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Prof. Dr. Ralf Grüttemeier

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Anja Hiller

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Fr: nach Absprache

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Carl von Ossietzky Universität Oldenburg
Fakultät III - Sprach- und Kulturwissenschaften
Institut für Niederlandistik
Ammerländer Heerstr.114-118
26129 Oldenburg

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Vertaalwedstrijd gedichten/Gedichte

Het Nederlands is een taal die leeft buiten de grenzen van het taalgebied. Er zijn bijvoorbeeld best wel wat Duitsers in het westen van Duitsland die een mondje Nederlands spreken. De vertrouwdheid die Nederlandstaligen ervaren bij het Duits wordt namelijk ook omgekeerd gevoeld. Met nieuwsgierigheid wordt er in de Duitse grensregio’s gekeken naar de contreien in het westen en de taal die er gesproken wordt. Aan het Instituut voor Neerlandistiek van de Carl von Ossietzky Universität Oldenburg werken we aan die band. Ter gelegenheid van de Week van het Nederlands organiseert het Instituut voor Neerlandistiek van de Carl von Ossietzky Universität Oldenburg daarom een vertaalwedstrijd. 

We kijken uit naar je vertaling van een bestaand gedicht, vertaald uit het Duits naar het Nederlands of uit het Nederlands naar het Duits. Voeg bij je vertaling een korte toelichting waarom jij vindt dat dit gedicht een vertaling verdiende. Voeg ook de oorspronkelijke versie toe, vermeld wie de auteur was en in welk boek of op welke website je het oorspronkelijke gedicht gevonden hebt. Vertel ten slotte ook kort iets over jezelf.

Stuur je vertaling voor 30 september 2020, 23u59 naar het Oldenburgse instituut voor Neerlandistiek: nie7jitederlandistik@uni-oldenbudqrgdlj.dey0

Voor eventuele vragen kan je terecht bij de coördinatrice van de wedstrijd, dat is dr. Marijke De Belder: mainj6arijkeadpq.de.wmbel18der@unvzdedi-ncoldenburg.de

De drie winnaars worden gefeliciteerd in een filmpje waarin besproken wordt wat er zo verdienstelijk was aan hun bijdrage. Ze worden ook vermeld op de website van het Oldenburgse instituut voor Neerlandistiek. Deze winnaars krijgen bovendien een boek. Wie de eerste plaats heeft weten te veroveren, krijgt daarbovenop een boekenbon. 

De jury wordt voorgezeten door Prof. dr. Ralf Grüttemeier (Carl von Ossietzky Universität Oldenburg). Andere leden van de jury zijn Carla Broeder en Lina Blank.

De wedstrijd staat open voor iedereen.

Prof. Dr. Francis Bulhof (1930-2020)

Am 12. August 2020 ist Prof. Dr. Francis Bulhof in Den Haag gestorben - am gleichen Ort, an dem er am am 19. September 1930 geboren wurde. Sein Forschungsschwerpunkt war der Modernismus in der europäischen Literatur.

Nach einem Romanistik-Studium in Groningen arbeitete Frans Bulhof zunächst als Französischlehrer. Während dieser Zeit schrieb er seine Dissertation Transpersonalismus und Synchroninizität. Wiederholung als Strukturelement in Thomas Manns „Der Zauberberg“, mit der er 1966 in Utrecht beim Germanisten und Literaturtheoretiker Prof. Dr. H.P.H. Teesing promoviert wurde. Im gleichen Jahr wurde er zum Professor in Austin/Texas im Department of Germanic Languages berufen. 1981 wechselte er von dort auf den neuen Lehrstuhl für niederländische Literaturwissenschaft nach Oldenburg, den er bis zu seiner Pensionierung 1995 inne hatte.

Bulhof hat vor allem über Schlüsselfiguren der niederländischen Literatur der Zwischenkriegszeit publiziert, wie Menno ter Braak, Eddy du Perron, Arthur Lehning und Paul van Ostaijen, dessen Briefwechsel mit dem Delmenhorster expressionistischen Maler Fritz Stuckenberg er herausgegeben hat (Eine Künstlerfreundschaft, Oldenburg: Holzberg, 1992).

Blog

Die Corona-Probeklausur fordert die Fantasie der Student(inn)en

Im Modul "Einführung in die Literatur- und Sprachwissenschaft" (ned031/BM3) wurde am 06.07.2020 eine Probeklausur geschrieben. Sinn und Zweck dieser Übung war es, die Student(inn)en auf die abschließenden Portfolioaufträge des Moduls vorzubereiten. Innerhalb von eineinhalb Stunden sollten nun 10 Fragen beantwortet werden. Keine vorlesungsrelevanten Fragen, sondern fiktive, spielerische Fragen.

