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Betriebliche Umweltinformationssysteme

 Ziele des BUIS-Workshops

Bemühungen um Umweltschonung, Nachhaltigkeit und Energieeffizienz werden durch den Einsatz von Umweltmanagementsystemen unterstützt, die eine Vielzahl heterogener Daten benötigen, um der Planung, Steuerung und Kontrolle von Umweltaufgaben gerecht zu werden. Diese Daten müssen durch Betriebliche Umweltinformationssysteme vorgehalten und zielorientiert bearbeitet werden. Die Leistungsfähigkeit aktuell implementierter BUIS wird den Anforderungen aus der Nachhaltigkeitsdebatte nicht gerecht. Dabei kommt der IT eine entscheidende Rolle in der nachhaltigen Unternehmensentwicklung zu. BUIS müssen bereits in der Produktentwicklung im Rahmen einer umweltintegrierten Produktion sowie in der strategischen Entscheidungsfindung ansetzen und nicht erst als End-of-Pipe-Lösung zur bloßen, nachträglichen Dokumentation von Umweltkennzahlen oder um Legal Compliance herzustellen. Große Bedeutung kommt somit dem rechtzeitigen Erkennen von Ursache-Wirkungsbeziehungen zu, um von einem abstrakten Standpunkt aus die Umweltwirkungen des eigenen Handelns innerhalb des Unternehmens (aber auch über Unternehmensgrenzen hinaus) abzuschätzen und proaktiv zu begegnen. Wesentliche Potenziale für den prophylaktischen Umweltschutzaspekt bleiben sonst ungenutzt.

Der BUIS-Workshop versteht sich als ein Forum, um über den aktuell erreichten Stand Betrieblicher Umweltinformationssysteme zu informieren sowie neue, eigene Ideen und Lösungsansätze vorzustellen und in einer Expertenrunde aus Wissenschaft und Praxis mit angenehmer Diskussionskultur intensiv zu erörtern. Selbstverständlich sind auch Arbeitsberichte, die auch Teilergebnisse und vor allem auch noch ungelöste Problemstellungen thematisieren herzlich willkommen.

Themen des BUIS-Workshops:
Im Rahmen der Veranstaltung stehen die folgenden Themengebiete im Fokus:
1. Green IT
Das Themengebiet fokussiert auf die ressourcenschonende Verwendung und semantische Modellierung von (unternehmerischen) IKT-Infrastrukturen mit dem Ziel der effizient(er)en Nutzung von Energie durch software- sowie hardwareseitige Optimierung.
2. Stoffstrommanagement
Dieser Themenkomplex zielt ab auf die visuelle Aufbereitung von Material- und Ökobilanzen, Indikatorsysteme für die Ökobilanzierung und das Öko-Controlling, die Simulation mit Fokus auf unvollständige bzw. fehlerhafte Daten.
3. Green Production
Der Schwerpunkt liegt auf dem Geschäftsprozessmanagement (Green Business Process Management) und dessen Automatisierung, der Schaffung von Transparenz für das interne Ma-nagement, dem Qualitätsmanagement in den Prozessen und den notwendigen Kennzahlen für eine Entscheidungsunterstützung.
4. Nachhaltigkeitsmanagement und -kommunikation
Die Nachhaltigkeit in der Unternehmensführung, in der externen Kommunikation z.B. Nachhaltigkeitsberichterstattung und -dialog, die Entwicklung von Indikatoren für nachhaltigen Tourismus sowie Fallstudien und Best-Practices sind ein weiteres Themengebiet der Veranstaltung.
5. Green Software
In diesem Themenkomplex stellt das nachhaltige Informationsmanagement mit Green Business Intelligence und Green IS eine wichtige Säule dar. (Betriebliche) Umweltinformationssysteme dienen hierbei als Datengrundlage für die Aufbereitung von Kennzahlen und sind im internen Management als Entscheidungsunterstützung von besonderer Bedeutung.
6. Materialeffizienz & Recycling

Kernfragen für die Steigerung der Materialeffizienz und für die Ressourcenschonung sind ein weiterer Schwerpunkt der Veranstaltung. Ein Fokus liegt auf strategischen Ressourcen und die Wieder-, bzw. Weiterverwendung von Materialien als Beitrag zum nachhaltigen Umgang mit Ressourcen.

Beiträge die bis zur Deadline am 05. Juli 2019 eingereicht werden, werden in den Adjunct Proceedings der EnviroInfo 2019 veröffentlicht. Bitte beachten Sie die Vorgaben zur Veröffentlichung.

Workshop chairs:
Jorge Marx Gómez
Volker Wohlgemuth

VLnymuBA-Webmgcqpxastervdqsl (vlb/5a-ad+idmin9juz@uolfef.d6/e) (Stand: 07.11.2019)