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Longitudinales Forschungscurriculum

Dipl. Psych. Sabine Gronewold

+49 (0)441 798 2597

V03 M-3-334

Aktuelles

ISCOMS 2020 in Groningen

Im Modellstudiengang Humanmedizin ist ein longitudinales Forschungscurriculum (LFC) verankert, das die Studierenden in den verschiedenen Phasen des Studiums begleitet. Ziel ist es, die Studierenden in wissenschaftlichem Denken anzuleiten, ihnen Techniken wissenschaftlichen Arbeitens zu vermitteln, Einblicke in aktive Forschungstätigkeit  zu geben und sie für die Forschung zu begeistern. Die wissenschaftliche Ausbildung der Medizinstudierenden beginnt bereits im ersten Studienjahr und zieht sich als longitudinales Element (Forschungspfad) durch das gesamte Studium bis hin zum PJ. Das longitudinale Forschungscurriculum im Modellstudiengang Humanmedizin lehnt sich dabei an das Groninger Curriculum an: drei wesentliche Elemente der Ausbildung  sind die Vermittlung der Forschungsmethodik sowie der wissenschaftlichen Grundlagen und die eigene Tätigkeit im Bereich der Forschung.

LFC Jahr 1

Bereits im zweiten Semester erhalten die Studierenden einen ersten Einblick in den Bereich der Forschung und des wissenschaftlichen Arbeitens. Im Kontext eines kleinen, klar abgrenzten, Forschungsprojektes und begleitet durch eine Tutorin/einen Tutor bearbeiten die Studierenden in der Kleingruppe eine eng umschriebene wissenschaftliche Fragestellung. Sie lernen, diese unter Anwendung angemessener Forschungsmethoden zu beantworten und erhaltene Ergebnisse zu präsentieren.

Begleitend wird eine Vorlesungsreihe angeboten, die eine systematische Einführung gibt und für das LFC Jahr 1, aber auch für nachfolgende Forschungsprojekte, relevante Themen behandelt. Hierzu zählen eine Einführung in die „gute wissenschaftliche Praxis“, rechtliche Aspekte, Versuchsplanung/Studiendesign, experimentelles Arbeiten, Lesen von wissenschaftlichen Texten, wissenschaftliches Schreiben sowie Auswirkungen und Konsequenzen von Wissenschaft und Forschung auf die Medizin.

LFC Jahr 2/3

In den Jahren 2 und 3 erhalten die Studierenden durch zwei einwöchige Forschungspraktika erste Einblicke in unterschiedliche Forschungsbereiche (LFC Jahr 2/3). Diese Hospitationen werden von den Studierenden selbstständig nach Interesse ausgewählt. Dabei sollen sie Forschungsaktivitäten und –prozesse der verschiedenen Einrichtungen sowie die dort angewendeten Methoden kennen lernen.

Im Jahresplan sind dafür eine Woche im Modul 2.3 sowie eine Woche im Modul 3.3 vorgesehen. Die Studierenden sind frei (je nach Ausgestaltung ihres Stunden-/Zeitplanes), diese Praktika auch zu anderen Zeiten im Studienjahr kompakt oder modulbegleitend zu absolvieren. Der zeitliche Umfang von einer Arbeitswoche (~40 Stunden) soll dabei eingehalten werden. Das Praktikum mit einem Praktikumsbericht abgeschlossen.

LFC Jahr 5

Im fünften Studienjahr bearbeiten die Studierenden innerhalb eines Blocks von 20 Wochen eigenständig ein größeres Forschungsprojekt (LFC Jahr 5) aus dem Bereich der medizinischen oder medizinnahen Forschung. Das Thema der Forschungsarbeit ist frei wählbar. Bei der Durchführung wird insbesondere Wert auf die Formulierung einer Forschungsfrage sowie die Aufstellung überprüfbarer Hypothesen, den kritischen Umgang mit Informationsquellen und Abschätzung der Relevanz für die eigene Fragestellung, methodisch einwandfreies Versuchsdesign, verständliche Darstellung und schlüssige Interpretation der Ergebnisse, inhaltlich korrekte Schlussfolgerungen und Einordnung der eigenen Arbeit in den Kontext des relevanten Forschungsbereichs gelegt. Studierende, die im Anschluss an ihr Studium eine Promotion anstreben, können dazu ein auf dem Forschungsprojekt des 5. Jahres aufbauendes Thema bearbeiten.

