Beratung zu Auslandsaufenthalten innerhalb Europas, Erasmus+ Koordination

Christa Weers

+49 (0)441 798-2438

A12 3-301


Erasmus+ Studierendenmobilität

Andreas Männle

+49 (0)441 798-2484

A12 3-319a

Erasmus+ Sonderförderung

Inklusion und Chancengleichheit sind zentrale Anliegen des Erasmus+ Programms, besonders im Bereich der Mobilität von Individuen.

Für Studierende und Hochschulpersonal mit Behinderung (mind. 30 GdB, beim Langantrag mind. 50 GdB) gibt es die Möglichkeit, eine Zusatzförderung für durch den Auslandsaufenthalt bedingte Mehrkosten zu erhalten. Für Studierende mit Kind(ern) gibt es ebenfalls eine Sonderförderung, um den Erasmus+ Auslandaufenthalt zu verwirklichen.

Vorbereitende Reisen für schwerbehinderte Studierende und Praktikanten

Aufgrund der Corona-Krise ist derzeit noch unklar, ab wann europäische Universitäten wieder Präsenzlehre anbieten. Damit möglichst viele Studierende wieder an Mobilitäten teilnehmen können, fördert die Nationale Agentur DAAD nun auch vorbereitende Reisen für schwerbehinderte Studierende (ab GdB 50). Die Mittel werden durch das Bundesministerium für Bildung und Forschung (BMBF) zur Verfügung gestellt und dienen der Vorbereitung eines Erasmus+ Auslandsaufenthalts in einem Programmland.

Informationen zu den Rahmen- und Förderbedingungen des DAAD

Sonderförderung für Studierende und Hochschulpersonal mit Behinderung

Gleichbehandlung und Chancengerechtigkeit

Jede Hochschuleinrichtung verpflichtet sich mit der Unterzeichnung der Erasmus Charter for Higher Education (ECHE) dazu, sämtlichen Geförderten den gleichen Zugang und äquivalente Möglichkeiten zu gewähren.

Zusatzförderung: Erasmus+ Sonderförderung

Geförderte mit Behinderung können zusätzlich zum regulären Erasmus+ Mobilitätszuschuss für Studien- oder Praktikumsaufenthalte bzw. für Lehr- oder Fortbildungsaufenthalte im Ausland um einen Erasmus+ Sonderzuschuss ansuchen.Bei der Vorbereitung Ihres Erasmus+ Aufenthalts bitten wir um Bekanntgabe Ihrer Situation sowie um Einschätzung der Mehrkosten, die voraussichtlich bei Ihrer Erasmus+ Mobilität bzw. im Gastland entstehen.

Welche Bedürfnisse haben Sie?

Benötigen Sie eine barrierefreie Unterkunft, Unterstützung bei der Reise, medizinische Betreuung im Ausland, Adaptierung von Lernmaterialien, eine Begleitperson, etc.? Je nach finanziellem Mehrbedarf können Sie einen einmaligen Zuschuss beantragen oder einen personenbezogenen Antrag („Langantrag“) über zusätzliche Mittel von bis maximal 10.000 EUR stellen. Um einen Mehrbedarf geltend zu machen, wenden Sie sich bitte an das International Office, das den Antrag mit Ihnen erarbeitet und anschließend bei der NA DAAD einreicht.

Weiterführende Informationen

Generelle Informationen finden Sie auf den Internetseiten der NA DAAD.Werfen Sie auch einen Blick auf  die vom Erasmus Student Network (ESN) entwickelte Online-Plattform MappED, in der Hochschuleinrichtungen ihre Zugangsmöglichkeiten beschreiben können. Das toolkit wurde von Studierenden für Studierende entwickelt und enthält Tipps und Hinweise zur Unterstützung Ihrer Vorbereitung auf einen Erasmus+ Aufenthalt.

Erfahrungsberichte zum Auslandsstudium mit Erasmus+ Sonderförderung

Datenschutz

Persönliche Daten sind vertraulich und werden entsprechend den jeweiligen Bundesgesetzen nur insoweit weiterverarbeitet als das für Ihr Ansuchen und Ihre Teilnahme am Programm Erasmus+ notwendig ist.

Sonderförderung für Studierende mit Kind(ern)

Studierende, die für einen Auslandsaufenthalt über Erasmus+ gefördert werden und mit ihrem Kind/ihren Kindern ins Ausland reisen, können über ihre Hochschule eine monatliche Pauschale beantragen, die zusätzlich zur regulären Erasmus+ Förderrate ausgezahlt wird.

Die pauschale Fördersumme beträgt (unabhängig von der Anzahl der Kinder) monatlich 200,- EUR.

Bitte kontaktieren Sie das International Office frühzeitig vor dem Auslandsaufenthalt, damit Sie von dort den entsprechenden Antrag auf Sonderförderung erhalten.

Weiterführende Informationen der NA DAAD

Auslandsstudium mit Kind: weitere Links

(Stand: 01.02.2021)