Und deren studentische Antworten sollen hier nun eine Bühne finden. 

Der erste Teil befasste sich mit den erdachten literaturwissenschaftlichen Schwerpunkten.

Auf die erste Frage, warum welcher Songtext ein Lieblingssongtext ist, gab ein/e Student/in an: "Alle meine Entchen. "Alle meine Entchen schwimmen auf dem See, schwimmen auf dem See, Köpfchen unter Wasser, Schwänzchen in die Höh." -> Dies ist mein Lieblingssongtext, da sowohl der Text als auch die Melodie so einfach zu merken sind und fast jeder das Lied kennt."

Etwas ernster war die Antwort von einer/einem anderen Studentin/Studenten: "Es ist nicht mein Lieblingssongtext, aber dieser bewegt mich. Es ist aus Pocahontas' "Farbenspiel des Winds". "Für dich sind echte Menschen nur die Menschen, die so denken und so aussehen wie du." Gerade in diesen Zeiten, wo der Rassismus stark zunimmt, zeigt dieses Lied, dass jeder Mensch anders ist und das auch gut so ist."

Weiter ging's mit der Frage, ob die Student(inn)en lieber ein Gedicht zum Thema Schafe oder Spinnen schreiben würden. Die meisten Gedichte würden demnach über Schafe handeln, zum Beispiel weil ["Über Schafe, da] sie die netteren Geschöpfe sind" oder ["Ich würde lieber ein Gedicht über Schafe schreiben,] da mir dazu spontan und assoziativ etwas einfällt. Schafe sind weiterhin sehr süße Tiere, die in meiner Heimat auf dem Deich laufen. Daher könnte ich über Schafe ein weitaus positiveres Gedicht schreiben als über Spinnen, welche ich ekelig finde.". Doch auch 3 Gedichte über Spinnen hätte es gegeben. Nicht, weil Spinnen süß oder nett sind, sondern einfach, " da ich persönlich mehr Ideen zu diesem Feld hätte. Einerseits Furcht der Menschen, andererseits ihre interessante Lebensweise.".

Als nächstes sollten zwei, sich reimende Verse geschrieben werden.

Hier einige Beispiele:

"Ik zou zo graag naar buiten gaan,

door mijn raam zie ik er schaapjes staan."

"Niemand lebt ohne Mängel,

wir sind Menschen, keine Engel."


Anschließend wurde die kontroverse Frage diskutiert, ob Romanverfilmungen sehenswert sind.

In Bezug auf die Twilight-Saga gibt es unterschiedliche Meinungen. "In den Büchern wird alles viel detaillierter beschrieben, Gefühle werden konkreter dargestellt. Im Film werden viele Szenen weggelassen oder zu oberflächlich dargestellt". Im Gegensatz findet ein/e Kommilitone/in: "Es wurde nicht viel weggelassen oder geändert." Einig waren sich viele Student(inn)en darüber, dass die "Harry Potter"- Verfilmungen gelungen sind. "Anhand des Beispiels von Harry Potter lässt sich sagen, dass es mir gefällt, wenn ein Roman verfilmt wird, da die Charaktere im Film genauso erscheinen, wie ich sie mir im Kopf beim Lesen vorgestellt habe. Zudem kann man sich dann beim zweiten Lesen nach dem Gucken des Films die Charaktere und den Handlungsort noch besser vorstellen.".

Darauffolgend beantworteten die Student(inn)en wer ihr Lieblingsautor sei.

Einige nannten die Autoren ihrer Kindheitshelden, z.B. Astrid Lindgren "Sie hat mit ihren Romanen meine Kindheit versüßt." und Cornelia Funke " (sie) hat mich durch meine Kindheit begleitet, ich habe ihre Tintenherz-Reihe geliebt und lese ihre Fantasy-Bücher nach wie vor sehr gerne. Ich finde sie schafft es auf einzigartige Weise, Welten zu kreieren und lebendig wirken zu lassen.". Doch auch der politische Philosoph Michael J. Sandel ("Er behandelt interessante, immer wiederkehrende Fragen, wie was man für Geld nicht kaufen kann") und Christel Petitcollin ("Sie schreibt viele Bücher über Persönlichkeitsentwicklung und geht stark auf die gegenwärtigen Generationen ein.") sind dabei.

