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Forschungsprojekte

Im Folgenden finden Sie aktuelle und abgeschlossene Projekte der Arbeitsgruppe.

Aktuelle Projekte

Projekt: Geographien des Essens

Leitung: Prof. Dr. Ingo Mose, Prof. Dr. Norbert Weixlbaumer (Universität Wien)

Mitarbeiterin: Melanie Bühler

Kurzbeschreibung: Basierend auf einer gemeinsam organisierten Fachsitzung auf dem Deutschen Kongress für Geographie 2017 an der Universität Tübingen editieren die beiden Leiter des Projektes einen Sammelband in der Reihe der "Wahrnehmungsgeographischen Studien", der mit mehreren Originalbeiträgen von AutorInnen aus Deutschland, Österreich und der Schweiz 2019 im Oldenburger BIS-Verlag erscheinen wird. Thema des Buches ist der allgegenwärtige Umgang des Menschen mit Nahrungsmitteln, der das „Geographiemachen“ des Essens zu einem Thema der alltagsweltlichen Debatte ebenso wie des wissenschaftlichen Diskurses macht. Ernährung und Essen sind seit jeher ein zentrales Element des menschlichen Daseins. Sie spielen in alltäglichen Überlebensstrategien wie im Genussdenken von Menschen eine fundamentale Rolle. Auch im – heute zunehmend sorgenvollen – Blick in die Zukunft der Ernährung ist Essen ein präsentes Thema. Im Zuge einer wachsenden Sensibilisierung für Fragen zu Lebensmittelqualität, Tierwohl, Biolandwirtschaft oder nachhaltigem Leben wird in Europa auch vermehrt Wert auf „gesundes“ Essen und genuine Lebensmittel gelegt. Schutzgebieten wie Nationalparks, Biosphärenreservaten und Naturparks fällt in diesem Kontext eine besondere Rolle zu: So sind in den letzten Jahren in vielen Schutzgebietsregionen Initiativen entstanden, die der Erzeugung, Verarbeitung und Vermarktung qualitativ hochwertiger regionaltypischer Lebensmittel dienen. Schutzgebiete werden somit zu Promotoren eines „besseren Essens“ ebenso wie regionale kulinarische Produkte zu Instrumenten der Regionalentwicklung und zu „Botschaftern“ des Gebietsschutzes werden.

Laufzeit: 2017 - 2019

Finanzierung: Jean Monnet-Programm der Europäischen Union, Eigenmittel der beteiligten Arbeitsgruppen

Projekt: Raumstrukturelle Effekte und Trade-Offs einer möglichen Restrukturierung und Optimierung des Höchstspannungsnetzes im Ballungsraum Rhein – Ruhr

Leitung: Dr.-Ing. Peter Schaal, Prof. Dr. Ingo Mose

Mitarbeiter: Dipl.-Ing. Jan Spiekermann

Kurzdarstellung: Das Stromnetz der Höchstspannungsebene (220 kV und 380 kV) im Ballungsraum Rhein-Ruhr ist ein Kind seiner Zeit. Die technischen Machbarkeiten zur Bauzeit, die damaligen Kraftwerkstandorte und die Hauptverbrauchsstandorte der elektrischen Energie definieren die heutigen Trassenverläufe. Die Netzinfrastruktur im Ballungsraum Rhein-Ruhr basiert auf der Energieerzeugung durch konventionelle Kraftwerksblöcke kleinerer und mittlerer Größe (Stein- und Braunkohle). Die Versorgungsnetze sind vorrangig ausgelegt für die Schwerindustrie sowie für den Energiebedarf von Großstädten. Auf Grund des heutigen Alters und der veränderten Anforderungen, die auf der Verbraucherseite im Zuge des wirtschaftlichen und gesellschaftlichen Strukturwandels und auf der Erzeugerseite durch die Energiewende entstanden sind, besteht in dieser Region heute ein hoher Erneuerungs- und Anpassungsbedarf der Netzinfrastruktur.    

