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Prof. Dr. Jannika Mattes

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A6 4-402

Professorin für Organisation und Innovation
Carl von Ossietzky Universität Oldenburg
Institut für Sozialwissenschaften
Ammerländer Heerstr. 114-118
26129 Oldenburg

Sekretariat

Zemke, Kerstin

Heyen, Isolde

A6 4-401

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Aktuelles

Wie entwickeln sich Netzwerkorganisationen und ihre Rolle in fortschreitenden regionalen Energietransitionen?

Kurz vor der Sommerpause wurde der neueste REENEA-Beitrag "The evolving role of networking organizations in sustainability transitions" veröffentlicht. In dem Papier analysieren Sebastian Rohe und Camilla Chlebna zwei regionale Energienetzwerke: Den Oldenburger Energiecluster OLEC e.V. und das deENet Kompetenznetzwerk dezentrale Energietechnologien e. V. aus Nordhessen.

Methodisch kombinieren Sebastian und Camilla Interviews mit Expert*innen und Stakeholder*innen innerhalb und außerhalb der Netzwerkorganisationen mit einer sozialen Netzwerkanalyse der Netzwerkmitglieder und ihrer Verbindungen (ausgedrückt in der gemeinsamen Teilnahme an Veranstaltungen und Treffen).

Das Papier untersucht, welche Rolle OLEC und deENet für ihre jeweiligen regionale Energiewende gespielt haben, wie sich die Struktur beider Netzwerkorganisationen im Laufe der Zeit verändert hat, welche Spannungen mit diesen Veränderungen einhergingen und wie politische Entscheidungsträger*innen und Netzwerkmanager*innen mit diesen Herausforderungen umgehen könnten. Mit dieser Untersuchung leistet das REENEA-Team einen weiteren Beitrag zu den Debatten über „Sustainability Transitions“, insbesondere zu den Intermediären und der Rolle von Netzwerken in sich entwickelnden Technologischen Innovationssystemen.

Unser Artikel ist veröffentlicht in Technological Forecasting and Social Change: https://doi.org/10.1016/j.techfore.2022.121916  

Sie können ihn bis zum 19. September 2022 unter folgendem Link kostenlos herunterladen: https://authors.elsevier.com/a/1fVT998SGstkV  

Wenn Sie den Artikel nach diesem Datum lesen möchten, zögern Sie bitte nicht, uns zu kontaktieren.

Konferenzreise und Besuch am Wasserforschungsinstitut EAWAG in Zürich

Anfang Juli besuchten Jannika Mattes, Sebastian Rohe und Camilla Chlebna die 5th Geography of Innovation Conference in Mailand rund um Themen der Geographie der Innovation. Sebastian Rohe stellte ein Papier mit Ricarda Schmidt-Scheele und Jannika Mattes zur regionalen Einbettung von Unternehmen vor, das derzeit zur Begutachtung bei einer hochrangigen Fachzeitschrift liegt. Jannika Mattes stellte einen Artikel mit Camilla Chlebna und Hanna Martin zur Rolle ökologischer Grenzen und sozialer Dynamiken in gängigen Konzepten des regionalen industriellen Wandels vor, das ebenso zur Begutachtung bei einer hochrangigen Zeitschrift liegt. Beide Artikel wurden im Rahmen einer gut besuchten Special Session zum Thema „The multi-scalar geography of sustainability transitions: Exploring interfaces between sectoral and regional innovation dynamics“ vorgestellt, die Sebastian Rohe und Jannika Mattes mit Christian Binz und Johan Miörner, EAWAG, und Markus Steen, SINTEF Digital, organisiert haben. Für ausgiebige touristische Unternehmungen in Mailand war durch das intensive Programm leider kaum Zeit, umso mehr Gelegenheit gab es, nach rund zwei Jahren Pause, wieder einmal mit den Kolleg*innen im Feld in den persönlichen Austausch zu treten.