Der zweite Teil dieser Scheinklausur befasste sich mit den fiktiven sprachwissenschaftlichen Elementen des Moduls.

Die erste Frage handelte von den Lieblingswörtern der Student(inn)en.

Ein/e Student/in schrieb dazu:" Mein niederländisches Lieblingswort lautet "rotonde". Im Sprachunterricht der Unterstufe sollten wir damals Wegbeschreibungen üben. Mein bester Freund tat dies wie folgt: >Je fietst rechtaan tot de winkel aan de rechterkant en dan moet je door de rotonde fietsen. En nog één keer, en nog één keer [...]. Nou, je bent duizelig! Of niet?<". Das Lieblingswort von anderen Student(inn)en „ist das niederländische "maar", weil ich es einfach oft benutze und aus Versehen oft auch in einem deutschen Satz." Und das Wort " "ondersteboven", weil es schön klingt und die Bedeutung cool ist und wir im Deutschen kein richtiges Wort dafür haben." (...)

Hiernach stellte sich den Student(inn)en die Frage, welchen der beiden folgenden Sprachwissenschaftler(inne)n sie vorziehen würden.

a) Eine(n) unbekannte(n), aber kompetente(n) Sprachwissenschaftler(in), die/der eine fast unbekannte Sprache im Amazonaswald dokumentiert.

b) Eine(n) sehr berühmte(n) und kompetente(n) Sprachwissenschaftler(in), die/der eine europäische Sprache erforscht.

Die meisten Student(inn)en würden die/den Sprachwissenschaftler(in) vorziehen, die/der im Amazonasgebiet die unbekannte Sprache erforscht, weil "es [..] viele unentdeckte Dinge auf der Welt (gibt). Eine neue Sprache wäre ein Highlight, denn man glaubt, fast alle Sprachen bereits zu kennen. Eine neue Sprache wäre ein Meilenstein.". Doch es gab auch andere Meinungen. "Ich würde b) vorziehen, da ich mit seiner Forschung mehr in Kontakt bin, wodurch sie für mich als Europäerin spannender ist"

Weiter ging es mit selbst erfundenen Geheimsprachen. (P.S.: die Lösung steht am Ende des Blogs.)

"Ilewik bilewin alaweinelewe Spiliwidowoniliwin."

"ZTQ SZE VZEV JGZFEZE"

"hcI nib nie noipS"

"Rxs yrm vrmr Hkrlmrm."

"Och bon aon(o) Spoun(on)"

"ihidefich behidefin eineidefinehedefe Spioniodefionihidefin."


Die vorletzte Frage befasste sich mit dem Erfinden einer eigenen Sprache. Sollte diese eher lange oder eher kurze Wörter enthalten?

Auf der einen Seite gab es Argumente für die kurzen Wörter, z.B. "Ich würde mich auf kurze Wörter beschränken, die in verschiedenen Tonlagen eine jeweils andere Bedeutung haben." oder "Sie (die kurzen Wörter) sind besser zu verstehen und man verhaspelt sich beim Sprechen nicht so schnell. Auch beim Schreiben ist es angenehmer." Auf der anderen Seite stehen die Argumente für lange Wörter. Andere Student(inn)en jedoch schreiben: "Sie würde lange, komplizierte Wörter beinhalten, um Menschen zu ärgern, die sie lernen wollen :)." oder "Ich würde eine Sprache mit langen Wörter erfinden, da man so durch die vielen Silben mehr Ausdrucksmöglichkeiten hat."


Abschließend sollten die Student(inn)en einen Baum malen.

                

          

(P.S.: Lösung der Geheimsprachen: „Ich bin ein(e) Spion(in).“)

 

Marijke De Belder wird HWK Associate Junior Fellow

Die nächsten drei Jahre wird Dr. Marijke De Belder HWK Associate Junior Fellow im Bereich des HWK Schwerpunkts ‘BRAIN’ sein. Das Hanse-Wissenschaftskolleg (HWK) in Delmenhorst stärkt und fördert Wissenschaft und Forschung in Niedersachsen, Bremen und Delmenhorst. 

Mit der Associate Junior Fellowship bekommt Dr. De Belder die Möglichkeit, an den HWK Veranstaltungen teilzunehmen und sich regional mit zahlreichen exzellenten Forschern zu vernetzen. Außerdem vergibt das Fellowship Programm Stipendien für internationale Workshops. Dr. Marijke De Belder wird einen Workshop über die Schnittstelle zwischen Morphologie und Phonologie organisieren.