Das Projekt setzt sich aus regionalplanerischer und städtebaulicher Perspektive mit der bestehenden Netzinfrastruktur im Ballungsraum Rhein-Ruhr auseinander. Die aktuellen Trassenverläufe des Übertragungsnetzes manifestieren Siedlungszäsuren und Restriktionen für die städtebauliche Entwicklung der Anliegerkommunen. Neue Erzeugerstrukturen, geänderte gesetzliche Rahmenbedingungen, Veränderungen in der Laststruktur etc. bieten heute neue Randbedingungen für eine Optimierung der Netzinfrastruktur. Im Zentrum des Vorhabens steht die Gewinnung von Informationen über die Möglichkeiten und die zu erwartenden Folgewirkungen eines Umbaus der Stromübertragungsnetze. Diese Informationen sollen der Anreicherung sowie Versachlichung der bevorstehenden Diskussionen und damit der Akzeptanzsteigerung der beteiligten öffentlichen und privaten Akteure für die Restrukturierung der Netze im Agglomerationsraum Rhein-Ruhr dienen.

Laufzeit: 2018 – 2020

Projektpartner: ILS – Institut für Landes- und Stadtentwicklungsforschung gGmbH, RaUm-Consult GbR – Büro für Regionalanalyse und Umweltplanung

Finanzierung: Amprion GmbH

Projekt: Wat Nu? Demografischer Wandel im Wattenmeer-Raum

Leitung: Dr.-Ing. Peter Schaal, Prof. Dr. Ingo Mose

Mitarbeiter: Dr. Nora Mehnen

Kurzdarstellung: Im Rahmen von „Wat Nu?“ werden mit dem methodischen Ansatz der Reallabore und unter Heranziehung von Governance-Ansätzen nachhaltige Handlungsstrategien und Maßnahmen für den Umgang mit den Folgen des demografischen Wandels in vier niedersächsischen Wattenmeer-Gemeinden erprobt.

Das Verbundvorhaben befasst sich mit der Frage, wie das verstreut vorhandene System- und Transformationswissen in Tourismusgemeinden genutzt werden kann, um sachgerechte Handlungs-optionen und Maßnahmen zu entwickeln. Hierzu werden Informations- und Kommunikationstechnologien und innovative Kooperationsformen in der Praxis erprobt und Erkenntnisse über ihre Anwendung generiert. Das Vorhaben wird dabei insbesondere auf den transdisziplinären Ansatz des Reallabors zurückgreifen. Ziel des Vorhabens ist ferner die Untersuchung der Übertragbarkeit der Lösungsansätze auf andere Tourismusregionen. Über eine enge Kooperation mit den Niederlanden sollen auch ausländische Erfahrungen in das Vorhaben einfließen. Es sollen dabei vor allem neue Governance-, Beteiligungs- und Lösungsansätze getestet werden.

Eine umfangreiche Bestandsanalyse der Ist-Situation der vier beteiligten Gemeinden – Wangerland, Spiekeroog, Juist und die Stadt Norden – soll Aufschluss über Betroffenheiten, Verwundbarkeiten und Risiken, aber auch Chancen und Stärken liefern. Die Gemeinden stehen vor großen Aufgaben, die nur mit ganzheitlichen Lösungen und innovativen Ansätzen gelöst werden können. Deshalb werden über den Ansatz der Reallabore lokale und überregionale Akteure der Zivilgesellschaft, Politik, Verwaltung und Wirtschaft beteiligt.

Laufzeit: 2016 - 2019

Verbundpartner: Arbeitsgruppe für regionale Struktur-und Umweltforschung GmbH (ARSU) und die Gemeinde Wangerland; assoziierte Verbundpartner: Gemeinde Spiekeroog, Inselgemeinde Juist, Stadt Norden sowie das Wadden Sea Forum (WSF) und die Universität Groningen

Finanzierung: Bundesministerium für Bildung und Forschung (BMBF) im Rahmen der Fördermaßnahme „Kommunen innovativ“ als Teil des Rahmenprogramms „Forschung für nachhaltige Entwicklung (FONA)“

Projekt: „Makroplastik in der südlichen Nordsee" – Quellen, Senken und Vermeidungsstrategien