Camilla Chlebna trat dann die Weiterreise nach Dübendorf bei Zürich an um den Austausch mit den Kollegen Christian Binz und Bernhard Truffer vom Wasserforschungsinstitut EAWAG noch weiter zu führen. Nach einer kurzen Führung durch das beeindruckende Gebäude der EAWAG, das nach 15 Jahren immer noch ein Leuchtturm der nachhaltigen Bauweise ist, inkl. Besuch der Urin-Aufbereitungsanlagen und des Frischlufteinzugs für die passive Kühlung und Beheizung im Keller, blieb viel Zeit für den Austausch rund um künftige gemeinsame Initiativen, die Karriereaussichten im Wissenschaftsbereich und die Probleme des Publikationswesens.

Kann eine digitale Gesellschaft nachhaltig sein? Tagung in Passau vom 23.-24.06.2022

Nach langer Zeit der digitalen Konferenzen fand Ende Juni erstmals wieder eine Konferenz in Präsenz statt. Der DGS-Arbeitskreis Soziologie der Nachhaltigkeit veranstaltete mit den weiteren Sektionen Arbeits- und Industriesoziologie, Wissenschafts- und Technikforschung, Umwelt- und Nachhaltigkeitssoziologie, Organisationssoziologie sowie Religionssoziologie die Tagung Kann eine digitale Gesellschaft nachhaltig sein? Soziologische Perspektiven auf die Wechselwirkungen von gesellschaftlicher Transformation, Technik und Natur an der Universität Passau.

Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler diskutierten zwei Tage lang das Thema aus verschiedenen theoretischen und empirischen Perspektiven. Sabrina Paustian stellte eine aktuelle Arbeit vor, die zusammen mit Ricarda Schmidt-Scheele und Jannika Mattes entstanden ist. In dem Vortrag mit dem Titel “Heterogeneous cooperation in smart grid projects: Bridging institutional logics via digital standards?” ging es um die Digitalisierung im Energiesektor hin zu einem nachhaltigeren Energiesystem. Die Entwicklung von Smart Grids führt zu neuartigen Akteurskonstellationen und Herangehensweisen in der interorganisationalen Zusammenarbeit. In diesem Prozess kommt Standards eine besondere Rolle zu, da sie als ein Bindeglied zwischen den Akteuren fungieren und so verschiedene Sicht- und Arbeitsweisen vereinheitlicht werden sollen.

Trotz der vielfältigen Beiträge haben die Teilnehmenden zahlreiche Gemeinsamkeiten und Parallelen in ihren Arbeiten feststellen können. Nachhaltigkeit ist in unserer Gesellschaft nicht nur eng verbunden mit dem Gedanken nach mehr Effizient. Vielmehr zeigt sich auch die Rolle der Digitalisierung hierbei unterschiedlich. Ist sie ein Verstärkter dieses Prozesses oder fördert sie auch gleichzeitig mehr Ungleichheiten? 

04.-06.07.2022: 6th Geography of Innovation Conference (GeoInno2022) Mailand, Italien.

Sebastian Rohe, Ricarda Schmidt-Scheele, Jannika Mattes: ‘The embeddedness of companies in regional energy transitions’ 6th Geography of Innovation Conference (GeoInno2022). Mailand, Italien. 04.-06.07.2022

Neue Publikation aus dem SEAS Projekt: The (still unexplored) Social Side of Smart Grid Development. Towards a Social Layer for the SGAM

Technikentwicklung beinhaltet viel mehr als nur Technik selbst – auch wenn IT-Standards genutzt werden. In ihrem neu publizierten Paper zeigen Sabrina Paustian, Julia Köhlke, Jannika Mattes und Sebastian Lehnhoff aus dem SEAS Projekt auf, warum auch soziale Prozesse in Smart Grid Entwicklungsprozessen mitgedacht werden müssen und wie diese in bestehende IT-Architekturmodelle integriert werden können.

