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Burçin Amet

Wissenschaftliche Mitarbeiterin

  • Schreibdidaktik 
  • Textlinguistik
     
 
  • Didaktik des Deutschen als Fremdsprache
  • Interkulturelle Sprachdidaktik

Curriculum Vitae

seit 03/2019

Carl von Ossietzky Universität Oldenburg

Wissenschaftliche Mitarbeiterin
im Fachbereich Deutsch als Fremd-/Zweitsprache am Institut für Germanistik 

Doktorandin
Betreuerin: Prof. Dr. Juliana Goschler, Universität Oldenburg
Titel: Textkohärenz und -kohäsion in schriftlichen Produktionen von Lernenden des Deutschen als Fremdsprache
 

seit 10/2016

Carl von Ossietzky Universität Oldenburg

Lehrbeauftragte am Sprachenzentrum der Universität Oldenburg
Sprache: Deutsch für Internationale
 

2016 - 2018

Carl von Ossietzky Universität Oldenburg

Masterstudium:
Master of Arts (Deutsch als Fremd-/Zweitsprache),
Master of Education (Gymnasiallehramt: Deutsch, Kunst)

Masterarbeit (mit Auszeichnung)
 

2016 - 2018

Carl von Ossietzky Universität Oldenburg

Studentische Hilfskraft
von Prof. Dr. Juliana Goschler am Institut für Germanistik
 

2011- 2016

Carl von Ossietzky Universität Oldenburg

Bachelorstudium:
Bachelor of Arts (Germanistik, Kunst und Medien)
 

Publikationen

Vorträge

09/2022

Wien, Österreich

Posterpräsentation: „Semikolon ist kein richtiges Satzzeichen.“ – Interpunktion zwischen Norm, Varianz und Macht: Gilt im Deutschunterricht das Regelwerk oder die Meinung der Lehrkräfte? (mit Alina Großmann)
In: 24. Symposion Deutschdidaktik (SDD), Universität Wien
 

08/2022

Wien, Österreich

Vortrag: „Das Komma hat mich hier irritiert.“Einfluss individueller Normvorstellungen von Deutschlehrkräften auf die Korrektur von Interpunktionsvarianz (mit Alina Großmann)
In: XVII. Internationale Tagung der Deutschlehrerinnen und Deutschlehrer (IDT), Universität Wien
 

03/2022

Oldenburg, Deutschland

Tagungsorganisation: 22. Norddeutsches Linguistisches Kolloquium (NLK) an der Universität Oldenburg zum Thema „Knotenpunkte der Sprachwissenschaft, der Sprachdidaktik und des Spracherwerbs” (mit Marina Frank und Nadine Pirsch)
 

11/2021

Oldenburg, Deutschland

Vortrag: „Das Komma hat mich hier irritiert.“ – Akzeptanz der Interpunktionsvarianz in Lernendentexten durch angehende Lehrkräfte
In: 13. Nordwestdeutsches Linguistisches Kolloquium (NWLK), Universität Oldenburg
 

09/2021

Bochum, Deutschland

Vortrag: Korrekturverhalten angehender Deutschlehrkräfte bei fakultativer Interpunktion in Lernendentexten – eine empirische Untersuchung der Akzeptanz gegenüber der Interpunktionsvarianz (mit Alina Großmann)
In: Symposion Deutschdidaktik: AG Grammatikdidaktik und Sprachbetrachtung – Interpunktionsworkshop, Universität Bochum
 

09/2021

Salzburg, Österreich

Workshop: Literaturverwaltung mit Zotero (mit Marina Frank)
In: 18. Sprachwissenschaftliche Tagung für Promotionsstudierende (STaPs), Universität Salzburg

 

06/2021

Freiburg, Deutschland

Vortrag: Das Prinzip der Wiederaufnahme als Kohärenzmerkmal in schriftlichen Texten von erwachsenen DaFler_innen – eine textlinguistische Untersuchung
In: FaDaF-Jahrestagung 2021, PH Freiburg in Kooperation mit der Universität Kassel
 

03/2021

Oldenburg, Deutschland

Vortrag: „Ich schreibe einen Text. Dieser muss kohärent sein.“
Das Prinzip der Wiederaufnahme als grammatisches Kohärenzmerkmal in schriftlichen Texten von DaFler_innen und DaMler_innen 

In: 21. Norddeutsches Linguistisches Kolloquium (NLK), Universität Oldenburg
 

01/2020

Bremerhaven, Deutschland

Fortbildungsworkshop: Sprachstrukturen/ Grammatik/ Grammatikunterricht
In: Fortbildungsseminar für Sprachberater_innen der Sekundarstufe I, Lehrerfortbildungsinstitut Bremerhaven

Lehre

Dissertationsprojekt

Titel: Textkohärenz und -kohäsion in schriftlichen Produktionen von Lernenden des Deutschen als Fremdsprache

Abstract: Die Dissertation beschäftigt sich mit der Entwicklung der Schreibkompetenz im Bereich der Textkohärenz und -kohäsion bei fortgeschrittenen Lernenden des Deutschen als Fremdsprache (DaF). Das zentrale Ziel des Dissertationsprojekts ist die Entwicklung von Bewertungsskalen zur Textkohärenz und -kohäsion, die sich an den Sprachniveaustufen des Gemeinsamen Europäischen Referenzrahmens für Sprachen (GER) orientieren.

Im ersten Schritt wird mit einer Befragung untersucht, inwiefern DaF-Lehrkräfte Textkohärenz und -kohäsion in schriftlichen Lernendenproduktionen bewerten und welche Kriterien dieser Bewertung zugrunde liegen. Im zweiten Schritt wird eine textlinguistische Analyse an fortgeschrittenen Lernendenproduktionen durchgeführt und aufgezeigt, wie die Lernenden jeweils niveauspezifisch Kohärenz in ihren Texten markieren und inwiefern sich der Einsatz von referenziellen und relationalen Verknüpfungsmitteln in Abhängigkeit zum allgemeinen Sprachniveau der DaF-Lernenden entwickelt; diese Analyse wird um die Analyse von schriftlichen Produktionen von monolingualen L1-Deutsch-Sprechenden ergänzt, um mögliche Abweichungen zwischen den beiden Gruppen festzustellen. Im dritten Schritt werden darauf basierend Kriterien zur Beurteilung der Textkohärenz- und -kohäsion in schriftlichen Produktionen von fortgeschrittenen Lernenden operationalisiert und in einem Beurteilungsraster, das dem Konzept des effektiven Feedbacks folgt, zusammengefasst. In einer Interventionsstudie wird der Effekt des Feedbacks auf den Lernerfolg und auf die Motivation der DaF-Lernenden überprüft.

Die Auseinandersetzung mit dieser Thematik soll dazu beitragen, wichtigen Forschungsdesideraten in der Fremdsprachenerwerbsforschung und Fremdsprachendidaktik nachzugehen und ein praxisrelevantes Konzept zur Förderung der Schreibkompetenz im DaF-Unterricht zu entwickeln. 

Betreuerin: Prof. Dr. Juliana Goschler

(Stand: 21.09.2022)