Teilprojektleiter WP4: Prof. Dr. Ingo Mose, Dr.-Ing. Peter Schaal

Mitarbeiter: Dr. Britta Restemeyer, Johna Barrelet

Kurzdarstellung: Plastikmüll belastet mit erheblichen negativen Auswirkungen die Meeresökosysteme. Inzwischen ist er zu einem tiefgreifenden globalen Umweltproblem angewachsen: Unsere Meere werden vermüllt. Dieser Prozess nimmt stetig zu. Das wird auch an Niedersachsens Küsten und Inselstränden immer stärker sichtbar. Ein interdisziplinäres Konsortium der Universität Oldenburg hat es sich in dem Verbundprojekt „Makroplastik in der südlichen Nordsee“ deshalb zur Aufgabe gemacht, den Eintrag von Kunststoffabfällen (>5 mm) in die Nordsee bis 2020 genauer zu untersuchen. Das Forscherteam besteht aus Ozeanographen, Physikern, Geoökologen, Biologen und Geographen. Treibende Plastikteile im Wattenmeer und der Deutschen Bucht werden untersucht auf ihre Quellen, die Verbreitungspfade, auf ihre Ansammlungsgebiete und Senken. Aus diesen Erhebungen werden nachhaltige Strategien und Maßnahmen erarbeitet, die zur Vermeidung und Verminderung des Plastikmülls in der Nordsee beitragen.

Da der Plastikmüll ein anthropogen verursachtes Umweltproblem ist, wird es maßgeblich durch das menschliche Vermüllungsverhalten bestimmt. Um neue Lösungsstrategien zu erarbeiten beziehungsweise schon bestehende effektiv zu erweitern, ist es essentiell, die Verhaltensmuster verschiedenster Akteure im Umgang mit Plastikmüll zu erforschen und zu verstehen. Insbesondere müssen die Hauptverantwortlichkeiten sowie die geographischen Verbreitungsmuster von Müllansammlungsgebieten entlang der Nordseeküste und den Inselstränden untersucht werden. Auf dieser Basis können die regionalen Akteure und Stakeholder aus den unterschiedlichsten Bereichen – wie Kommunen, Tourismus, Naturschutz oder Industrie – aktiver eingebunden und in einem gemeinsamen Dialog Maßnahmenoptionen erarbeitet werden. Schwerpunkt in diesem Arbeitspaket ist es, in einem sozio-ökologischen Ansatz und in partizipativer Weise einen lösungsorientierten Beitrag auf wissenschaftlich fundierten Daten zu leisten. In einem Citizen Science Ansatz wird durch die Installation eines web-basierten Erfassungstools, jedem Bürger die Möglichkeit gegeben, aktiv bei der Mülldatenerfassung via Smartphone oder Web-Anwendung mitzuwirken und zur wissenschaftlichen Datenaufnahme beizutragen. Darüber hinaus werden aktive Bürger auch über Workshops und die direkte Kommunikation in die Forschungsarbeit einbezogen.

Laufzeit: 4 Jahre (2016 – 2020)

Kooperationspartner:

  • NLWKN Betriebsstelle Brake/Oldenburg
  • Nationalparkverwaltung Niedersächsisches Wattenmeer
  • Mellumrat
  • Verein Jordsand
  • Schutzstation Wattenmeer
  • IMEDEA, Esporles, Illes Balears, Spain
  • University of Massachusetts-Dartmouth, New Bedford, USA
  • Centre for Environment Fisheries and Aquaculture Science, Lowestoft, UK

Finanzierung: Niedersächsisches Ministerium für Wissenschaft und Kultur

Verbundsprojektleiter:

  • Prof. Dr. Jörg-Olaf Wolff, ICBM, AG Physikalische Ozeanographie (Theorie)

Teilprojektleiter aller anderen Arbeitspakete:

  • WP1: Prof. Dr. Jörg-Olaf Wolff, ICBM, AG Physikalische Ozeanographie (Theorie)
  • WP2: PD Dr. Holger Freund, ICBM, AG Geoökologie
  • WP3: Prof. Dr. Emil Stanev, ICBM, AG Küstenozeanographie
  • WP5: Prof. Dr. Oliver Zielinski, ICBM, AG Marine Sensorsysteme

Projekt: KLEVER – Klimaoptimiertes Entwässerungsmanagement im Verbandsgebiet Emden