Abstract: Smart Grids interconnect stakeholders and technologies in the energy domain for the sake of enabling new ways of interacting within the energy system through the usage of information and communication technologies. However, the facilitation of new business models and competition in the energy domain is not purely a technological issue. Besides technological complexity, stakeholders with different knowledge, expertise, and methods are necessary for Smart Grid developments. This heterogeneity also results in specific social challenges. The industry-standard IEC 62559-2 leverages Use Cases for modelling the so-called Smart Grid Architecture Model (SGAM) to assess the technical interoperability and complexity of future energy systems. With its focus on ICT standardization and its implementation, it only implicitly considers involved stakeholders. However, social interaction and the underlying dynamics of power and knowledge exchange critically influence the development process. Therefore, we propose a social perspective in these collaborative development processes of SGAM with a focus on the stakeholders. For the modelling of social collaboration within the SGAM, we expand the proximity concept by Boschma (2005) to show the characteristics and the relations of stakeholders involved. Our research presents an additional ‘Social Layer’ for the SGAM to show the prevailing heterogeneity of the stakeholders and illustrates this with an empirical case study. Our findings contribute to a better understanding of stakeholder collaboration and its characteristics in the Smart Grid development processes.

Das Paper wurde auf dem Workshop on Bridging International Societal Differences in Autonomous and Digitalized Energy Systems der ACM e-Energy 2022 präsentiert und ist nun hier publiziert worden: https://doi.org/10.1145/3538637.3539585

7.-9. Juli - EGOS 2022 in Wien

Jannika Mattes, Ricarda Schmidt-Scheele und Sabrina Paustian präsentieren ihr Paper “Heterogeneous cooperation in smart grid projects: Bridging institutional logics via digital standards?” während der EGOS 2022 in Wien “Sub-theme 23: Digital Technology, Societal Change and Shifts in Institutional Logics”

6.7.2022: WindGISKI Übergabe der BMUV Förderbescheide

Am Mittwoch den 06.07.22 hat Staatssekretär Stefan Tidow, in einer offiziellen Veranstaltung des BMUV Förderbescheide an acht KI-Projekte übergeben. Einer dieser sogenannten KI-Leuchttürme ist das Projekt WindGISKI, an dem unsere Arbeitsgruppe Organisation & Innovation unter der Leitung von Prof. Dr. Jannika Mattes beteiligt ist. Ziel des Projekts ist die Entwicklung und Evaluation eines KI-basierten Geoinformationssystems, das zur präziseren Identifizierung von Potenzialflächen für Windenergie genutzt werden können soll. Das Projekt wurde durch Stefan Tidow, Staatssekretär im BMUV, dabei vor allem aufgrund seiner Aktualität hervorgehoben. Beim anschließenden Get-Together im BMUV-Nordhof betonte die Bundestagsabgeordnete Dr. Kirsten Kappert-Gonther (MdB), außerdem die Chancen, die mit einem interdisziplinären Forschungsteam wie dem von WindGISKI einhergehen. Die Arbeitsgruppe der Uni Oldenburg, bringt eine sozialwissenschaftliche Perspektive in das Vorhaben ein und wurde bei dem Treffen durch die Doktorandin Tamara Schnell (im Foto in der Mitte) vertreten.

Rohe, Sebastian; Oltmer, Marie; Wolter, Hendrik; Gmeiner, Nina; Tschersich, Julia (2022): Forever niche – Why do organic vegetable varieties not diffuse? In: CIRCLE Papers in Innovation Studies, No 2022/08

Warum gibt es im Supermarkt hundert Sorten Bio-Milch aber nur eine Sorte Bio-Zucchini? Um das zu beantworten haben Sebastian Rohe und Marie Oltmer aus der AG Organisation und Innovation die Barrieren für die Verbreitung ökologisch gezüchteter Gemüsesorten im Lebensmittelhandel untersucht, gemeinsam mit Kolleg*innen vom Lehrstuhl für Ökologische Ökonomie (ebenfalls Uni Oldenburg) und von der Universität Utrecht (Niederlande).