Haimo Stiemer erhält Ossietzky-Fellowship

Haimo Stiemer, Mitarbeiter in der Arbeitsgruppe von Prof. Dr. Grüttemeier, wurde Anfang April in das Förderprogramm der Universität zur Anschubfinanzierung eines eigenen Forschungsprojektes aufgenommen. Stiemer ist seit Dezember 2014 Mitglied des Instituts und promovierte im letzten Jahr zur pragerdeutschen Literatur aus feldtheoretischer Perspektive. Gegenstand seines Fellowship-Forschungsprojektes sind Literaturzeitschriften, die er aus international vergleichender Perspektive mithilfe digitaler Methoden in ihrer Entwicklung vom 17. Jahrhundert bis zur Mitte des 20. Jahrhunderts untersuchen will. Ziel ist es, durch die Analyse von Literaturzeit-schriften Aussagen über die Genese von verschiedenen Literaturfeldern treffen zu können. Dies soll durch die Einwerbung einer Nachwuchsgruppe aus dem Emmy-Noether-Programm der DFG bewerkstelligt werden.

 

Hagar Peeters: lezing uitgesteld tot 2021

Het geplande bezoek van onze gastschrijfster Hagar Peeters op 25 mei 2020 moest helaas worden geannuleerd als gevolg van de Corona-crisis. We hebben een nieuwe datum voor het komende jaar: op 18 mei 2021 zal zij ons instituut bezoeken en ’s avonds in het Literaturbüro Wilhelm 13 zal zij uit de Duitse vertaling van Malva gaan voorlezen.

Hans Beelen Mitglied einer wissenschaftlichen Expedition nach Ost-Spitzbergen (wurde ins Jahr 2021 verschoben)

Im Sommer 2021 wird Hans Beelen als Mitglied der SEES 2020 Spitzbergen besuchen. SEES 2020 steht für Scientific Expedition East Spitsbergen 2020. Mit 49 anderen Wissenschaftlern wird Beelen mit dem Expeditionsschiff Ortelius die Insel Edgeøya besuchen. Mit an Bord ist die niederländische Ministerin für Bildung, Kultur und Wissenschaft, Ingrid van Engelshoven. Hauptziel der interdisziplinären niederländischen Polarexpedition nach diesem schwer erreichbaren Teil des Svalbard-Archipels ist es, die klimawandelbedingten Änderungen der Fauna und Flora zu untersuchen. Auch Archäologen fahren mit auf der Suche nach Spuren menschlicher Aktivitäten. Beelen hat sich mit einem sprachwissenschaftlichen Projekt zur Erkundung neuer Ortsnamen, die vor 50 Jahren während der niederländischen Spitsbergen Expedition 1968-1969 als Teil der Gruppensprache des damaligen vierköpfigen Teams entstanden sind, erfolgreich beworben. Dazu wird er von einem überlebenden Polarforscher von damals begleitet.

Fachdidaktische Tagung Schnittstellen 2020

Am 27. Februar 2020 fand an der Universität Oldenburg die fachdidaktische Tagung Schnittstellen 2020 mit über 60 Teilnehmerinnen und Teilnehmern statt. Hauptredner des Tages waren Prof. Dr. Juliana Goschler und Dr. des. Patrick Schetters.

Prof. Ruigendijk als Gutachterin im Gremium der flämischen Wissenschaftsorganisation (FWO)

Januar 2020: Prof. Ruigendijk ist in das Gremium der flämischen Wissenschaftsorganisation FWO (Wissenschaftlicher Forschungsfonds Flandern) aufgenommen worden. Zusammen mit elf weiteren Experten ist sie Gutachterin für Anträge von Postdoktoranden für Stipendien im Bereich Sprachwissenschaften.

