Poster im Bundestag
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Wissenschaftliche Beratung
Eine Kooperation von
"Poster im Bundestag" ist Teil des Erasmus+ Projekts „Posters in Brussels“, das Bachelor-Studierende aus ganz Europa mit politischen Entscheidungsträger*innen zusammenbringt.
Poster im Bundestag
Wissenschaftsfreiheit - die Freiheit zu forschen
Wer haftet, wenn die KI irrt? Wie viel Plastik steckt in unseren Heimatflüssen? Und wie können wir aus Trinkwasser Energie gewinnen? Diese und viele weitere Fragen beantworten Studierende im Rahmen der Ausstellung „Poster im Bundestag: Wissenschaftsfreiheit – die Freiheit zu forschen“.
Bachelor-Studierende aller Fächer von deutschen Universitäten und Hochschulen waren eingeladen, sich mit ihrem Forschungsprojekt um die Teilnahme zu bewerben. Unter allen Bewerbungen hat eine unabhängige Jury 44 Beiträge ausgewählt. Die ausgewählten Studierenden haben ein wissenschaftliches Poster sowie ein Video zu ihrem Forschungsprojekt gestaltet, das bis zum 17. Juli 2026 im Deutschen Bundestag ausgestellt wird. Das Highlight: Im Rahmen der Ausstellungseröffnung am 25. Juni 2026 präsentierten alle Studierenden ihre Forschung Abgeordneten des Deutschen Bundestags, anderen Studierenden und interessierten Gästen.
Die Ausstellung macht studentische Forschung in ihrer Vielfalt sichtbar und zeigt neue Ansätze und innovative Ideen zu Themen, die Studierende heutzutage bewegen.
"Die Freiheit von Wissenschaft und Forschung ist ein Grundpfeiler unserer offenen Gesellschaft. Sie ermöglicht neue Erkenntnisse, fördert kritisches Denken und schafft zugleich die Grundlage für Innovationen und wirtschaftlichen Fortschritt. Das Projekt "Poster im Bundestag" macht diese Freiheit auf besondere Weise in unserem Parlament sichtbar. Es ist beeindruckend zu sehen, mit welcher Neugier und Forschungsfreude sich Studierende bereits zu Beginn ihrer wissenschaftlichen Ausbildung den drängenden gesellschaftlichen Fragen zuwenden und mit ihren Projekten zu neuen Lösungen beitragen."
Adrian Grasse, Mitglied des Deutschen Bundestages und Schirmherr der Ausstellung
Beteiligte Studierende
Im Rahmen der Ausstellung präsentieren Studierende verschiedener Fachrichtungen aus ganz Deutschland ihre Forschungsergebnisse im Herzen des Parlaments. Sie laden dazu ein, sich mit zukunftsweisenden Fragen aus den folgenden acht Themenfeldern auseinanderzusetzen:
Bildung
Lea Rieser
Universität Hamburg
Frauen in den Ingenieurwissenschaften – Antrieb und Herausforderungen in einem männlich geprägten Feld
Ali Faruk Gönülalan
Hannah Reipen
Hochschule Hannover
Zwischen Leistungsdruck und Lebensrealität: Wie sich der Einfluss von Selbst-, Zeit- und Stressmanagement auf den Studienerfolg mit einem Studienerfolgsindex messen lässt
Iheb Belaiba
Jade Hochschule
Kirchhoff JS: Das Labor im Browser Eine Webbasierte Simulationsbibliothek für das Ingenieursstudium
Miriam Brenzel
Universität Bremen
Messinstrumente als Bremse für Inklusionsentwicklung?
Pia Wolken
Carl von Ossietzky Universität Oldenburg
Mehr als nur Formeln? Krebsforschung als Lernfeld im Chemieunterricht
Digitale Transformation & KI
Julian Leutz
Universität Hohenheim
ChatGPT als persönlicher Tutor
Wie aus einem Chatfenster ein echter Lernbegleiter wird
Paula Magdalena Altmann
Marlene Bamberg
Freie Universität Berlin
Wer haftet, wenn die KI irrt? – Wie sichere Innovation in der Medizin gelingen kann
Eva Verena Keding
Carl von Ossietzky Universität Oldenburg
Hilfreiches Tool oder akademisches Risiko? Akzeptanz und Nutzung von KI durch Studierende
Inken Isa Berlin
Universität Konstanz
Revolutioniert KI die Erforschung neuer Wirkstoffe?
Philipp Brauer
Charité - Universitätsmedizin Berlin
Psychische Unterstützung in der Hosentasche: Wie Chatbots die mentale Gesundheit von Kindern und Jugendlichen verbessern können
Daniel Kiss
Tom Eichelberger
Hasso Plattner Institut Potsdam
Big Brother im Dschungel: Gorillas retten mithilfe von KI
Natalie Wesnigk
Hochschule Magdeburg-Stendal
Vom Formular zur Persönlichkeit – kann Künstliche Intelligenz echte Teilhabe ermöglichen?