Die Arbeit wurde jetzt als PrePrint veröffentlicht. Für die Untersuchung hat das Autor*innenteam mit Züchter*innen, Landwirt*innen und Einkäufer*innen im Supermarkt gesprochen. Biogemüse im Supermarkt beruht in der Regel auf Sorten die speziell für konventionelle Landwirtschaft gezüchtet und von internationalen Konzernen patentiert wurden. Das ist bei ökologischen Gemüsesorten anders. Dennoch werden ökologische Gemüsesorten im Supermarkt nicht angeboten. Die Ergebnisse zeigen, dass es wichtigen Akteuren an grundlegendem Verständnis der Vorteile oder sogar Wissen über die Existenz der Sorten mangelt. Zugleich sind die Sorten preislich nicht wettbewerbsfähig. Der zusätzliche Wert ökologischer Gemüsesorten ist schwer zu vermitteln, auch weil es kein allgemein anerkanntes Label für die Sorten gibt. Eine proaktive Marktbildung durch Investor*innen oder den Einzelhandel findet nicht statt. Andere Nachhaltigkeitsthemen stehen auf Agenda. Wegen dieser Herausforderungen streben die meisten Anbieter*innen von bio-gezüchtetem Gemüse gar nicht erst in den Supermarkt & erschließen Nischen-Vermarktungskanäle. Dies begrenzt aber wiederum das Verbreitungspotenzial der Gemüsesorten (und ihre ökologischen Vorteile) stark.
Die gesamten Ergebnisse unserer Untersuchung können hier eingesehen werden: http://dx.doi.org/10.13140/RG.2.2.19325.03049

23. und 24. Juni 2022, Universität Passau - Tagung des DGS-Arbeitskreises „Soziologie der Nachhaltigkeit“

Sabrina Paustian, Ricarda Schmidt-Scheele und Jannika Mattes halten den Vortrag `Heterogeneous cooperation in smart grid projects: Bridging institutional logics via digital standards?’ auf der Tagung KANN EINE DIGITALE GESELLSCHAFT NACHHALTIG SEIN? SOZIOLOGISCHE PERSPEKTIVEN AUF DIE WECHSELWIRKUNGEN VON GESELLSCHAFTLICHER TRANSFORMATION, TECHNIK UND NATUR des DGS-Arbeitskreises „Soziologie der Nachhaltigkeit“

26.5.2022 Camilla Chlebna - Gastvortrag im Seminar. CCRI – Countryside and Community Research Institute, Universität Gloucestershire

Camilla Chlebna: ‘Competing terms for complementary concepts? – Acceptance, legitimacy and trust in regional energy transitions’. Gastvortrag im Seminar. CCRI – Countryside and Community Research Institute, Universität Gloucestershire, Großbritannien. Online. 26.5.2022.

9.-10. Mai - Eu-SPRI Konferenz 2022 in Manchester

Marie Oltmer präsentierte das gemeinsame Paper von ihr und Camilla Chlebna mit dem Titel „Putting insects on the agenda – The role of policy entrepreneurs for insect conservation in Germany” auf der Eu-SPRI 2022 Konferenz für NachwuchswissenschaftlerInnen in Manchester, Großbritannien. Sie gewann dabei den zweiten Platz beim Best Presentation Award.

Pressemitteilung: Mit Künstlicher Intelligenz geeignete Orte für Windenergie finden

Sozialwissenschaftliches Team der Universität Oldenburg an Verbundprojekt beteiligt. Wo gibt es nicht nur ausreichend Platz, sondern auch genug Wohlwollen in der Bevölkerung, damit Windenergie-Ausbauprojekte Erfolg haben können? Das untersuchen Sozialwissenschaftlerinnen und Sozialwissenschaftler der Universität Oldenburg innerhalb des Forschungsprojekts WindGISKI. Ziel dieses Verbundvorhabens unter Leitung der Universität Hannover ist es, mit Hilfe eines Geoinformationssystems (GIS) und Künstlicher Intelligenz (KI) vielversprechende Flächen einfacher zu identifizieren. Die Oldenburger Arbeitsgruppe „Organisation & Innovation“ um Prof. Dr. Jannika Mattes erforscht in einem kürzlich gestarteten Teilprojekt soziologische Einflussfaktoren und befasst sich mit gesellschaftlichen Hürden, die den Ausbau hemmen.