„MEd-studente Lina Blank op 2nd Annual Comic Studies Society Conference – COMICS AND POLITICS in Toronto, Canada“ der Ryerson University in Toronto, Canada, Juli 2019“

Bereits im Winter 2018 habe ich auf den Call for Papers der Konferenz mit einem kurzen Abstract reagiert und wurde für eine Präsentation eingeladen. Ich habe einen Ausschnitt der Ergebnisse meiner Abschlussarbeit unter dem Titel „Appropriating the Pretext: A Modular Analysis of the Interpretational Component in Literary Comic Adaptations“ präsentiert. Meine Abschlussarbeit hatte ich bei Prof. Dr. Ralf Grüttemeier im Fachbereich der Niederländischen Literaturwissenschaft unter dem Titel „Over Dick Matena’s stripadaptatie van Gerard Reves De Avonden“ abgelegt. Schon die Verarbeitung meiner Abschlussarbeit in die Form einer Präsentation und die damit einhergehende Übersetzung von der Niederländischen in die Englische Sprache hatte für mich einen enormen Mehrwert. Das Vortragen dieser, auf einer internationalen Fachkonferenz, hat außerdem mein akademisches Selbstvertrauen gestärkt und als Erprobung des universitären Kontexts als mögliche berufliche Perspektive gedient. Überdies war es eine interkulturell wertvolle Erfahrung, die Eigenarten der Nordamerikanischen Wissenschaftskultur erleben zu können.

Die Konferenz hatte ein sehr umfangreiches Programm von über 130 Präsentationen (für das vollständige Programm: http://comicssociety.org/conference/program/). Diese und die Gespräche mit weiteren TeilnehmerInnen der Konferenz haben mich fachlich enorm stimuliert. Die allgemeine Stimmung war geprägt von einem sehr hohen Maß an Engagement der TeilnehmerInnen, was zu vielen Diskussionen und Gesprächen geführt hat. Die SprecherInnen kamen aus verschiedensten Disziplinen und Ländern, wodurch sie einzigartige Perspektiven zusammenbrachten. Der Fachbereich der Comicstudien bot außerdem eine sehr potente Intersektion aus Kunst- und Literaturwissenschaft. Dies war gerade im Hinblick auf meine Studienfächer von Bedeutung. Die Teilnahme an der Konferenz war für mich insgesamt eine beispiellose und dienliche Erfahrung.

  • Lina Blank, M.Ed Niederlandistik, Anglistik, Kunst und Medien

DFG Projekt “COMP-spur Effekte: ein sprachvergleichender und psycholinguistischer Ansatz” von Ankelien Schippers goedgekeurd!

In veel talen is het niet mogelijk om dat-zinnen zonder een zichtbaar onderwerp te hebben. Het Engels is hier misschien wel het meest bekende voorbeeld van en de restrictie staat hier bekend als het COMP-spoor effect (waarbij COMP een afkorting is voor voegwoord en ‘spoor’ voor een lege (subject) positie staat). In het Engels is een zin als Who do you think that saw him bijvoorbeeld alleen grammaticaal wanneer that wordt weggelaten. Deze curieuze restrictie is onderwerp van een decennialang debat, en er is vooralsnog geen bevredigende verklaring voor gegeven.

Naast het Engels zijn er ook tal van andere talen waar dit verschijnsel in een of andere gedaante optreedt. Dit suggereert dat het om een universele restrictie gaat. Het Nederlands en het Duits leken echter lange tijd uitzonderingen te vormen (in het Nederlands is een zin als Wie denk je dat hem zag niet ongrammaticaal). Toch zijn er aanwijzingen dat er ook hier een COMP-spoor effect bestaat, en dat de verschillen tussen het Duits, Engels en Nederlands terug te voeren zijn op functionele en verwerkingsgerelateerde factoren. In dit project gaat Ankelien Schippers deze hypothese specifiek testen, wat uiteindelijk moet leiden tot een sluitende verklaring van het COMP-spoor effect.

Gastautorin 2019: Eva Meijer

De traditie van ons jaarlijks Oldenburgs gastschrijverschap zal ook in 2019 worden voortgezet. De boeiende schrijver Eva Meijer (daarnaast ook filosoof, singer-songwriter, beeldend kunstenaar) zal op de uitnodiging van het instituut en het Literaturbüro in Oldenburg langs zal komen. Op dinsdag, 14 mei zal zij het college Recente Nederlandstalige literatuur bezoeken (waarin  onder andere haar laatste roman Het vogelhuis uit september 2016 zal worden gelezen) en ’s-avonds in het Literaturbüro zal zij uit de Duitse vertaling Das Vogelhaus voorlezen.

In Kooperation mit dem Literaturbüro ist es auch dieses Jahr wieder gelungen, die Zusage einer  renommierten und sehr interessanten niederländischen Schriftstellerin für einen Besuch in Oldenburg zu bekommen: Eva Meijer. Am 14. Mai wird sie abends im Literaturbüro lesen und am Nachmittag (14-16 Uhr) in der Universität am Seminar Recente Nederlandstalige Literatuur teilnehmen, in dem ihr neuester Roman Het vogelhuis (2016) behandelt wird.

