Ausblicke auf die Zukunft

„Nichts ist so beständig wie der Wandel” – dieses, dem griechischen Philosophen Heraklit zugeschriebene Zitat bringt auf den Punkt, dass Veränderungsprozesse ein ständiger Begleiter für die Menschheit sind. Auch an der Universität Oldenburg findet laufend Forschung zu gesellschaftlich relevanten Zukunftsthemen statt. Für das einmal jährlich erscheinende Forschungsmagazin „Einblicke” skizzieren Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler aller Fakultäten der Universität Szenarien zu wichtigen gesellschaftlichen Fragen. Diese sammeln wir zum Nachlesen auf dieser Übersichtsseite.

Ausblicke aus dem Jahr 2025

Von der Zukunft des Religionsunterrichts über die Frage, wie wir die Korallenriffe retten können, bis hin zu unserem künftigen Blick auf die Natur – auch in „Einblicke” Nr. 70 haben sich Oldenburger Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler drängenden Zukunftsfragen gewidmet.

Wie wird der Religionsunterricht in Zukunft aussehen?

In Deutschland steht der Religionsunterricht im Grundgesetz. Doch angesichts wachsender Säkularisierung und Pluralisierung wird er sich wandeln müssen, ist der Religionspädagoge Joachim Willems überzeugt.

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Wie wandelt sich der Blick auf die Natur?

Unser Verhältnis zur Natur ist stetem Wandel unterworfen. Myriam Gerhard, Professorin für Kritische Naturphilosophie, regt zu einer offenen gesellschaftlichen Debatte über unsere Haltung zur Natur an.

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Welche Migrationspolitik braucht der qualifizierte Arbeitsmarkt?

Ayça Polat, Hochschullehrerin für Sozialpädagogik in der Migrationsgesellschaft, warnt vor einem einseitig kritischen Blick auf Migration und betont die Rolle von Migrantinnen und Migranten für den qualifizierten Arbeitsmarkt in Deutschland.

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Wann stellt die KI die Diagnose?

Nils Strodthoff, Hochschullehrer für Künstliche Intelligenz in der Gesundheit, sieht großes Potenzial im Einsatz von KI zu medizinischen Zwecken – unter der Voraussetzung, dass strenge Systemstandards zur Anwendung kommen.

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Wer macht die Zukunft?

Martin Butler, Hochschullehrer für Amerikanistik: Literatur und Kultur und Direktor des Wissenschaftlichen Zentrums „Genealogie der Gegenwart“, erklärt, wie Zukunftsentwürfe entstehen.

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Wie retten wir die Korallenriffe?

Iliana Baums, Professorin für Marine Conservation, befürchtet negative Folgen des Klimawandels für die Korallenriffe, sieht aber auch ermutigende neue Ansätze, um die Korallenriffe für die Zukunft zu erhalten.

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Ausblicke aus dem Jahr 2024

Nachhaltige Produkte, die Rolle von sozialen Medien in der politischen Kommunikation und die Frage, wann Krebs seinen Schrecken verliert – auch in „Einblicke” Nr. 69 widmeten sich Oldenburger Forschende großen Fragen.

Wann verliert Krebs seinen Schrecken?

Für viele Menschen ist Krebs eine Diagnose, die ihr Leben drastisch verändert. Onkologe Frank Griesinger sieht jedoch große medizinische Fortschritte in der Behandlung von Krebs – und hofft auf weitere Innovationssprünge in den kommenden Jahren.

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Wie werden unsere Produkte nachhaltiger?

Von der Wegwerfgesellschaft zur Kreislaufwirtschaft: Dieses Ziel lässt sich nur nur über Regulierung erreichen, sagt der Wirtschaftswissenschaftler Christian Busse.

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Wie verändern die sozialen Medien die politische Kommunikation?

Die Sozialen Medien verändern den Alltag und auch die politische Kultur des Landes. Der Soziologie Marius Sältzer blickt auf die Auswirkungen dieser medialen Veränderungen und fürchtet negative Folgen für die Gesellschaft und die Politik – bis hin zur Regierungsbildung.

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Haben Regionalsprachen eine Zukunft?

Wie lebendige Wesen können sich auch Sprachen verändern und sich den kommunikativen Bedürfnissen anpassen, sagt Germanistin Doreen Brandt. Sie ist überzeugt: Niederdeutsch hat eine Zukunft.

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Wie wird Bildung in der digitalen Welt gerechter?

Deutsche Schulen sind digital sehr unterschiedlich ausgestattet. Die Bildungsforscherin Felicitas Macgilchrist rät dazu, Tablets und Apps verstärkt für die Mitbestimmung zu nutzen.

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Ausblicke aus dem Jahr 2023

Wie sieht die Welt in 50 Jahren aus? Anlässlich des 50-jährigen Bestehens der Universität haben Oldenburger Forschende für das Forschungsmagazin „Einblicke” Nr. 68 Szenarien zu wichtigen gesellschaftlichen Fragen entworfen und damit die „Ausblicke”-Reihe begründet.

Wie fühlt sich Altwerden in Zukunft an?

Altern geschieht heute unter anderen Voraussetzungen als bei früheren Generationen. Das bringt Herausforderungen mit sich, eröffnet aber auch Möglichkeiten, betont die Geriaterin Tania Zieschang.

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Wie werden wir in Zukunft medizinisch versorgt?

Dem Gesundheitssystem stehen große Veränderungen bevor, sagt Hans Gerd Nothwang. Digitalisierung wird diese Veränderungen maßgeblich beeinflussen, so seine Überzeugung.

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Wie wird Wissenschaft ihrer Verantwortung gerecht?

Mehr Freiräume, mehr Wagemut für ungewöhliche Ideen – dies wünscht sich Katharina Al-Shamery künftig vom deutschen Wissenschaftssystem. Warum dies wichtig ist, schildert sie im Ausblick.

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Wie verringern wir soziale Ungleichheiten?

Mehr Chancengerechtigkeit im Bildungssystem sei für die Zukunft unserer Gesellschaft unerlässlich, sagt die Sozialwissenschaftlerin Gundula Zoch. Für mehr Teilhabe seien Reformen dringend nötig.

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Wie wird der Krieg gegen die Ukraine Europa verändern?

Der Krieg in der Ukraine hat die Friedensordnung in Europa zerrüttet. Der Osteuropahistoriker Malte Rolf wagt einen Ausblick, wie der Konflikt den Kontinent langfristig verändern wird.

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Wie sieht die Hochschullehre der Zukunft aus?

Auf den Trend zu flexibleren Studienangeboten müssen Universitäten reagieren, sagt der Weiterbildungsexperte Olaf Zawacki-Richter. Er befasst sich mit der Frage, wann die digitale Lehre einen echten Mehrwert bietet.

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Wie gelingt der Dialog zwischen Mensch und Maschine?

Digitale Technologien könnten das Leben in vielerlei Hinsicht besser machen, sagt die Informatikerin Susanne Boll. Dafür sei es aber nötig, schon beim Design den richtigen Rahmen zu setzen.  

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(Stand: 10.02.2026)  Kurz-URL:Shortlink: https://uol.de/p105747
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