16.03.2022 - Neue Mitarbeiterin im WindGISKI-Projekt

Seit dem 16.3.2022 unterstützt Tamara Schnell die Arbeitsgruppe der Professur für Orgnisation & Innovation  im Projekt WindGISKI. Mehr Informationen finden Sie auf ihrer Mitarbeiterseite

20.-23.09.2021 Perspectives on the Social Embeddedness of the Smart Grid Architecture Model in Innovation Projects

Julia Köhlke, Sabrina Paustian, Jannika Mattes, Sebastian Lehnhoff, Mathias Uslar 'Perspectives on the Social Embeddedness of the Smart Grid Architecture Model in Innovation Projects’. CIRED 2021/online. 20.-23.09.2021.

10.06.2021 Vortrag im Rahmen der virtuellen Jahrestagung 2021 der Sektion Organisationssoziologie der Deutschen Gesellschaft für Soziologie „Große Herausforderungen“ und Organisationen: Themenfelder, Theorien und Methoden im Umbruch

Jannika Mattes und Sabrina Paustian halten den Vortrag: Standardisierung durch Digitalisierung im Energiesektor – Der Umgang mit Standardisierung in kollaborativen Innovationsprozessen

8.-9.7.2021 Vortrag im Rahmen der virtuellen Tagung German Sustainability Science Summit 2021

Jannika Mattes: 'A geography of innovation perspective on regions in sustainability transitions‘. Beitrag im Panel “Spatiality in sustainability science: Contrasting perspectives to accelerate transformation” im Rahmen der virtuellen Tagung German Sustainability Science Summit 2021, 8.-9.7.2021.

12.05.2021: Vortrag im Rahmen der Ringvorlesung zur Transformation des Energiesystems der Leibniz Universität Hannover

Prof. Jens Köhrsen und Prof. Jannika Mattes halten den Vortrag "Lokale Energiewendeprozesse - Eine soziologische Perspektive"

Einladung zur Vortragsreihe "Conversations on the Social Embeddedness of Digital Technologies"

Die Vortragsreihe ist Teil des Graduiertenkollegs „Social embeddedness of Autonomous Cyber Physical Systems (SEAS)” und des Forschungszentrums “Human Cyber-Physical System (HCPS)” mit dem Cluster “Human – Technology – Society”. Die Zielgruppe der Vorträge sind Mitglieder des Graduiertenkollegs und des Forschungszentrums. Darüber hinaus sind ebenfalls Studierende, Absolvent*innen und Wissenschaftler*innen aus u.a. den Sozialwissenschaften, der Informatik, dem Gesundheitsbereich und den Neurowissenschaften herzlich eingeladen, an der Vortragsreihe teilzunehmen.

21.01.2021: Camilla Chlebna: ‘The fragility of regional energy transitions’. Vortrag im CREST (City and Regional Sustainability Transitions) webinar der Regional Studies Association / online.

Wissenschaftspreis Niedersachsen 2018

26.09.2018 Regionale Transitionsfelder: Energiewandel als sozialer Prozess

Vortrag  im Rahmen der Sektion "Innovationsfelder. Handlungsfelder der Koordination komplexer Innovationen" auf dem 39. Kongress der Deutschen Gesellschaft für Soziologie in Göttingen.