2019
Conferentie Neue Sachlichkeit im Kontrast

Op 21 en 22 maart 2019 vond op het Institut für Niederlandistik een internationale conferentie over de Neue Sachlichkeit plaats. Het begrip werd in 1925 in Duitsland binnen de schilderkunst gelanceerd als een terugkeer tot een realistische schildertrant. Van daar deed de term snel zijn intrede binnen andere kunstgebieden, waaronder literatuur, en manifesteerde zich tevens buiten het Duitse taalgebied. Centraal stond op het congres dan ook het contrasterend perspectief tussen het Duitse kunstverschijnsel en zijn Nederlandse variant, de Nieuwe Zakelijkheid. De internationale vakgroep van zes Neerlandici (Nele Demedts, Ralf Grüttemeier, Lut Missinne, Koen Rymenants, Mathijs Sanders & Janka Wagner) en zes Germanisten (Moritz Baßler, Sabine Kyora, Helmut Lethen, Gunther Martens, Hubert Roland & Haimo Stiemer) zorgde voor een interessante en vruchtbare discussie. De resultaten van het congres zullen in een Duits-Engelse verzamelbundel verschijnen.

De conferentie werd georganiseerd door Ralf Grüttemeier en Janka Wagner (Universität Oldenburg) in coöperatie met Lut Missinne (Universität Münster) met financiële ondersteuning van de Deutsche Forschungsgemeinschaft (DFG).

Onderzoeksbeurs voor Kerstin Bohne

De Nederlandse Taalunie heeft een onderzoeksbeurs toegekend aan Kerstin Bohne, medewerkster bij Nederlandse letterkunde op ons instituut. Deze beurs maakt het haar mogelijk om in augustus en september 2019 onderzoek in het Nobelarchief in Stockholm te doen en een gastcollege bij de afdeling Nederlands in Stockholm te geven. Haar onderzoek vindt plaats in het kader van haar promotieproject over de vraag welke factoren de toekenning van de Nobelprijs kunnen verklaren. Haar focus ligt daarbij steeds op de Nederlandstalige literatuur, in vergelijking met andere landen.

Prof. Dr. Maria-Theresia Leuker-Pelties (Universität Köln) ist in Oldenburg zu Gast

Op dinsdag 22 januari 2019 komt collega prof. dr. Maria-Theresia Leuker (Universiteit Keulen) een gastcollege houden over de literatuur van de zogenaamde “Gouden Eeuw”, met als titel: “Posture en poëzie in de 17e eeuw. Constantijn Huygens en Anna Roemer”. Het gastcollege is onderdeel van het overzichtscollege Niederländische Literaturgeschichte en zal plaatsvinden op het gebruikelijke tijdstip en de gebruikelijke plek: A 04 5-516, 8-10 uur. Alle belangstellenden zijn van harte welkom.

77 kommunikative Spiele Wortschatz und Grammatik- Niederländisch verschenen

Onlangs is het boek 77 kommunikative Spiele Wortschatz und Grammatik- Niederländisch bij uitgeverij Klett verschenen. Het boek bevat 44 activiteiten om woordenschat en 33 werkvormen om grammaticale thema’s als bijv. adjectief, preposities, negatie, pronomina, presens en perfectum te oefenen en te herhalen. De spelletjes duren ca. 10 minuten en kunnen worden ingezet aan het begin van de les, als opfrisser tussendoor of aan het einde van de les.

De spelletjes vergen geen of zeer weinig voorbereiding. Bij ieder spel staan de vaardigheden die geoefend worden, de leerdoelen, een stapsgewijze instructie in het Duits en in het Nederlands en een paar tips. Daarnaast zijn in het boek en via een online-link Kopiervorlagen voorhanden. De spelletjes zijn geschikt voor ieder type onderwijs en voor het niveau A1-B1 van het ERK. Het materiaal is geschreven door Foekje Reitsma en Birgit Groenhagen.

https://www.klett-sprachen.de/77-kommunikative-spiele/t-108/9783125258525

Prof. Dr. Thomas Vaessens (Universiteit van Amsterdam) ist in Oldenburg zu Gast

Op woensdag, 27 juni zal de hoogleraar Nederlandse literatuur aan de Universiteit van Amsterdam, Thomas Vaessens, zijn meest recente boek De daf van mijn vader (Atlas Contact, 2018) in Oldenburg komen presenteren en met de deelnemers aan het colloquium “Recente ontwikkelingen in de Nederlandse literatuurwetenschap”, in het kader waarvan het boek werd gelezen, in discussie gaan. De bijeenkomst vindt plaats in A04 4-414 van 14 tot 16 uur. Alle belangstellenden zijn van harte welkom.

