Am 3. und 4. Dezember kamen alle Mitarbeitenden des im vergangenen Jahr gestarteten Forschungsprogramms TEN.efzn zu ihrem ersten Jahrestreffen zusammen. Unter dem Leitmotiv „Interdisziplinarität“ tauschten sich die Teilnehmenden intensiv über bisher Erreichtes, zentrale Erkenntnisse und die nächsten Schritte auf dem Weg zu einem gemeinsamen Forschungsverständnis aus.
TEN.efzn steht für die enge Vernetzung von Sozial-, Technik- und Naturwissenschaften. Das Ziel: die Transformation des Energiesystems nicht nur technisch zu analysieren, sondern auch gesellschaftlich, ökonomisch und politisch zu verstehen und dadurch tragfähige Lösungen für eine nachhaltige Energiezukunft zu entwickeln.
Prof. Dr. Jannika Mattes, die gemeinsam mit Prof. Sebastian Lehnhoff als Sprecherin des Programms fungiert, betonte in ihrem Beitrag die besondere Rolle des Projekts für die niedersächsische Forschungslandschaft. Sie hob hervor, dass TEN.efzn mit einem Gesamtvolumen von rund 58 Millionen Euro „eine einmalige Chance bietet, Energieforschung neu zu denken“. Interdisziplinarität sei dabei nicht nur ein Schlagwort, so Mattes, sondern „der Schlüssel, um die Komplexität der Energiewende wirklich zu begreifen und praxisnahe, gesellschaftlich akzeptierte Lösungen zu entwickeln.“
Nach einem erfolgreichen ersten Jahr, in dem die Grundlagen für die interdisziplinäre Zusammenarbeit zwischen den Projektpartner:innen geschaffen wurden, richten wir den Blick nun auf die nächsten Schritte: die vertiefende Analyse und die anstehende Feldforschung, zum Teil in den Reallaboren des Projekts.
Mehr Informationen zum Forschungsprogramm TEN.efzn finden sich hier.