06.09.2018 Energiewandel: Akteure unter Strom

Bei der Wissenschaftssoirée werden die Zuhörenden zugelost. Vor etwa 30 Personen präsentierte Jannika Mattes insbesondere empirische Ergebnisse aus der Oldenburg-Fallstudie des REENEA-Projekts. In der anschließenden Diskussion wurde insbesondere deutlich, als wie wichtig sozialwissenschaftliche Forschung in Bezug auf Energiewandel auch von interessierten Bürger*innen eingestuft wird.

15.05.2018 Internationalisierung der Arbeit

Im Rahmen der Veranstaltungsreihe 'Zukunft der Arbeit' der Kooperationsstelle Hochschule-Gewerkschaften referiert Jannika Mattes über Innovationsprozesse in multinationalen Konzernen. Die Reihe wird aus Anlass des Wissenschaftsjahrs 2018 'Arbeitswelten der Zukunft' durchgeführt,

3./4.5.2018 Workshop Energy Systems in Transition – The Role of Actors in Regional Change Processes

Am 3. und 4. Mai organisierte das Projektteam der DFG-Emmy-Noether-Nachwuchsgruppe REENEA einen Kick-Off-Workshop an der Carl von Ossietzky Universität Oldenburg. Das REENEA-Projekt wird von Jannika Mattes geleitet. Zehn international anerkannte Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler der Transitionsforschung folgten der Einladung und hielten inspirierende Vorträge, denen sich eine lebendige Diskussion anschloss. Das REENEA-Team erlangte wichtige Einsicht in the Beziehungen zwischen Akteuren und Institutionen und in die Bedeutung der regionalen Ebene in weitreichenden Wandlungsprozessen. Das Team dankt dem Jean Monnet Centre of Excellence 'Europeanising Coastal Regions' für die finanzielle Unterstützung.

28.04.2018 Regionaler Energiewandel unter der Lupe - Die Rolle der Akteure

Jannika Mattes: Vorlesung im Rahmen der "Uni am Markt", veranstaltet vom Center für lebenslanges Lernen (C3L)

Focus-Meldung vom 27.12.2017:

Soziologin Jannika Mattes in Emmy Noether-Programm der DFG aufgenommen.

19. Oktober 2017:

Im Rahmen der Auftaktveranstaltung für das akademische Jahr zeichnete die Universitätsgesellschaft Oldenburg e.V. (UGO) Prof. Dr. Jannika Mattes mit dem mit 5.000 Euro dotierten „Preis für exzellente Forschung 2017“ aus.

September 2016:

Die Einrichtung einer Nachwuchsgruppe im Emmy Noether-Programm der DFG mit dem Titel: Regionaler Energiewandel: Die sozialen Aushandlungs-, Normierungs- und Lernprozesse im Windenergiesektor (Beginn 01/2018) wird bewilligt.

25.-26.02.2016

Martin Heidenreich und Jannika Mattes: Die soziale Konstruktion der Windenergiebranche in verteilten Innovationsprozessen. Vortrag bei der Konferenz „Kollaborative Innovationen“ (Abschlusskonferenz des gleichnamigen Forschungsprojekts), Göttingen.

28.-30.01.2016:

Teis Hansen und Jannika Mattes: Beyond reciprocal proximity effects: the role of power. Vortrag bei der 3rd Geography of Innovation Conference, Toulouse, Frankreich. 

10. Dezember 2015:

Mattes, Jannika: Energietransition unter der Lupe. Vortrag in der Reihe "Innovation und sozialer Wandel" der Organisations- und Innovationssoziologie an der Universität Stuttgart.

26.-27. November 2015:

Mattes, Jannika; Heidenreich, Martin: Die doppelte Koordinierung verteilter Innovationen in und zwischen Organisationen. Eine Mikrofundierung governancetheoretischer Perspektiven. Vortrag bei der Herbsttagung der DGS-Sektion Organisationssoziologie, Berlin. 

30. September 2015:

Vortrag im Forschungskolloquium STəPS "Breaking down energy transition: The interplay of actors and subsystem in regional restructuration processes" an der Universität Twente.