Begleitend werden passende Wahl-Seminare im Rahmen des Pfades PE Jahr 5 angeboten.

Forschen in/über Groningen

Das Universitair Medisch Centrum Groningen (UMCG)  und die Faculty of Medical Sciences of RUG (Rijksuniversiteit Groningen) bieten eine breite Forschungslandschaft und damit Studierenden die Möglichkeit, einen vertieften Einblick in medizinische und medizinnahe Forschung zur erhalten. Die Forschung am UMCG zeichnet sich durch eine enge Verzahnung von Grundlagenforschung und patientenorientierter klinischer Forschung aus.

Studierende aus dem Modellstudiengang Humanmedizin, die ein „Research Clerkship“ in Groningen und darüber auch einen Teil des Studierendenaustausches mit Groningen im Jahr 5 absolvieren möchten, können ein Forschungsprojekt im UMCG, aber auch in einem angeschlossenen Krankenhaus (Martini Ziekenhuis Groningen, MCL Leeuwarden, Isala Zwolle, MST Enschede, ZGT Almelo) oder im Ausland absolvieren, sofern es sich nicht um ein deutschsprachiges Land handelt. Wenn ein Forschungsprojekt über Groningen im Ausland absolviert wird, muss es neben dem Betreuer im Ausland einen Betreuer in Groningen geben.

Eine Übersicht der aktuell angebotenen Forschungsprojekte lassen sich über die Website der Junior Scientific Masterclass (JSM) (www.jsmgroningen.nl) finden. Weitere Informationen und aktuelle Projektankündigungen finden Studierende des Modellstudiengangs Humanmedizin innerhalb des Stud.IP in der Veranstaltung zum LFC.

Epidemiologie und Biometrie

Die Lehre im Bereich der Epidemiologie und Biometrie (EuB) wird über die Abteilung Epidemiologie und Biometrie (Department für Versorgungsforschung) verantwortet. Im Curriculum des Modellstudiengangs Humanmedizin findet im zweiten Jahr über die Veranstaltung Biometrie und Epidemiologie und das Datenanalysprojekt eine grundlagenorientierte methodische Ausbildung statt. Im vierten Jahr wird diese über die, in die klinischen Module integrierte, Veranstaltungsreihe "Journal Club" vertieft und die Bedeutung der Ergebnisse klinischer Forschung diskutiert.  Weitere Informationen finden Sie hier.

FAQs zum LFC

1.) Wie nehme ich am LFC Jahr 1 teil?

Das LFC Jahr 1 wird im Sommersemester angeboten und ist zeitlich in die Module 1.3 und 1.4 integriert. Studierende finden weitere Informationen zum LFC Jahr 1 im Stud.IP in der Veranstaltung zum LFC.

2.) Wie finde ich ein Forschungsprojekt zum LFC Jahr 2/3?

Die Organisation erfolgt selbständig durch die Studierenden: Studierende bewerben sich entweder direkt in Forschungseinrichtungen/ Abteilungen um einen Praktikumsplatz und werden durch die Einrichtung individuell betreut. Alternativ kann ein Angebot aus dem vorhandenen Praktikumspool ausgewählt werden. Die zeitliche Organisation kann in Absprache mit der betreuenden Einrichtung erfolgen. Weitere Informationen finden Sie im Stud.IP in der Veranstaltung zum LFC.

