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Prof. Dr. Anna Langenbruch

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Meldungsarchiv

Mitteilung

Seit dem 01.04.2017 wird die Professur "Kulturgeschichte der Musik" von Frau Dr. Cornelia Bartsch verwaltet.


Neue Publikation

Wissenskulturen der Musikwissenschaft

Generationen – Netzwerke – Denkstrukturen

Hg. v. Sebastian Bolz, Moritz Kelber, Ina Knoth u. Anna Langenbruch

Wie könnte eine soziologisch fundierte und historisch informierte Wissenschaftsforschung der Musikwissenschaft aussehen? Welche Möglichkeiten bietet sie, wo stößt sie an Grenzen? Wie »funktioniert« Musikwissenschaft? Die Beiträger_innen unterschiedlicher Generationen und Disziplinen hinterfragen historische und soziologische Bedingungen von Forschungspraxis und Wissensproduktion. Sie untersuchen Generationen und Netzwerke, Denkstrukturen, Sprachen und Kulturen, Methoden und Medien der Musikwissenschaft.
So werden fachspezifische Fragen der Musikwissenschaft mit allgemeinen Überlegungen zu Wissenschaftsgeschichte und Wissenschaftssoziologie verknüpft.

Mehr Informationen auf der Verlagsseite


Mitteilung

Seit 1.10.2016 ist Melanie Unseld nicht mehr am Institut für Musik tätig, sie folgte einem Ruf an die Universität für Musik und darstellende Kunst Wien.


Neu erschienen!

Lena Nieper, Julian Schmitz (Hg.): Musik als Medium der Erinnerung. Gedächtnis - Geschichte - Gegenwart, Bielefeld: transcript 2016 (= Musik und Klangkultur 17).

Ein Projekt unter Beteiligung der "Oldenburger" MusikwissenschaftlerInnen Melanie Unseld, Carola Bebermeier, Friederike Bunten, Elisabeth Reda und Tom Wappler.

Marcel Prousts Madeleine in »A la recherche du temps perdu«, die Zitattechnik in den Werken von B.A. Zimmermann, die »ars memoriae« des Mittelalters oder der Bilderatlas »Mnemosyne« von Aby Warburg sind Beispiele dafür, wie sich Erinnerungen als Gedächtnisprozesse in Inhalt, Form und Theorien manifestieren können.

Musik als Medium der Erinnerung ist in der Gedächtnisforschung bislang jedoch wenig berücksichtigt worden. Die in diesem Band versammelten Beiträge widmen sich dem Gegenstand Musik und zeigen aus interdisziplinärer Perspektive die Relevanz erinnerungstheoretischer Konzepte im Bereich der (musik-)wissenschaftlichen Rezeption auf.

Mit Beiträgen u.a. von Helga de la Motte-Haber, Melanie Unseld, Jan Assmann, Thomas Burkhalter und Ana Hofman.

MEHR INFORMTATIONEN AUF DER VERLAGSSEITE


Pressemitteilung der Uni

043/16   2. Februar 2016   Forschung

Wie Wissen über Musik entsteht

Anna Langenbruch in Emmy Noether-Programm der DFG aufgenommen

Oldenburg. Die Oldenburger Musikwissenschaftlerin Dr. Anna Langenbruch ist in das renommierte Emmy Noether-Programm der Deutschen Forschungsgemeinschaft (DFG) aufgenommen worden. Die fünfjährige Förderung in Höhe von 1,1 Millionen Euro ermöglicht es Langenbruch, am Institut für Musik der Universität Oldenburg eine Nachwuchsforschungsgruppe zum Thema "Musikgeschichte auf der Bühne" aufzubauen. mehr...

 


Forschungsprojekt on tour

Das Forschungsprojekt „Musikkultur in  englischen Salons um 1800“ war eingeladen auf der International Bilingual Conference "The European Salon: Nineteenth-Century Salonmusik", vom 02. bis 04. Oktober 2015 an der Maynooth University in Irland. Außerdem findet eine Ausstellung zum Thema sowie das Gesprächskonzert "'I've brought some Songs' Einblicke in die englische Salon- und Konzertkultur" an der Hochschule für Musik, Theater und Medien Hannover statt.

Weitere Informationen unter http://www.fmg.hmtm-hannover.de/de/aktuelles/ausstellungen/ive-brought-some-songs-einblicke-in-die-englische-salon-und-konzertkultur/


Neu erschienen!

Christine Fornoff, Melanie Unseld (Hg.): Wagner - Gender - Mythen, Würzburg: Königshausen & Neumann 2015 (= Wagner in der Diskussion 13).