12. Juni 2015:

Vortrag: Regionale Lernsysteme und die Transformation regionaler Energiesysteme auf der Frühjahrstagung der DGS Deutsche Gesellschaft für Soziologie, Sektion „Wissenschafts- und Technikforschung“ an der TU Dortmund am 12./ 13. Juni 2015.

25. Mai 2015:

Vortrag mit Teis Hansen Beyond reciprocal proximity effects: the role of power anlässlich der RSA Annual Conference 2015, Università Cattolica del Sacro Cuore, Piacenza, Italien.

Januar 2015:

2. Vergaberunde von Stipendien im Promotionsprogramm "Kulturen der Partizipation".

22. Januar 2015:

Vortrag an der TU Dortmund bei den Aktuellen Debatten der Techniksoziologie "Transformation regionaler Innovationssysteme"

Mai 2014: Promotionsprogramm "Kulturen der Partizipation" bewilligt

Das von Prof. Dr. Martin Butler geleitete Promotionsprogramm "Kulturen der Partizipation" wurde vom MWK bewilligt. Jannika Mattes wird in den Veranstaltungen und bei der Betreuung der Doktoranden mitwirken.

Dezember 2012: Forschungsprojekt COLLIN bewilligt

Am 1. April 2013 startet an den Universitäten Oldenburg und Göttingen das Forschungsprojekt COLLIN mit der Untersuchung verteilter Innovationsprozesse in den Bereichen für Erneuerbare Energien und der Informationstechnologien. Nähere Informationen finden Sie auf unserer Projektseite.

November 2012: Anbindung an CIRCLE wird fortgesetzt

Jannika Mattes ist wieder in Oldenburg, wird aber die Zusammenarbeit mit ihren KollegInnen in Lund, Schweden fortsetzen. 

März 2012 - August 2012: Seminar in CIRCLE (Lund, Sweden)

Jannika Mattes hält einen Vortrag im Rahmen ihres Forschungsaufenthalts am "Centre for Innovation, Research and Competence in the Learning Economy" (CIRCLE) an der Universität Lund, Schweden.

November 2011: Forschungsprojekt COMPOSITE gestartet

In diesem Projekt sollen - zusammen mit LATTS, Paris und EIFER, Karlsruhe - regionale Innovationssysteme in der Energiewirtschaft in Frankreich und Deutschland miteinander verglichen werden. Das Ziel ist es, Anpassungsprozesse im Zuge erweiterter Erneuerbarer-Energien-Ziele nachzuzeichnen. Die Universität Oldenburg ist für eine Fallstudie in Ostfriesland verantwortlich.

August 2011: Klausurtagung

In einer Klausurtagung haben Forschungskollegen zusammen mit Jannika Mattes deren verläufige Version eines Projektantrages mit dem Titel „Anpassungsprozesse zwischen globalen Wertschöpfungsketten und regionalen institutionellen Ordnungen in Lateinamerika“ eingehend diskutiert. Die Idee ist, globale Wertschöpfungsketten und regionale institutionelle Rahmenbedingungen miteinander zu verknüpfen, um Lernprozesse von Regionen in Entwicklungsländern aufzuzeigen. Vielen Dank an alle Teilnemer für die fruchtbare, aufschlussreiche und angeregte Diskussion!

Mai 2011: Junior Fellow am Hanse-Wissenschafts-Kolleg

Jannika Mattes ist für die nächsten drei Jahre Junior Fellow am Hanse-Wissenschafts-Kolleg Delmenhorst.

März 2011: Jannika Mattes' Dissertation erhält Wissenschaftspreis

Jannika Mattes hat den Weser-Ems-Wissenschaftspreis von der Oldenburgische Landesbank erhalten. Der Preis zeichnet ihre Dissertation zum Thema "Innovation in multinational companies. Organisational, international and regional dilemmas" aus.

(Stand: 09.08.2022)