Studienverlauf

Studienverlauf

Studienaufbau und Studieninhalte

Struktur und räumlicher Bezug

Die Studienstruktur ist ein dreisemestriges, vollständig modularisiertes Studium. Die Studierenden können entscheiden, ob sie ihr Studium breit anlegen und interdisziplinär absolvieren wollen oder gezielt auf einen Schwerpunkte zuarbeiten. Durch vielfältige Wahlmöglichkeiten  haben die Studierenden frühzeitig die Option, eine eigene Akzentuierung durch individuelle Schwerpunktbildung zu entwickeln. Das Studium behält auch bei einer Schwerpunktbildung seinen interdisziplinären Charakter.

Im Folgenden sind die einzelnen Module für die Studienstruktur abgebildet.

 

Struktur des Fach-Master Marine Sensorik. PBB -> Pflichtbereich des Brückensemesters, PBM -> Pflichtbereich Marine Senorik, WPB -> Pflichtmodule zu ausgewählten Basiskompetenzen nach Vorgabe des Zugangsausschusses marSens, WPM -> Wahlpflichtmodule Marine Sensorik, WPF -> Pflichtmodul mit freier Wahlmöglichkeit.

 

Durch die konsekutiv angelegte Struktur zum Bachelor Meerestechnik der Jade Hochschule ist die Verweildauer der Studierenden auf nur zwei Fachsemestern plus einem Semester für das Erstellen der Masterarbeit angelegt. Aufgrund der geringen Semesteranzahl an der Universität Oldenburg ist die Ausbildung primär auf einen lokalen Ausbildungsverlauf ausgerichtet. Dennoch besteht die Option, weitere Qualifikationen im In- und Ausland zu erwerben, z.B. im Modul Professionalisierung WPF2, oder das Forschungsprojekt z.B. in einem technisch orientierten Unternehmen oder einer angewandt forschenden Institution.

 

Pflicht- und Wahlmöglichkeiten

Im Wahlpflichtbereich WPM1 und WPM2 wählen die Studierenden in jedem Fachsemester jeweils 2 von 3 möglichen Modulen. Durch die Module dieses Wahlpflichtbereiches wird eine fundierte Grundlage in zentralen Themen der marinen Sensorik sichergestellt.

Der Pflichtbereich PBM1 umfasst zentrale Kernkompetenzen des Studiengangs Marine Sensorik. Das verpflichtende Praxismodul ‚Marine Feldforschung‘ stellt sicher, dass jeder Absolvent in der Lage ist, alle Stellen der Wertschöpfungskette seegehender Expeditionen zu besetzen. Dieses schließt die Planung, die Durchführung, den operativen Einsatz häufig genutzter Standardmethoden und Geräte und die Datenauswertung, Interpretation und Veröffentlichung mit ein. Hiermit besetzen die Studierenden eine wichtige operative Schnittstelle zwischen dem technischen und wissenschaftlichen Sektor einer Forschungsexpedition.

Im Pflichtmodul mit freier Wahloption WPF1 können die Studierenden aus dem gesamten Master-Kanon der Marinen Umweltwissenschaften der Uni-Oldenburg ein Modul auswählen. Im WPF2 ist zusätzlich eine freie Professionalisierung über ein frei wählbares Mastermodul der Universität Oldenburg, des Sprachzentrums, der Jade-HS oder einer externen Institution möglich, welches in einem thematisch sinnvollen Zusammenhang mit dem Studiengang Marine Sensorik stehen muss. Hierzu muss formal die Freigabe durch den Prüfungsausschuss erfolgen.

Über den weiteren PBM2 Pflichtbereich ‚Forschungsprojekt Marine Sensorik‘ besteht ebenfalls die Möglichkeit einer Akzentuierung und des Knüpfens erster Kontakte in Wirtschafts- oder Forschungsinstitutionen, die idealerweise zur Themenstellung im Masterabschlussmodul genutzt werden können.

 

Veranstaltungen und Zeiten

Stundenplanorganisation

Der Veranstaltungsplan ist für die Studierenden so organisiert, dass das Studium innerhalb der Regelstudienzeit absolviert werden kann.

