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Themenvorschläge für Abschlussarbeiten

Prof. Dr. Ingo Mose

Konflikte aus konkurrierenden Raumnutzungsansprüchen:

  • Konflikte zwischen Naturschutz und Tourismus (z.B. skitouristische Erschließungen im Alpenraum, Freizeitgroßprojekte an der Nordseeküste, Wirkungen von Windkraftanlagen oder Biogasanlagen in der Landschaft)

  • Konflikte zwischen Naturschutz und Verkehr (z.B. anhand aus-gewählter Verkehrsgroßprojekte in der Region wie A 22, A 281, B 212n, Bahntrassen)

  • Gefährdung, Zerstörung und mögliche Sicherung des Freiraums und seiner Funktionen - insbes. im Einzugsbereich der Großstädte (z.B. "Grüner Ring" im Großraum Bremen)

  • Agrarstruktureller Wandel in Nordwestdeutschland und daraus resultierende Gefährdungen des Grünlandes

  • Vorhersehbare Wirkungen von Maßnahmen des Küstenschutzes auf verschiedene Raumnutzungen (z.B. Tourismus) im nordwest-deutschen Küstenraum (z.B. Rücknahme der Deichlinie, Auspolderungen, Inselschutz)

  • Akteursorientierte Lösungsansätze für Raumnutzungskonflikte: Strategien und Instrumente in Theorie und Praxis (z.B. Mediation, Moderation, Runde Tische, Zukunftswerkstätten - anhand geeigneter Beispiele)

Planung, Akzeptanz und Management von Großschutzgebieten:

  • Wahrnehmung und Akzeptanz unterschiedlicher Typen von Großschutzgebieten anhand ausgewählter Beispiele (z.B. Naturpark Bourtanger Moor-Bargerveen, Naturpark TERRA.Vita, Nationalpark Stilfser Joch)

  • Umsetzung von Schutzgebietszielen in der Raumplanung (Flächennutzungs- und Bauleitplanung, informelle Planung) anhand ausgewählter Beispiele (z.B. Biosphärenreservat Rhön, Nationalpark Hohe Tauern)

  • Entwicklung von Strategien des Regionalmarketings für Schutzgebiete, insbes. Partner-Betriebe, Etablierung von Marken/ Labels für landwirtschaftliche Qualitätserzeugnisse, sanften Tourismus etc.

  • Schutzgebiete als "Labore" zum Umgang mit dem Klimawandel (z.B. Biosphärenpark Großes Walsertal, Biosphärenreservat Rhön, Nationalpark Hohe Tauern)

  • Schutzgebiete als "Labore" für eine nachhaltige Regional-entwicklung in ausgewählten Handlungsfeldern(z.B. Nationalpark Harz, South Downs National Park, Biosfera Val Müstair)

  • Umweltbildung in Schutzgebieten: Theoretische Ansprüche und praktische Umsetzung

  • Entstehung, Struktur und Wirkungsweise spezifischer Formen der Governance von Schutzgebieten (Netzwerke staatlicher, privatwirtschaftlicher und zivilgesellschaftlicher Akteure als Steuerungsinstanzen)

  • Ausgewählte Aspekte der Ideengeschichte des Naturschutzes in Europa (u.a. in vergleichender Perspektive)

Nachhaltige Entwicklung ländlicher Räume:

  • Identifizierung und Analyse endogener Entwicklungspotentiale für die Regionalentwicklung (z.B. im Tourismus)

  • Entstehung, Struktur und Funktionsweise regionaler Netzwerke (Governance) in der ländlichen Entwicklung (z.B. LEADER)

  • Bedeutung der land reform in Schottland als Rahmensetzung für die Regionalentwicklung anhand von Beispielen (z.B. North Harris Trust Ltd., Galson Estate Trust Ltd.)

