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Kontakt Familienservice

Angelika I. Müller (Leitung)

Claudia Batisweiler

Neele Henkenberens

A14 0-039 und 0-040 Hörsaalzentrum
W02B 02-299 Campus Wechloy

Offene Sprechzeiten ohne Anmeldung:
Campus Haarentor, A14, 0.039 und 0.040
Di: 10.00 - 11.00 Uhr
Mi: 14.00 - 15.00 Uhr
Campus Wechloy, W02B, 02.299
Di: 13.00 - 14.00 Uhr
Mi: 10.00 - 11.00 Uhr

Termine außerhalb der Sprechzeiten nach vorheriger Vereinbarung
Bitte vereinbaren Sie einen Termin mit uns, bevor Sie vorbeikommen. Wir sind teilweise während der Bürozeiten unterwegs auf Außenterminen.
Neele Henkenberens 0441 798 4156
Claudia Batisweiler 0441 798 2865
E-Mail: familienservice@uol.de

Studieren mit Kind an der Universität Oldenburg

Studieren mit Kind an der Universität Oldenburg

Wer im Studium schwanger wird oder schon mit Kind an der Universität Oldenburg studiert, kann auf Unterstützung zählen. Die Universität sieht es als ihre Aufgabe an, das Studium familiengerecht zu gestalten. Für die Organisation des Studienablaufs und für die Bewältigung des Studienalltags gibt es verschiedene Anlaufstellen. Diese Webseite und der Flyer zu Beratungsangeboten schaffen Durchblick. Hilfreich für das Studieren mit Kind ist eine gute Vernetzung.

Beratungsangebot des Familienservices

Weitere Beratungsmöglichkeiten innerhalb der Universität

Studienorganisation
In einem Leben mit Kindern müssen häufig unerwartete Situationen gemeistert werden, die die "normale" Teilnahme am Studienverlauf behindern (z.B. kranke Kinder oder Ausfall von Kinderbetreuung). Individuelle Studienplanung und -beratung sowie die Unterstützung durch Lehrende bieten hierbei eine wertvolle Hilfe. Neben den Lehrenden unterstützen Sie die

Alternative Prüfungsleistungen

Finanzierung

Langzeitstudium

Vernetzung

Kinderbetreuung

Familienleben auf dem Campus

Das Studium organisieren

Finanzierung

Finanzielle Hilfen erleichtern Studierenden mit Kind(ern), ihre universitäre Ausbildung fortzuführen und abzuschließen. Dazu gehören zum Beispiel das Elterngeld, Kindergeldzuschläge, Wohngeld, Stipendien, darunter das Deutschlandstipendium, finanzielle Unterstützungen von Stiftungen, außerdem zusätzliche Förderungen nach dem BAföG oder auch Zuschüsse zu den Kosten für die Kinderbetreuung. 

Finanzielle Unterstützung durch die Bundesstiftung Mutter und Kind

Sie sind schwanger und haben gar kein oder nur ein geringes Einkommen? Jetzt steht für Sie auch noch ein Umzug in eine größere Wohnung an? Weiter benötigen Sie Geld für Umstandsbekleidung? Außerdem entstehen Ihnen Kosten für die Anschaffung einer Wickelkommode, Babykleidung, Kinderwagen, etc.?

In diesem Fall können Sie bei der Bundesstiftung Mutter und Kind einen Antrag auf finanzielle Hilfen, wie z.B. einer Baby –Erstausstattung , Umstandsbekleidung und Umzugskosten in die erste eigene Wohnung stellen.

Weiter wird das Geld nicht auf andere Leistungen (z. B. des Zweiten Sozialgesetzbuchs) angerechnet und eine Inanspruchnahme ist auch für internationale Studierende mit einer Aufenthaltserlaubnis zum Zwecke des Studiums gemäß § 16 Aufenthaltsgesetz ohne ausländerrechtliche Konsequenzen möglich.

Nähere Informationen zur Antragsstellung, Voraussetzungen, Fristen und Ansprechpartnern finden Sie im Merkblatt Finanzielle Hilfen – Bundesstiftung Mutter und Kind

Weitere Informationen zur Finanzierung finden Sie unter:

Schwangerschaft im Studium

Sie sind schwanger?  Der Familienservice berät Sie kostenlos und vertraulich zum Thema Mutterschutz und Werdende Eltern. Vereinbaren Sie mit uns einen Termin oder kommen Sie zu unseren offenen Sprechzeiten vorbei. Wir freuen uns auf Sie!

Vorab stellen wir Ihnen ein Infopaket als Download zum Thema Mutterschutz zur Verfügung. Bitte klicken Sie hier.