Leitung: Prof. Dr. Ingo Mose, Dr.-Ing. Peter Schaal

Mitarbeiter: Dipl.-Ing. Jan Spiekermann

Kurzdarstellung: Im Rahmen von KLEVER wird in einer sektor- und institutionenübergreifenden Zusammenarbeit regionaler Stakeholder ein klimaoptimiertes Anpassungskonzept für die Binnenentwässerung im Gebiet des Ersten Entwässerungsverband Emden entwickelt. Die Entwässerung der Niederungsgebiete entlang der Nordseeküste bildet eine Grundvoraussetzung für deren Nutzung als Siedlungs- und Wirtschaftsraum. Durch klimawandelbedingte Veränderungen im Niederschlags- und Abflussregime sowie durch den Anstieg der Tide- und Sturmflutwasserstände in der Nordsee und in den Ästuaren wird sich diese Aufgabe künftig deutlich erschweren. Aufgrund seiner topographischen Lage wird das Verbandsgebiet des Ersten Entwässerungsverband Emden, das zu rund einem Drittel unterhalb von NN liegt, von den sich ändernden Randbedingungen besonders betroffen sein. Die regionalen Verantwortungsträger stehen daher vor der Aufgabe, sich frühzeitig mit der Problematik auseinanderzusetzen und tragfähige Lösungsmöglichkeiten für eine nachhaltige und integrierte Anpassung der Binnenentwässerung zu entwickeln. Vor diesem Hintergrund besteht das Ziel des Vorhabens darin, auf der Grundlage modellbasierter Untersuchungen zu den konkreten Auswirkungen sich ändernder Rahmenbedingungen auf das bestehende System der Küstenentwässerung (Betroffenheitsanalyse) geeignete Maßnahmenoptionen zu dessen Anpassung zu identifizieren und die dafür erforderlichen Umsetzungsstrategien zu entwickeln (Konzeptentwicklung). Aufgrund der hohen Bedeutung einer zukunftssicheren Küstenentwässerung für nahezu alle im Projektgebiet existierenden Raumnutzungen und -funktionen und aufgrund der vielfach sektorübergreifenden Dimensionen erforderlicher Anpassungsbemühungen werden dabei regionale Stakeholder aus den Bereichen Wasserwirtschaft, Naturschutz, Landwirtschaft, Tourismus, Regional- und Kommunalplanung im Rahmen eines projektbegleitenden Arbeitskreises intensiv eingebunden.

Laufzeit: 2015 - 2018

Verbundpartner: Jade Hochschule Wilhelmshaven/Oldenburg/Elsfleth

Finanzierung: Bundesministerium für Umwelt, Naturschutz, Bau und Reaktorsicherheit (BMUB) im Rahmen des Programms „Förderung von Maßnahmen zur Anpassung an den Klimawandel“ (DAS-Programm)

Projekt: Nachhaltiger Tourismus im Nationalpark Hohe Tauern, Österreich

Leitung: Prof. Dr. Ingo Mose

Kurzdarstellung: Das Projekt thematisiert Konzepte, Strategien und Instrumente einer nachhaltigen Entwicklung in der österreichischen Nationalparkregion Hohe Tauern (Oberpinzgau, Land Salzburg). Gegenstand sind darüber hinaus auch verschiedene Projektinitiativen, die auf ihre mögliche Modellfunktion für eine nachhaltige Entwicklung untersucht werden, insbesondere im Bereich des Tourismus. Das Projekt knüpft an Ergebnisse aus dem transdisziplinären Fallstudienprojekt LEBEN 2014 (2002-2005), in dessen Rahmen gemeinsam mit relevanten lokalen und regionalen Akteuren verschiedene – alternative - Szenarien für die zukünftige Entwicklung der Region erarbeitet wurden. Aus dem Vorhaben sind inzwischen mehrere wissenschaftliche Publikationen hervorgegangen.

Laufzeit: Seit 2005

Finanzierung: Eigenmittel der Arbeitsgruppe

Abgeschlossene Projekte

Projekt: Tourismus im Internationalen Naturpark Bourtanger Moor - Bargerveen

Leitung: Prof. Dr. Ingo Mose, Dr. Peter Schaal

Kurzdarstellung: Das Projekt dient der Ermittlung typischer Einstellungen, Erwartungen, Verhaltensmuster und Erfahrungen von touristischen BesucherInnen des Internationalen Naturparks Bourtanger Moor - Bargerveen im deutsch-niederländischen Grenzraum. Auf der Basis von Teilerhebungen im deutschen und niederländischen Teil des Naturparks werden Vergleiche angestellt zwischen den verschiedenemn Besuchergruppen und etwaige Veränderungen im Verlauf des Untersuchungszeitraums identifiziert.