3.) LFC Jahr 5 in Oldenburg:

- Wie/wo finde ich ein Forschungsprojekt in Oldenburg?

Aktuell werden Projektangebote, die bei uns eingehen, als Ankündigung in der Veranstaltung zum LFC im Stud.IP online gestellt. Alternativ schauen Sie sich gerne auf den Webseiten der Fakultät VI um, dort finden Sie in den Departments abteilungsbezogen eine Übersicht der aktuell laufenden Forschungsprojekte. Sprechen Sie bei Interesse gerne selbstständig den/die jeweiligen Abteilungsleiter/in an, ob aktuell Forschungsprojekte für Studierende angeboten werden.

- Wie melde ich meine Forschungsarbeit an?

Die verbindliche Anmeldung zur Forschungsarbeit Jahr 5 erfolgt durch das Einreichen des Anmeldeformulars sowie allen weiteren notwendigen Unterlagen im Akademischen Prüfungsamt. Nach erfolgter Zulassung zur Forschungsarbeit stehen der Studierenden/dem Studierenden 20 Wochen zur Verfügung, um das Projekt in Vollzeit (26 KP = ~ 780 h) durchzuführen. Eine Verlängerung der Bearbeitungsfrist ist auf Antrag mit aussagekräftiger Begründung um maximal 6 Wochen möglich. Ein Wechsel des Projektes kann einmalig innerhalb der ersten 8 Wochen nach Beginn der Arbeit durch die Studierenden beantragt werden. Die Verlängerungsspanne für die Abgabe der schriftlichen Arbeit vermindert sich dann um den entsprechenden Zeitraum.

- Müssen Erst- und Zweitbetreuer bestimmte Kriterien erfüllen?

Die beiden Gutachter sollen nicht aus der gleichen Arbeitsgruppe stammen, und mindestens eine Person muss habilitiert sein. Wird das Forschungsprojekt über eine externe Gutachterin/einen externen Erstgutachter begleitet, muss die Zweitgutachterin/der Zweitgutachter ein habilitiertes Mitglied oder eine habilitierte Angehörige/ein habilitierter Angehöriger der Fakultät sein. Soll ein Projekt als Promotionsprojekt weitergeführt werden, sind die Vorgaben der Promotionsordnung zu beachten (vgl. §4 (1) Promotionsordnung vom 08.03.2014).

- Was ist ein Research Proposal und wie ist es aufgebaut?

Ein Research Proposal (RP) dient als Betreuungsvereinbarung und regelt für beide Seiten, Studierende und Erstbetreuerin/Erstbetreuer, den Umfang und den Ablauf des Forschungsprojektes Jahr 5. Zu Beginn der Arbeit am Forschungsprojekt erstellen die Studierenden zunächst selbstständig, unter Supervision der Erstbetreuerin/des Erstbetreuers, ein RP, das bei der Zweitgutachterin/dem Zweitgutachter zur Begutachtung eingereicht wird.

Ein RP beinhaltet folgende Angaben:

  • Thematischer Ansatz: allgemeiner Hintergrund und Literatur (max. 250 Worte)
  • Forschungsfrage und Hypothesen: spezielle Einordnung der Arbeit, Problemstellung und daraus resultierende Fragestellungen (max. 750 Worte)
  • Arbeitsplan: Design der Studie, verwendete Methoden, Zeitplan (max. 750 Worte)
  • Erklärung über Einhaltung ethischer und tierschutzrechtlicher Bestimmungen, sowie Bestimmungen im Umgang mit genetisch veränderten Organismen; Angabe entsprechender Genehmigungen (max. 250 Worte)
  • Ggfs. Abgrenzung gegenüber einem späteren Promotionsprojekt

Bei Anmeldung der Arbeit im Prüfungsamt wird das RP mit eingereicht. Eine Kopie des RP wird unmittelbar nach Anmeldung der Arbeit durch die Studierenden/den Studierenden im Studiendekanat elektronisch (über stjvc2udekems@uni-onszz9ldenburwrg.de) oder das Postfach „LFC“ im V03 eingereicht.

