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Kontakt (Sprecherin)

Prof. Dr. Gudrun Massmann
Carl von Ossietzky Universität Oldenburg

Finanzierung und Laufzeit

Finanzierung: Deutsche Forschungsgemeinschaft (DFG)
Laufzeit (1. Phase): 01.04.2021 -31.03.2025

"Subterranean estuary observatory"

In DynaDeep wird ein hochauflösendes Probenahme- und Messnetz aufgebaut, welches das gesamte subterrane Ästuar bis zum dichtegetriebenen Saltzwasserkeil in der Tiefe abdeckt. Den harten Umweltbedingungen durch Gezeiten und Sturmfluten trotzend wird dieses Messnetz ein einzigartiges Observatorium des subterranen Ästuars darstellen. Das geplante Observatorium (siehe Abbildung unten) besteht aus fest installierten und mobilen Elementen: 

Auf einem Messpfahl im Intertidal werden verschiedene Messinstrumente installiert. Eine dort angebrachte Kamera wird in Kombination mit Dronen und 3D Lidarmessungen die Strandmorphologie räumlich und zeitlich hochpräzise aufnehmen. Ein Wellenrekorder liefert Druck- und Temperaturmessungen der Nordsee. Die mit dem Pfahl verbundene SAMOS Geophysik-Messstrecke misst kontinierlich die vertikale Salzwasserverteilung. Die dynamischen Salzwasser-Süßwasser Grenzflächen werden regelmäßig mit einem Direct Push Bohrgerät und geophysikalischen Elektrodenauslagen likalisiert. Mit dem Direct Push und an fest installierten Grundwassermessstellen werden in regelmässigen Abständen Wasserproben entnommen und auf die für das Projekt relevanten Wasserinhaltststoffe analysiert. Hierzu gehören Umwelttracer (P1), Redoxindikatoren und gelöstes organische Material (P2, P3), Spurenelemente und Metallisotope (P4) und Mikrobielle Provies und Schlüsselorganismen (P5). Mit eingebauten Messsonden in den Grundwassermessstellen werden physikalische bzw. physikochemische Parameter wie Druck und elektrische Leitfähigkeit kontinierlich aufgezeichnet. Ein Container am Dünenfuß wird als Gerätedepot, mobiles Labor und Informationsplattform für die interessierte Öffentlichkeit dienen.

(Stand: 10.09.2021)