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ECOSense - Erfassung und Analyse von Radverkehrsdaten zur Unterstützung der Infrastrukturoptimierung

Der Förderung des Radverkehrs fällt vor dem Hintergrund zunehmender Verkehrs- und Umweltprobleme in Innenstädten besondere Bedeutung zu. Um die Bedingungen zum Radfahren zu verbessern und Infrastrukturen aufzuwerten, werden geeignete Daten benötigt. Datenzentrierte Ansätze zum Radverkehr basieren bislang allerdings vorwiegend auf Smartphone generierten Informationen. Die vorhandene Datenbasis konzentriert sich in erster Linie auf Freizeitverkehre und liefert nur wenige Erkenntnisse über die Fahrradnutzung im Alltag.

Ziel von ECOSense ist die Entwicklung und Erprobung einer Sensorplattform, die verschiedene Parameter (Position, Geschwindigkeit, Erschütterung, Umwelt) zur Fahrradnutzung im Alltag erhebt. Die neu generierten und veredelten Datensätze führen zu verbesserten Informationsgrundlagen zum Radverkehr. Der Einsatz der Messtechnik versetzt Entscheidungsträger aus Kommunal- und Stadtplanung in die Lage, spezifische Bedürfnisse von Radfahrern besser als bislang verstehen zu lernen und die Fahrradinfrastruktur dementsprechend ausbauen zu können. 

Die zu entwickelnde Sensorik wird u.a. im Rahmen von fahrradfreundlichen Firmen und Städten in die Anwendung gebracht. Mehrere hundert Fahrräder werden während des Erhebungszeitraums mit der Messtechnik ausgestattet. Die prototypisch generierte und vollständig anonymisierte Datengrundlage der Fahrradsensorik wird mit weiteren Datenquellen veredelt und im Hinblick auf die Nutzung der Fahrradinfrastruktur, Verkehrssicherheit sowie Umweltaspekte ausgewertet. Parallel werden Konzepte zur Integration der Sensorik in spätere datenbasierte Geschäftsmodelle erarbeitet.

Projektstart

01.06.2019

Projektende

31.08.2020

(Stand: 09.06.2021)