegalität. Unter welchen Bedingungen werden Migrant_innen entweder als eine Bedrohung nationaler Integrität verstanden oder aber in den Dienst westlicher Konstruktionen von Liberalität gestellt? Was bedeutet dies für das Selbstverständnis von Migrant_innen?

An der Schnittstelle von Queer Studies, Gender Studies und Migrationsforschung bietet die Tagung ein interdisziplinäres Forum zum Austausch sowohl zwischen den Mitgliedern des Netzwerks ’Gender und Migration@Niedersachsen‘ als auch mit nationalen wie internationalen Expert_innen sowie Aktivist_innen und Praktiker_innen.

Weitere Informationen und Anmeldung unter: Zentrum für interdisziplinäre Frauen- und Geschlechterforschung (ZFG): www.uni-oldenburg.de/zfg/ sowie LAGEN: www.nds-lagen.de/forschung/migration-und-gender/

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Invitation QUEERING MIGRATION STUDIES – INTERNATIONAL CONFERENCE 2. Conference of the Research Network Gender and Migration @ Lower Saxony

FRIDAY 28 – SATURDAY 29/10/2016 CARL VON OSSIETZKY UNIVERSITY OLDENBURG

The conference explores how migration processes are structured by heteronormative concepts of identity, sexuality and family. How are migrating subjects constructed as heterosexual and defined as definitively either male or female? And what are the specific conditions of flight and migration for persons who do not conform to these normative constructions?

These questions are linked to processes of national definition and social stratification on the basis of inclusion/exclusion via sex and gender, legality and illegality. What are the conditions that lead to the understanding of migrants as being either a threat to national integrity or as their being instrumentalised in order to confirm the self-perception of the West as liberal? And what does this mean for migrants' concepts of the self?

At the intersection of Queer Studies, Gender Studies and Migration Studies, the conferences offers an interdisciplinary forum for exchange between members of the network "Gender and Migration@Niedersachsen" and to national and international experts in the field as well as to activists and practitioners.

LAGEN: www.nds-lagen.de/forschung/migration-und-gender/

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Wintersemester 2014/15

International Conference: Migrations of Knowledge. Potentials and Limits of Knowledge Production and Critique in Europe and Africa, 3.-6.12.14

The conference addresses current conditions and modes of academic knowledge production in order to revisit the ethical, political and social visions of research and higher education articulated in the second half of the 20th century at European and African universities. Researchers will scrutinize the academic discourses on the geopolitics of knowledge, gender and ethnicity, critical dialogues between the social, cultural and engineering sciences as well as the differences of and interactions between epistemologies in the Global North and the Global South.

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Workshop trans* an der Hochschule

Einladung zu einem eintägigen Workshop trans* an der Hochschule für alle Trans*menschen an niedersächsischen Hochschulen  

Freitag, den 21. November von 12 bis 18 Uhr, Universität Oldenburg, Raum A01 0-005

Die Lebensweisen und Erfahrungen von Trans*menschen sind für viele nach wie vor kaum bekannt und vorstellbar.

Dies führt auch an der Universität immer wieder zu Situationen, in denen Bedürfnisse von

Trans*menschen nicht wahrgenommen werden, in denen Trans*menschen sich unwohl fühlen oder diskriminierend behandelt werden.

Einige der Probleme sind organisatorisch bedingt und ließen sich vielleicht pragmatisch ohne großen Aufwand ändern, einige brauchen aber auch eine tiefergehende Auseinandersetzung.

In diesem eintägigen Workshop an der Universität Oldenburg soll es um diese und andere Fragen gehen. Es soll ein Raum sein, sich über Erfahrungen als Trans*menschen an der Universität auszutauschen. Ein Raum, um sich Gedanken zu machen und Wünsche und Utopien für eine trans*freundliche Hochschule auszusprechen und zu entwickeln.

Was wünschst Du Dir von Deiner Hochschule? Aus Deiner persönlichen Perspektive, als Trans*mensch mit vielen unterschiedlichen Facetten.

Wie sähe eine für Dich gut gestaltete Hochschule aus?

Was sollte sie selbstverständlich mitdenken?

Sind Dir Hindernisse an Deiner Hochschule aufgefallen, die es Trans*menschen schwer machen?

Die Ergebnisse des Workshops sollen an die Universität Oldenburg weitergegeben werden, um konkrete Veränderungen an der Hochschule vorzunehmen. Auch sollen andere niedersächsische Hochschulen zu den erarbeiteten Veränderungsmaßnahmen informiert werden.

Der Workshop wird geleitet von René_ Hornstein, einer politisch aktiven Trans*person von der Universität Osnabrück.

Angehörige anderer Universitäten in Niedersachsen, die an dem Workshop teilnehmen wollen, sind herzlich eingeladen.

Sollten Fahrtkosten und ggf. Übernachtungskosten anfallen, bitten wir zunächst zu klären, inwiefern diese an der eigenen Universität oder dem ASTA beantragt werden können. Sollte sich hier keine Möglichkeit finden, bitten wir um Kontaktaufnahme mit uns.

Wenn Du Lust hast, teilzunehmen, dann schreib bitte bis zum 14. November eine Email an

joscpph.hozlqkenes@uol.+i/deiiq

Für den Workshop wird keine Teilnahmegebühr erhoben.

Er wird finanziert vom Zentrum für Frauen- und Geschlechterforschung der Carl von Ossietzky Universität Oldenburg.

Flyer


Wintersemester 2013/14

Queer as ...
Questioning Representations of "African" Sexualities

Queer as ...
Questioning Representations of "African" Sexualities
Series of Events in October and November 2013
Carl von Ossietzky University of Oldenburg, Germany
22 October - 27 November 2013

Oldenburg. „Queer as … Questioning Representations of ,African’ Sexualities“, unter diesem Motto bieten Wissenschaftlerinnen der Universität Oldenburg in Kooperation mit dem Cine K im Oktober und November ein vielfältiges Programm in englischer Sprache mit Workshop, Filmen und Vorträgen an. Veranstalter sind Lehrende der Gender Studies, des Studiengangs „European Master in Migration and Intercultural Relations (EMMIR)“, des Instituts für Anglistik und Amerikanistik sowie des Instituts für Kunst und visuelle Kultur.
Flyer/Plakat

Internationales und interdisziplinäres Symposium zu Richard Wagners "Tristan und Isolde"

Wagner - Gender - Mythen,

veranstaltet vom Institut für Musik der Carl von Ossietzy Universität Oldenburg in Kooperation mit dem Oldenburger Staatstheater, am 15. bis 17. November 2013, Exerzierhalle Oldenburg.

Nähere Informationen zum Programm und zur Anmeldung entnehmen Sie bitte den anliegenden Materialien, die auch zur Verbreitung und zum Aushang gedacht sind.

Plakat
Flyer/Programm
Postkarte

Webmfygjmasterojo (karolarqsnu.gepgbauer@un/q7ol.deo/b) (Stand: 07.11.2019)