Laufzeit: 2016 - 2018

Finanzierung: Internationaler Naturpark Bourtanger Moor-Bargerveen

Projekt: „Grüner Ring Bremen“

Leitung: Prof. Dr. Ingo Mose, Dr. Peter Schaal, Christian Aden

Mitarbeiter: Jonas Zimmermann

Kurzdarstellung: Mit dem Projektvorhaben verbinden sich zwei Zielsetzungen: Zum Ersten soll der Status quo des „Grünen Rings Bremen“, einem dreiteiligen Ring-Radwegenetz durch die Landschaftsräume des Bremer Umlandes erfasst und auf notwendige Verbesserungsmaßnahmen (Beschilderung, Informationsmaterial etc.) untersucht werden. Zum Zweiten sollen mögliche Potenziale für die Weiterentwicklung des „Grünen Rings“ zu einem flächenhaften Konzept der Grün- und Freiraumsicherung sowie der Erholungsplanung im Bremer Umland identifiziert und geeignete Wege zu deren Erschließung erarbeitet werden.

Laufzeit: 2014 - 2015

Finanzierung: Kommunalverbund Niedersachsen-Bremen e.V., Eigenmittel der Arbeitsgruppe

Projekt: Bevölkerungsbefragung in der „Region östlich der Ems“ (ROEDE)

Leitung: Prof. Dr. Ingo Mose

Mitarbeiter: Anna-Lena Bögeholz, Katharina Hensel, Matthias Huesener

Kurzdarstellung: Ziel des Vorhabens ist die Durchführung einer Bevölkerungsbefragung in den Gemeinden bzw. Städten Papenburg, Westoverledingen, Leer, Moormeerland und Emden, die sich zu der „Region östlich der Ems“ (ROEDE) zusammengeschlossen haben. Der Zusammenschluss dient der gemeinsamen Bewerbung um Anerkennung als europäische LEADER-Region in der Förderperiode 2014-2020. Das Vorhaben schließt die Erstellung der Fragebögen, die Durchführung der Befragung, die statistische Auswertung der gewonnenen Daten sowie deren Aufbereitung und Präsentation ein. Die Durchführung des Projektes erfolgt in Kooperation mit dem Büro RaUm, Bad Zwischenahn, und der ARSU GmbH, Oldenburg.

Laufzeit: 2014

Finanzierung: „Region östlich der Ems“

Projekt: Bevölkerungsbefragung in der „Region Südliches Friesland“

Leitung: Prof. Dr. Ingo Mose

Mitarbeiter: Malte Janssen, Jenny Silze, Wojciech Broda

Kurzdarstellung: Ziel des Vorhabens ist die Durchführung einer Bevölkerungsbefragung in den Gemeinden bzw. Städten Varel, Bockhorn und Zetel, die sich zu der „Region Südliches Friesland“ zusammengeschlossen haben. Der Zusammenschluss dient der gemeinsamen Bewerbung um Anerkennung als europäische LEADER-Region in der Förderperiode 2014-2020. Das Vorhaben schließt die Erstellung der Fragebögen, die Durchführung der Befragung, die statistische Auswertung der gewonnenen Daten sowie deren Aufbereitung und Präsentation ein. Die Durchführung des Projektes erfolgt in Kooperation mit dem Büro RaUm, Bad Zwischenahn, und der ARSU GmbH, Oldenburg.

Laufzeit: 2014

Finanzierung: „Region Südliches Friesland“

Projekt: Bevölkerungsbefragung in der Region „Wattenmeer-Achter im Weltnaturerbe“

Leitung: Prof. Dr. Ingo Mose

Mitarbeiter: Lars Birkenhage, Patrick Rönner

Kurzdarstellung: Ziel des Vorhabens ist die Durchführung einer Bevölkerungsbefragung in den Gemeinden bzw. Städten Wangerooge, Spiekeroog, Langeoog, Baltrum, Norderney, Juist, Borkum und Norden-Norddeich, die sich zu der Region „Wattenmeer-Achter im Weltnaturerbe“ zusammengeschlossen haben. Der Zusammenschluss dient der gemeinsamen Bewerbung um Anerkennung als europäische LEADER-Region in der Förderperiode 2014-2020. Das Vorhaben schließt die Erstellung der Fragebögen, die Durchführung der Befragung, die statistische Auswertung der gewonnenen Daten sowie deren Aufbereitung und Präsentation ein. ist Die Durchführung des Projektes erfolgt in Kooperation mit dem Büro RaUm, Bad Zwischenahn, und der ARSU GmbH, Oldenburg.