- Welche Aufgaben hat die Erstbetreuerin/der Erstbetreuer?

Zu den Aufgaben der Erstbetreuerin/des Erstbetreuers gehört neben der Begleitung der/des im Projekt arbeitenden Studierenden auch die Sicherstellung der Einhaltung der Richtlinien zur „guten wissenschaftlichen Praxis“, insb. auch bei notwendiger Beurteilung des Forschungsprojektes durch die medizinische Ethikkommission der Fakultät.

In der Woche 8 erfolgt ein formatives Zwischenfeedback der bisherigen Forschungstätigkeit durch die Erstbetreuerin/den Erstbetreuer (Formular wird über das Prüfungsamt bei Anmeldung der Arbeit ausgegeben). Das Original der Zwischenevaluation wird, gemäß der gegebenen Frist, im Prüfungsamt und eine Kopie des Evaluationsbogens wird durch die Studierende/den Studierenden spätestens eine Woche nach der Besprechung des Feedbacks über stjvc2udekems@uni-onszz9ldenburwrg.de im Studiendekanat eingereicht.

- Wie gestalte ich meine Forschungsarbeit?

Die Ergebnisse des Forschungsprojektes werden in Form einer Forschungsarbeit (max. 60 Seiten Umfang) verschriftlicht. Formale Vorgaben zur Gestaltung und Abgabe der Forschungsarbeit werden nach Anmeldung durch das Prüfungsamt ausgegeben. Eine Forschungsarbeit hat i.d.R. folgenden Aufbau:

  • Titelseite
  • Zusammenfassung/Abstract
  • Einleitung
  • Material und Methoden
  • Ergebnisse
  • Diskussion (samt Schlussfolgerung und Ausblick)
  • Literaturverzeichnis evtl. Anhang
  • Erklärung (selbständige Bearbeitung, Hilfsmittel und Quellen)

- In welcher Form muss ich meine Ergebnisse präsentieren?

Nach Abschluss der Forschungsarbeit werden die Ergebnisse in einem hochschulöffentlichen mündlichen Abschlusskolloquium durch die Studierende/den Studierenden vorgestellt. Die Studierenden sollen so zeigen, dass sie in der Lage sind, fächerübergreifende und problembezogene Fragestellungen aus dem Bereich des entsprechenden Fachs selbstständig auf wissenschaftlicher Grundlage zu bearbeiten und die gewonnenen Erkenntnisse verständlich darzustellen. Das Abschlusskolloquium wird durch die Prüfenden (Erst- und Zweitprüfende) abgenommen und dauert max. 60 Minuten. Die mündliche Präsentation im Rahmen des Abschlusskolloquiums ist unbenotet  und wird im Rahmen der Begutachtung der Arbeit durch die Prüfenden bestätigt.

- Wie wird die Forschungsarbeit begutachtet/bewertet?

Die Bewertung der Forschungsarbeit Jahr 5 erfolgt in Form von schriftlichen Gutachten durch die Erst- und Zweitprüfenden mit passender fachlicher Expertise sowie, im Sinne der professionellen Entwicklung, als Feedback durch die Erstbetreuerin/den Erstbetreuer der Forschungsarbeit im Rahmen des formativen Zwischenfeedbacks und des mündlichen Abschlusskolloquiums.  Für das erfolgreiche Absolvieren der Studienleistung „Forschungsarbeit Jahr 5“ ist eine Publikation keine Voraussetzung.

4.) Forschungsarbeit in/über Groningen:

- Welche Bedingungen müssen eingehalten werden, damit mein Forschungsprojekt als Groningen-Austausch anerkannt wird?

