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Systematische Theologie

Sytematische Theologie

Die Systematische Theologie ist so etwas wie die Philosophie der Theologie: In dieser Fachdisziplin wird über Bedeutung und aktuelle Relevanz des christlichen Glaubens nachgedacht. Darin sind auch Bezüge zur nicht-christlichen oder auch nicht-religiösen Reflexion über Wirklichkeit und Gesellschaft (neben der Philosophie etwa in der Soziologie oder der Migrationswissenschaft) eingeschlossen. Im Oldenburger Institut für Evangelische Theologie und Religionspädagogik geschieht das vornehmlich in der Perspektive der akademischen Ausbildung künftiger Religionslehrerinnen und Religionslehrer, die in ihrer Berufstätigkeit so etwas wie Moderierende christlicher Religion und über den schulischen Kontext hinaus als Ansprechpersonen für diesbezügliche Fragen in der Gesellschaft sein werden. Dafür ist es wichtig, Theologie im ökumenischen Kontext wahrzunehmen und also zum einen die konfessionelle Pluralität, zum andern die interkulturellen Bezüge, die das Christentum in seiner weltweiten Kontextualität ausmachen, zu studieren. Last but not least reflektiert die Systematische Theologie die christliche Wirklichkeitsperspektive auch in Hinsicht auf die Vielfalt der Religionen. Darum gehört zum Stab der Systematischen Theologie in Oldenburg auch eine Post-Doc-Mitarbeiterin mit sowohl religionswissenschaftlicher als auch theologischer akademischer Ausbildung. Forschungsschwerpunkte der Oldenburger Systematischen Theologie liegen innerhalb der ökumenischen bzw. interkulturellen Theologie im Bereich der Theologie der Versöhnung, der Rassismuskritik sowie einer theologischen Begründung des konfessionell-kooperativen Religionsunterrichts.  

(Stand: 07.05.2021)