  • Bedeutung sozialer Unternehmen als Akteure der ländlichen Regionalentwicklung (z.B. in Schottland, Polen)

  • Indikatoren für eine nachhaltige Entwicklung ländlicher Gemeinden: Theoretische Ansätze und praktische Umsetzung (z.B. Schottland, Schweden, Südtirol)

  • Strategien und Instrumente zur Sicherung der Daseinsvorsorge in dünn besiedelten Räumen (z.B. im Harz, Vorpommern, ebenso Schweden, Norwegen)

  • Hochwasser in ländlichen Räumen: Soziale und institutionelle Betroffenheiten und Bewältigungskapazitäten

  • Erfolgsfaktoren der Regionalentwicklung prosperierender ländlicher Regionen: Theoretische Erklärungsansätze und empirische Befunde anhand ausgewählter Beispiele in Nordwestdeutschland (z.B. Ammerland, Emsland, Cloppenburg)

Nachhaltiger Tourismus:

  • "Good practices" eines nachhaltigen Tourismus: Theoretische Anforderungen und praktische Erfahrungen anhand ausgewählter Beispiele

  • Entwicklung, Umsetzung und Vermarktung von Qualitätslabels eines nachhaltigen Tourismus (z.B. Viabono, Partnerbetriebe in ausgewählten Schutzgebieten, "Alpine Pearls")

  • Outdoor recreation als (nachhaltige) touristische Angebotsform: Entstehung, Strukturen, Probleme und Perspektiven - anhand ausgewählter Beispiele

  • Potentiale des Geocaching in ausgewählten Urlaubsregionen

  • Aktuelle Anpassungserfordernisse an den Tourismus infolge des Klimawandels: Theorie und Praxis anhand ausgewählter Destinationen (z.B. Nordseeküste, alpiner Hochgebirgsraum, Mittelgebirge)

  • Nachhaltige touristische Inwertsetzung des Grünlandes im nordwestdeutschen Küstenraum mit dem Ziel der Schaffung von Synergien mit Landwirtschaft und NaturschutzTouristische Akzeptanz von technischen Infrastruktureingriffen in die Landschaft (z.B. Stallanlagen, Biogasanlagen, Windkraftanlagen, Stromtrassen)

Dr.-Ing. Peter Schaal

Planungsbezogene Analyse der Meeresverschmutzung mit Macroplastik an der deutschen Nordseeküste

Bezug: Forschungsprojekt "Makroplastik in der südlichen Nordsee" (www.macroplastics.de)

Siehe auch: Daniel Cressey: Das Plastikmeer (http://www.spektrum.de/news/das-plastikmeer/1424813)

Die Arbeiten können in deutscher oder englischer Sprache verfasst werden.

 

Themenvorschläge:

  • Characterizing the Northsea coastline according to potential input of macroplastics debris (Typisierung der niedersächsischen Küstenlinie bezüglich des potenziellen Eintrags von Plastikmüll)

Where are the “hotspot” beaches along the German coastline for the input of macroplastics debris? Which beach areas are the most frequented ones? Which beach areas are not accessible for beach users? How is the beachstructure according to vegetation and beach obstruction (Uferbefestigung)? Which types of adjacent land-use are potential polluters?

  • Comparison of the macroplastics debris in the North-Sea and the Baltic Sea (Vergleich der Plastikverschmutzung von Nordsee und Ostsee)

Verwendung von Daten vom Fishing for Litter der Müllzusammensetzung in Nord- und Ostsee von 2011-2014. Verfügbarkeit muss zuvor überprüft werden.

  • Analysis of the macroplastics debris caused by fishery and merchant shipping within the German North Sea (Analyse der Plastikmüll-Meeresverschmutzung durch Fischerei und Schifffahrt an der niedersächsischen Nordseeküste)

Which role do the German fishing industry and the merchant shipping actually play as a main polluter of marine plastic debris within the North Sea? Are these industries main sources for plastic debris within the North Sea in face of legislation and best practices like “fishing for litter” and green shipping?

  • Developing Methods using Aerial Photos to detect Macroplastics debris in the North Sea (Modellentwicklung zur Nutzung von Luftbildern für die Ermittlung des Umfangs und der Verteilung von Macroplasik in der Nordsee)

GIS-basierte Entwicklung von Müllmonitoringdaten aus Nordsee Befliegungen des AWI (Bianca Unger) zur Zählung von Schweinswalen.

Webzfztmasmqqllter8gw (estef0r.gcotbrucdmans@uhzwol.d3vehqun0) (Stand: 11.12.2019)