Die einzelnen Veranstaltungen finden sowohl am Standort Oldenburg (Campus Wechloy) wie auch in Wilhelmshaven statt. In Wilhelmshaven wird zum einen der Standort ICBM, Schleusenstraße, wie auch der Campus der Jade-Hochschule (Friedrich Paffrath Straße) genutzt. Der Stundenplan ist so organisiert, dass am jeweiligen Tag immer nur ein Standort angefahren werden muss.

Taktung

Die Lehrveranstaltungen liegen im ersten Fachsemester (Sommersemester) in einem zeitlichen Raster von 1,5 Stunden. Dazwischen befinden sich halbstündige Pausen.

Im Wintersemester finden die Veranstaltungen als Blockkurse statt. Hierdurch wird ein Thema zwei Wochen intensiv behandelt. Je nach Wahl, kann es zwischen den Blöcken zu einer Pause kommen.

Präsenzzeit

Vorlesungszeiten sind grundsätzlich Präsenzzeiten. Außerhalb der Vorlesungszeiten ist das Selbststudium (Vor- und Nacharbeiten des Stoffes, Ausarbeitungen für Referate, Portfolios, Hausarbeiten, etc., Vorbereitungen für Klausuren und mündliche Prüfungen) vorgesehen. Es gibt keine Anwesenheitslisten.

 

 

Kreditpunkte und Studentische Arbeitsbelastung

Kreditpunkte

Für das erfolgreiche Absolvieren des Masterstudiengangs sind 90 Kreditpunkte erforderlich, unter Ausschluss des Brückensemesters. Ein Kreditpunkt entspricht durchschnittlich einem Workload von 30 Arbeitsstunden. Diese teilen sich in Präsenzzeit und Eigenarbeit auf. Kreditpunkte werden auf Basis bestandener Modulprüfungen vergeben.

Die Module haben im Allgemeinen einen Umfang von 6 Kreditpunkten. Die Inhalte der Module sind so bemessen, dass sie in der Regel innerhalb eines Semesters abschließen. Ausnahme bildet das Praxismodul ‚Marine Feldforschung‘. Hier ist die semesterübergreifende Struktur nötig, damit variable Exkursionstermine, die sich teilweise nach zugeteilten Schiffszeiten richten, flexibel genutzt werden können. Ebenso ist das Forschungsprojekt mit 12 Kreditpunkten veranschlagt und das Mastermoduls mit insgesamt 30 KP.

Arbeitsbelastung

Ein Kreditpunkt ist gemäß den allgemeinen Regeln mit 30 Stunden veranschlagt. Die zu erbringenden Prüfungen pro Semester belaufen sich auf:

 

 

Prüfungsanzahl im

Fachsemester Marine Sensorik

 

Modulbereich

Modulanzahl

1. FS

2. FS

3. FS

Meeresphysik und Messtechnik (WPM1)

2

2

 

 

Praxismodul Marine Feldforschung 1/2 (PBM1)

2

2

 

 

Meereswissenschaften (WPF1)

1

1

 

 

Professionalisierung (WPF2)

1

1

 

 

Systemtechnik und Analysemethoden (WPM2)

2

 

2

 

Praxismodul Marine Feldforschung 2/2 (PBM1)

1

 

1

 

Forschungsprojekt (PBM2)

2

 

2

 

Masterarbeit

1

 

 

2

Summe

12

6

5

2

Zulassung zur Masterarbeit

Die Zulassung zur Masterarbeit setzt voraus, dass alle zusammengehörigen Teilleistungen einzelner Module im Gesamtumfang von 48 Kreditpunkten erfolgreich erbracht wurden, sowie die vom Zugangsausschuss ausgesprochenen Auflagen erfüllt sind. Diese Regelung dient dazu, dass Studierende mit einem externen Forschungspraktikum, nicht in Verzug geraten, falls die Anerkennung oder externe Dokumentation verschleppt wird. Dies ist über die Fachspezifische Prüfungsordnung geregelt.

 

(Stand: 28.09.2020)