Mutterschutz für Studentinnen

Studentinnen erhalten seit dem 1.Januar 2018 für die Zeit der Schwangerschaft, der Zeit direkt nach der Entbindung und für die Stillzeit nach dem Mutterschutzgesetz einen besonderen Schutz ihrer Gesundheit und der ihres Kindes. Es soll der Studentin ermöglicht werden, ihr Studium ohne Gefährdung der eigenen Gesundheit oder der des Kindes fortzusetzen. Ziel des Mutterschutzgesetzes ist es außerdem, Benachteiligungen während der Schwangerschaft, nach der Entbindung und während der Stillzeit entgegenzuwirken.

 Die Regelungen des Mutterschutzgesetzes beinhalten grundsätzlich:

  • eine Schutzfrist 6 Wochen vor der Geburt,
  • eine Schutzfrist 8 Wochen nach der Geburt - bzw. 12 Wochen bei Früh- und Mehrlingsgeburten sowie (auf Antrag) bei einer Behinderung des Kindes, sofern sie innerhalb der ersten 8 Wochen ärztlich festgestellt wird,
  • einen Schutz vor Tätigkeiten mit besonderen Belastungen oder Gefahren für Mutter und Kind während der gesamten Schwangerschaft und Stillzeit im ersten Lebensjahr des Kindes,
  • einen Schutz vor Sonn- und Feiertagsarbeit sowie Mehr- und Nachtarbeit,
  • einen Anspruch auf Nachteilsausgleich, sofern möglich, um Zeitverzögerungen im Studienverlauf durch Schwangerschaft und Geburt zu minimieren,
  • einen Anspruch auf Ruhe-, Liege- und Stillmöglichkeiten am Campus,
  • Freistellungen für Untersuchungen im Zusammenhang mit der Schwangerschaft (z.B. ärztliche Vor- und Nachsorge) sowie zum Stillen (im ersten Jahr mind. 2x täglich 30 Minuten).

Damit Sie die Schutzrechte nach dem Mutterschutzgesetz in Anspruch nehmen können und die Universität entsprechende Schutzmaßnahmen ergreifen kann, sollen Sie eine Schwangerschaft so früh wie möglich gegenüber der Universität anzeigen. Die Meldung der Schwangerschaft erfolgt persönlich im Immatrikulationsamt des Dezernats 3. Ergeben sich nach Meldung der Schwangerschaft weitere Fragen/ Rückmeldungen an das Immatrikulationsamt, steht Ihnen folgende Kontaktmöglichkeit zur Verfügung: muttersuachuyutz.gppvstci0tjudie+frendekv@uols2/t0.deghn

Als schwangere Studentin werden Sie durch die Schutzfristen grundsätzlich sechs Wochen vor der Geburt und acht Wochen nach der Geburt freigestellt. Sie können vor der Geburt und im Unterschied zu den Regelungen bei Arbeitnehmerinnen auch nach der Geburt auf die Freistellung verzichten, soweit dies dem gesundheitlichen Schutz von Mutter und  Kind nicht entgegensteht. Der Verzicht muss sich nicht auf den gesamten Zeitraum der gesetzlichen Fristen beziehen und kann auch jederzeit von Ihnen widerrufen werden. Wenn Sie also während der Mutterschutzfristen an einer Lehrveranstaltung, Prüfung oder an einer anderen Studienleistung teilnehmen möchten, dürfen Sie das, sollten dies aber schriftlich gegenüber dem Prüfungsamt erklären. Hierzu ist ein exemplarisches Muster zur Einverständniserklärung hinterlegt. Wenn Sie Ihre zuvor gegebene schriftliche Erklärung widerrufen möchten, sollten Sie auch dies schriftlich gegenüber dem Prüfungsamt mit einem Widerruf mitteilen. Hierfür können Sie das exemplarische Muster für den Widerruf benutzen.

Bei Schwangerschaft im Studium werden gesundheits- und arbeitsschutzrechtliche Fragen aufgeworfen. Der Schutz des ungeborenen Kindes und dessen Mutter steht an vorderster Stelle. Gefährdungsbereiche finden sich vor allem bei Tätigkeiten in Laboren und Werkstätten sowie in infektiösen Bereichen, wenn Sie z. B. Medizin, Sport, Chemie, Physik, Biologie, Chemie oder Kunst studieren, im Labor beschäftigt oder als Referendarin an Kindergärten und Schulen tätig sind. Für jede schwangere Studentin muss eine Gefährdungsbeurteilung erstellt werden. Hierbei muss in Zusammenarbeit mit Ihnen abgeschätzt werden, wie Sie ihr Studium während der Schwangerschaft mit möglichst wenig Einschränkungen bei optimalem Schutz für Sie und Ihr Kind fortsetzen können. Hierzu wenden Sie sich an die Stabsstelle Arbeitssicherheit.

