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Kontaktbedingte Mischvarietäten im Slavischen

Hintergrund

Gegenstand dieses Schwerpunktes sind Mischvarietäten in „aktuellen“ Situationen des intensiven Kontakts zwischen sla­wi­schen, d.h. eng verwandten und strukturell ähnlichen Sprachen. Berücksichtigt werden nord­sla­wische Sprachen: das Kaschubische und Russinisch-Lemkische im Kontakt zum Pol­ni­schen in Polen sowie das Weißrussische und Ukrainische im Kontakt zum Russischen in Weiß­­russ­land bzw. in der Ukraine. Sozial sind diese Kontakte asymmetrisch mit Polnisch und Rus­sisch als dominanten Sprachen. In diesen Fällen kommt es im starken Maße zur „gemischten Rede“, wenn nicht zu neuen, gemischten Varietäten. In Weißrussland und der Ukraine sind diese sehr prominent und tragen bereits besondere Namen: „Trasjanka“ bzw. „Suržyk“. Die kaschubisch-polnische und lemkisch-polnische gemischte Rede wurde bisher ignoriert.

Publikationen zum Thema:

Promotionsprojekte

Laufend:

  • Anastasia Reis: Endogener und exogener flexionsmorphologischer Wandel in Kleinsprachen: Der Fall des Lemkischen zwischen Polnisch, Slowakisch und Ukrainisch
  • Olena Caro-Smolianinova: Diskursmarker in der alltäglichen Rede bekennender ukrainischer Suržyksprecher

Abgeschlossen:

  • Oxana Brandes: Entwicklungstendenzen in der Flexionsmorphologie der weißrussisch-russischen 'Mischvarietät' Trasjanka und der russischen Subvarietät Prostorečie im Vergleich zu Hochsprache und Dialekt
  • Alena Ljankevič (Staatliche Universität Minsk): Die Einstellung (Attitüde) zu unterschiedlichen Formen der gemischten weißrussisch-russischen und russisch-weißrussischen Rede in Weißrussland
  • Jan Patrick Zeller: Phonische Variation in weißrussisch-russisch gemischter Rede
Webmasq1+h1terfpe6y (anaxogstasia.reku0is1@uoljsb.deqg3) (Stand: 07.11.2019)