Diversität & Gender
Leonie-Sophie Volk-Wiegand
Frankfurt University of Applied Sciences
Wer kommt nach oben? Zugang zu Führungspositionen für Frauen mit Migrationsbiographie
Anna Wobbe
Verónica Mota Galindo
Freie Universität Berlin
Mediendiskurs u. Trans*Agency
Carlotta Steimke
Carl von Ossietzky Universität Oldenburg
Für Frauen sprechen? Politische Repräsentation & Identität
Energie
Jakob David Prieß
Rana Boylu
Technische Universität Berlin
Hart und porös - für die Batterie von morgen
Ruven Stünkel
HAWK Holzminden
Energie aus Trinkwasser - Deutschlands ungenutzte Wärmequelle
Torben Schaefer
Hochschule München
Mehr Strom trotz schwachem Wind? Hybrid-Lambda-Rotor - Eine neuartige Offshore-Windenergieanlage
Anton Atkins
Technische Universität Berlin
Die Energiereserve in der Garage: Ungenutzte Potenziale für die Energiewende
Gesellschaft
Leona Merth
Hochschule RheinMain, Wiesbaden
Fachkräfte in der Sozialwirtschaft: Was zählt mehr als Geld?
Rosalie Hoppe
Friedrich-Schiller-Universität Jena
Transformation in Ostdeutschland –(k)eine Fußnote für die Nachwendegeneration?
Joshua Stolle
Carl von Ossietzky Universität Oldenburg
Wissenschaft und Skepsis in Podcasts
Judith Thamm
Universität Münster
"Bürgerdenkmal ohne Bürger?“ Lippstadts Weg zum jüdischen Erinnerungszeichen
Ellen Reßmann
Leibniz Universität Hannover
Kinderwunsch trotz Klimakrise?
Charlotte Paulzen
Universität Kassel
Orte des Grauens – Typologisierung der baulichen Erinnerungsorte der KZ-Außenlager Buchenwalds
Mailin Holzkamp
Universität Münster
Von Grundschulkindern über Demokratiebildung lernen
Lea Paananen
Jules Mandel
Berlin University Alliance
Körper im Protest - Durch die Kamera auf Körper in Bewegung blicken
Gesundheit
Anna Kischlat
Hochschule für angewandte Wissenschaften Hamburg
3D-Bildgebung zur Frühdiagnose von Organabstoßungen
Moritz Lampkemeyer
Leibniz Universität Hannover
Wenn das Herz nicht das liefert, was der Körper braucht: Unterversorgung bei Hitzestress und körperlicher Aktivität
Annica Weigmann
Jade Hochschule
Wer pflegt die Pflege?
Ragnar Rabe
Sinan Aydin
Universitätsklinikum Hamburg-Eppendorf
Wenn (falsche) Blicke töten könnten: Wie modernes EKG-Training Medizinstudierenden beim Erkennen von Herzinfarkten hilft
Tobias Kreusel
Julia Grigorjew
Universität Heidelberg
Synthetische Immunzellen für die Tumortherapie
Maya Utermöhlen
Universität Göttingen
Krebs erkennen - in der der dritten Dimension!
Nachhaltigkeit
Lena Susann Kroth
Jasper-Norwin Steven
Technische Universität Berlin
Lignin als Ressource für eine grüne Zukunft
Nha-Dan Tran
Larissa Sina Oblong
Hochschule RheinMain
LEVEL-UP für die Umwelt: Spielerisch zu mehr Nachhaltigkeit
Julia Lüdemann
Leibniz Universität Hannover
Wolken im Wandel - Was eine veränderte Bewölkung für unser Klima bedeutet
Süheyla Fidan Yilmaz
Leibniz Universität Hannover
Roboter in der Tiefsee – Entwicklung eines seilgesteuerten Segmentarms
Luca Wilkening
Söhnke Siemers
Universität Bremen
Bauteile aus Marsstaub
Kiara Schumann
Universität Konstanz
Mit dem „magischen Methyl Effekt“ zu neuen Wirkstoffen
Peter Röhrich
Technische Hochschule Köln
Unsichtbare Gefahr – sichtbare Lösung: Entfernung organischer Schadstoffe aus Sedimenten mit neuartigen Füllkörpern
Alexander Weiss
Hochschule Ansbach
Wie viel Plastik steckt in unseren Heimatflüssen?
Politik & Recht
Karim Walkusch
Pia Bergelt
Humboldt Universität zu Berlin
UN-Sichtbare Menschenrechte im Aufenthaltsrecht
Emma Theresa Lucke
Universität Hamburg
Kann nukleare Abrüstung vertrauenswürdig überprüft werden?
Hannah Diederich
Hochschule Hannover
Von Haltung zu Zurückhaltung? Haltungskommunikation US-amerikanischer Unternehmen im Spannungsfeld politischer Machtwechsel
Wann und wo kann ich die Ausstellung besuchen?
Die Ausstellung kann vom 26. Juni - 17. Juli 2026 montags bis freitags von 9 - 17 Uhr besucht werden.
Öffentliche Führungstermine werden wie folgt angeboten:
- Montag, 29. Juni, 14 Uhr: Studierende Max Kramer und Alina Rey zusammen mit Prof. Dr. Harald Mieg
- Donnerstag, 2. Juli, 14 Uhr: Studierende Max Kramer und Zeynep Alici zusammen mit Prof. Dr. Harald Mieg
- Mittwoch, 15. Juli, 14 Uhr: Studierende Marlene Bamberg und Paula Altmann zusammen mit Prof. Dr. Harald Mieg
Für den Besuch der Ausstellung und die Teilnahme an einer Führung ist spätestens zwei Werktage vor dem gewünschten Besuchstermin eine Anmeldung erforderlich über das folgende Formular: Deutscher Bundestag - Politisch-parlamentarische Ausstellungen
Aus organisatorischen Gründen kann der Einlass ausschließlich zur vollen Stunde erfolgen. Anmeldebestätigungen werden nicht erteilt.