Prüfungen

Nachteilausgleich für Studierende mit Familienverantwortung

Für schwangere Studentinnen und Studierende mit Kind(ern), ist die Belastung bei Prüfungen in der Regel höher als bei anderen Studierenden. Auswege hieraus bieten eine gute Kommunikation mit den Lehrenden, sowie flexible Regelungen in den Prüfungsordnungen.

In den Zielvereinbarungen zum Projekt Audit Familiengerechte Hochschule ist u.a. der Auftrag enthalten, die Studienbedingungen für Studierende mit Kind zu verbessern.

Studierende, die neben dem Studium Kinder versorgen, stehen vor der Herausforderung, Kindererziehung und Studium parallel zu bewältigen. Dies kann zu einer Verlängerung des Studiums führen. Im Hochschulrahmengesetz werden rechtliche Grundlagen definiert, die vorsehen, dass Prüfungs- und Studienordnungen Schutzbestimmungen entsprechend dem Mutterschutzgesetz und dem Erziehungsgeldgesetz enthalten müssen.

Für schwangere Studentinnen ergeben sich dadurch die folgenden Möglichkeiten: Prüfungsarten, wie eine Klausur, können durch andere Formen ersetzt werden, wenn aufgrund einer Mutterschutzfrist die Studierende nicht an der Klausur teilnehmen kann. Im Falle einer Erkrankung während der Schwangerschaft besteht die Möglichkeit, eine Klausur nachzuholen oder die Verlängerung der Bearbeitungszeit einer Haus- oder Studienarbeit in Anspruch zu nehmen. Die Schwangerschaft allein ist allerdings kein Grund für einen Rücktritt von einer Prüfung.

Studierende, die neben dem Studium Kinder betreuen oder die Pflege eines Familienangehörigen übernehmen, können außerdem andere als in den Prüfungsordnungen vorgeschriebene Leistungen erbringen. So kann für die Anfertigung einer Haus- oder Studienarbeit aufgrund von Kinderbetreuung eine entsprechend längere Bearbeitungszeit vereinbart werden.

Neben den Regelungen zur Kindererziehung ist der Rücktritt von einer Prüfung auch möglich, wenn nicht vorhersehbare Belastungen im privaten Bereich wie z.B. Krankheit eines Familienmitglieds die Ablegung der Prüfung unmöglich machen. Bearbeitungszeiten für eine Haus- oder Studienarbeit können aus diesen Gründen ebenfalls verlängert werden.

Um einen Nachteilausgleich zu bekommen, müssen sich die Studierenden an das zuständige Prüfungsamt wenden. In einigen Fällen kann auch direkt eine Vereinbarung mit den Lehrenden getroffen werden, wenn es z.B. um die Abgabefrist der schriftlichen Ausarbeitung eines Referats geht.

Rückfragen hierzu richten Sie bitte an die für Sie zuständige Sachbearbeiterin oder den für Sie zuständigen Sachbearbeiter im Prüfungsamt.

Praktika

Für die Vergabe von Schulpraktikumsplätzen verfährt das Didaktische Zentrum (DIZ) nach einer Härtfallregelung u.a. für die Studierenden mit Kindern:

Teilzeitstudium

Ein Teilzeitstudium kann eine gute Möglichkeit sein, die zeitlichen Anforderungen von Familienverantwortung und Studium unter einen Hut zu bringen. Weitere Informationen zum Teilzeitstudium an der Universität Oldenburg, zum Antrag und zur Teilzeitstudienordnung finden Sie unter "Immatrikulationsangelegenheiten" des InfoPortal Studium.

Achtung: Ein Teilzeitstudium schließt den Bezug von BAföG aus. Infos zum Kindergeld und zum Krankenkassenbeitrag während eines Teilzeitstudiums erhalten Sie von der Sozialberatung des Studentenwerks.

Langzeitstudium

Aufgrund der Betreuung und Erziehung von Kindern kann es vorkommen, dass das Studium noch nicht beendet ist und sich verzögert. Als Langzeitstudent*in mit Kind bietet die Universität folgende Angebote an.