Laufzeit: 2014

Finanzierung: Region „Wattenmeer-Achter im Weltnaturerbe“

Projekt: Parks of the future

Leitung: Prof. Dr. Ingo Mose

Mitarbeiter: B.Sc. Christel von Hammel

Kurzdarstellung: Im Rahmen des Jean Monnet Chairs „Europäisierung und nachhaltige Raumentwicklung“ wird in einem Teilprojekt der Frage nachgegangen, inwieweit große Schutzgebiete, insbesondere Biosphärenreservate, Nationalparke und Naturparke (sowie andere Schutzgebietstypen auf europäischer Ebene), eine mögliche Vorbildrolle für den Umgang und die Lösung zentraler gesellschaftlicher Herausforderungen am Beginn des 212. Jahrhunderts spielen können. Bedrohung der Biodiversität, Klimawandel, demographischer Wandel und Verluste von Freiraum und Landschaft stellen ausgewählte Problemfelder dar, zu deren Bewältigung Schutzgebiete möglicherweise einen gezielten Beitrag leisten können. Ausdrücklich wird z.B. für die Biosphärenreservate seitens der UNESCO sowie der Gesetzgeber die Modellfunktion dieser Gebiete für die Umsetzung einer nachhaltigen Raumentwicklung reklamiert. Im Rahmen eines internationalen Workshops werden ExpertInnen aus neun europäischen Ländern vom 25. – 27. Februar 2014 am Hanse Wissenschafts Kolleg in Delmenhorst über diesen Fragenkomplex diskutieren. Es ist beabsichtigt, Ergebnisse der Veranstaltung im Rahmen einer gemeinsamen Buchpublikation der Workshop-TeilnehmerInnen zu veröffentlichen.

Laufzeit: 2012  - 2015

Finanzierung: Jean Monnet-Programm zur europäischen Integration. Europäische Union

 

Projekt: Zukunftsperspektiven ländlicher Peripherien in Europa

Leitung: Prof. Dr. Ingo Mose

Mitarbeiter: B.Sc. Christel von Hammel

Kurzdarstellung: Im Rahmen des Jean Monnet Chairs „Europäisierung und nachhaltige Raumentwicklung“ wird in einem Teilprojekt der Fragestellung nachgegangen, welche Konzepte und Strategien und Instrumente geeignete Voraussetzungen für eine nachhaltige Entwicklung peripherer ländlicher Räume in Europa bieten.Eine Grundlage des Vorhabens bilden die Ergebnisse des DFG-Projektes „Regional Governance in peripheren ländlichen Regionen Europas“ (2006 – 2008), die als Ausgangspunkt weiterer gezielter Untersuchungen im Rahmen einzelner regionaler Fallstudien, u.a. auf den Western Isles in Schottland, dienen. Hierzu liegen inzwischen erste wissenschaftliche Veröffentlichungen vor. Es ist geplant, im Herbst 2014 in Zusammenarbeit mit dem Arbeitskreis Ländlicher Raum in der Deutschen Gesellschaft für Geographie eine Fachtagung zu diesem Thematik an der Universität Oldenburg durchzuführen.

Laufzeit: 2012  - 2015

Finanzierung: Jean Monnet-Programm zur europäischen Integration. Europäische Union

 

Projekt: Klimaschutz-Teilkonzept für die Gemeinde Berne

Leitung: Dr. Peter Schaal, Prof. Dr. Ingo Mose

Mitarbeiter: Dipl.-Umweltwiss. Matthias Kramer

Kurzdarstellung: Ziel des Vorhabens ist methodische Weiterentwicklung der Erarbeitung eines Teilkonzeptes, das als fundiertes Gutachten strategische Entscheidungen der Gemeinde und kommunale Entwicklungsmöglichkeiten im Bereich der Flächenausweisungen für Erneuerbare Energien aufzeigen soll. Die Bewusstseinsbildung der Bevölkerung für den Klimaschutz und die zielgerichtete Entwicklung der Potenziale für erneuerbare Energien im Konfliktfeld mit Naturschutz, Privatinteressen und kommunalen Entwicklungsabsichten werden Gegenstand der Untersuchung sein. Die Bearbeitung des Konzeptes erfolgt in Kooperation mit dem Büro RaUm, Bad Zwischenahn

Laufzeit: 2014

Finanzierung: Gemeinde Berne und Bundesministeriums für Umwelt, Naturschutz, Bau und Reaktorsicherheit.