Ziel der Konferenz ist es, eine soziologisch und historisch fundierte Wissenschaftsforschung der Musikwissenschaft anzustoßen. Die vier Panels der Tagung – Generationen und Netzwerke, Sprachen und Kulturen, Denkstrukturen und Wissenskonzepte, Öffentlichkeiten und Medien – zeichnen nicht nur eine Landkarte des Fachs Musikwissenschaft, sondern spüren auch der Interaktion von Forschung und gesellschaftlichen Strukturen generell nach. Am Beispiel der Musikwissenschaft sollen Zusammenhänge zwischen Kommunikation, Macht und Wissen reflektiert werden. 

Ein abschließender Roundtable stellt unter dem Titel „Warum Wissenschaftsforschung?“ die Frage nach dem Nutzen wissenschaftsgeschichtlicher und wissenschaftssoziologischer Ansätze. Die Tagung bietet ein generationenübergreifendes Diskussionsforum für Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler verschiedener Disziplinen und wird gerade der jungen Forschergeneration eine Stimme geben.

Organisation: Dr. Anna Langenbruch (Universität Oldenburg), Dr. Ina Knoth (Universität Hamburg), Sebastian Bolz, M.A. (Ludwig-Maximilians-Universität München), Moritz Kelber, M.A. (Universität Augsburg)

Richard Wagner konzipierte für die Helden-Figuren seiner Musikdramen einen neuen Sängertypus. Doch in welchem Wechselverhältnis stand dieser "Heldentenor" zum zeitgenössischen Heldendiskurs? Intensiv dachte Wagner auch über das "Weib der Zukunft" nach. Doch in welchem Verhältnis standen diese Überlegungen zum Weiblichkeitsdiskurs seiner Zeit? Und wie konzipierte Wagner die Beziehung der Geschlechter zueinander? Jene auf der Bühne, wo - wie in Tristan und Isolde - Held und Weib als Liebende aufeinandertreffen, und jene in der Lebensrealität, für die Wagner eine Utopie von der "Zukunft von der Ehe" entwarf? Die für Wagner so zentralen Begriffe Held - Weib - Künstler sind dabei nicht nur als Konfigurationen innerhalb des Geschlechterdiskurses des 19. Jahrhunderts zu verstehen. Im Gegenteil laden sie zu Re-Mythisierungen ein und geben aktuelle Denkangebote für Wagner als Künstlerpersönlichkeit und für seine Musikdramen.

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Neu erschienen!

Melanie Unseld: Biographie und Musikgeschichte. Wandlungen biographischer Konzepte in Musikkultur und Musikhistoriographie, Köln/Weimar/Wien: Böhlau 2014 (= Biographik. Geschichte - Kritik - Praxis 3).

Grundlegende Veränderungen waren ausschlaggebend, um Musiker und Musikerinnen in das kulturelle Gedächtnis aufzunehmen: die Verbürgerlichung und zugleich Historisierung der Musikkultur, vor allem aber die damit verbundene Aufwertung als "edle Tonkünstler". So entstand im 18. Jahrhundert die Idee der Biographiewürdigkeit von Musikern und somit die Grundlage, diese durch das biographische Schreiben in die Erinnerungskultur aufzunehmen. Anhand verschiedener biographischer Medien beleuchtet die Autorin zum einen, wie unterschiedlich sich biographische Konzepte dann bis in die Gegenwart ausprägten, und geht zum anderen der ambivalenten Beziehung der Musikwissenschaft zur Musikbiographie nach.

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Neu erschienen!

Danielle Roster, Melanie Unseld (Hg.): Komponistinnen in Luxemburg. Helen Buchholtz (1877-1953) und Lou Koster (1889-1973), Köln/Weimar/Wien: Böhlau 2014 (= Musik - Kultur - Gender 13).

Geographisch im Zentrum - musikhistorisch peripher? Die Musikkultur Luxemburgs stand bislang kaum im Fokus der Musikwissenschaft. Wenn in diesem Band zwei luxemburgische Komponistinnen des ausgehenden 19. und frühen 20. Jahrhunderts in den Blick genommen werden, gilt es daher, einige grundlegende Aspekte von Musikwissenschaft und Musikgeschichtsschreibung anzusprechen: Helen Buchholtz und Lou Koster bieten einen konkreten Anlass, über nationale und kulturelle Identitätsbildungen, über das Verhältnis von musikalischer Analyse und Gender, über die Rezeption von Musik als "Kitsch" sowie über Fragen von Gedächtnis, Nachlass und Archiv nachzudenken.