Adriaan van Dis, Gastautor des Instituts 2018

Ook in dit zomersemester was weer een Nederlandse gastauteur aan het instituut voor Neerlandistiek op bezoek. Op 8 mei 2018 mochten we de schrijver Adriaan van Dis ontvangen, die tegenwoordig tot de belangrijkste auteurs van het Nederlandse taalgebied hoort. 

Vóór zijn lezing in het Literaturbüro Wilhelm 13 op dinsdagavond gaf Van Dis een lezing in het literatuurwetenschappelijke college Recente Nederlandstalige Literatuur dat helemaal in het kader van Van Dis' recente romans Ik kom terug (2014) en In het buitengebied (2017) stond. Naast een levendige lezing werd de studenten de gelegenheid gegeven vragen te stellen en de romans uitgebreid met de auteur zelf te bediscussiëren. 

Ted Laros: Literature and the Law in South Africa, 1910-2010: The Long Walk to Artistic Freedom

Onlangs verscheen het boek Literature and the Law in South Africa, 1910-2010: The Long Walk to Artistic Freedom van Ted Laros in de serie ‘Law, Culture and Humanities’ van Fairleigh Dickinson University Press (Madison, New Jersey). (Zie rowman.com/ISBN/9781683930150/Literature-and-the-Law-in-South-Africa-1910%E2%80%932010-The-Long-Walk-to-Artistic-Freedom) Het boek is de handelseditie van het proefschrift dat Laros schreef in het kader van het DFG-project ‘Der Umgang der Jurisprudenz mit literarischen Texten in Belgien und Südafrika’ van prof. dr. Ralf Grüttemeier.

 

Literature and the Law in South Africa, 1910-2010 analyseert alle rechtszaken rond literaire werken die gevoerd zijn in Zuid-Afrika in de genoemde periode. Het doel daarbij is vast te stellen wat de rechterlijke omgang met literatuur zegt over de autonomisering van het Zuid-Afrikaanse literaire veld. Een viertal zaken krijgt speciale aandacht in het boek, nl. die rond Wilbur Smith’s When the Lion Feeds (1965); Can Themba’s “The Fugitives” (1975), André Brinks Kennis van die Aand (1974) en Etienne Leroux’ Magersfontein, O Magersfontein! (1978). Er wordt echter ook nauwgezet aandacht besteed aan de literaire censuur die plaatsvond tijdens de Unie-periode (1910-1961) en aan een reeks belangrijke censuurzaken uit de apartheids- en post-apartheidsperiode, o.m. de zaken rond Ayi Kwei Armah’s Two Thousand Seasons (1980), Anthony Burgess’ Man of Nazareth (1979, 1984 en 1992), Oswald Mtshali’s Fireflames (1981) en Saman Rushdie’s The Satanic Verses (2002).

 

De analyse van al deze zaken laat zien hoe de strijd die geleverd werd in en buiten de rechtbank tussen literaire, rechterlijke en politieke elites uiteindelijk leidde tot een constitutionele exceptio artis (of kunstvrijheid) voor literatuur.

 

Gastautor 2018: Adriaan van Dis

In Kooperation mit dem Literaturbüro ist es auch dieses Jahr wieder gelungen, die Zusage eines sehr renommierten niederländischen Schriftstellers für einen Besuch in Oldenburg zu bekommen: Adriaan van Dis. Am 8. Mai wird er abends im Literaturbüro lesen und am Nachmittag (14-16 Uhr) in der Universität am Seminar Recente Nederlandstalige Literatuur teilnehmen, in dem seine neuesten Romane Ik kom terug (2014) und In het buitengebied (2017) behandelt werden.

Auf der Absolventenfeier der Fakultät III am 2. Februar 2018 war die Niederlandistik gleich zweimal vertreten:

Laura Peters hielt die Rede aus dem Kreise der AbsolventInnen, und Lina Blank wurde für ihre Bachelorarbeit im Fach Niederlandistik besonders ausgezeichnet. Das Thema der prämierten Arbeit: "Over Dick Matena´s stripadaptatie van Gerard Reves De Avonden".