 

Projekt: Entwicklung von Leitbildern zur nachhaltigen Raumentwicklung im deutsch-niederländischen Grenzraum

Leitung: Dr. Peter Schaal, Prof. Dr. Ingo Mose
Mitarbeiter: Dipl.-Umweltwiss. Christian Aden

Kurzdarstellung: Ziel des Projekts ist die Entwicklung von Leitbildern zur nachhaltigen Raumentwicklung anhand transdisziplinärer Forschungsmethoden unter besonderer Berücksichtigung  stakeholder-basierter Analyseansätze. Konkret wird die Entwicklung von Leitbildern zur Fortschreibung des Grenzübergreifenden Raumordnerischen Entwicklungskonzepts (GREK) für das Gebiet der Deutsch-Niederländischen Raumordnungskommission (UK Nord) unterstützt. Im Zentrum steht die stärkere Ausrichtung der Leitbilder an den Prinzipien einer nachhaltigen Raumentwicklung. Die wissenschaftliche Arbeit wird durch eine studentische Projektgruppe mit Bachelor-Abschluss unter wissenschaftlicher Anleitung der verantwortlichen Lehrenden durchgeführt.

Laufzeit: 2013-2014

Finanzierung: Niedersächsische Staatskanzlei, mehrere niederländische Provinzen

 

Projekt: Klimaschutzkonzept für das Regionalforum Bremerhaven

Leitung: Prof. Dr. Ulrich Scheele, Dr. Peter Schaal

Mitarbeiter: Dipl.-Lök. Matthias Kramer, Dipl.-Lök. Vasco Brummer (bis 31.12.2013), Dipl.-Lök. Julia Oberdörffer, Dipl.-Umwiss. Karina Thöben

Kurzdarstellung: Ziel des Projektes ist die Weiterentwicklung der Methodik zur Erarbeitung eines Integrierten Klimaschutzkonzeptes für das Arbeitsgebiet des Regionalforums Bremerhaven. Es handelt sich hierbei um einen freiwilligen Zusammenschluss die Stadt Bremerhaven, der beiden Landkreise Cuxhaven und Wesermarsch sowie der den Landkreisen angehörigen Kommunen. In deren Auftrag werden in Kooperation mit der ARSU GmbH, Oldenburg, und dem Planungsbüro RaUm, Bad Zwischenahn, ein Status quo-Bericht zum Energieverbrauch erarbeitet und darauf aufbauend Maßnahmen zum aktiven Klimaschutz mit einem Schwerpunkt auf dem Bereich Energieeinsparung und Reduzierung der CO2-Emissionen entwickelt (vgl. http://www.bremerhaven.de/meer-erleben/regionalforum-bremerhaven/unsere-projekte/integriertes-klimaschutzkonzept/).

Laufzeit: 2013 - 2014

Finanzierung: Stadt Bremerhaven, Landkreise Cuxhaven und Wesermarsch sowie deren Kommunen

 

Projekt: Strategies for sustainable tourism in the Peak District National Park, England

Leitung: Prof. Dr. Ingo Mose, Prof. Dr. Dirk Strijker (Universität Groningen)

Mitarbeiter: Dr. Nora Mehnen (Universität Groningen), Lisa-Sophie Pünjer

Kurzdarstellung: Ziel des Projektes, das gemeinsam mit KollegInnen an der Fakultät für Raumwissenschaften an der Universität Groningen (Niederlande) durchgeführt wird, ist die Untersuchung von Konzepten und Strategien einer nachhaltigen Tourismusentwicklung im Gebiet des englischen Peak District National Park und deren Umsetzung anhand ausgewählter Beispiele. Ein Teilprojekt widmet sich der Etablierung der Peak District Environmental Quality Mark, das in Kooperation mit den Mitgliedsbetrieb der Quality Marke durchgeführt wurde. Ergebnisse von empirischen Erhebungen vor Ort dienten als Basis für die Erstellung eine Masterarbeit von Lisa-Sophie Pünjer im Masterstudiengang Landschaftsökologie an der Universität Oldenburg. Aktuell ist eine internationale fachwissenschaftliche Publikation über weitere Projektergebnisse in Vorbereitung.