Beratung vom Programm Endspurt

Ausnahmen bei der Zahlungspflicht von Langzeitstudiengebühren für Studierende mit Kind(ern)

  • Langzeitstudierende mit Kind(ern) können sich ggf. die Gebühren erstatten lassen. Von der Zahlungspflicht befreit sind Studierende
    • die ein Kind im Sinne von § 25 Abs. 5 BAföG tatsächlich betreuen, das zu Beginn des jeweiligen Semesters das 14. Lebensjahr noch nicht vollendet hat,
  • Hierzu muss ein Härtefallantrag gestellt werden und zusätzlich die Erklärung zur Kinderbetreuung beim Immatrikulationsamt eingereicht werden. Nähere Informationen und die entsprechenden Anträge finden Sie auf den Seiten des Immatrikulationsamtes unter Langzeitstudiengebühren.

Familie & Erholung

Urlaub mit der Familie

Zuschuss zum Familienurlaub

Für Familien mit geringem Einkommen oder gar keinem Einkommen ist die Realisierung eines Urlaubes mit der gesamten Familie oftmals mit einer hohen finanziellen Hürde verbunden. Um diese Hürde zu verringern und einen Urlaub zu realisieren, bietet das Land Niedersachen für Familien mit geringem Einkommen einen finanziellen Zuschuss zum Urlaub an.

Welche Voraussetzungen müssen erfüllt sein?

Gefördert werden Erholungsaufenthalte mit mindestens sieben und höchstens 14 zusammenhängenden Übernachtungen in Deutschland von Familien und Einelternfamilien

  • mit mindestens einem Kind, für das diese Kindergeld beziehen,
  • die ihren Wohnsitz in Niedersachsen haben,
  • die Sozialleistungen erhalten (ALG II, Hilfe zum Lebensunterhalt nach SGB XII, Wohngeld, Kinderzuschlag)

    oder

  • deren Familienjahreseinkommen des vorvergangenen Jahres unterhalb der maßgebenden Jahreseinkommenshöchstgrenze liegt.

Gefördert werden können auch leibliche Kinder, für die kein Kindergeld bezogen wird. In begründeten Ausnahmefällen können auch Großeltern in die Förderung einbezogen werden.

Wie hoch ist der Zuschuss?

Die Zuwendung beträgt je Übernachtung bis zu:

  • 10,00 € für jede Lebenspartnerin/ jeden Lebenspartner
  • 15,00 € für jedes Kind

Zuschläge

  • 5,00 € zusätzlich für Einelternfamilien
  • 10,00 € zusätzlich für Familienangehörige mit Behinderung

Wichtig: Es besteht kein Rechtsanspruch auf die Förderung.

Sie würden gerne mehr erfahren? Dann kontaktieren Sie uns und wir geben Ihnen weitere Auskünfte (z.B. zu Einkommensgrenzen, Antragsstellung und -abgabe, geeignete Unterkünfte, etc.) im persönlichen Gespräch.

In unserem Büro erhalten Sie kostenlos den Katalog "Urlaub mit der Familie" von der Bundesarbeitsgemeinschaft Familienerholung. Kommen Sie gerne zu unseren offenen Sprechzeiten vorbei und nehmen Sie sich ein Exemplar mit.

International

Auslandsstudium mit Kind

Auslandsstudium mit Kind- Webseite des Vereins Familie in der Hochschule e.V., Arbeitsgruppe Studienbedingungen und Internationales.
Auf der Webseite sind in der Infothek viele wichtige Informationen zu den Themen Finanzierung, Mobilität, Wohnungssuche, Kinderbetreuungsmöglichkeiten, etc. zusammen gefasst. Außerdem stehen Erfahrungsberichte von Studierenden mit Kind(ern) und eine Checkliste für ein Auslandsstudium mit Kind bereit.

Erasmus+: Sonderförderung für Studierende mit Kind(ern)

Studierende mit Kind(ern), die einen Aufenthalt im europäischen Ausland beabsichtigen und durch Erasmus+ gefördert werden, können eine zusätzliche Sonderförderung erhalten. Weitere Informationen zur Antragsstellung, Höhe des Zuschusses und den Voraussetzungen erhalten Sie hier.

Aktuelles

Familiencafé - WiSe 19/20
Nächster Termin: 19.11. 2019, 15.00 - 17.00 Uhr

Studium und Elternschaft erfolgreich vereinbaren
kostenloser Workshop für Studierende
11.12.19, 09.00 - 13.00 Uhr

Kinder-Sporteln mit dem Hochschulsport
Termine: 26.10, 30.11, 25.01

BAföG Reform - ab 01.August 2019
Die wichtigsten Änderungen für Studierende & Familienverantwortung

Verbesserungen für Familien - BMFSFJ
Neu ab 1. Juli 2019

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