Prof. Dr. Esther Ruigendijk ist ab dem 01.01.2018 für weitere 2 Jahre Vizepräsidentin für Wissenschaftlichen Nachwuchs und Internationales

Dr. Hanneke Loerts (Rijkksuniversiteit Groningen) war in Oldenburg zu Gast

Op 27 november gaf dr. Hanneke Loerts van de Rijksuniversiteit Groningen een gastcollege met de titel: „Multilingualism and Eyetracking: using eye movements to study second and foreign language processing”. Dr. Loerts legde uit hoe eyetracking werkt en hoe het kan worden ingezet om de taalverwerking te onderzoeken. Vervolgens presenteerde zij de resultaten van haar eigen onderzoek, dat zich op de verwerking van geslacht in Poolse tweedetaalleerders van het Nederlands heeft gericht. Ook vertelde zij over haar recente onderzoek naar de functie van ondertiteling tijdens het kijken en luisteren naar een programma in een vreemde taal.  Onder de belangstellenden bevonden zich studenten en docenten van de vakgroep Nederlands en de Master Sprachdynamik. De voordracht van dr. Loerts werd met veel belangstelling gevolgd en na afloop waren er diverse vragen. Samenvattend kunnen we terugblikken op een zeer interessante en leerzame lezing!

Prof. Dr. Karina van Dalen-Oskam (Universität Amsterdam) war in Oldenburg zu Gast

Op 29 en 30 november 2017 was Prof. Dr. Karina van Dalen-Oskam op bezoek in Oldenburg. Karina van Dalen-Oskam is hoofd van de Afdeling Letterkunde van het Hugens ING onderzoeksinstituut van de KNAW. Daarnaast is ze hoogleraar voor computationele literatuurwetenschap aan de Universiteit van Amsterdam. Op 29 november hield de gastdocente een inleidend gastcollege over de computationele literatuurwetenschap in het kader van het college “Kwantitatieve methodes en de Nederlandse literatuur”. Een dag later vond onder haar leiding en onder samenwerking met 3GO de workshop “Digital Humanities: text-based research in the digital age” plaats. In deze workshop leerden promovendi omgaan met computer-tools die voor de tekstanalyse van een corpus van digitale teksten kunnen worden gebruikt.

Gastschrijver 2017: Ilja Leonard Pfeijffer

Dit jaar is het weer gelukt om, in samenwerking met het Literaturbüro, een bijzonder gerenommeerde Nederlandse schrijver naar Oldenburg te halen: Ilja Leonard Pfeijffer. Hij zal op dinsdag, 13 juni, in het college Recente Nederlandstalige Literatuur (14-16 uur, A 04-414) langs komen. In dat college hebben de studenten zijn laatste roman Peachez (2017) gelezen – over die roman zal  de gastauteur met ons in gesprek gaan. Dezelfde avond zal hij in Wilhelm 13 (Leo-Trepp-Straßpe 13) lezen uit en spreken over Das schönste Mädchen von Genua, de Duitse vertaling van La Superba, waarvoor hij in 2014 de Librisprijs won.

Alle belangstellenden zijn bij beide gelegenheden van harte welkom!

Grüttemeier zum Mitglied des RNTL ernannt

Ralf Grüttemeier ist für drei Jahre zum Mitglied des 12köpfigen "Raad voor de Nederlandse Taal en Letteren" ernannt worden. Das unabhängige Gremium berät die Kultus- und Wissenschaftsminister der Niederlande und Flanderns in Fragen der Förderung der niederländischen Sprache und Literatur. Grüttemeier war bereits in den Jahren 2002 und 2003 Mitglied des Gremiums.

Neuer Leitfaden für das Verfassen von Hausarbeiten in der Niederlandistik erarbeitet

Unter dem folgenden Link können Studierende den neuen "Leitfaden zur Abfassung von wissenschaftlichen Arbeiten im Niederlandistikstudium" einsehen: https://uol.de/niederlandistik/studium/sonstiges/leitfaden-zu-arbeiten/

Unterstützung beim empirischen Arbeiten

Die Fakultät III - Sprach- und Kulturwissenschaften bietet Unterstützung beim empirischen Arbeiten. Ansprechpartnerin ist Dr. osfyKatsiarynundoa Datganila4uva (katsiarrjtyna.dfdmaniljppfava@uol.d8ndenjh2/).

Webmagvlasterlv5n (saoyfiabina.plepoxyesnsn@uol.deeo8+9) (Stand: 10.09.2020)