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Auszeichnung

Anna Langenbruch erhält Assoziiertes Junior Fellowship am Hanse-Wissenschaftskolleg

Für ihre Arbeiten im Forschungsfeld „Musikgeschichte auf der Bühne“ ist Anna Langenbruch mit einem assoziierten Junior Fellowship des Hanse-Wissenschaftskollegs Delmenhorst ausgezeichnet worden. Das Förderprogramm bietet herausragenden Postdocs aus den Sozial- und Geisteswissenschaften der Nordwestregion die Möglichkeit, ihre wissenschaftliche Ausbildung in Verbindung mit dem Hanse-Wissenschaftskolleg zu bereichern und zu verbreitern.

Anna Langenbruch wird in diesem Zusammenhang Ende 2015 eine interdisziplinäre Tagung zum Thema „Klang als Geschichtsmedium“ organisieren, die einen Perspektivwechsel in der Geschichtsschreibung und der Wissens­geschichte anstrebt: Im Zentrum der Tagung steht die Frage danach, wie Klänge geschichtskonstruie­rend wirken, wie Menschen sie wahrnehmen, benutzen, inszenieren, deuten, erinnern und zu (historischen) Wissenskonzepten verknüpfen.


Neu erschienen!

Anna Langenbruch: Topographien musikalischen Handelns im Pariser Exil. Eine Histoire croisée des Exils deutschsprachiger Musikerinnen und Musiker in Paris 1933-1939, Hildesheim 2014.

Paris war zwischen 1933 und 1939 eines der großen kulturellen Zentren des deutschsprachigen Exils, auch des noch wenig erforschten musikalischen: Neben Sängerinnen wie Lotte Schöne oder Marianne Oswald und Komponisten wie Paul Arma, Kurt Weill oder Erich Itor Kahn zog die Stadt Interpretinnen und Interpreten, Musikwissenschaftlerinnen und -wissenschaftler, Musikkritiker, Musikpädagoginnen und -pädagogen gleichermaßen an. Sie trafen in Paris auf ein hochentwickeltes Netz musikalischer Räume und kultureller Aktivitäten, innerhalb dessen sie sich (neu) positionieren mussten.
Diese komplexe kulturelle Gemengelage fordert zu pluralen Zugängen heraus, die die Perspektivenvielfalt zum Prinzip der Darstellung machen, wie es der Ansatz der Histoire croisée nahelegt... mehr.

Siehe auch unter www.olms.de (Sucheingabe: Anna Langenbruch).


Neu erschienen!

Melanie Unseld, Christian von Zimmermann (Hg.): Anekdote - Biographie - Kanon. Zur Geschichtsschreibung in den schönen Künsten, Köln / Weimar / Wien 2013.

Auf welche Weise greifen Leben und künstlerisches Schaffen ineinander? Welche Rolle spielt die Persönlichkeit der Schaffenden bei der Vermittlung von Kunst, Musik und Literatur? Welche Funktionen haben Anekdoten in diesem Prozess? Und welchen Einfluss nehmen Künstlerbiographien auf Geschichtsschreibung und Kanonisierung? Die hier versammelten Beiträge aus Literaturwissenschaft, Geschichtswissenschaft, Komparatistik, Altertumswissenschaften, Anglistik, Skan­dinavistik, Kunstgeschichte und Musikwissenschaft geben unterschiedliche Antworten auf diese Fragen und gewähren dabei Einblicke in die aktuelle interdisziplinäre Biographieforschung.

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Neu erschienen!

Susanne Binas-Preisendörfer, Melanie Unseld (Hg.): Transkulturalität und Musikvermittlung. Möglichkeiten und Herausforderungen in Forschung, Kulturpolitik und musikpädagogischer Praxis, Frankfurt a. M. 2012.

Keine Musikkultur kommt ohne Fragen von Alterität und Transkulturalität aus. Doch noch immer scheint es eine Herausforderung darzustellen, über diese Fragen produktiv nachzudenken und sie in der Vermittlung von Musik aufzugreifen. Angesichts der bildungs- und wissenschaftspolitischen Herausforderungen des Themas ermöglicht dieser Band einen Überblick zum Stand der gerade erst begonnenen Forschung und gibt insbesondere NachwuchswissenschaftlerInnen unterschiedlicher Disziplinen eine Argumentationsplattform, die über die
Grenzen ihrer Fächer hinaus den kultur- und bildungspolitisch hochsensiblen Zusammenhang von Transkulturalität und Vermittlung für das 'Fach' Musik untersuchen. Diskutiert werden sowohl die Bedeutung theoretischer Axiome für praktische Szenarien der Musikvermittlung als auch umgekehrt die Praxis der Musikvermittlung als Herausforderung für die Theoriebildung.

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(Stand: 14.06.2021)