Wer ein „Research Clerkship“ in Groningen und darüber auch einen Teil des Studierendenaustausches mit Groningen im Jahr 5 absolvieren möchte, kann sich an dem Dokument student manual research clerkship M3 (SMRC, M3) (siehe Veranstaltung zum Modellstudiengang Humanmedizin im Stud.IP) orientieren. Es gelten die dort beschriebenen Abläufe und Regelungen mit folgender Einschränkung: Ein Forschungsprojekt kann im UMCG, aber auch in einem angeschlossenen Krankenhaus (Martini Ziekenhuis Groningen, MCL Leeuwarden, Isala Zwolle, MST Enschede, ZGT Almelo) oder im Ausland absolviert werden, sofern es sich nicht um ein deutschsprachiges Land handelt. Wenn ein Forschungsprojekt über Groningen im Ausland absolviert wird, muss es neben dem Betreuer im Ausland einen Betreuer in Groningen geben (siehe auch Regelungen im Dokument SMRC, M3).

- Wie/wo finde ich ein Forschungsprojekt in Groningen?

Eine Übersicht der aktuell angebotenen Forschungsprojekte lassen sich über die Website der Junior Scientific Masterclass (JSM) (www.jsmgroningen.nl) finden. Die Webseite ist nicht immer auf dem neuesten Stand, da die Projektanbieter abgelaufene Angebote oft nicht entfernen. Sie wird aber regelmäßig gepflegt. Angebote werden auch im Nestor (ELearning Umgebung in Groningen) bekannt gegeben, diese werden in Oldenburg im Stud.IP in der Veranstaltung zum LFC ebenfalls online gestellt.

Alternativ schauen Sie sich gerne auf den Webseiten des UMCG um, dort finden Sie abteilungsbezogen eine Übersicht der aktuell laufenden Forschungsprojekte. Sprechen Sie bei Interesse gerne selbstständig die jeweilige Abteilungsleiterin/den jeweiligen Abteilungsleiter an, ob aktuell Forschungsprojekte für Studierende angeboten werden.

- Wie erhalte ich einen Zugang zum Nestor?

Bitte melden Sie sich bei Frau Sabine Gronewold im Studiendekanat.

- Wie melde ich die Masterthesis in Groningen an?

Informationen zur Erstellung des Research Proposals und zur Anmeldung der Thesis finden Sie ausführlich beschrieben im Dokument SMRC, M3. Wenn Sie Fragen haben, wenden Sie sich gerne an Frau Bulk/Frau Vriend über aanvra0rdndgen.vhyljstajqxhvgenq90d@umcg.nlfw.

- Wie erfolgt die Bewertung/Anrechnung der Masterthesis als Forschungsarbeit Jahr 5 in Oldenburg?

Die Information über die bestandene Masterthesis in Groningen wird direkt an das Studiendekanat übermittelt und von uns, nach Umrechnung der Note, an das Akademische Prüfungsamt übermittelt.

5.) Biometrische/Statistik-Beratung:

- Ich benötige eine biometrische/Statistik Beratung! Wie gehe ich vor?

Um biometrische Beratung zu erhalten, ist zunächst das unter https://www.medizin.uni-muenster.de/ibkf/beratung/ befindliche Antragsformular auszufüllen  (siehe auch nächster Punkt). Dieses kann per Fax oder Mail übermittelt werden, anschließend erfolgt eine Terminabsprache. Anfragen können zu sämtlichen biometrischen Fragen von der Planung, über die Durchführung bis zur Auswertung von Studien gestellt werden.

- Wer stellt die Anfrage?

Beratungsanfragen können ausschließlich durch Professorinnen/Professoren, Privatdozentinnen/Privatdozenten oder selbstständige Nachwuchsgruppenleiterinnen/ Nachwuchsgruppenleiter der Fakultät VI gestellt werden. Bei Doktorarbeiten erfolgt die Anfrage entsprechend über die Betreuerin bzw. den Betreuer.  Sollte die Betreuerin/der Betreuer der Forschungsarbeit Jahr 5 nicht in diese Kategorie fallen, melden Sie sich bitte bei Frau Sabine Gronewold.