Laufzeit: 2013-2014

Finanzierung: Eigenmittel der beteiligten Arbeitsgruppen

 

Projekt: Klimaschutzkonzept für die Gemeinde Emstek

Leitung: Dr. Peter Schaal, Prof. Dr. Ingo Mose

Mitarbeiter: Dipl.-Umweltwiss. Matthias Kramer, Dipl.-Umweltwiss. Vasco Brummer (bis 31.12.2013)

Kurzdarstellung: Das Klimaschutzkonzept soll der Gemeinde als Rahmen und Orientierungshilfe für künftige Entscheidungen dienen und sowohl die Ziele der Bundesregierung zum Ausbau regenerativer Energien als auch die Belange der verschiedenen Akteure vor Ort berücksichtigen. Eine besondere Herausforderung wird in der Identifizierung von bislang nicht ausgeschöpften Potenzialen im Bereich regenerativen Energien, der Energieeinspeisung sowie der Effizienzsteigerung gesehen (vgl. www.emstek.de/index.php?id=361). Die Bearbeitung des Konzeptes erfolgt in Kooperation mit dem Büro RaUm, Bad Zwischenahn.

Laufzeit: 2012-2014

Finanzierung: Gemeinde Emstek und Bundesministerium für Umwelt, Naturschutz, Bau und Reaktorsicherheit.

 

Projekt: Integriertes Klimaschutzkonzept für die Gemeinde Lastrup

Leitung: Dr. Peter Schaal, Prof. Dr. Ingo Mose

Mitarbeiter: Dipl.-Umweltwiss. Matthias Kramer, Dipl.-Umweltwiss. Vasco Brummer (bis 31.12.2013)

Kurzdarstellung: Ziel des Vorhabens ist die Erarbeitung eines Klimaschutzkonzeptes, das als fundiertes Gutachten strategische Entscheidungen der Gemeinde und kommunale Entwicklungsmöglichkeiten wie beispielsweise Flächenausweisungen für Gewerbe- und Wohnbaugebiete aufzeigen soll. Die Bewusstseinsbildung der Bevölkerung für den Klimaschutz und das Aufzeigen eigener Möglichkeiten zur Einsparung von Energie sowohl im investiven wie auch im persönlichen Bereich soll ein weiteres Ziel des Klimaschutzkonzeptes sein (vgl. www.lastrup.de/gemeinde/aktuelle_meldung_08.02.2013_1.htm).

Laufzeit: 2012 - 2014

Finanzierung: Gemeinde Lastrup und Bundesministerium für Umwelt, Naturschutz, Bau und Reaktorsicherheit.

 

Projekt: "IMPLAN - Implementierung von Ergebnissen aus KLIFF in der räumlichen Planung in Niedersachsen", Querschnittsthema 2 im Forschungsverbund "KLIFF - Klimafolgenforschung in Niedersachsen"

Beteiligte Institutionen: Akademie für Raumforschung und Landesplanung (Federführung), Carl von Ossietzky Universität Oldenburg, Region Hannover

Beteiligter Mitarbeiter aus der AG: Dipl.-Ing. Jan Spiekermann

Kurzdarstellung: Ziel von IMPLAN war es, die Auswirkungen des Klimawandels und die daraus resultierenden Anpassungserfordernisse im Dialog mit Experten der übrigen KLIFF-Forschungsthemen sowie mit Vertretern der Planungspraxis hinsichtlich ihrer raumplanerischen Relevanz zu analysieren. Darauf aufbauend wurden für ausgewählte Handlungsfelder der räumlichen Planung in Niedersachsen (Küstenschutz und Wassermanagement in Niederungsgebieten, Wasserwirtschaft im Binnenland, Siedlungs- und Infrastrukturentwicklung, Schutz der biologischen Vielfalt, Land- und Forstwirtschaft, Tourismus) entsprechende Handlungsempfehlungen für die planerische Praxis auf der Landes- und Regionalebene formuliert. Der IMPLAN-Abschlussbericht ist hier erhältlich >>.

Laufzeit: 2009-2014

Fördermittelgeber: Niedersächsisches Ministerium für Wissenschaft und Kultur

 

Webmlezastej0krqij (est78l7ker.bruns@uopspl.dz6ue) (Stand: 25.11.2019)