- Wie läuft die Beratung ab?

Beratungen finden primär per Telefon oder Videokonferenz (Betreuerinnen/Betreuer und Studierende) statt, persönliche Treffen in Münster sind selbstverständlich auch möglich.

Wer übernimmt die Kosten für die Beratung?

Die anfallenden Kosten für Beratungen werden durch die Fakultät VI getragen, so lange diese den üblichen Umfang nicht überschreiten.

6.) Mein Projekt verursacht Kosten: Gibt es Finanzierungsmöglichkeiten?

Es gibt verschiedene Wege, über die Reisekosten, Tagungsgebühren oder Sachmittel für studentische Projekte beantragt werden können:

Innerhalb der Universität:

innerhalb der FK 6 (ausschließlich Modellstudiengang Humanmedizin):

  • Über einen Forschungsfond können für von Studierenden gewählte Projekte (einmalig/pro Projekt) durch den Mentor/die Mentorin zweckgebundene Sachmittel (Beschaffung von Materialien, Druckkosten, etc.) beantragt werden. Fristgerecht eingereichte Anträge werden semesterweise (bis max. zu einer Gesamtsumme von 500 €) durch das Dekanat bewilligt. Einen formlosen Antrag mit kurzer Begründung und Aufstellung der beantragten Sachmittel können über studekems@uni-oldenburg.de im Studiendekanat eingereicht werden.

Informationen für Dozentinnen und Dozenten

Im Rahmen des LFC freuen wir uns über Unterstützung durch engagierte Lehrende in folgenden Bereichen:

  • Für das LFC Jahr 1 werden Forschungsprojekte gesucht, die klar umgrenzt sind und innerhalb eines Semesters im Rahmen von Kleingruppen bearbeitet werden können. Vorgesehen ist eine semesterbegleitende Veranstaltung (integriert in die Module 1.3 und 1.4) im Umfang von 3 Zeitstunden pro Woche. Das LFC Jahr 1 startet Mitte März und endet Mitte Juli mit einem Abschlusssymposium. Im Rahmen des Symposiums präsentieren die Studierenden ihre Forschungsergebnisse über ein Poster und einen Vortrag.
  • Für das LFC Jahr 2/3 werden Praktikumsplätze (Hospitationen) und Projektangebote (strukturierter praktischer Kleingruppenunterricht mit Bezug zur Forschung) gesucht, die den Studierenden die Möglichkeiten bieten, einen Einblick in einen Forschungsbereich oder Forschungsmethodik zu erhalten. Die Projekte können entweder innerhalb der im Curriculum vorgesehen Praktikumswochen angeboten werden oder es werden andere Formate entwickelt (bspw. semesterbegleitend oder als Wochenend-/Blockmodul). Über das Praktikum soll ein kurzer Praktikumsbericht (bspw. eine kurze Ausarbeitung/Beschreibung des Forschungsbereiches und/oder Protokolle) verfasst werden.
  • Für das LFC Jahr 5 werden Forschungsprojekte gesucht, die von den Studierenden eigenständig, aber eng begleitet, innerhalb der vorgesehenen 20 Wochen bearbeitet werden können. Die Projekte sollen idealerweise so auf- und vorbereitet sein, dass ein direkter Einstieg ins Thema möglich ist.
  • Für das Begleitcurriculum „Forschung und Wissenschaft“ im Rahmen des Pfades Professionelle Entwicklung Jahr 5 suchen wir fortlaufend neue Workshop-Angebote. Weitere Informationen finden Sie hier.

Bei Interesse, sich im Rahmen des LFC in der Lehre zu engagieren, melden Sie sich gerne bei Frau Sabine Gronewold!

Webmas6e5ater (petrtjna.wiltecmqs@u/7zvmol.dejmic) (Stand: 14.11.2019)